Aljona Winogradowa (Schott) – Die neue Koordinatorin

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Vor kurzem haben die Sozialarbeiter Kasachstans ihren Berufsfeiertag gefeiert. Zu diesen gehört auch die neue Koordinatorin der Sozialarbeit des deutschen Zentrums „Wiedergeburt“ Ust-Kamenogorsk, Aljona Winogradowa (Schott).

Aljona Winogradowa (geborene Schott) kam letztes Jahr ins Zentrum. Sie ist nicht nur ethnische Deutsche, sondern auch ein Fan der deutschen Traditionen, der Kultur und der Sprache. Und so nahm die junge Frau auch mit großer Freude am Weihnachtscafé teil. Seit kurzem leitet sie den sozialen Block der ethnokulturellen Vereinigung „Wiedergeburt“ in Ostkasachstan.

– Ich bin in dem Dorf Wydricha im Kreis Schemonaicha, Gebiet Ostkasachstan, geboren und aufgewachsen, – sagt Aljona. – Mein Großvater Wladimir Ibrahimowitsch und meine Großmutter Flora Ferdinandowna wurden im Jahr 1941 nach Kasachstan deportiert. In unserer Familie gibt es auch tschetschenische Wurzeln, die den Charakter unserer Familienmitglieder beeinflusst haben. Nach der Schule bin ich in die Staatliche Universität Ostkasachstan eingetreten, in die Fachrichtung „Tourismus“. Obwohl ich die Hochschule mit dem roten Diplom abgeschlossen habe, klappte es nicht, in diesem Beruf zu arbeiten, ich habe geheiratet und eine Tochter bekommen. Wiktorija ist heute vier Jahre alt.

Es sei angemerkt, dass Aljona seit der Kindheit liebt, mit Kreativität an jedes Problem heranzugehen. Besonders gerne zeichnet sie. Die junge Frau hat sogar Workshops im Nageldesign besucht, um ihr Talent irgendwie zu verwirklichen, denn so genau und anmutig Muster auf Fingernägel zu zeichnen, ist ebenfalls eine Kunst!

Was die Verwandten unserer Heldin betrifft, so arbeitet ihr Vater Wiktor im Dorf als Maschinenführer, und die Mutter Natalja ist Hauswirtschaftlerin in einer Schule. Ihre Schwester Olga studiert Jura in Nowosibirsk.

Trotz des umfangreichen Arbeitspensums hat es Aljona bereits geschafft, die Nuancen dieses wichtigen Bereichs zu erfassen, sie hat sich bereits bewährt und gute Ergebnisse in der Arbeit mit jenen Menschen gezeigt, die sich an das Zentrum wenden, um Unterstützung und Hilfe zu erhalten.

– Es ist sinnvoll, zu erwähnen, dass in diesem Jahr eine neue Dienstleistung zur Kompensation von Kosten für ärztliche Untersuchungen eingeführt wurde, – sagt Aljona. – Insbesondere wurde die Schwelle der Bedürftigkeit in MRP angehoben.

Für sämtliche Fragen bezüglich des sozialen Bereiches kann man Aljona telefonisch erreichen, auf ihrer Dienstnummer: 8-705-566-16-20.

Zusammenfassend können wir sagen, dass, obwohl der Tag des Sozialarbeiters eigentlich am letzten Sonntag im Oktober begangen wird, es sich lohnt, in Anlehnung an diesen Feiertag das ganze Jahr über an jene Menschen zu denken, die Herzlichkeit und Wärme spenden.

Elena Paschke

Übersetzung: Philipp Dippl

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