Der Bericht über die Aktivitäten des Jahres 2020 wurde angenommen

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Am 12. Juni fand im Online-Format unter dem Vorsitz von Wjatscheslaw Ruf die Sitzung des Gründerrats der gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ statt, an welcher auch der Vorsitzende des Kuratoriums Albert Rau sowie die Stifter und Leiter der Regionalgesellschaften der Deutschen „Wiedergeburt“ teilgenommen haben. Das Hauptthema der Tagesordnung war die Annahme des Entwurfs des Jahresberichts der Stiftung für das Jahr 2020.

Seit dem Moment ihrer Gründung im Jahr 2017 verfolgt die gesellschaftliche Stiftung systematisch eine Politik der Modernisierung und Effizienzsteigerung der Selbstorganisation der Deutschen Kasachstans. Dies ermöglichte es, für die Zukunft zu arbeiten und sich im In- und Ausland zu etablieren. Im Laufe dieser Jahre wurde bedeutende Arbeit geleistet – Projekte wurden verbessert, die Transparenz der Organisation wurde vergrößert und eine größere Anzahl an Deutschen wurde in das gesellschaftliche Leben der Ethnie hineingezogen.

Die Schlüsselereignisse der Stiftung für das Jahr 2020 waren der Erwerb eines Gebäudes für das Deutsch-Kasachische Zentrum in der Hauptstadt sowie der Abschluss eines Abkommens mit einer neuen Mittlerorganisation – der Gesellschaft für internationale und wirtschaftliche Zusammenarbeit (bw-i). Trotz der beschränkenden Maßnahmen der Pandemie wurde das Unterstützungsprogramm erfolgreich realisiert, die Abdeckung in der Bevölkerung durch die Projektaktivitäten erhöht und die Arbeit im Westen Kasachstans intensiviert. Gleichzeitig ist die Abwanderung der deutschen Bevölkerung nach wie vor ein aktuelles Problem, wie Wjatscheslaw Ruf feststellte. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Projektarbeit auf die Jugend und vor allem auf die Stärkung ihrer nationalen Identität und der Bewahrung der deutschen Sprache auszurichten. Der Bericht über die Aktivitäten der Organisation wurde angenommen und wird in unserer Zeitung und auf unserem Portal veröffentlicht.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Annahme von Änderungen in der Satzung der Stiftung betreffend der Verkleinerung des Stiftungsrates. Dadurch werden, so Albert Rau, Kosten optimiert und Entscheidungsprozesse beschleunigt.

– Diese Maßnahme ist notwendig. Bei der Begutachtung dieser Frage auf der Sitzung des Kuratoriums kamen die Teilnehmer zu dem Schluss, dass in der Satzung die Anzahl mit „nicht weniger als 12 Personen“ angegeben werden muss, – merkte Albert Pawlowitsch an.

Dem stimmten auch die Mitglieder des Stiftungsrates zu und unterstützten den Vorschlag einstimmig.

Ebenfalls wurde während der Sitzung das Konzept des „Avantgarde“-Programms angenommen, welches von der zuschussgebenden Organisation initiiert wurde. Der Arbeitsgruppe gehörten die Mitglieder des Kuratoriums Robert Gerlitz und Olga Litnewskaja an. Das Dokument wurde bereits beim Fördergeber eingereicht und vom Stiftungsrat genehmigt.

Abschließend legte Albert Rau den Akzent auf die Tätigkeit des Kuratoriums und die anstehenden Neuwahlen der Delegiertenkonferenz, die im September dieses Jahres stattfinden soll. Nach den Worten des Vorsitzenden ist dieses Gremium von großer Bedeutung und muss die Verwirklichung des Programms zur Entwicklung der Selbstorganisation sicherstellen. Daher ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Auswahl der Kandidaten erforderlich.

– Die neue Zusammensetzung des Kuratoriums soll Personen umfassen, die Erfahrung in bestimmten Bereichen sowie einen aktiven Lebensstil besitzen. Jeder Kandidat muss sich den Delegierten der Konferenz vorstellen, einschließlich der Ausrichtung, in der er plant, im Falle einer Wahl zu arbeiten, – merkte Albert Rau abschließend an.

Übersetzung: Philipp Dippl

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