Der berühmte Getreidebauer des Irtysch-Kreises Nikolai Miller

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Genau so wird Nikolaj Miller im Gebiet Pawlodar betitelt. Er leitet den größten Mischbetrieb der Region – die GmbH Namens Abaj. Der befindet sich fast 300 Kilometer vom Regionalzentrum Pawlodar entfernt im Dorf Golubowka, und er ist der Rekordhalter unter den Getreideanbaubetrieben. Seine Aussaatfläche beträgt über 70.000 Hektar. Nikolaj Aeksandrowitsch selbst stammt aus einer Familie von Getreidebauern. Wenn es um das Handwerk geht, bekräftigt er immer, die Familie sei die beste Berufsschule. Und es stimmt, wer, wenn nicht die Eltern oder nächsten Verwandten, könnte am besten die Grundlagen dieses Berufs vermitteln? „Der Vater war ein echter Getreidebauer, ein Mann der Erde“. Auch die Söhne von Nikolaj Miller sind dazu bestimmt, die Familientradition fortzuführen.

Der Weg zum Erfolg dauerte 20 Jahre lang

Nikolaj Miller wurde in Artemowka geboren – ein Teil der ehemaligen Ouschkin-Sowchose. Seine Eltern wurden zu Beginn des Großen Vaterländischen Krieges aus dem Gebiet Saratow nach Kasachstan deportiert und landeten in der Irtysch-Region. Der Vater Aleksandr Miller diente erst in der Arbeitsarmee, später arbeitete er als Mähdrescher und leitete dann fast 40 Jahre lang eine der besten Feldtraktorenbrigaden der Region. Dort erhielt auch Nikolaj Miller seine erste Praxis und sammelte Erfahrung, nachdem er das Schtscherbatkinsker Technikum für Mechanisierung und Elektrifizierung der Landwirtschaft abschloss. In der Brigade des Vaters erlernte er das Arbeiten sowohl auf einem Traktor, als auch auf einem Mähdrescher. Nach dem Militärdienst kehrte er in seine Heimat zurück, arbeitete als Ingenieur in den Sowchosen namens Puschkin und Abaj sowie auf einem Experimentalgut.

Im Jahr 2014 wurde er der Leiter der beinahe vollständig heruntergewirtschafteten Abaj-Sowchose, in der er zuvor 13 Jahre lang als Chefingeieur gearbeitet hatte. Die Geschichte des Wiederaufbaus des Betriebes ist lang und ziemlich kompliziert, Nikolaj Miller selbst sagt, dass er zwanzig Jahre lang auf den heutigen Erfolg hin gearbeitet hat.

Heute ist die GmbH Namens Abaj ein diversifizierter, mehrstufiger Betrieb mit diversen Tochtergesellschaften – Verarbeitung, Transport und einige andere. Die Söhne des Vaters helfen bei der Leitung. Die Strategie für seinen Erfolg umfasst ausgereifte Taktiken, moderne Landwirtschaftstechnik, sowie die rechtzeitige chemische Behandlungen, die bei der Unkrautbekämpfung helfen. Aus diesen Gründen ist das Getreide auf diesen Feldern ausgezeichnet…

Nikolaj Miller hat den Ernteertrag der früheren Abaj-Sowchose bereits mehr als verdoppelt und die verlassenen oder vernachlässigten Ländereien der benachbarten Höfe zu neuem Leben erweckt. Er studierte gründlich die Grundlagen des Trockenfeldbaus, führte eine neue, wassersparende Technologie in die Praxis ein und fuhr die chemische Behandlung mit moderner Technik auf das nötigste Mindestmaß zurück, wodurch bis zu 80 Prozent der Ernterückstände auf dem Feld verbleiben, der Boden vor Austrocknung geschützt und die Fruchtbarkeit erhalten wird.

Neben dem pflanzenanbau betreit der Hof auch Viehzucht – der Viehbestand umfasst mehr als 800 hochproduktive Fleckvieh- und Weißkopfkühe, auch die Schaf- und Pferdezucht ist gut entwickelt.

„Führer des Jahres“

Nikolaj Miller genießt hohes Ansehen. Das Geheimnis liegt in Millers besonderer Haltung gegenüber dem Landarbeiter. Und hier reicht nicht nur ein einfaches „Danke für die Arbeit“… Das Dorf Golubowka ist heute eines der sozial am besten entwickelten in der Region, und selbst für gewöhnliche Arbeiten wird hier nicht jeder eingestellt.

Das Motto von Nikolaj Miller ist: allen ein bisschen voraus zu sein! Und dafür muss man ein bisschen mehr tun, etwas verbessern, etwas Neues einführen, sich verbessern. Genau deshalb ist er ein erfolgreicher Führer, Träger des Ordens „Kurmet“, Ehrenbürger der Irtysch-Region und Führer des Jahres 2018.

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