Fürsorge übernehmen

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Die einsamen älteren Deutschen danken den Sozialarbeitern der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Ostkasachstan in der Region Ridder von ganzem Herzen für die Hilfe und Barmherzigkeit im Rahmen des humanitären Projekts „Fürsorge“.

„Zwei Mal in der Woche“, erzählt Marija Wasiljewna Dik, – „besucht mich die Sozialarbeiterin Tatjana Gennadjewna Bogdajewa vom deutschen Zentrum „Wiedergeburt“. Sie hilft mir, die Wohnung zu putzen, und sie kauft Medizin und Lebensmittel für mich. Ich habe mehrere Verletzungen, deshalb kann ich nicht weit gehen. Deshalb bin ich Deutschland, und der Gesellschaftlichen Stiftung der Deutschen und dem Zentrum „Wiedergeburt“ der Region Ridder und dessen Vorsitzender Ljubow Wasiljewna Ignatjewa dankbar für die Aufmerksamkeit und die herzliche Beziehung zu mir, sowie für das wundervolle Projekt „Fürsorge“. Ich hoffe, dass es in Zukunft fortgeführt wird.“

Auch der 90-jährige Rudolf Nikolajewitsch Wagner blieb nicht ohne Unterstützung zurück: „Ich lebe alleine, – schreibt er, – aber einmal in der Woche kommt die Sozialarbeiterin des deutschen Zentrums „Wiedergeburt“ Tatjana Gennadjewa zu mir. Sie hilft mir im Haus, wischt den Boden, kocht, kauft Medizin, begleitet mich ins Krankenhaus, sie macht alles sehr gut, egal nach was ich sie frage. Ich bin Ljubow Wasiljewna Ignatjewa sehr dankbar dafür, dass sie mit uns in ständigem Kontakt steht und sich regelmäßig dafür interessiert, wie ich lebe, was ich brauche, sie kontrolliert die Arbeit der Sozialarbeiter und vergisst es nicht, mir zu den Feiertagen zu gratulieren. Vielen Dank für Güte und Aufmerksamkeit mir gegenüber! Ich wünsche allen Gesundheit“.

– Mit zunehmendem Alter, – erklärt die Koordinatorin der Sozialarbeit der Gesellschaft „Wiedergeburt“ Olga Kloster, – wird es für die älteren Menschen immer schwieriger, den Haushalt zu führen, in das Geschäft zu gehen und Einkäufe zu erledigen, selbst die Einhaltung der persönlichen Körperhygiene wird immer schwieriger. Das ganze Leben wird schwieriger und und es erscheinen mit dem Alter Krankheiten, die den Menschen ans Bett fesseln. Besonders schwer ist es für alleinstehende alte Menschen. Diese Kategorie von Bürgern verdient besondere Aufmerksamkeit und erfordert Pflege. Im Rahmen des Projektes „Soziale und humanitäre Unterstützung bedürftiger Deutscher Kasachstans in Übereinstimmung mit den Kriterien“ wird das Programm „Fürsorge“ realisiert.

Dieses Projekt sieht die Organisation der häuslichen Pflege von schwerkranken und behinderten Menschen vor. Die Projektarbeit soll den moralischen und psychologischen Zustand sowie die Lebensqualität der Menschen dieser Kategorie verbessern. Es werden Sanitär- und Haushalts-, hygienische und andere Dienstleistungen erbracht, einschließlich medizinische (Behandlungen und Verbandwechsel, Kontrolle der vom Arzt verordneten Behandlungen), Lieferung warmer Wahlzeiten, Speisung von Kranken.

Die Teilnehmer an dem Projekt „Fürsorge“ sind ältere Menschen, die aufgrund ihres hohen Alters und ihrer Erkrankungen im Alltag nicht auf die Hilfe von außen verzichten können.

– „Fürsorge“ ist ein humanes Projekt, – präzisiert Olga Kloster, – welches es älteren Menschen ermöglicht, an einem für sie gewohnten Ort und mit ihrer persönlichen, etablierten Lebensweise zu leben. Sie werden nicht dazu gezwungen, physischen oder seelischen Kräfte für einen Umzug oder die Gewöhnung an neue Lebensbedingungen aufwenden.

Alle bedeutenden Sozialprojekte der Gesellschaft „Wiedergeburt“ Ridder werden mit Unterstützung der Bundesregierung Deutschland verwirklicht.

– An allen unseren Projekten, – hebt Olga Kloster besonders hervor, – sind kompetente Mitarbeiter beteiligt, die ein Praktikum in Deutschland, Russland und Kasachstan absolviert haben.

Ohne Zweifel verbessern sämtliche Sozialprojekte, die durch die Gesellschaft „Wiedergeburt“ Ridder verwirklicht werden, das Leben der sozial schwachen Schichten der deutschen Bevölkerung und erhöhen die Lebensqualität der älteren Menschen.

Im Gegensatz zur Jugend können sich die alten Menschen nicht mehr durchkämpfen. Es ist gut, dass die älteren Deutschen der Region Ridder jemanden haben, auf den sie sich verlassen können.

Andrej Kratenko

Übersetzung: Philipp Dippl

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