Gedenkveranstaltungen in Semej

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Der 31. Mai ist in Kasachstan der Tag des Gedenkens an die Opfer politischer Repressionen. In der gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Semej fanden Veranstaltungen statt, die diesem Ereignis gewidmet waren.

Die Mitglieder des Klubs der deutschen Jugend „Glück“ widmeten ihr Treffen zusammen mit den älteren Vertretern den tragischen Seiten der Geschichte des deutschen Volkes.

In Teamarbeit stellten sie ein Plakat zusammen, aus welchem Informationen darüber hervorgehen, was eigentlich Deportation ist, wer, den Repressionen ausgesetzt war, und wie die Menschen heute leben, die nach Kasachstan deportiert wurden.

Man erinnerte sich daran, wie die Deutschen nach Russland kamen und wie sich ihr Leben auf der russischen Erde entwickelte. Die Mitglieder des Seniorenklubs erzählten den Jugendlichen die Geschichten ihrer Familien und davon, was ihre Eltern während des Krieges und der Deportation durchleben mussten. Jekaterina Sokirno zeigte Familienfotos und begleitete sie mit Erzählungen aus ihrem Leben.

Maxim Tschistikow, Mitlgied des Klubs der deutschen Jugend „Glück“: „Es war sehr interessant, die Ereignisse dieser Zeit kennenzulernen, und vor allem mehr von den Menschen zu erfahren, die die Deportation durchlebt haben.

Der Aktivist der Beskaragaisker Zweigstelle der Gebietsgesellschaft „Wiedergeburt“ Wasilij Petrowitsch Kael nahm an einem regionalen runden Tisch teil, der dem Tag des Gedenkens an die Opfer der politischen Repressionen gewidmet war. Er erzählte von seinem Leben und über die Schicksale seiner Angehörigen.

Marija Gorbatschjowa

Übersetzung: Philipp Dippl

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