Kommunikation: virtuell oder real – was ist besser?

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Am 2. Februar stellten sich auf der Bühne des republikanischen deutschen dramatischen Theaters unter den Mühen ihrer Teilnehmer die Theaterwerkstatt des Vereins der deutschen Jugend der kulturethnischen Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ mit der Theateraufführung „Wir sind im Kontakt“ dem Urteil der Zuschauer. Die Kreativleiter und Initiatoren waren Oksana Focht und der Assistent des Regisseurs Eduard Gomberg, die sich für das Experiment sowohl im Rahmen eines gegebenen sozialen Problems, als auch im kollektiven Bewusstseins des Szenariums. Und der Plan ging auf!

Das Thema, das den Jugendlichen vorgeschlagen wurde, ist ihnen wohlbekannt und ist möglicherweise das aktuellste in der modernen Welt. Smartphones, Tablets, Computer spielen in unserem Leben nicht nur eine besonders wichtige Rolle, sondern macht uns oft zu Geiseln einer künstlichen Wirklichkeit. Die Vor- und Nachteile einer solchen Wirklichkeit zu durchschauen, so wie die virtuelle Gesellschaft, haben unsere jungen Schauspieler versucht. Es gelang den Teilnehmern, in der Aufführung sowohl die guten als auch die schlechten Seiten des modernen Lebens in den sozialen Netzwerken zu reflektieren. Einerseits ist es eine Wohltat, die es uns ermöglicht, mit den nahen Menschen an jedem Ort der Welt zu kommunizieren, andererseits könnten wir der Realität beraubt werden, in der wir tatsächlich existieren. Virtuelle oder reale menschliche Kommunikation, was ist besser? Genau diese Frage erörterten die Jugendlichen.

Die Zuschauer, unter denen sich viele Eltern mit Kindern befanden, haben die vom Kollektiv geleistete Arbeit hoch geschätzt, die daraus hinauslief, dass der Austausch der realen Wirklichkeit mit der virtuellen Welt ein großes Problem und ein Leiden der Gegenwart ist. Immerhin hat schon Saint-Exupery in seinem Werk „Der kleine Prinz“ erläutert, dass es für die Menschen nur einen wahren Luxus geben kann – und das ist die menschliche Kommunikation.

Julija Tjukalowa und Angelina Golodowa, VDJ „Vorwärts“

Übersetzung: Philipp Dippl

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