Tag der Dankbarkeit und Barmherzigkeit

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Seit dem Jahr 2016 gibt es auf Initiative des Oberhaupts unseres Staates Nursultan Nasarbajew in Kasachstan einen neuen Feiertag – den Tag der Dankbarkeit, der am 1. März gefeiert wird. Dies ist ein ausgezeichneter Anlass, dem kasachischen Volk und den Vertretern anderer Ethnien, welche auf dem Gebiet unserer multinationalen Heimat leben, noch ein weiteres Mal für ihre Toleranz und Gastfreundschaft zu danken.

Einen großen Dank sprechen an diesem Tag auch wir aus, die Deutschen, alle, die in vollem Maße selbst den Moloch der stalinschen Repressionen durchlebten: Deportation, Arbeitsarmee, das Regime in den Sonderkolonien. In den schweren Kriegsjahren, aber auch in den Tumulten der Nachkriegszeit haben die Kasachen uns mit offenem Herzen empfangen, haben Blut und Brot geteilt. Und dafür danken wir wieder und wieder dem kasachischen Volk, denn genau seine Barmherzigkeit, die aufrichtige Güte und der Großmut half unseren Vorfahren, zu überleben und Fuß zu fassen auf dem neuen Land, welches heute für uns zum Elternhaus geworden ist.

Daran erinnern sich auch tausende deutscher Familien, die in verschiedenen Zeiten nach Deutschland übersiedelten und den nachfolgenden Generationen von der Größe der kasachischen Seele erzählen. Sie kommen gerne nach Kasachstan zurück und bauen an einer soliden Brücke freundschaftlicher Beziehungen zwischen unseren Ländern.

Einmal hat der bekannte Schriftsteller und Übersetzer Gerold Berger, gleichermaßen allen Kasachstanern nahestehend: gesagt: „Zum Menschen haben mich meine Eltern, das heimatliche Aul und das Buch gemacht.“ Mit der Familie an das Ufer des Esil verbannt, hat er sich hier aufrichtig in alles verliebt: malerische Orte, die Sprache, die Bräuche und die Traditionen des kasachischen Volkes, welches für ihn heimisch geworden ist.

Und diese aufrichtige Zuneigung zu Kasachstan hat ihre Reflexion in einer Reihe seiner Werke gefunden, welche als Vermächtnis für die nächsten Generationen widerhallen – man muss sich an seine Wurzeln erinnern, an die Geschichte, auch an die tragische, aber die wichtigsten sind die, die  geholfen haben, den schweren Bedingungen standzuhalten. Und die kasachstanischen Deutschen folgen dem Auftrag ihres berühmten Landsmanns.

Im Namen der öffentlichen Stiftung „Kasachstanische Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ danken wir ebenso der Versammlung des Volkes Kasachstans für den riesigen Beitrag zur Gewährleistung zwischenethnischer Harmonie im modernen Kasachstan, für die tägliche informative, bildende und erzieherische Arbeit, an welcher alle unsere Regionalgesellschaften aktiv beteiligt sind.

Übersetzung: Philipp Dippl

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