Verbesserung der Lebensbedingungen in den Stationen

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Mehr als tausend Bedürftige haben von der regionalen deutschen Gesellschaft „Wiedergeburt“ in Pawlodar kostenlose Lebensmittelpakete sowie finanzielle Entschädigungen für Medikamente und Hilfsmittel erhalten.

Diese Form der Hilfe – nämlich die soziale und humanitäre Unterstützung von Bürgern deutscher Staatsangehörigkeit in der Republik Kasachstan – gibt es bereits seit einigen Jahren. Familien mit geringem Einkommen, Alleinerziehende, schwerkranke ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und andere Gruppen von Bürgern erhalten regelmäßig Lebensmittelpakete und andere Hilfen in Form von kostenlosen warmen Mahlzeiten sowie einen finanziellen Ausgleich für Versorgungsleistungen und gekaufte Medikamente.

Olga Litnewskaja, stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft „Wiedergeburt“, erzählt mehr über die geleistete Hilfe:

„Wir versuchen, das Leben unserer Begünstigten sowie derer, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, zu verbessern. Ich möchte auch deutlich machen, dass wir nicht nur ethnische Deutsche, sondern auch Menschen ganz anderer Nationalitäten und Religionen, Waisenhäuser und andere staatliche Einrichtungen unterstützen. Soziale und humanitäre Hilfe für kinderreiche Familien, Behinderte und Rentner mit minimalen Renten ist in unseren schwierigen Zeiten besonders wichtig und notwendig“, erklärt Olga Litnewskaja. – So hat der Bezirk Zhelezinsk vor nicht allzu langer Zeit die Lieferung von Lebensmittelpaketen an die Dörfer des Bezirks für die armen Opfer der politischen Repressionen abgeschlossen. 865 Personen erhielten sie im Rahmen eines jährlichen Sozialprojekts. Darüber hinaus erhielten 288 Bewohner der Region Lebensmittelpakete. Die Aktion wurde im Rahmen der Realisierung des Projekts „Sozial-humanitäre Unterstützung bedürftiger Deutscher in Kasachstan nach bestimmten Kriterien“ durchgeführt, das mit Unterstützung des deutschen Innenministeriums und der öffentlichen Stiftung „Kasachischer Verband der Deutschen „Wiedergeburt“ finanziert wird. Bei der Umsetzung halfen Mitarbeiter der Bezirks- und Dorfverwaltungen sowie zahlreiche Freiwillige des Vereins. All dies fand während der republikanischen Volksveranstaltung „Zhanashar Zhurek“ statt.

Insgesamt erhielten im Oktober über tausend Menschen Lebensmittelpakete. Die Liste der Sozialhilfeempfänger wird übrigens auf der Grundlage von Anträgen zusammengestellt, die von der örtlichen Sozialversicherungsabteilung und auf persönliche Initiative der Vorstandsmitglieder der „Wiedergeburt“ eingereicht werden.

„Zehn Personen, die in den Dörfern Pawlodar und Uspenka leben, werden regelmäßig zu Hause betreut. Es sind ältere, einsame und behinderte Menschen“, betont der stellvertretende Vorsitzende der „Wiedergeburt“. „Die Einwohner von Pawlodar liefern werktags abwechselnd ein warmes Mittagessen aus. Darüber hinaus erhalten im Oktober 2022 insgesamt einundzwanzig Familien, Behinderte und Geringverdiener, einen finanziellen Ausgleich für den Kauf von Medikamenten in Höhe von 367 Tausend Tenge. Wir haben nicht die Absicht, es dabei zu belassen, sondern wollen unsere Wohltätigkeitsarbeit fortsetzen.“

Folgende Unternehmen halfen bei der Zusammenstellung von Lebensmittelpaketen für die soziale Unterstützung: „Rubikom“ GmbH (Wjatscheslaw Andreewitsch Ruf) und „Pawlodar-Moloko“ GmbH (Iwan Alexandrowitsch Koch). Diese Form der erschwinglichen Nächstenliebe war schon immer gefragt und wird es auch in schwierigen Lebenssituationen sein.

Aljona Starodubzewa, Leiterin des Begegnungszentrums in Aksu, Region Pawlodar, Lehrerin für Deutschkurse:

„Vielen Dank an unsere Unternehmer für die Beschaffung von Mitteln für aktive Rentner. Am Vorabend des Tages der Republik hielten wir ein Treffen ab und gratulierten Veteranen der Gesellschaft, kinderreichen Familien und Familien mit Behinderten und überreichten die Lebensmittelpakete.“

Ljubow Jarkowa, Aktivistin der deutschen Gemeinschaft, Dorf Zhelezinka, Gebiet Pawlodar:

„Ich bin sehr dankbar für das Lebensmittelpaket, das ich gerade erhalten habe. Ich möchte dem Vorstand der Regionalen Vereinigung der Deutschen ‚Wiedergeburt‘ für alles danken, was sie für uns tun. Wir fühlen uns immer gut betreut und unterstützt.“

Marina Angaldt

Übersetzung: Annabel Rosin

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