Wenn Unterstützungsempfänger in Not geraten…

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In dem Dorf Astrachanka im Gebiet Nordkasachstan wurde eine deutsche Familie Opfer eines Brandes. Das Haus wurde bis zu den Grundmauern zerstört, nur ein kleiner Teil der persönlichen Gegenstände und ein paar Dokumente konnten gerettet werden. Glücklicherweise haben alle Familienmitglieder, die Eltern und zwei minderjährige Kinder, überlebt.

Beim Löschen des Brandes erlitt das Familienoberhaupt schwere Verletzungen. Durch Scherben hat sich der Mann die Bänder seiner Beine verletzt und er lag für einige Tage im Krankenhaus. Die gesamte Familie ist nun bei Verwandten der Ehefrau untergekommen. Es ist auch bekannt, dass ein Defekt des Backofens zu dem Feuer geführt hat.

Die Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Nordkasachstan konnte nicht untätig bleiben. Die Leiterin der Gesellschaft der Deutschen Nordkasachstan Rimma Lotz kennt die Brandopfer. Wie sich herausstellte, haben sie das Haus in Astrachanka vor nicht allzu langer Zeit erworben und den Kredit dafür gewissenhaft zurückbezahlt. Im November letzten Jahres wurde die letzte Rate bezahlt. Niemand konnte daran denken, dass schon nach ein paar Monaten die Flammen dieses gemütliche Familiennest zerstören könnte, in welches so viel Geld und Kraft investiert wurde. Die Mutter der zwei Kinder wuchs ebenfalls in einem Waisenhaus auf. Sie versteht wie kein zweiter den Wert eines eigenen Zuhauses und der kindlichen Behaglichkeit.

Eine Bekanntmachung über eine Spendenaktion und über humanitäre Hilfe wurde in den sozialen Medien veröffentlicht. Innerhalb weniger Tage sammelte das Kollektiv der Regionalgesellschaft der Deutschen für die Familie Dinge des täglichen Bedarfs. Maßgeblich an dieser Wohltätigkeitsaktion beteiligt waren die Jugendlichen, die warme Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Schreibwaren, Hygieneprodukte, Geschirr, Spielzeug, Möbelstücke oder Getreideprodukte spendeten.

Die Opfer und die Leitung der Gesellschaft der Deutschen Nordkasachstan sprechen den Familien Zalewskij, Michel, Tsurko, Jugow, Kuzmenko, sowie E. Belik, A. Begel, N. Stebljanko, L. Schol, O. Newedoma, den Teilnehmern der Deutschkurse und allen, die Anteil an dem Unglück Anderer nehmen, ihren großen Dank aus.

Ewgenija Kuzmenko

Übersetzung: Philipp Dippl

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