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 Bereits zum vierten Mal haben die Zuhörer der Kommunikationskurse und -kreise für Erwachsene der Gebietsgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Pawlodar, die Mitglieder des Jugendvereins „Lenz“ und die Teilnehmer der Kindersprachkreise die allrussische offen Aktion „Tolles Diktat“ unterstützt, welche seit 2013 mit dem Ziel der Verbreitung der deutschen Sprache und der Entwicklung einer hohen Schriftsprache stattfindet.

In diesem Jahr haben bei der Aktion 213 Erwachsene und 70 Kinder aus Pawlodar, Ekibastuz, Aksu und den Dörfern Rozkowka, Lugansk, Nowotschernojarka, Uspenka und Scherbakty im Gebiet Pawlodar teilgenommen. Im Vergleich zum letzten Jahr hat die Zahl derer, die ihre Schreibkompetenz überprüfen wollen, zugenommen, viele haben nicht zum ersten Mal mitgemacht. Die „Schüler“ haben mit Freude Diktate geschrieben, jeder wollte sein Niveau in der deutschen Grammatik herausfinden. Man muss anmerken, dass das Publikum Repräsentanten verschiedener Altersgruppen beinhaltete. Das sind Kinder, Heranwachsende, Jugendliche, Erwachsene, die jüngsten sind 11 bis 12, und die ältesten über 70 Jahre alt. Ein Diktat schreiben ist nicht einfach, aber erfreulicherweise haben sieben Teilnehmer nicht einen einzigen Fehler gemacht.

„Es war interessant, seine Kenntnisse einzuschätzen, solch eine Arbeit hilft, die Regeln zu festigen und sich die Wörter zu merken“, sagt Anna Efimenko aus Ekibastuz. „Ein sehr interessantes und hilfreiches Projekt, es regt das bewusste Streben zur Verbesserung der Schreibkompetenz an“, – bestätigen Swetlana Gess und Walentina Iwaschenko. „Das Diktat ist aufschlussreich und interessant. In einem kleinen Text haben wir das Schicksal des deutschen Theaters in Kasachstan seit seiner Gründung im 17. Jahrhundert bis zur Wiedergeburt im Jahr 1980 nachverfolgt“, – teilt Ljudmila Zolotarewa aus Ekibastuz mit.

„Ich denke, dass dies eine notwendige Aktion ist, sie hilft, sein Sprachniveau zu überprüfen, sie fördert die Entwicklung der Schreibfertigkeiten. Bei der Teilnahme verstehst du, was das ist, deutsche Identität, du spürst deine Zugehörigkeit zu ihr“, – meint Marija Wiktorowna Schmidt aus dem Dorf Uspenka. Und tatsächlich waren die Texte aller Schwierigkeitsstufen den russischen Deutschen und ihrer Kultur gewidmet.

Wir hoffen, das es uns mit unserer Teilnahme gelungen ist, einen Beitrag zur Verbreitung der deutschen Sprache in Kasachstan zu leisten.

Nadezhda Stepanowa, Betreuerin der Deutschkurse

Übersetzung: Philipp Dippl

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