Wladimir Sabelfeld: „Meinen Werdegang verdanke ich nur meiner Einstellung zur Arbeit“

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Der ehrenvolle Maschinenbauingenieur der Republik Kasachstan Wladimir Sabelfeld wurde in der Stadt Akkol im Gebiet Akmolinsk geboren, wohin seine Eltern im Jahre 1941 aus der Stadt Marxstadt im Wolgagebiet, Gebiet Saratow, deportiert wurden. Der Vater wurde sofort in die Arbeitsarmee im Fernen Osten geholt. Und der Junge lernte die Belastungen des verfolgen Volkes in vollem Ausmaß kennen.

Die Kindheit verbrachte Wladimir in einem kasachischen Aul. Denn die ankommenden Deutschen nicht kompakt angesiedelt, sondern auf kasachische Familien verteilt. Wie Wladimir Saberfeld anmerkt, rettete dies das entrechtete Volk wohl vor dem unvermeidlichen Tod.

„Wir haben überlebt, so gut wir konnten, aber wenn die örtliche Bevölkerung nicht gewesen wäre, die uns in der schwierigen Zeit unterstützt hat, wären die meisten Deutschen gestorben. Ich bin dem kasachischen Volk noch immer dankbar für seine Barmherzigkeit. Viele von ihnen hatten Großfamilien – mit fünf Kindern – es herrschte Hunger und Kälte. Und dann brachten sie auch noch die Deutschen. Aber sie fanden immer eine Möglichkeit, ihren Nächsten zu helfen.“

Schuldige ohne Schuld…

Sechs Jahre lang stand Wladimir Sabelfeld als Kind unter der Kommandantur. Er schloss die Schule ab, trat in das Landwirtschaftsinstitut Tselinograd ein und erhielt einen Abschluss als Ökonom. Als deportierter Deutscher, der niemanden hinter sich hatte, verstand Wladimir sehr genau, dass er sich nur auf sich selbst verlassen konnte.

Er begann früh zu arbeiten und machte zwei wichtige Komponenten für sich aus – Fleiß und Ehrlichkeit. Diese Prinzipien haben sich bis heute nicht geändert.

„Alles, was ich in meinem Leben erreicht habe, verdanke ich meinem Fleiß“ – sagt Wladimir Sabelfeld.

Nachdem er sein Arbeitsleben als Hilfsarbeiter im mechanischen Reparaturwerk von Komsomolsk begonnen hatte, durchlief er alle Phasen der beruflichen Entwicklung bis zur Leitung dieses Unternehmens.

Heute leitet Wladimir Karlowitsch sein eigenes Unternehmen, die TOO „MTS Agro Akkol“, die sich mit dem Vertrieb und der Wartung von Landwirtschaftstechnik beschäftigt, sowie zusammen mit der AO „Agromaschholding“ Dienstleistungen für Landwirte bei der Getreideernte erbringt. „Zuerst haben wir für den Namen gearbeitet, aber jetzt arbeitet der Name für uns. Wir sind auf dem Markt erkennbar, wir werden respektiert und man vertraut uns. Und das ist das Allerwichtigste, wenn man Geschäfte macht.“

Für seinen Beitrag im Werdegang des unabhängigen Kasachstans erhielt er eine Reihe staatlicher Auszeichnungen:

die Medaille «Ерен енбеги ушін»;

einen Dankesbrief des Präsidenten der Republik Kasachstan;

Urkunden und Dankesbriefe der Akime der Region Akkol und de Gebietes Akmolinsk;

die Medaille des Gouverneurs des Gebietes Kemerowo „Für Geschäfte im Namen des Erbauens“;

die Medaille des Ersten Verteidigungsministers Sagadat Nurmagambetow;

er trägt den Titel Verehrter Maschinenbauingenieur der Republik Kasachstan.

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