Zeit, um Deutsch zu lernen

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Die Jungs und Mädels aus Ust-Kamenogorsk, die das republikanische Sprachcamp besuchen konnten, haben ihre Eindrücke geteilt.

Und so hatten vier junge Kursteilnehmer das große Glück, an einem zweiwöchigen Intensivkurs im Offline-Format in Almaty teilzunehmen. Die Leiterin des KdJ „Spass“ Kristina Klester, sowie die Aktivisten des Zentrums Ilja Dongauzer, Aleksandra Snegirewa und Maksim Teljatnikow haben sich auf den Weg in die kulturelle Hauptstadt gemacht, um ihr Sprachniveau zu verbessern.

Nach den Worten der Jungs und Mädels, die erfolgreich die Deutschkurse besuchen und aktiv am Leben des Zentrums „Wiedergeburt“ teilnehmen, war der Ausflug für sie nicht nur „Ein Atemzug frischer Luft“, sondern ein echter Durchbruch beim Erlernen der Sprache.

– Wir haben Jugendliche aus anderen Regionen kennengelernt, haben neue Freunde gefunden, doch das allerwichtigste ist – wir haben vor allem unsere Sprachkenntnisse kräftig „aufgepumpt“, – merkt Kristina Klester an. – Nebenbei bemerkt, wir hatten eine Deutschlehrerin dabei, die sich bei Veranstaltungen dieses Formates bestens bewährt hat. Dies ist Elena Urjumtsewa. Sie unterrichtete die Teilnehmer des B1-Sprachniveaus und vermittelte deutschen Tanz. Dies war eine wundervolle Erfahrung – ein Haufen strahlender Ereignisse, Eindrücke und ein Meer aus positiven Emotionen! Viele Dank an die Organisatoren für die einzigartige Gelegenheit, mit Altersgenossen in Kontakt zu kommen, für sich selbst etwas Neues und Nützliches zu lernen, und das alles auch noch kostenlos! Wir haben an einem malerischen Ort in Almaty gewohnt, in den Bergen, in gemütlichen Häusern. Alle Teilnehmer, etwa 40 Personen, wurden in drei Gruppen eingeteilt: A2.1, A2.2 und B1. Ich zum Beispiel kam in die Gruppe A2.2 bei der Kuratorin der landesweiten Online-Kurse und Deutschlehrerin in Semej Olga Beder. Sie besitzt mehr als zwanzig Jahre Unterrichtserfahrung und einen ausgezeichneten Sinn für Humor, durch den sie es geschafft hat, uns auf spielerische Weise eine Masse an neuen Wörtern und Phrasen zu vermitteln, und, was am aller wichtigsten ist, uns mit dem Schatz der deutschen Geschichte in Berührung zu bringen. Unser Tag startete mit Frühsport. Dann gab es Frühstück, etwas Freizeit und dann drei Stunden Deutschunterricht. Und nach dem Mittagessen starteten alle möglichen Workshops. Bei uns waren immer zwei Sprachassistenten aus Deutschland dabei, die uns sehr behilflich waren, und wir hatten die Möglichkeit, uns oft informell miteinander zu unterhalten. Die Sportevents und Workshops sorgten für gute Laune. Zum Beispiel haben wir mit der Betreuerin Sofija Beder T-Shirts bemalt, mit Angelina Azur-Sotskaja hatten wir Trainings in Teambuilding, und mit der dritten Betreuerin Schauspielunterricht. Es gab auch mehrere Diskos und Abendveranstaltungen, bei denen wir Sketche vorbereiteten, Lieder sangen oder irgendwelche anderen Aktionen organisierten. Mir hat gefallen, dass wir spezielle Jahrmärkte in Nationaltrachten veranstaltet haben, bei denen jeder seine Fähigkeiten und Talente unter Beweis stellen konnte. Ich zum Beispiel habe mit großer Freude vorgeführt, wie man Postkarten herstellen kann und Skizzen zeichnet. Aber vor allem erinnere ich mich an den letzten Tag, der mit einem sehr herzlichen und ungewöhnlichen Ritual endete. Wir alle hatten Bänder, die wir an unseren liebsten Teilnehmer binden und als Andenken etwas Warmes und Einprägsames sagen konnten. Es war einfach alles unvergesslich!

Man muss betonen, dass sich alle sehr herzlich über das Sprachcamp geäußert haben, welches noch lange in Erinnerung bleiben wird…

Gleichzeitig ist die Anwerbung von Deutschlehrern für die Gruppe von Deutschlehrern nach wie vor ein aktuelles Thema, ebenso arbeiten die Lehrer des Zentrums „Wiedergeburt“ weiterhin daran, Bewerber zu finden, die die Schule bereits abgeschlossen, den ENT-Test abgelegt, die erforderliche Punktzahl für die pädagogischen Fachrichtungen erreicht haben (mindestens 75) und keine anderen staatlichen Zuschüsse erhalten.

– Wir suchen Jungs und Mädels, vor allem deutscher Nationalität, die sich für eine Fremdsprache einschreiben wollen, da es für sie Privilegien gibt – die gesellschaftliche Stiftung vergibt Stipendien für die Ausbildung“, – sagt die Kuratorin und Methodistin der Sprachprojekte der OO „WK NKZ „Wiedergeburt“ Elena Schumacher. – Doch jene Jugendliche, die keine deutschen Wurzeln besitzen, oder trotzdem gerne den Beruf des Deutschlehrers ergreifen wollen, können ab dem zweiten Semester ebenfalls ein Stipendium beim Rektor oder beim Akim des Gebietes beantragen.

Elena Paschke

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