„Lebkuchen“: die Pfefferkuchentradition der Deutschen

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Die ersten Erwähnungen von Honigfladen, den Vorläufern des heutigen Lebkuchens, finden sich in Klosteraufzeichnungen des 12. Jahrhunderts.

Ursprünglich wurden Lebkuchen ausschließlich in Klöstern gebacken. Mit der Zeit verbreiteten sich jedoch die Geheimnisse ihrer Zubereitung auch in den Städten. Das wichtigste Zentrum der Lebkuchenherstellung in Deutschland wurde Nürnberg – dank seiner günstigen Lage an wichtigen Handelswegen. Dort erhielten die Lebkuchen ihre berühmte Form und ihren besonderen Geschmack, bereichert durch Mandeln, Nüsse, kandierte Früchte und andere exotische Zutaten. Im 15. Jahrhundert wurden die Nürnberger Lebkuchen zum Symbol der Stadt und erfreuten sich großer Beliebtheit sowohl beim Adel als auch bei den Bürgern. Noch heute gehören Lebkuchen zu einem wichtigen und unverzichtbaren Bestandteil der deutschen Kultur, insbesondere in der Weihnachtszeit.

„Am vergangenen Wochenende nahmen unsere Jugendlichen aus dem Klub der Deutschen Jugend an einem spannenden Workshop zur Zubereitung deutscher Honiglebkuchen teil“, berichtete Tatjana Samochwalowa, Programmleiterin der regionalen Vertretung der Stiftung „Gesellschaft der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ in Balqasch. „Das kulinarische Treffen bot die Möglichkeit, die Geschichte der Lebkuchen kennenzulernen, die Traditionen des deutschen Ethnos zu erleben und ein eigenes kulinarisches Meisterwerk zu schaffen. Deutsche Lebkuchen sind Teil des kulturellen Erbes, ein Symbol für Gemütlichkeit, Wärme und Freude, das die Herzen in kalten Herbst- und Wintertagen erwärmt.“

Marina Angaldt

Übersetzung: Anton Genza

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