In den Armen von „Weihnachten“

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Im verschneiten Rosowka, wo die Dächer der Häuser wie Mützen von einer dicken Schicht weißen, fluffigen Schnees bedeckt sind, wurde „Weihnachten“ gemeinsam und mit großer Herzlichkeit begrüßt.

Die Deutschen glaubten seit jeher: In der Zeit der Wintersonnenwende, wenn sich die Sonne nur kaum über dem Horizont zeigt, malt der Frost wie mit einem Zauberstab kunstvolle Muster an die Fensterscheiben, während der Duft von frischer Tanne und Gewürzen die Luft erfüllt. In diesen Tagen wird die Grenze zwischen den Welten dünner, und Wunder werden möglich. Es ist „Weihnachten“ – das helle Fest der Weihnacht, dessen wahre Freude nicht in bunt verpackten Geschenken liegt, sondern in der gemeinsam mit Familie und Freunden verbrachten Zeit, in der Wärme des Hauses und in herzlichen Gesprächen bei einer Tasse duftenden Tees oder Glühweins.

„Unsere festliche Veranstaltung war erfüllt von fröhlichen Gesichtern, klingendem Lachen, Tänzen und alten deutschen Weihnachtsliedern. Die Erwachsenen teilten Erinnerungen an Traditionen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, und erzählten davon, wie sie selbst in ihrer Jugend voller Erwartung dem Weihnachtsfest entgegenfieberten“, berichtete Natalja Kolesnik, Pädagogin und Leiterin des Begegnungszentrums im Dorf Rosowka in der Region Pawlodar. „Den ganzen Abend über erklangen Glückwünsche und Wünsche nach Gesundheit, Wohlstand und Glück, die an die Bedeutung von Familie, Liebe und Güte erinnerten. Denn gerade diese Werte machen Weihnachten zu einem wahrhaft magischen und unvergesslichen Fest.“

Marina Angaldt

Übersetzung: Anton Genza

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