Über den goldenen Standard gastronomischen Hedonismus Zurück Veröffentlicht in Februar 3, 2026 Was ist ein Krapfen? Das ist die offiziell erlaubte Art, eine luftige „Wolke“ zu essen, nachdem man sie zuvor in Sonnenblumenöl ausgebacken hat. Puderzucker auf einem echten Krapfen sollte wie eine großzügige Schneeschicht in den Alpen liegen. Dieses kulinarische Meisterwerk nimmt man in die Hand, als wäre es ein alchemistischer Barren, in dessen Innerem sich eine Krume unglaublicher Zartheit verbirgt. Jeder Biss in die knusprige Kruste in der Farbe der untergehenden Sonne verspricht einen Durchgang durch einen zuckersüßen „Schneesturm“, der augenblicklich auf den Lippen schmilzt und einen Nachgeschmack unbeschwerter Kindheit hinterlässt. Wären da nicht die Schwere der Füllung und die Puderschicht, würde diese feine Hefespezialität unweigerlich wie eine Wolke in den Himmel entschweben. Kurz gesagt: Krapfen ist jener seltene Fall, in dem Form und Inhalt im vollkommenen Gleichgewicht stehen – außen ein selbstbewusster Knusper, innen eine nachgiebige Seele. „Im Projekt des Sozialen Begegnungszentrums ‚Seniorenklub‘ herrschte am Wochenende eine Atmosphäre, die man für kein Geld kaufen kann: Es duftete nach häuslicher Geborgenheit, Kindheit und ein wenig kulinarischer Magie“, erzählte Elena Belik, Programmleiterin der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ des Gebiets Nordkasachstan. „Alte deutsche Traditionen, aufrichtige Gespräche und ein Meer warmer Emotionen wurden zur besten Würze für den süßen Tisch. Dirigiert wurde dieses Fest des Geschmacks von Newedomaja, die das kulinarische Treffen in ein wunderschönes gastronomisches Märchen verwandelte.“ Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: