Warum Ihr Kind in das Projekt „Wunderkind“ sollte Zurück Veröffentlicht in 27. Februar 202610. März 2026 Seien wir ehrlich: Jede Mutter und jeder Vater in Petropawlowsk wünscht sich, dass das eigene Kind ein kleines bisschen … überdurchschnittlich ist. Dass es Sprachen knackt wie Nüsse, Geschichte kennt und sogar Goethes Werke im Original zitiert. Na gut – oder wenigstens höflich auf Deutsch um Nachschlag bittet. Wenn Sie schon angefangen haben zu googeln: „Wie ziehe ich ein Genie groß, ohne dabei verrückt zu werden?“, dann atmen Sie durch. In der Gesellschaft der Deutschen in Nordkasachstan hat man alles für Sie ausgetüftelt: Willkommen bei „Wunderkind“! Dort werden aus kleinen „Warum?“-Fragern echte Wunderkinder – und deutsche Ordnung wird von klein auf ganz nebenbei mitgeliefert. Das Projekt „Wunderkind“ ist ein einzigartiges Vorschulbildungszentrum für ergänzende Bildung, das im Rahmen unseres ethnokulturellen Zusammenschlusses tätig ist. Das Projekt verbindet allgemeine Förderung mit dem Eintauchen in die deutsche Sprache und Kultur, betont Elena Belik, Programmleiterin der Gesellschaft der Deutschen Nordkasachstans „Wiedergeburt“. Kurz gesagt: In „Wunderkind“ schleicht sich Deutsch wie von selbst in den Kopf, und der IQ läuft im Turbomodus. Und jedes Fest dort ist nicht einfach „ein Morgenkreis mit auswendig gelerntem Gedicht auf dem Hocker“, sondern ein wissensreiches Ereignis mit echtem Eintauchen in Geschichte und Traditionen der ethnischen Deutschen. Achtung! Wir warnen: Bei den Nachbarn kann sich ein Minderwertigkeitskomplex entwickeln. Wenn sie hören, wie Ihr dreijähriges Kind fröhlich „Guten Morgen!“ plappert, gerät ihr Glaube an gewöhnliche Malkurse womöglich dauerhaft ins Wanken. Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: