Hausgemachte Würstchen nach altem deutschen Rezept

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Das Geheimnis dieses traditionellen Gerichts teilt Lilia Smerdina-Geit, Aktivistin des Deutschen Zentrums im Dorf Zhelezinka im Gebiet Pawlodar und Leiterin des Kochkreises „Deutsche Küche“. So bereitete schon ihre Großmutter hausgemachte Würstchen zu. Die wichtigste Besonderheit dieser alten Spezialität besteht darin, dass das Fleisch dafür nicht durch den Fleischwolf gedreht, sondern von Hand gehackt wird.

Schweine- und Rindfleisch werden in kleine Stücke geschnitten. Dazu kommen fein geschnittene Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze: Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker für einen ausgewogenen Geschmack. Die geheime Zutat ist Milch. Sie macht die Füllung unglaublich saftig und zart.

„Meine Großmutter buk sie in einem echten russischen Ofen oder briet sie in der Pfanne in reichlich Fett. Wir haben das Rezept an unseren modernen Geschmack und an den Wunsch angepasst, auf die Figur zu achten. Damit die Würstchen nicht übermäßig fettig werden, backen wir sie im Ofen oder bereiten sie auf dem Grill zu. So bekommen sie eine goldbraune Kruste und einen wunderbaren Geschmack“, erklärt Lilia.

Dieses Gericht hat noch eine weitere wichtige Besonderheit: Die Würstchen sind nicht für eine lange Aufbewahrung gedacht. Wegen der frischen Zwiebeln und Kartoffeln in der Füllung sollte man sie ausschließlich für eine Mahlzeit zubereiten. Machen, backen und sofort heiß auf den Tisch bringen.

Marina Angaldt

Übersetzung: Anton Genza

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