Scherenschnitt: herbstliche Dekoration mit deutscher Gemütlichkeit Zurück Veröffentlicht in 14. Oktober 202614. Oktober 2026 Gelbe Blätter, herbstliche Wälder, Ketten aus Vogelbeeren (auch: Ebereschenbeeren), ein alter Ahornbaum: Gerade im Herbst kommt die Kunst des Scherenschnitts besonders schön zur Geltung. Der Scherenschnitt entstand bereits im 16. Jahrhundert in Deutschland und der Schweiz und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Bestandteil der deutschen Volkskultur. Bevor er zur Volkskunst wurde, war das Ausschneiden von Papiermotiven besonders in Klöstern verbreitet. Nonnen verbrachten viele Stunden in stiller Arbeit und schnitten religiöse Darstellungen und biblische Texte aus Papier. „Zu einem der Treffen unseres Klubs der deutschen Jugend haben die Jugendlichen unsere Seniorin Olga eingeladen. Sie stellte ihnen ihr Hobby vor, den Scherenschnitt. Bei dieser alten deutschen Kunst entstehen aus gefaltetem Papier feine Silhouetten und filigrane Muster. Olga zeigte den Teilnehmenden verschiedene Schnitttechniken und erzählte von klassischen Motiven dieser Kunst. Anschließend versuchten alle gemeinsam, daraus eine größere Komposition zu gestalten“, berichtet Tatjana Samokhwalowa, Programmleiterin der Regionalvertretung der Gesellschaftlichen Stiftung „Republikanische ethnokulturelle Vereinigung der Kasachstandeutschen“ in Balqasch. Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: