Ostern, das Menschen verbindet: Osterbasar und Konzert in der Gesellschaft der Deutschen der Stadt Astana und des Gebiets Aqmola Zurück Veröffentlicht in 17. April 2026 Ende März und Anfang April fanden in der Gesellschaft der Deutschen der Stadt Astana und des Gebiets Aqmola Veranstaltungen in einer besonderen, wirklich frühlingshaften Atmosphäre statt – voller Vorfreude, Licht und dem Gefühl von Neuanfang. Die Osterveranstaltungen waren nicht einfach eine Reihe einzelner Termine, sondern eine zusammenhängende, lebendige, warme und verbindende Geschichte, in der sich Traditionen, Kreativität und aufrichtige Begegnungen miteinander verflochten. Diese Tage brachten Kinder, Eltern, Jugend und die ältere Generation zusammen und schufen einen Raum, in dem Kultur nicht nur bewahrt, sondern gelebt und weitergegeben wird. Am 29. März fand hier ein Osterbasar statt – ein farbenfrohes und intensives Ereignis, das sofort den Ton für den gesamten Festzyklus setzte. Schon in den ersten Minuten war klar: Das ist nicht einfach eine Veranstaltung, sondern ein echtes Eintauchen in die Osteratmosphäre. Der Tag begann mit einer Theateraufführung, vorbereitet von jungen Darstellerinnen und Darstellern des Kinder-Theaterstudios „Diamantenlicht“ unter der Leitung von Yuliya Gonshtein. Auf der Bühne entfaltete sich eine berührende Ostergeschichte über Freundschaft, gegenseitige Hilfe und den Glauben an Wunder. Die Figuren machten sich auf die Suche nach einem magischen Osterei, ohne das das Fest nicht stattfinden konnte, meisterten Prüfungen, begegneten verschiedenen Gestalten und lernten, einander zu unterstützen. Als die Hoffnung fast schon schwand, erschienen zauberhafte Feen, die den Weg erhellten. Die Inszenierung war wirklich lebendig: ehrliche Emotionen der jungen Darsteller, ein aufmerksamer Blick fürs Detail und eine einfache, aber tiefgehende Handlung schufen eine märchenhafte Stimmung, die jede und jeden im Publikum erreichte. Das Finale erinnerte an das Wesentliche: Ein gutes Herz, Freundschaft und gegenseitige Hilfe können jede Schwierigkeit überwinden. Nach dem Stück wurde der Raum auf neue Weise lebendig: Die Kinder gingen zu den Workshops, wo jede und jeder kreativ werden und die Ostertraditionen berühren konnte. Beim Basteln unter der Leitung von Tatjana Gusak fertigten die Teilnehmenden Osterdekorationen an – sorgfältig, mit Begeisterung und mit Blick fürs Detail. Der Quiz-Workshop, durchgeführt von Anastasia Kirejewa und Yunna Kinereish, wurde zu einem lebendigen Spiel: Die Kinder beantworteten nicht nur Fragen, sondern dachten nach, diskutierten und entdeckten neue Bedeutungen des Festes. Einen besonderen Platz nahm der Workshop zur Gestaltung von Grußkarten ein, den die eingeladene Handwerkerin Irina aus der Werkstatt „Mit eigenen Händen“ leitete. Hier gestalteten die Kinder ihre eigenen festlichen Arbeiten – bunt, individuell und voller Wärme. Wichtig war, dass in diesen Prozess nicht nur die festen Leiterinnen der Gruppen eingebunden waren, sondern auch die Teilnehmerinnen des Basars: Handwerkerinnen, die nicht nur ihre Produkte präsentierten, sondern auch ihr Können teilten und die Kinder zum Kreativsein inspirierten. Während die Kinder ganz im Prozess aufgingen, blieben auch die Erwachsenen nicht bloß Zuschauende. Für die Eltern wurde ein Workshop zu Musik und Tänzen der ethnischen Deutschen unter der Leitung von Svetlana Rutz und Viktoria Obrazcowa organisiert. Dabei lernten die Teilnehmenden nicht nur traditionelle Melodien und Bewegungen kennen, sondern wurden selbst Teil des Geschehens: Sie probierten aus, übten, lachten und unterstützten einander. Zusätzlich gab es ein Quiz, vorbereitet von der Sprachassistenz Klara Brdarik, das Erwachsene auf leichte und ungezwungene Weise in einen kleinen Lernprozess einband und vertraute Traditionen aus einer neuen Perspektive zeigte. Den ganzen Tag über war der Raum von einem besonderen Rhythmus erfüllt: Kinderlachen, leise Gespräche, konzentrierte Blicke, die Freude über gelingende Ergebnisse – all das erzeugte das Gefühl eines echten, lebendigen Geschehens, an dem alle beteiligt waren. Nach den Workshops konnten die Gäste in Ruhe über den Basar schlendern, sich austauschen, die Arbeiten ansehen und etwas als Erinnerung auswählen. Live-Musik des Vokal-Instrumental-Ensembles „Mond“ begleitete das Geschehen sanft, brachte Gemütlichkeit mit und schuf die Atmosphäre eines leichten Frühlingsfestes. Den Abschluss des Basars bildete ein gemeinsamer Auftritt des Ensembles „Mond“ und des Jugend-Vokalensembles „Vorfreude“. Das Lied „Halleluja“ klang wie ein heller, verbindender Schlussakkord – ein Moment, in dem Musik zur gemeinsamen Sprache für alle Anwesenden wurde. Eine stimmige Fortsetzung dieses Festzyklus war das Osterkonzert, das am 4. April im Kasachisch-Deutschen Zentrum stattfand. Wenn der Basar von Bewegung, Workshops und Interaktivem lebte, war das Konzert die Bühnenform derselben Atmosphäre – konzentrierter, aber nicht weniger warm und aufrichtig. Der Abend begann mit dem Auftritt des Ensembles „Späteblümen“ mit dem Lied „Halleluja“, das eine ruhige und helle Stimmung setzte. Schon mit den ersten Tönen wurde klar: Dieses Konzert ist nicht einfach eine Nummernfolge, sondern die Fortsetzung des gemeinsamen Festes – auf die Bühne getragen. Das Programm war abwechslungsreich und vielschichtig. Auf der Bühne wechselten sich junge Darstellerinnen und Darsteller, Kindergruppen, Jugend und Erwachsene ab. Die Gesangsnummern des Ensembles „Begeisterung“ klangen lebendig und ehrlich, die Auftritte der Kinder aus „Wunderkind“ berührten mit ihrer Unmittelbarkeit, und die Tanzbeiträge brachten Dynamik und Energie hinein. Die Beiträge des Klubs der deutschen Jugend zeichneten sich durch Ausdrucksstärke und Bühnenfreiheit aus, und die Teilnahme eingeladener Gruppen unterstrich die Offenheit und den freundschaftlichen Charakter der Veranstaltung. Einer der besonders eindrucksvollen Momente war die Darbietung „Marianka“, in der Gesang und Tanz organisch zusammenfanden und ein geschlossenes Bühnengeschehen entstand. Die Auftritte des Ensembles „Späteblümen“ füllten den Saal mit einem weichen, warmen Klang, und die Abschlussnummer des Klubs der deutschen Jugend – eine Tanzinszenierung mit vokaler Begleitung – setzte einen effektvollen, einprägsamen Schlusspunkt. Diese beiden Ereignisse – Basar und Konzert – ergänzten einander und zeigten Ostern nicht nur als traditionelles Fest, sondern auch als lebendige kulturelle Erfahrung. Wichtig war dabei nicht nur zuzuschauen, sondern auch mitzumachen; nicht nur zuhören, sondern auch miterleben. Die Osterveranstaltungen in der Gesellschaft der Deutschen in Astana bestätigten erneut: Solche Begegnungen sind weit mehr als bloße Festtage. Sie sind ein Raum, in dem Bedeutungen entstehen, Verbindungen stärker werden, Traditionen weitergegeben werden und ein Gefühl von Gemeinschaft wächst. Hier kann jede und jeder – unabhängig vom Alter – spüren, Teil von etwas Größerem zu sein: lebendig, warm und wirklich bedeutsam. Анастасия Киреева Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: