Der Frühling lebt von Spielen – und die Deutschen von Bräuchen

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Früher glaubte man: Im Frühling müsse man unbedingt „in den Himmel aufsteigen“. Deshalb stellte man in den Dörfern hohe Schaukeln auf. Tänze an der frischen Luft und andere Vergnügungen hatten bei den Deutschen an allen Sonntagen bis Pfingsten Vorrang.

„Überhaupt verbanden deutsche Volksbräuche sowohl christliche Riten als auch alte heidnische Fruchtbarkeitsrituale. Viele Spiele drehten sich um Hühnereier als Symbol neuen Lebens. Doch auch festliche Reiterprozessionen und spektakuläre Vorführungen mit hölzernen „Feuerrädern“, die wie Schumacher von Hügelkuppen hinabsausten, unterhielten das Dorfpublikum. Der Frühling ist eine Zeit der Freude und heller Ostertage. In unserer Gesellschaft der Deutschen begrüßen wir ihn auf besondere Weise – mit dem Projekt „Sprachcafé Ostern“. Die Kinder verbringen die Zeit fröhlich und mit großem Nutzen. Was heißt das? Vier Tage hintereinander beschäftigen wir uns mit der deutschen Sprache und sprechen über Ostern. Wir basteln bunte Frühlingsarbeiten mit eigenen Händen. Wir lernen und singen gute Lieder über den Frühling und das Fest. Das Sprachcafé ist nicht nur Unterhaltung, sondern eine tolle Möglichkeit, viel Neues zu erfahren und Freunde zu finden“, betont Svetlana Muzyrina, Leiterin der Gesellschaft der Deutschen in Taldyqorghan „Wiedergeburt“.

Marina Angaldt

Übersetzung: Anton Genza

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