„Kindersprachtagesstätte 2026“: Erste Saison erfolgreich abgeschlossen

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In der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Astana und des Gebiets Aqmola ist die erste Saison des sommerlichen Sprachcamps „Kindersprachtagesstätte 2026“ zu Ende gegangen. In diesem Jahr stand sie unter dem gemeinsamen Thema „Deutsch erleben: Mit allen Sinnen“, also „Deutsch mit allen Sinnen lernen“.

Zwei Wochen lang wurde die Kinderstätte für die Kinder zu einem echten Raum der Entdeckungen, der Begegnung und neuer Eindrücke. Jeder Tag war erfüllt von deutscher Sprache, Kreativität, Spielen und dem Kennenlernen der Kultur der ethnischen Deutschen. Die Teilnehmenden lernten nicht einfach neue Wörter und grammatische Konstruktionen, sondern tauchten durch Praxis, Kreativität und gemeinsame Aktivitäten in die Sprachumgebung ein.

Besondere Aufmerksamkeit galt in diesem Jahr Themen, die mit der Umwelt, dem Menschen und seiner Wahrnehmung der Wirklichkeit verbunden sind. Im Deutschunterricht beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema „Körperteile und meine Sinne“, lernten die fünf Sinnesorgane kennen und übten, die Welt um sich herum auf Deutsch zu beschreiben. Gemeinsam mit den Lehrkräften begaben sich die Kinder auf eine spannende Reise zum Thema „Das Sonnensystem“, lernten Planeten, Sterne und den Weltraum kennen.

Nicht weniger interessant waren die Unterrichtseinheiten zu den Themen „Farben und der Regenbogen“, „Wasser“ und „Luft“, bei denen die Kinder nicht nur neuen Wortschatz erwarben, sondern durch Experimente und praktische Aufgaben auch mehr über Naturerscheinungen erfuhren. Die Themen „Tiere und Natur“ ermöglichten es den Kindern, über die Tierwelt und die Bedeutung eines sorgsamen Umgangs mit der Umwelt zu sprechen.

Besonderes Interesse weckte das Thema „Bionik“, bei dem die Teilnehmenden erfuhren, wie die Natur den Menschen zur Entwicklung moderner Technologien und Erfindungen inspiriert. Den Abschluss des Programms bildeten die Themen „Stein“ und „Sprachen der Welt“, die den Kindern halfen, ihren Horizont zu erweitern und die Vielfalt der Welt um sie herum kennenzulernen.

Ein fester Bestandteil der Kinderstätte waren thematische Workshops, die der Kultur der ethnischen Deutschen gewidmet waren. Im Workshop „Meine fünf Sinne“ erkundeten die Teilnehmenden die Welt durch Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Tasten, indem sie praktische Aufgaben und Experimente durchführten.

Im Rahmen des Workshops „Literatur der ethnischen Deutschen Kasachstans“ lernten die Kinder Werke deutscher Autorinnen und Autoren Kasachstans kennen, besprachen Erzählungen, Gedichte und Märchen, erfüllten kreative Aufgaben und schufen eigene Arbeiten nach den Motiven des Gelesenen.

Im Workshop „Sprüche der ethnischen Deutschen“ entdeckten die Kinder Sprichwörter und Redewendungen der ethnischen Deutschen, erfuhren ihre Bedeutung und lernten, die Volksweisheit im Alltag anzuwenden. Der musikalische Workshop machte die Teilnehmenden mit Liedern und musikalischen Traditionen der ethnischen Deutschen Kasachstans vertraut, während die Einheiten zum Thema „Feste der ethnischen Deutschen“ ihnen ermöglichten, mehr über traditionelle Feiertage, Familienwerte und kulturelle Besonderheiten des deutschen Volkes zu erfahren.

Besonderes Interesse weckte bei den Kindern stets der Workshop „Küche der ethnischen Deutschen“, bei dem die Teilnehmenden die traditionelle Küche der ethnischen Deutschen kennenlernten, etwas über die Geschichte der Gerichte erfuhren und sich selbst in der Rolle junger Köchinnen und Köche versuchten.

Nicht weniger abwechslungsreich war auch das Abendprogramm. Jeden Tag erwarteten die Teilnehmenden Teamspiele, Aufgaben, Quizrunden, kreative Aufgaben, Musikabende, Teambuildings und interaktive Veranstaltungen. Durch das Spiel lernten die Kinder, im Team zu arbeiten, gemeinsame Entscheidungen zu treffen, kommunikative Fähigkeiten, Führungsqualitäten, kreatives Denken und Selbstvertrauen zu entwickeln. Viele Veranstaltungen waren darauf ausgerichtet, gegenseitige Hilfe, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit zu fördern, einander zu unterstützen.

Während der Zeit in der Kinderstätte erweiterten die Kinder nicht nur deutlich ihre Deutschkenntnisse, sondern erhielten auch die Möglichkeit, die Kultur der ethnischen Deutschen in lebendiger, interessanter und zugänglicher Form kennenzulernen. Neue Freundschaften, gemeinsame Projekte, kreative Entdeckungen und helle Emotionen machten diese zwei Wochen zu etwas wirklich Besonderem.

Die erste Saison der „Kindersprachtagesstätte 2026“ ist zu Ende gegangen und hat viele Erinnerungen, Lächeln und Eindrücke hinterlassen. Für manche war es die erste Begegnung mit der deutschen Sprache, für andere eine Möglichkeit, ihren Weg beim Erlernen von Sprache und Kultur fortzusetzen. Für alle Teilnehmenden aber wurde die Kinderstätte zu einem Ort, an dem Lernen zu einem spannenden Abenteuer wurde und die deutsche Sprache zu einem Mittel der Kommunikation, der Kreativität und neuer Entdeckungen.

Doch der Sommer endet damit nicht. Bereits am 15. Juni startete die zweite Saison des sommerlichen Sprachcamps „Kindersprachtagesstätte 2026“, die erneut junge Teilnehmende zu neuen sprachlichen Entdeckungen, kreativen Workshops, Spielen, Projekten und zum Kennenlernen der Kultur der ethnischen Deutschen zusammenbrachte. Vor den Kindern liegen neue Eindrücke, interessante Themen, Begegnungen mit Freundinnen und Freunden und noch mehr Möglichkeiten, die deutsche Sprache durch Kommunikation, Kreativität und gemeinsame Abenteuer für sich zu entdecken.

Анастасия Киреева

Übersetzung: Anton Genza

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