Kirschtraditionen der deutschen Kultur in Uralsk Zurück Veröffentlicht in 17. August 2026 Das Kirschfest wurde auch im Westen Kasachstans gefeiert: Auf dem Erholungsgelände „Swetljatschok“ in Uralsk fand ein farbenfrohes ethnokulturelles Festival statt. Die Gäste erfuhren mehr über die Geschichte dieser alten Tradition sowie über die „kirschigen“ Geheimnisse der Wolgadeutschen. Auch wenn es an der Wolga kein offizielles Festival gab, war die Kirschernte dort immer eine wichtige Familienangelegenheit. Das gemeinsame Einkochen der Beeren, das Backen von Kuchen und anderem Gebäck nach alten Rezepten spiegelten den Kern des heutigen Festes auf ideale Weise wider und erinnerten alle an die Bedeutung der Bewahrung familiärer Werte und des kulturellen Erbes. Der Geist hundertjähriger Gastfreundschaft wurde in ein modernes Format übertragen: Die Teilnehmenden festigten die deutsche Sprache in Spielen, lernten 3D-Malerei kennen, tauchten ganz in die Welt des Handwerks ein und backten traditionelle duftende Wiener Waffeln mit Kirsch-Topping. Nach der reichhaltigen Verkostung half ein Ausflug an die frische Luft, die Kalorien wieder loszuwerden: Dort warteten Staffelläufe, Wettbewerbe und ein intensiver Workshop zur deutschen Polka auf die Gäste, bei dem alle neue Bewegungen einstudierten. Der herzliche Tag endete mit einem Bad im Fluss und einem großen Picknick mit dem besonderen Kräutertee der Familie Schmidt. Zum Gelingen des Festivals trugen die Mitarbeitenden der Regionalvertretung der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt““ in Uralsk maßgeblich bei: Marina Martynowa, Leiterin der Vertretung, Swetlana Titlowa, Koordinatorin der Sozialprojekte, Ljubow Bajewa, Organisatorin des Klubs der deutschen Jugend, Maira Baradosowa, Methodikerin für Spracharbeit, Anara Kurmanowa, Deutschlehrerin, Anita Melnitschuk, Leiterin des Malzirkels, sowie Marina Rebenok, Koordinatorin des Netzwerks der Begegnungszentren. Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: