In Vorfreude auf das Erntedankfest

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In frühesten Jahren glaubten glaubten die Deutschen, auf den Feldern lebe ein besonderer Geist für die Ernte. Man müsse ihn besänftigen, damit das Getreide nicht verderbe und gut über den Winter komme. Aus den letzten Ähren hat man daher große Erntekränze geflochten, die an Wagenrädern befestigt oder in Altaren aufgehängt und kunstvoll mit den Gaben der Natur geschmückt worden.

Begleitet von Liedern und Tänzen wurde der Erntekranz feierlich auf einem Wagen ins Dorf gebracht und anschließend in der Kirche oder auf dem Dorfplatz aufgehängt. Er galt als Symbol für den Schutz des Hauses vor bösen Mächten und für die Dankbarkeit gegenüber Gott für das tägliche Brot.

„Seit September hat das Vorschuldbildungszentrum „Wunderkind“ nach den Sommerferien im Juli und August seine Arbeit wieder aufgenommen. Auch das Team hat sich verändert: Neue musikalische Gruppenleiter sind dazugekommen, wie auch eine neue Deutschlehrerkraft. Die Kinder kommen mit großer Freude zu den Angeboten und bereiten sich aktiv auf das Erntedankfest vor. Nun hoffen alle auf angenehmes Wetter, damit das Fest stattfinden kann.

Bemerkenswert ist, dass das Zentrum Menschen aus verschiedenen Ortschaften zusammenbringt. Die Kinder kommen sogar aus Krupskoje und Utschchos, und die Lehrkraft selbst fährt aus Karabulak an. Obwohl manche für den Weg bis zu einer halben Stunde brauchen, kommen die Kinder regelmäßig, weil es ihnen hier sehr gefällt“, berichtet Swetlana Musyrina, Leiterin der gesellschaftlichen ethnokulturellen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ in Taldyqorghan.

Marina Angaldt

Übersetzung: Anton Genza

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