Bewahrung von Traditionen, Sprache und kulturellem Erbe: die Arbeit der Regionalgesellschaft der Deutschen in Akmola

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Am 15. Mai besuchte eine Delegation aus Deutschland unter Leitung des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, die Regionalgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Akmola. Zur Delegation gehörten außerdem Vertreter des deutschen Innenministeriums, der Gesellschaftlichen Stiftung „Kasachstanische Vereinigung der Deutschen «Wiedergeburt»“ sowie von Partnerorganisationen.

Der Besuch war ein wichtiges Ereignis für die Gesellschaftliche Vereinigung der Deutschen der Region und gab den Gästen die Möglichkeit, sich ausführlich mit der langjährigen Arbeit der Gesellschaft zur Bewahrung der deutschen Sprache, Kultur und des historischen Erbes der Deutschen Kasachstans vertraut zu machen.

Für die Delegation wurde eine Präsentation der wichtigsten Tätigkeitsbereiche der Regionalgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Akmola vorbereitet, die seit vielen Jahren zu den aktiven Zentren des ethnokulturellen Lebens in der Region gehört. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei Projekten, die auf die Stärkung der ethnokulturellen Identität, die Unterstützung der Jugend, die Entwicklung der Spracharbeit und die Pflege der Traditionen des deutschen Volkes ausgerichtet sind.

Eines der Schlüsselprojekte der Gesellschaft ist das seit den 1990er Jahren bestehende „Netzwerk der Begegnungszentren“. Heute vereint das Projekt Zentren in Kökschetau, Atbassar und Schtschutschinsk und dient als wichtige Plattform für den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Generationen. Im Rahmen des Projekts arbeiten zahlreiche Arbeitsgemeinschaften und Studios für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Theater- und Gesangsgruppen, Angebote in Handarbeit, Kochen, moderner Landeskunde Deutschlands und deutschen Traditionen.

Die Hauptaufgabe des Projekts besteht nicht nur in der Bewahrung des kulturellen Erbes, sondern auch darin, einen Raum zu schaffen, in dem Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Ethnie die Verbindung zu ihren Wurzeln spüren, Traditionen an die junge Generation weitergeben und lebendigen kulturellen Austausch pflegen können.

In der Gesellschaft wird mit großer Sorgfalt auf deutsche nationale und religiöse Traditionen geachtet. Jährlich werden hier Weihnachten, Ostern, der Martinstag, der Nikolaustag, das Erntedankfest sowie weitere Gedenk- und Feiertage begangen. Diese Veranstaltungen sind längst zu einem wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens geworden und bringen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlichen Alters zusammen.

Neben der ethnokulturellen Arbeit beteiligen sich Vertreterinnen und Vertreter der Gesellschaft aktiv am öffentlichen Leben der Region – an städtischen, regionalen und republikanischen Veranstaltungen, Festivals, Bildungswettbewerben und Sportturnieren. Große Bedeutung haben auch gemeinsame Freizeitveranstaltungen, die die Verbindung zwischen den Generationen stärken: Ausflüge in die Natur, Workshops, Sporttreffen und kreative Abende.

Ein besonderer Schwerpunkt des Besuchs lag auf der Spracharbeit. Im Rahmen des Projekts „Unterstützung der Spracharbeit“ bietet die Regionalgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Akmola Deutschkurse für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene an. Der Unterricht findet auf den Niveaustufen A1 bis B2 statt und zielt nicht nur auf die Entwicklung sprachlicher Kompetenzen, sondern auch auf die Bewahrung der deutschen Identität der Angehörigen der deutschen Minderheit.

Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (9)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (14)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (13)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (12)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (11)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (10)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (8)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (7)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (6)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (5)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (4)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (3)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (2)Делегация BMi посетила общество немцев г. Кокшетау. 15 мая 2026 г. (1)

In der Region werden regelmäßig intensive Sprachkurse, linguistische Ferienangebote und thematische Projekte zu deutschen Traditionen und Kultur durchgeführt. Mit Unterstützung des Goethe-Instituts werden jährlich Sprachassistenten in die Arbeit eingebunden, während die Lehrkräfte kontinuierlich ihre berufliche Qualifikation erweitern und moderne pädagogische Methoden einsetzen.

Eine wichtige Rolle in der Arbeit der Gesellschaft spielt der Klub der Deutschen Jugend „Zodiak“, der aktive junge Menschen vereint, die sich für die Bewahrung der Kultur und die Entwicklung des interkulturellen Dialogs interessieren. Die Mitglieder des Klubs realisieren soziale und ehrenamtliche Projekte, nehmen an internationalen und republikanischen Wettbewerben und Festivals teil und vertreten die deutsche Ethnie bei gesellschaftlichen Veranstaltungen.

Einen besonderen Platz in der Klubarbeit nimmt der kreative Bereich ein. Die Jugendlichen entwickeln sich aktiv in Theater, Gesang, Tanz und Medienarbeit. Mitglieder des Klubs haben Kasachstan bereits mehrfach auf internationalen deutschsprachigen Theaterfestivals und Jugendforen vertreten.

Darüber hinaus werden im Rahmen der Jugendarbeit Trainings zu Teambildung, Führungskompetenz und Persönlichkeitsentwicklung durchgeführt, gemeinsame Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der älteren Generation organisiert sowie Erfahrungsaustausche mit regionalen Klubs der Deutschen Jugend Kasachstans veranstaltet.

Während des Besuchs wurden den Gästen auch Projekte sozialer und humanitärer Unterstützung vorgestellt, die die Gesellschaft für Angehörige der deutschen Minderheit umsetzt. Diese Arbeit umfasst die Unterstützung älterer Menschen sowie die Organisation von Treffen und Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsgefühl und die gegenseitige Hilfe stärken.

Den Abschluss des Programms bildete ein kultureller Teil, vorbereitet von den Mitgliedern des Klubs der deutschen Jugend. Für die Delegation wurden kreative Beiträge, Theaterinszenierungen und Elemente deutscher Traditionen präsentiert, die die Kontinuität der Generationen und den sorgsamen Umgang mit dem kulturellen Erbe widerspiegelten.

Der Besuch der deutschen Delegation war eine wichtige Bestätigung der Bedeutung der Arbeit, die die Regionalgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Akmola leistet. Die Tätigkeit der Gesellschaft ist heute nicht nur ein Beispiel für die Bewahrung ethnokultureller Identität, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung des interkulturellen Dialogs, des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie zur Stärkung der humanitären Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland.

Олеся Клименко

Übersetzung: Anton Genza

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