Christus Mansionem Benedicat“ Zurück Veröffentlicht in Januar 20, 2026 In Taldyqorghan, inmitten der Januarböen, die mit den verschneiten Tianschan-Fichten flüstern, leuchtete ein heller Stern auf, der das Fest der Heiligen Drei Könige verkündete. So lebte in den Räumen des örtlichen Deutschen Hauses erneut die alte und lichtvolle Tradition der Feier des „Dreikönigsfestes“ auf. Die Veranstaltung vereinte die Teilnehmenden des Vorschulbildungszentrums und des Sozialen Begegnungszentrums im gemeinsamen Wunsch, die Wurzeln der deutschen Kultur und des christlichen Erbes zu berühren. Man erinnerte sich an die große Reise der Weisen – Kaspar, Melchior und Balthasar. Vom Glanz des Sterns von Bethlehem geführt, legten sie einen langen Weg zurück, um dem neugeborenen Jesus ihre Gaben darzubringen: Gold als dem König, Weihrauch als Gott und Myrrhe als dem Menschen. Diese Symbole des Glaubens und der tiefen Verehrung wurden zum Leitmotiv des gesamten Treffens. „Das Programm war erfüllt von Herzenswärme und lehrreichen Entdeckungen: Unsere jungen Teilnehmenden haben mit aufrichtigem Interesse die Ursprünge des Festes kennengelernt, einen thematischen Film gesehen und sich mit den Attributen vertraut gemacht. Die Pädagoginnen und Pädagogen halfen den Kindern zu verstehen, warum dieser Tag für die ethnischen Deutschen so wichtig ist“, berichtete Swetlana Musyrina, Leiterin der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ von Taldyqorghan. „Die Kinder schlüpften in die Rollen der Könige und ihrer treuen Gefolgschaft. In festliche, prunkvolle Gewänder gekleidet, zogen sie in einem feierlichen Umzug durch die Säle des Deutschen Hauses.“ Dem alten Brauch der „Sternsinger“ folgend, hinterließen die Kinder an den Türen mit Kreide die symbolische Aufschrift „C+M+B“ und die Jahreszahl des laufenden Jahres. Dies sind nicht nur Buchstaben, sondern die Abkürzung eines Segens: „Christus Mansionem Benedicat“ („Christus segne dieses Haus“), der Frieden und Schutz für alle Bewohner des Hauses erbittet. Als Belohnung für die guten Wünsche und die Bewahrung der Traditionen erhielten die kleinen „Könige“ süße Leckereien. Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: