Der Duft von Berlinern im Rhythmus der Traditionen

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In Balqasch ist eine farbenfrohe und lebendige Woche zu Ende gegangen, die dem alten deutschen Fest Fasching gewidmet war.

Die karnevalistische Feier verlief ganz nach bester Tradition: Eine symbolische weiße Pferdefigur durfte ebenso wenig fehlen wie der scherzhafte „Prozess gegen den Bürgermeister“, kulinarische Köstlichkeiten, mitreißende Spiele sowie Tänze. Das Fest brachte verschiedene Generationen zusammen und erinnerte daran, wie wichtig es ist, die kulturelle Identität zu bewahren.

„Das ist eine Zeit lebendiger Traditionen und aufrichtiger Kreativität“, teilte Tatjana Samochwalowa, Programmleiterin der Regionalvertretung der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ der Stadt Balqasch, ihre Eindrücke. „Unser Ziel ist nicht nur, einen alten Brauch nachzustellen, sondern ihn auch für die heutige Jugend verständlich und nahbar zu machen.“

Bei einem kulinarischen Workshop erlernten die Jugendlichen mit Begeisterung die Kunst, die berühmten Berliner zuzubereiten – luftige Krapfen, die später zur Hauptleckerei für alle Gäste des Festes wurden. Auch der kreative Teil kam nicht zu kurz. Im Rahmen des Projekts „Musikalisches Ensemble“ tauchten die Teilnehmenden des Klubs der deutschen Jugend in die Welt der Musik ein: von authentischem Folklore-Repertoire bis hin zu modernen Rhythmen.

Marina Angaldt

Übersetzung: Anton Genza

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