Ein sicherer Schlüssel zur Welt der sozialen Netzwerke Zurück Veröffentlicht in September 2, 2025 Wie man richtig fotografiert, seine festgehaltenen Momente in sozialen Netzwerken teilt und sich zugleich vor Cyberbetrügern schützt, erfuhren die Mitglieder der Gesellschaft „Wiedergeburt“ in Aqtöbe. Heutzutage ist das Fotografieren und Filmen mit dem Handy keine Science-Fiction mehr, sondern ein ganz natürliches Bedürfnis. Und das Alter spielt dabei keine Rolle. Wie die Aktivistin der Gesellschaft der Deutschen in Aqtöbe, Olga Michailowa, gern sagt: „Wer etwas lernen will, der lernt es! Die anderen suchen nur Ausreden.“ Olga Petrowna selbst übt sich gerade darin, die Funktionen ihres Mobiltelefons zu beherrschen. Und, ehrlich gesagt, macht die 79-Jährige bereits recht gute Fotos – vor allem von Wildblumen. Das ist ihre Leidenschaft und zugleich seelische Erholung. Unter den Seniorinnen und Senioren gab es viele, die mehr über die Feinheiten des Mobiltelefons erfahren wollten. Deshalb beschloss die Gesellschaft „Wiedergeburt“, im Rahmen ihrer sozial-humanitären Arbeit erneut einen Workshop durchzuführen – diesmal ergänzt durch wichtige Informationen über soziale Netzwerke und Betrugsmaschen. Die langjährige Freundin der Gesellschaft der Deutschen in Aqtöbe, die Fotografin, Bloggerin und Web-Redakteurin Anastasija Schmatowa, erklärte sich bereit, als Referentin aufzutreten. „Ich arbeite im Informationsbereich und weiß daher, wie wichtig Cybersicherheit heute ist. Täglich liest man von ahnungslosen Menschen, die Betrügern zum Opfer gefallen sind. Ich wollte wenigstens einen kleinen Beitrag dazu leisten, unsere Seniorinnen und Senioren vor möglichen Unannehmlichkeiten zu bewahren“, so Anastassija. Ein kurzer Exkurs in die Foto- und Videopraxis ging bald in praktische Übungen über. Nachdem die Teilnehmenden einfache Handgriffe erlernt hatten, zeigte man ihnen, wie sie ihre Werke über Messenger verschicken und wie man Fotos und Videos in soziale Netzwerke hochlädt. Als es um Betrugsmaschen ging, berichtete auch die Aktivistin Marija Krischtowa von einem eigenen Erlebnis: „Vor kurzem habe ich fast einen Herzschlag bekommen. Man rief mich angeblich aus dem Krankenhaus wegen eines Arzttermins an. Ich sollte die Ziffern durchgeben, die an meine Nummer geschickt wurden. Alles lief wie in einem Nebel. Ich hatte zwar schon oft von solchen Tricks gehört – und bin trotzdem darauf hereingefallen. Zum Glück habe ich rechtzeitig reagiert, bin sofort zur Bank gefahren und ließ die Karte sperren. Es ist wirklich sehr beängstigend, wenn Menschen unachtsam werden – und dann ihr Geld verlieren.“ In ihrem Vortrag ging Anastasija ausführlich auf bekannte Betrugsschemata ein und erklärte, wie man sich schützen kann. „Solche Seminare sind immer nützlich: Wir haben unser Wissen über mobile Foto- und Videoaufnahmen aufgefrischt und zugleich viel Neues und Wichtiges erfahren. Ich versuche öfter aus dem Haus zu gehen, ein aktives Leben zu führen. Und mein Handy habe ich immer dabei, um schöne Momente festzuhalten. Erinnern Sie sich an den alten Werbespruch: ‚Ich nehme immer meine Kamera mit‘? Heute geht man ohne Handy nirgendwohin. Und ich sage mir und meinen Angehörigen immer wieder: Man muss wachsam bleiben“, fasst Marija Krischtowa zusammen. Konstantin Sergeew Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: