Fürsorge für die Natur beginnt bei jedem Einzelnen Zurück Veröffentlicht in 12. August 2026 Anna Schitik ist Dozentin der Deutschkurse der gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Semei. Seit 2025 ist sie Freiwillige im Umweltklub „Taza“ und beteiligt sich seit mehr als einem halben Jahr aktiv an Umweltaktionen, die auf den Schutz der Umwelt ausgerichtet sind. Nach Annas Worten erfuhr sie von einer Bekannten von der Arbeit des Klubs. Die Idee, der Natur mit einfachen, aber wichtigen Taten zu helfen, sprach sie sofort an. Der Klub sammelt verschiedene Arten von Wertstoffen, die anschließend dem Recycling zugeführt werden. Der Wunsch, einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, wurde für sie zum Hauptgrund, sich der Umweltbewegung anzuschließen. Während ihrer Zeit im Klub haben die Freiwilligen bereits drei Umweltaktionen durchgeführt. Mit jedem neuen Treffen wächst die Zahl der Teilnehmenden, was nach Annas Ansicht vom zunehmenden Interesse der Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner an Fragen der Ökologie und des verantwortungsvollen Konsums zeugt. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr die Arbeit auf der Büchertauschfläche. Während der Aktion brachten Einwohnerinnen und Einwohner Bücher mit, die sie mit anderen teilen wollten, und fanden selbst neue interessante Ausgaben. Ein solches Format verlängert nicht nur das Leben von Büchern, sondern erinnert auch daran, dass bewusster Konsum mit einfachen Entscheidungen im Alltag beginnt. Die nächste Umweltaktion des Klubs „Taza“ findet am 15. August von 11:00 bis 14:00 Uhr in Semei statt, in der Straße Bratjew Mussiny 19, Schule Nr. 31. Die Organisatoren laden alle engagierten Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt ein, sich anzuschließen. Im Rahmen der Aktion werden Papier und Karton, Plastikflaschen, Deckel, Tüten, Kunststoffkanister und -kisten, Aluminium- und Konservendosen, Glasbehälter von Babynahrung sowie Penicillin- und Kochsalzlösungsfläschchen, gebrauchte Batterien und gebrauchtes Pflanzenöl angenommen. Außerdem wird eine Büchertauschfläche eingerichtet. Alle Interessierten können Zimmerpflanzen sowie Dinge für das „Haus der Mutter“ und das Tierheim „4 Pfoten“ mitbringen. Anna Schitik ist überzeugt, dass der Schutz der Umwelt mit der persönlichen Verantwortung jedes einzelnen Menschen beginnt. Sie ruft die Einwohnerinnen und Einwohner dazu auf, nicht gleichgültig zu bleiben, Abfälle zu sortieren, Wertstoffe zum Recycling abzugeben, gebrauchte Batterien richtig zu entsorgen und Umweltinitiativen zu unterstützen. „Jede kleine Tat zählt. Wenn sich Menschen für ein gemeinsames Ziel zusammenschließen, lassen sich wirklich große Veränderungen erreichen. Gemeinsam können wir unsere Stadt sauberer machen, die Natur bewahren und eine bessere Zukunft für die nächsten Generationen schaffen“, betont Anna. Maria Gorbatschowa Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: