Laternen der guten Taten – Kreativer Workshop in Taras Zurück Veröffentlicht in 27. November 20253. September 2026 In der Gesellschaft der Deutschen des Gebiets Schambyl fand ein kreativer Workshop statt, der dem Martinstag gewidmet war – einem Feiertag, der für Barmherzigkeit, gegenseitige Hilfe und das Licht guter Taten steht. Die Teilnehmer der Veranstaltung lernten die Traditionen des Martinstages kennen und beteiligten sich an der Herstellung von Geschenkboxen in Form von Laternen. Eine solche Laterne ist eines der traditionellen Symbole des Martinstages, denn an diesem Tag finden in Deutschland abendliche Umzüge mit Lichtern statt, die den Weg erhellen und eine Atmosphäre von Wärme und Gemeinschaft schaffen. Besonders interessant war für die Teilnehmer die Geschichte des Martinstages und die Bedeutung der Laternen. Der Brauch erinnert an die Legende des heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem frierenden Menschen teilte. Diese einfache, aber sehr symbolische Geschichte vermittelt eine wichtige Botschaft: Gutes zu tun bedeutet nicht immer, etwas Großes zu leisten. Oft sind es kleine Gesten der Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit, die für andere Menschen von großer Bedeutung sein können. Während des Workshops konnten die Teilnehmer nicht nur ihre kreativen Fähigkeiten zeigen, sondern auch miteinander ins Gespräch kommen. Beim gemeinsamen Basteln entstanden neue Kontakte und interessante Gespräche zwischen den Generationen. Die Kinder und Jugendlichen konnten von den Erwachsenen lernen, während die älteren Teilnehmer Freude daran hatten, ihre Erfahrungen und Ideen mit der jüngeren Generation zu teilen. So wurde die kreative Arbeit zu einer Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben und voneinander zu lernen. Die selbst gestalteten Laternen erhielten dabei eine ganz persönliche Bedeutung. Jede Box war anders gestaltet und spiegelte die Fantasie und den individuellen Geschmack ihres Schöpfers wider. Einige Teilnehmer legten besonderen Wert auf die Farben und Verzierungen, andere konzentrierten sich auf die Form und kleine Details. Gerade diese Vielfalt machte die entstandenen Werke zu etwas Besonderem. Solche Veranstaltungen haben auch für die Pflege der deutschen Kultur in Kasachstan eine wichtige Bedeutung. Traditionen werden nicht nur durch Erzählungen und historische Informationen weitergegeben, sondern vor allem dadurch, dass Menschen sie gemeinsam erleben. Wenn Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammenkommen, wird Kultur zu einem lebendigen Teil des Alltags. Der Martinstag erinnert daran, dass Licht und Wärme nicht nur durch Laternen entstehen. Sie zeigen sich auch in gegenseitiger Unterstützung, Aufmerksamkeit und der Bereitschaft, anderen eine Freude zu bereiten. Diese Werte sind unabhängig von Alter und Herkunft verständlich und verbinden Menschen miteinander.. Der Workshop in Taras zeigte einmal mehr, dass kulturelle Veranstaltungen gleichzeitig kreativ, informativ und gemeinschaftsbildend sein können. Die Teilnehmer nahmen nicht nur selbst gestaltete Laternen mit nach Hause, sondern auch neue Eindrücke, gute Erinnerungen und die Idee, dass jeder Mensch mit kleinen guten Taten ein wenig Licht in das Leben anderer bringen kann. Der Workshop vereinte Menschen unterschiedlichen Alters: Schüler, Jugendliche und Erwachsene. Die Teilnehmenden zeigten Fantasie und kreativen Einsatz, indem sie ihre eigenen einzigartigen Werke gestalteten. Die Atmosphäre war herzlich und freundschaftlich, sodass jeder das Gefühl hatte, Teil einer gemeinsamen Sache zu sein. Die durchgeführte Veranstaltung wurde nicht nur zu einem kreativen Treffen, sondern auch zu einer Erinnerung an die wichtigen Werte des Martinstages: Großzügigkeit, Güte und die Bereitschaft, Licht mit anderen zu teilen. Autorin: Evgenija Kober Fotos: Darja Martschenko Поделиться ссылкой: