Trier: eine Reise durch die Geschichte und das Kulturerbe Deutschlands

Zurück

Im Rahmen der ethnokulturellen Arbeit der Gesellschaftlichen Vereinigung „Ethnokulturelle Vereinigung der Deutschen im Gebiet Zhambyl“ fand in Taras ein weiteres Treffen des Seniorenklubs „Goldene Zeit“ statt. Diesmal stand Trier, eine der ältesten und historisch bedeutendsten Städte Deutschlands, im Mittelpunkt.

Thematische Treffen dieser Art sind Teil der Arbeit der Vereinigung. Sie tragen dazu bei, das kulturelle Erbe zu bewahren und bekannt zu machen, das Wissen über die Geschichte und die Traditionen Deutschlands zu erweitern und das Interesse der Teilnehmenden an der deutschen Kultur zu fördern.

Bei dem Treffen unternahmen die Seniorinnen und Senioren eine virtuelle Reise durch Trier, eine Stadt mit einer reichen Geschichte, in der sich Zeugnisse verschiedener Epochen erhalten haben. Anhand einer Präsentation und im gemeinsamen Gespräch lernten sie die Geschichte der Stadt, ihr kulturelles Erbe und ihre bekanntesten Sehenswürdigkeiten kennen.

Besondere Aufmerksamkeit galt der römischen Vergangenheit Triers. Die Teilnehmenden erfuhren, welche Bedeutung die Stadt zur Zeit des Römischen Reiches hatte, und lernten bedeutende historische Bauwerke kennen. Dazu gehören die berühmte Porta Nigra, der Trierer Dom, die Römerbrücke, die Kaiserthermen und das antike Amphitheater.

Ein eigener Teil des Treffens war der Porta Nigra gewidmet. Sie gilt als eines der Wahrzeichen Triers und als bedeutendes Zeugnis seiner römischen Vergangenheit. Die Teilnehmenden sprachen über die Geschichte dieses Baudenkmals und seine Bedeutung für das kulturelle Erbe Deutschlands.

Auf ihrer virtuellen Reise erfuhren sie außerdem mehr über bedeutende Persönlichkeiten, die mit Trier verbunden sind. Besonderes Interesse weckte Karl Marx, der in dieser Stadt geboren wurde. Sein Name gehört bis heute zu den prägenden Kapiteln der Kultur- und Geschichtsschreibung Triers.

Das informative Treffen bot nicht nur Gelegenheit, eine deutsche Stadt näher kennenzulernen. Es machte zugleich die Verbindung verschiedener historischer Epochen sichtbar, zeigte die Vielfalt des kulturellen Erbes Deutschlands und erweiterte das Wissen der Teilnehmenden über das Land.

Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war der lebendige Austausch untereinander. Die Seniorinnen und Senioren stellten Fragen, teilten ihr Wissen und ihre Eindrücke und diskutierten über historische Fakten und Sehenswürdigkeiten Triers. Ein solches Format fördert das Interesse an der deutschen Geschichte und Kultur und stärkt zugleich die Verbindung der Teilnehmenden zur ethnokulturellen Arbeit der Vereinigung.

Das Treffen des Seniorenklubs „Goldene Zeit“ war damit eine weitere inhaltsreiche Veranstaltung, die der Bewahrung kultureller Erinnerung, der Vermittlung des deutschen historischen Erbes und der Förderung des Wissens der Mitglieder der Gesellschaftlichen Vereinigung „Ethnokulturelle Vereinigung der Deutschen im Gebiet Zhambyl“ dient.

Solche Treffen geben den Teilnehmenden die Möglichkeit, nicht nur Neues über Deutschland zu erfahren, sondern auch ihr lebendiges Interesse an der Geschichte, Kultur und den Traditionen des deutschen Volkes zu bewahren und ihr Wissen sowie kulturelle Werte an die nächsten Generationen weiterzugeben.

Text und Fotos: Ewgenija Kober

Поделиться ссылкой:

x