Wie alleinlebende Seniorinnen und Senioren in Uralsk unterstützt werden

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Die deutsche Gesellschaft in Uralsk betreut derzeit sieben alleinlebende Seniorinnen und Senioren. Dabei wird auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen eingegangen.

Wie Swetlana Titlowa, Koordinatorin der Sozialarbeit der Regionalvertretung der Gesellschaftlichen Stiftung „Republikanische ethnokulturelle Vereinigung der Kasachstandeutschen“ in Uralsk, berichtet, ist der gesundheitliche Zustand der betreuten Seniorinnen und Senioren sehr unterschiedlich. Einige können sich noch ohne größere Schwierigkeiten in ihrer Wohnung bewegen. Die älteste von ihnen ist 1929 geboren. Ihr fehlt inzwischen sogar die Kraft, das Bett zu verlassen. Wer selbst innerhalb der Wohnung nur noch schwer zurechtkommt, wird dreimal pro Woche von den Mitarbeitenden besucht. Sie bringen Hygieneartikel mit und helfen im Haushalt.

„Vor jedem Besuch rufe ich unsere Seniorinnen und Senioren an und frage, was sie benötigen. So kann ich Lebensmittel oder Medikamente gleich vorher besorgen. Das spart Zeit und macht unsere Hilfe wesentlich effektiver“, erzählt Swetlana Titlowa. „Doch Unterstützung im Alltag ist längst nicht alles. Für alleinlebende Menschen sind Gespräche und der Kontakt zur Außenwelt besonders wichtig. Viele haben Gedächtnisprobleme und vergessen, was erst vor Kurzem geschehen ist. Deshalb wird jeder unserer Besuche auch zu einer Gelegenheit, sich in Ruhe zusammenzusetzen und miteinander zu reden. Ich erzähle ihnen, was es Neues in unserer Organisation gibt, berichte ausführlich von den vergangenen Festen und Veranstaltungen und gebe ihnen so das Gefühl, weiterhin Teil unserer großen, eng verbundenen Gemeinschaft zu sein.“

Marina Angaldt

Übersetzung: Anton Genza

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