Der Weg einer Führungskraft: die Geschichte von Danila Tsoi

Zurück

Die Geschichte von Danila Tsoi ist ein Beispiel dafür, wie ein einziger Schritt ein ganzes Leben verändern kann. Ihr Weg in der deutschen Jugendbewegung begann dank ihrer Deutschlehrerin, Inna Anatolewna Woloschina, an der KGU „Allgemeinbildende Mittelschule-Gymnasium Nr. 11“. Sie war es, die Danila zum ersten Mal zu einer Veranstaltung des Klubs der deutschen Jugend „Junge Sterne“ brachte und ihr damit neue Möglichkeiten eröffnete.

Im August 2019 trat Danila dem Klub der deutschen Jugend „Junge Sterne“ in Aqtöbe bei und zeigte von den ersten Tagen an Interesse und Initiative. Im Laufe der Zeit übernahm sie die Position des stellvertretenden Vorsitzenden des Klubs und wurde anschließend Vorsitzende des KdJ „Junge Sterne“. Bereits 2022 erreichte Danila eine neue Stufe und wurde anschließend Koordinatorin und später Organisatorin des Projekts in Aqtöbe.

Eine bedeutende Errungenschaft des Jugendklubs unter Danilas Leitung war die Erweiterung der Klubaktivitäten: Es wurden Jugendgruppen in den Dörfern Martuk und Badamscha eröffnet. Viele Teilnehmer besuchen den Klub seit mehreren Jahren, einige sogar seit über sechs Jahren (mit kleineren Unterbrechungen), was von der Stabilität und Wirksamkeit der Arbeit zeugt.

Derzeit bekleidet Danila das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden der Gesellschaft der Deutschen in Aqtöbe, was ihr hohes Maß an Professionalität sowie ihre aktive bürgerschaftliche Haltung bestätigt. Das einzige deutsche Theater, das den Titel „vorbildlich“ erhielt, und eines der beiden Theater, die als Kollektiv der Versammlung des Volkes Kasachstans tätig sind.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit koordinierte Danila zahlreiche Projekte, darunter Sprachcafés (Weihnachten, Ostern), Tage der deutschen Kultur sowie ein regionales linguistisches Jugendcamp. Darüber hinaus arbeitete er im Zentrum für Zusatzbildung „Wunderkind“ als Koordinatorin und Lehrkraft.

Eine wichtige Rolle in seinem Leben spielten die Menschen, die er im Laufe seiner Tätigkeit kennenlernte. Darunter Olga Patanina (Balqasch), mit der er gemeinsam lernte und in Camps arbeitete, Tanja Strotschak (Karaganda) sowie Junna Kinerisch (Astana), mit der ihn ein besonderes gegenseitiges Verständnis und eine gemeinsame Sicht auf die Entwicklung von Jugendinitiativen verbinden.

Danila betont, dass eine Jugendorganisation modern, aktiv und inspirierend bleiben muss – fähig, Menschen zu vereinen und kulturelle Werte zu bewahren. Neuen Teilnehmern rät sie, initiativ zu sein und keine Angst davor zu haben, sich einzubringen, und den Erfahrenen empfiehlt sie, ihr Wissen weiterzugeben, Projekte zu organisieren und Freude an ihrer Tätigkeit zu haben.

Die Geschichte von Danila Tsoi zeigt, dass die Teilnahme an Jugendorganisationen weite Möglichkeiten für persönliches Wachstum, berufliche Entwicklung und die Umsetzung bedeutsamer sozialer Initiativen eröffnet.

Maria Gorbatschowa

Übersetzung: Anton Genza

Поделиться ссылкой:

x