Die deutsche Delegation besuchte das Akimat des Gebiets Akmola Zurück Veröffentlicht in 20. Mai 2026 Im Rahmen einer Geschäftsreise ins Gebiet Akmola besuchte eine Delegation aus Deutschland unter der Leitung des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, das Akimat des Gebiets Akmola. Dort fand ein Treffen mit dem ersten stellvertretenden Akim des Gebiets, Yeldos Muratowitsch Ramazanow, statt. An dem Treffen nahmen zudem Vertreter des Bundesministeriums des Innern Deutschlands, der Selbstorganisation der Deutschen sowie gesellschaftlicher Organisationen teil. Die Seiten erörterten Fragen der weiteren humanitären, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Kasachstan und Deutschland, die Entwicklung von Bildungsinitiativen, die Förderung der deutschen Sprache sowie die Tätigkeit des deutschen Ethnos in der Region. Besondere Aufmerksamkeit galt im Gespräch der Rolle der ethnischen Deutschen Kasachstans als eine Art Brücke zwischen den beiden Ländern. Es wurde betont, dass die deutsche Gemeinschaft seit Jahrzehnten einen bedeutenden Beitrag zur Stärkung der kulturellen, bildungsbezogenen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland leistet und damit den Dialog und das gegenseitige Verständnis fördert. Gesondert wurde die Rolle der Deutschen in der Entwicklung des agrarindustriellen Komplexes Kasachstans besprochen. Hervorgehoben wurde, dass Vertreter des deutschen Ethnos traditionell einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Landwirtschaft, zur Einführung moderner Technologien und zur Herausbildung einer hohen Produktionskultur im Agrarsektor geleistet haben. Als eines der herausragenden Beispiele wurden der Held der Arbeit Kasachstans, Iwan Sauer und die Tätigkeit der Agrarfirma „Rodina“ genannt, die heute als eines der erfolgreichsten und beispielhaftesten landwirtschaftlichen Unternehmen des Landes gilt. Die Teilnehmer des Treffens betonten, dass solche Beispiele den hohen Professionalismus, das Verantwortungsbewusstsein und den Beitrag der deutschen Gemeinschaft zur wirtschaftlichen Entwicklung Kasachstans deutlich machen. Ein weiteres Thema des Treffens war die Entwicklung der deutschen Sprache. Es wurde betont, dass in der Region weiterhin Interesse am Erlernen der deutschen Sprache besteht und zugleich an der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte gearbeitet wird. So werden insbesondere jährlich Bildungsstipendien für den Studiengang „Lehrkraft für Deutsch“ an der Schokan-Ualichanow-Universität in Kokshetau vergeben. Nach Ansicht der Teilnehmer bleibt die Förderung der Sprachausbildung ein wichtiger Bestandteil der humanitären Zusammenarbeit und trägt zur Ausweitung akademischer und jugendlicher Austauschformate bei. Darüber hinaus wurden Perspektiven für die Umsetzung gemeinsamer Kultur- und Bildungsprojekte erörtert, die auf die Bewahrung des historischen Erbes des Deutschen Kasachstans und die Förderung des interkulturellen Austauschs in der Region ausgerichtet sind. Der Besuch der Delegation im Akimat des Gebiets Akmola war die Fortsetzung einer Reihe von Treffen, die der Stärkung der Zusammenarbeit und der Unterstützung der Tätigkeit der deutschen Gemeinschaft Kasachstans gewidmet waren. Олеся Клименко Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: