Die Krautsuppe der Wolgadeutschen Zurück Veröffentlicht in 14. August 2026 Schon unsere Großmütter kochten sie. Vom Aussehen und von ihrer Sättigungskraft her erinnert die Suppe an den allen bekannten Borschtsch, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Das Gericht bleibt ganz hell, denn weder Rote Bete noch Tomaten kommen hinein. Anders als bei vielen alten Suppenrezepten werden Zwiebeln und Möhren hier nicht kräftig angebraten, sondern nur leicht in Öl gedünstet. So behält das Gemüse seinen natürlichen Geschmack, und die Brühe bleibt klar und goldfarben. „Das Gemüse behält seinen natürlichen Geschmack, und die Brühe wird klar und goldfarben“, sagt Lilia Smerdina-Geit, Aktivistin des Deutschen Zentrums im Dorf Zhelezinka im Gebiet Pawlodar und Leiterin des Kochkreises „Deutsche Küche“. „Diese Krautsuppe kochte meine Oma besonders gern, sie ist lecker, sättigend und schnell zubereitet.“ Alle Zutaten sind denkbar einfach, leicht erhältlich und auf jedem sommerlichen Gemüsebeet zu finden: • Huhn oder ein anderes Stück Fleisch am Knochen für eine kräftige Brühe; • frischer Weißkohl; • Kartoffeln; • Möhren; • Zwiebeln; • Sonnenblumenöl; • Salz; • schwarzer Pfeffer; • Lorbeerblatt; • frische Kräuter, zum Beispiel Dill und Petersilie. Zuerst wird die Brühe gekocht: Das Fleisch mit kaltem Wasser aufsetzen und garen, bis es weich ist, dabei den Schaum abschöpfen. Anschließend das Gemüse anschwitzen: Zwiebeln und Möhren klein schneiden und in etwas Öl leicht dünsten, bis sie weich sind, ohne sie anzubraten. In die kochende Brühe den Kohl, die gewürfelten Kartoffeln und das angeschwitzte Gemüse geben. Salzen, Pfeffer und Lorbeerblatt hinzufügen. Kochen, bis das Gemüse weich ist. Dann ziehen lassen. Frische Kräuter dazugeben, den Herd ausschalten und die Suppe zugedeckt 10 bis 15 Minuten ruhen lassen. Guten Appetit! Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: