Eine Reise, die verbindet: Treffen der Klubs der deutschen Jugend „Diamant“ und „Grashüpfer“

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Die Teilnehmenden des Klubs der Deutschen Jugend „Diamant“ in der Hauptstadt unternahmen einen Freundschaftsbesuch in Karaganda, wo sie von Vertreterinnen und Vertretern des Klubs der Deutschen Jugend „Grashüpfer“ empfangen wurden. Diese Reise wurde nicht nur zu einem Erfahrungsaustausch, sondern zu einem ganzen Tag lebendiger Begegnungen, gemeinsamer Arbeit und der Stärkung klubübergreifender Beziehungen.

Bereits am Morgen nach der Ankunft in Karaganda tauchten die Teilnehmenden in eine Atmosphäre der Gastfreundschaft ein. Nach dem gemeinsamen Treffen fand eine Führung durch die Regionalgesellschaft statt, bei der die Gäste die Arbeit der Regionalgesellschaft der Deutschen in Karaganda kennenlernen, die Räume besichtigen konnten, in denen Projekte umgesetzt werden, und mehr über die Arbeit des örtlichen Klubs erfuhren. Diese erste Etappe verlieh dem gesamten Treffen einen warmen und offenen Ton.

Anschließend wurde das Programm mit einem Block teambildender Spiele im Format der Erlebnispädagogik fortgesetzt, der von den Teilnehmenden des Klubs der Deutschen Jugend „Diamant“ vorbereitet worden war. Die Jugendlichen wurden in gemischte Teams eingeteilt, wodurch Barrieren schnell überwunden und der Austausch erleichtert wurde. Durch Aufgaben zu Vertrauen, Zusammenarbeit und gemeinsamer Entscheidungsfindung lernten die Teilnehmenden einander nicht nur besser kennen, sondern sammelten auch wertvolle Erfahrungen in der Teamarbeit. Im Laufe der Spiele entstand nach und nach eine Atmosphäre der Unterstützung, des gegenseitigen Verständnisses und der Offenheit.

Danach übernahmen die Teilnehmenden des Karagander Klubs die Initiative. Der Klub der Deutschen Jugend „Grashüpfer“ führte einen Sprachklub im interaktiven Format durch. Auch hier wurde in gemischten Teams gearbeitet, wodurch die bereits entstandenen Verbindungen gefestigt werden konnten. Die Teilnehmenden bearbeiteten Aufgaben, nahmen an Rollenspielen, Diskussionen und Mini-Debatten auf Deutsch teil. Dieses Format machte den Lernprozess natürlich und lebendig: Die Sprache war nicht länger nur ein Lerninstrument, sondern wurde zu einem Mittel echter Kommunikation. Viele betonten, dass gerade in einer solchen Atmosphäre Sicherheit beim Gebrauch der deutschen Sprache entsteht und der Wunsch, mehr zu sprechen, wächst.

Im Laufe des Tages galt die Aufmerksamkeit nicht nur dem Bildungsaspekt, sondern auch der sozialen Komponente. Das gemeinsame Mittag- und Abendessen bot Gelegenheit zu informellem Austausch, zum Teilen persönlicher Geschichten und zur Stärkung freundschaftlicher Beziehungen. Gerade in solchen Momenten entsteht das, was sich nicht im Voraus planen lässt: ein Gefühl von Einheit und Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft.

Den Abschluss des Treffens bildete eine Reflexionsrunde, in der die Teilnehmenden ihre Eindrücke teilten, ihre Erfahrungen besprachen und Ideen für eine weitere Zusammenarbeit entwickelten. Viele merkten an, dass ein solches Format der Begegnung nicht nur das Kennenlernen ermöglicht, sondern auch echte Verbindungen schafft, aus denen gemeinsame Projekte und Initiativen entstehen können.

Die Reise nach Karaganda zeigte, wie wichtig solche Treffen für die Entwicklung der Klubbewegung sind. Die Arbeit in gemischten Teams, gemeinsame Aktivitäten und lebendiger Austausch fördern stabile horizontale Verbindungen zwischen den Teilnehmenden. Die Motivation zur Mitarbeit in den Klubs wird gestärkt, das Verständnis für die Möglichkeiten der ethnokulturellen Arbeit erweitert, und zugleich entsteht eine solide Grundlage für künftige Zusammenarbeit.

Solche Besuche sind nicht nur ein Erfahrungsaustausch, sondern ein Schritt hin zu einem gemeinsamen Jugendraum, in dem sich jede und jeder als Teil einer großen und aktiven Gemeinschaft fühlt.

Анастасия Киреева

Übersetzung: Anton Genza

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