Geduld und Fleiß pflücken die saftigsten Kirschen

Zurück

Das Kirschenfest, ein Fest zur Kirschernte, wurde in Balqasch gefeiert. Offiziell gilt es als eines der ältesten Volksfeste Mitteldeutschlands. Die ersten urkundlichen Erwähnungen reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück.

Interessant ist: Mittelalterliche Mönche legten Kirschgärten nicht nur an, um die burgunderroten Früchte zu essen. Kirschsaft galt als Mittel gegen Entzündungen, und das Harz der Rinde wurde als wirksames Mittel gegen Husten verwendet. In der deutschen Malerei der Renaissance symbolisierte die Kirsche häufig die „Paradiesfrucht“ und Sanftmut. Auf Gemälden wurde dem Jesuskind nicht selten eine kleine Kirsche in die Hand gegeben.

„Zuerst erfuhren die Jugendlichen alles über die Traditionen des Kirschenfestes, und danach machten sie sich daran, sie in der Praxis zu erproben! Auf der Datscha unserer Seniorin tauchten sie ganz in den festlichen Trubel ein: Gemeinsam sammelten sie reife Beeren, backten einen duftenden Kirschkuchen und hatten natürlich viel Spaß beim Lösen lustiger ‚Kirsch‘-Rebusse“, erzählte Tatjana Samokhwalowa, Programmleiterin der Regionalvertretung der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ in Balqasch.

Marina Angaldt

Übersetzung: Anton Genza

Поделиться ссылкой:

x