Puppenmode „haute couture“

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Junge Designerinnen und Designer aus Balqasch gestalten eine Kollektion von Autorenpuppen mit Elementen der traditionellen deutschen Tracht.

Die Leiterin des „Modeateliers“, Sinaida Kim, übernimmt dabei die Rolle der wichtigsten Mentorin und Kuratorin der Kollektion. Die Kinder fertigen von Hand aufwendige Miniaturmieder, weite Röcke und Schürzen an, kombinieren unterschiedliche Materialstrukturen und setzen kontrastreiche Farben miteinander in Beziehung.

„Beim vergangenen Workshop des Kreises „Basteln“ haben unsere Jugendlichen nicht nur Feinheiten des Kunsthandwerks und des manuellen Zuschnitts erlernt, sondern auch eine kleine Zeitreise unternommen und dabei die Geheimnisse alter Mode entdeckt“, erzählte Tatjana Samokhwalowa, Programmleiterin der Regionalvertretung der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt““ in Balqasch. „Man muss sagen, dass der Entstehungsprozess der Kollektion die jungen Modemacherinnen und Modemacher völlig in seinen Bann gezogen hat. In der Werkstatt sprudelte es regelrecht vor kreativer Energie. Denn ein historisches Gewand im Kleinformat nachzugestalten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die fast schon juwelierhafte Präzision verlangt.“

Marina Angaldt

Übersetzung: Anton Genza

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