Scharlachrote Segel in Taras

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Der Besuch des Dramatischen Theaters durch die Mitglieder des Klubs „Goldene Zeit“ der Deutschen Gesellschaft des Gebietes Schambyl ist bereits zu einer guten Tradition geworden. Menschen im fortgeschrittenen Alter können nicht immer selbstständig ins Theater gehen – gemeinsam ist es viel einfacher. Zudem hat die Theaterleitung uns Abonnements für die gesamte Spielsaison zur Verfügung gestellt.

Dieses Mal sahen wir die Inszenierung „Scharlachrote Segel“. Es scheint, als würden wir die Erzählung von Alexander Grin seit unserer Kindheit nahezu auswendig kennen und dass uns dort nichts Neues mehr überraschen könnte, doch …

Es war ein völlig anderer Grin. Die Geschichte wurde durch ungewöhnliche Bühnenbilder und eine besondere Live-Musik neu erzählt. Der scharlachrote Stoff der Segel – die gesamte Bühne schien darin zu versinken. Scharlachfarbene Elemente in den Kostümen von Assol und Grey setzten kraftvolle Akzente.

Zu den besonderen Highlights der Aufführung gehörten die eigens erdachten Figuren der Schamanin und der Femida. Zudem verliehen die Charaktere, die auf Kasachisch sprachen, und die Musik des mongolischen Komponisten der Aufführung eine bemerkenswerte kulturelle Einheit und spiegelten die Verbundenheit der Kulturen der alten Stadt Taras wider.

Unsere Senioren verließen den Zuschauerraum mit angenehmen Eindrücken und der Hoffnung, dass dieser Theaterbesuch nicht der letzte sein wird.

Александр Гибнер

Übersetzung: Anton Genza

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