Wenn es „Weihnachten“ nicht gäbe – in Städten und Dörfern Zurück Veröffentlicht in Januar 8, 2026 Der Frost wurde stärker, der Schnee glitzerte, und die Luft klang wie ein kristallenes Glöckchen: In Schelesinka wurde „Weihnachten“ gefeiert. Der Schnee wirbelte und tanzte über dem Dorf, hüllte es in eine weiße Decke und schenkte ein Gefühl von Märchenhaftigkeit. Weihnachtsgesänge in deutscher Sprache verbanden sich mit dem warmen Kerzenlicht, fröhlichem Lachen und dem Duft traditioneller Speisen und schufen eine einzigartige Atmosphäre des Winterfestes. „Weihnachten ist eine Zeit, in der sich die Herzen mit Wärme, Liebe und Hoffnung auf das Gute füllen“, erklärte Lidia Kamkowa, Leiterin der Zweigstelle des Deutschen Begegnungszentrums im Dorf Schelesinka in der Region Pawlodar. „Gerade an solchen Festtagen spüren wir besonders intensiv die Verbindung zu unseren Vorfahren, zu ihren ursprünglichen Traditionen und Bräuchen.“ Im örtlichen Kulturhaus herrschte eine ganz besondere Stimmung: duftende Kuchen mit Apfel- und Zimtfüllung, der Weihnachtsgansbraten, ein mit alten Spielzeugen geschmückter Weihnachtsbaum. An den festlich gedeckten Tischen versammelten sich alle Generationen der Deutschen des Dorfes – von Jung bis Alt. Man tauschte herzliche Wünsche aus und öffnete gemeinsam die Geschenke. Solche weihnachtlichen Begegnungen sind für Schelesinka zu einer guten Tradition geworden und zu einem festen Bestandteil der kulturellen Landschaft des Dorfes an der Grenze zwischen Kasachstan und Russland. Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: