Das aktive Leben in der regionalen Gesellschaft der Deutschen von Karaganda Zurück Veröffentlicht in 12. Mai 2026 Der Beginn des zweiten Quartals war für die regionale Gesellschaft der Deutschen Karaganda „Wiedergeburt“ eine ereignisreiche und lebendige Zeit: Es wurden ökologische, kulturelle, Bildungs- und Sportinitiativen umgesetzt, die Mitglieder der Gesellschaft und die Einwohner der Stadt zusammenbrachten. Am 25. April nahmen die Mitglieder des Klubs der deutschen Jugend, Artemiy Olenberg und Kristina Klein, an der republikweiten Umweltaktion „Sauberes Kasachstan“ (Taza Qazaqstan) teil. Im Rahmen einer Video-Liveschaltung mit dem Staatsoberhaupt leisteten die Teilnehmenden ihren Beitrag zur Begrünung der Region, indem sie an der Baumpflanzaktion teilnahmen. Damit zeigten sie aktives bürgerschaftliches Engagement sowie die Einbindung der Jugend in gesellschaftliche Initiativen. Am 28. April nahm das Volkstanzensemble „Tanzende Dolina“ an Dreharbeiten teil, die dem Tag der Einheit des Volkes Kasachstans gewidmet waren. Das Ensemble führte einen deutschen Volkstanz auf und beteiligte sich zum Abschluss gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern anderer ethno-kultureller Vereinigungen an der Aufführung des Tanzes „Schwarzer Passgänger“ (Qara Jorga) – als Symbol für Freundschaft und kulturelle Einheit. Am selben Tag fand in der Regionalbibliothek Gogol in Karaganda ein Runder Tisch zum Thema „Toleranz und Respekt – der Weg zur Einheit der Gesellschaft“ statt. Zu den Teilnehmenden gehörten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener ethno-kultureller Vereinigungen, darunter auch das deutsche Zentrum „Wiedergeburt“, vertreten durch die Organisatorin der ethno-kulturellen Arbeit, Anastasia Kowalenko. In ihrem Beitrag wurden die Bedeutung des gegenseitigen Verständnisses, der Bewahrung des kulturellen Erbes und der Stärkung der Freundschaft zwischen den Völkern betont. Am 30. April fand in der Schule des Akademikers K. Saginow eine Begegnung statt, die ein Unterhaltungsprogramm für Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen sowie der Grundschule umfasste. Für die Kinder wurden die Präsentation eines Fotoalbums, der Tanz „Polka Hey“, eine Puppenausstellung, das thematische Spiel „Obstsalat“ und der Flashmob „Gute Laune“ organisiert. Ziel war es, junge Menschen für die deutsche Kultur zu interessieren. Am 1. Mai trat das Ensemble „Tanzende Dolina“ beim gebietsweiten Festkonzert im Stadtpark auf, das dem Tag der Einheit des Volkes Kasachstans gewidmet war. Am selben Tag nahm Kristina Klein am Lauf „Lauf der Einheit und Freundschaft“ unter dem Motto „Wir laufen zusammen – gemeinsam sind wir stärker“ teil. Sie legte eine Strecke von zwei Kilometern zurück und zeigte damit ihre Verbundenheit mit den Ideen eines gesunden Lebensstils und der Einheit. Auch die ökologischen Initiativen werden fortgesetzt: Neben dem Gebietskinderkrankenhaus wurden 50 Setzlinge der Pyramidenpappel gepflanzt. Hauptinitiator war der Unternehmer und Mitglied des Rates der Karagandiner Gebietsgesellschaft „Deutsches Zentrum Wiedergeburt“, Roman Viktorowitsch Kisler. „Ein großes, schönes Krankenhaus – aber irgendetwas fehlt“, sagte Roman Viktorowitsch und gewann Einwohner der Stadt, Freiwillige und Jugendliche aus dem Klub der deutschen Jugend für die Begrünungsaktion. „Je mehr Grün es gibt, desto leichter lässt es sich atmen. Eltern werden einen Ort haben, an dem sie während des Wartens sitzen können, und den Kindern wird die Genesung leichterfallen.“ So zeigten Ende April und Anfang Mai die aktive, vielseitige und gesellschaftlich bedeutende Arbeit der regionalen Gesellschaft der Deutschen von Karaganda. Sie verbindet kulturelle, sportliche und ökologische Initiativen und trägt zugleich dazu bei, Freundschaft und gegenseitiges Verständnis zwischen den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt zu stärken. Gulmschan Bertajewa Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: