Schule des dritten Lebensalters: Fürsorge, Wissen und Erinnerung Veröffentlicht in September 8, 2025 Im Deutschen Zentrum „Wiedergeburt“ in Karaganda fanden zwei bedeutende Veranstaltungen im Rahmen des Projekts „Schule des dritten Lebensalters“ statt, organisiert und durchgeführt von der Sozialkoordinatorin Ljudmila Galuzkaja. Diese Treffen waren nicht nur lehrreich, sondern auch echte, herzerwärmende Momente des Austauschs, die Vertreter der älteren Generation, Jugendliche und Familien mit einer schwierigen Vergangenheit vereinten. Weiter lesen „Schule des dritten Lebensalters: Fürsorge, Wissen und Erinnerung“
Zeit zum Lernen und Erinnern: Juli-Alltag im Deutschen Zentrum Veröffentlicht in Juli 30, 2025August 27, 2025 Juli ist keine Urlaubszeit: Im Deutschen Zentrum der Stadt Karaganda geht die aktive und vielfältige Arbeit weiter. Es finden Deutschkurse, kreative Treffen des Handarbeitskreises „Basteln“ sowie Veranstaltungen des „Seniorenklubs“ statt. Den Deutschunterricht leiten die Dozentinnen Natalja Diptan und Marina Stein. Das aktuelle und spannende Thema der letzten Treffen – „Urlaub und Reisen“ – stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse. Zur Erweiterung des Wortschatzes und des kulturellen Austauschs wurde der Sprachassistent aus Deutschland, Jochen Wilke, zum Unterricht eingeladen. Seine anschauliche Präsentation über Sehenswürdigkeiten Deutschlands machte die Stunde besonders lehrreich und lebendig. Die Teilnehmer stellten gerne Fragen, äußerten sich frei auf Deutsch und betonten, dass der Unterricht dadurch interessanter und lebensnaher geworden sei. Parallel dazu treffen sich die Mitglieder des Seniorenklubs im Deutschen Zentrum zu den „Basteln“-Stunden unter der Leitung von Olga Iwkina. Das jüngste Treffen widmete sich dem Thema „Stricken und Häkeln bei den Russlanddeutschen“. Alle erzählten mit Begeisterung, wie ihre Großmütter und Urgroßmütter wunderschöne handgefertigte Arbeiten – gehäkelte Deckchen, Vorhänge und Tischdecken – erschufen. Viele brachten alte Stücke mit, die als Familienerbstücke erhalten geblieben sind. Besonderes Augenmerk lag auf der Häkeltechnik, die die Teilnehmenden weiterhin anwenden und weitergeben. Jede Stunde endet mit einer herzlichen Teerunde und freundlichen Gesprächen, bei denen der lebendige Austausch, das Teilen von Erinnerungen und die aufmerksame, gegenseitige Zuwendung fortgesetzt werden. So wird die Arbeit im Deutschen Zentrum zu einer lebendigen Brücke zwischen den Generationen. Hier verbinden Sprache, Traditionen, Handarbeit und gemeinsames Miteinander die Menschen und erfüllen den Alltag mit Sinn, Freundschaft und Respekt vor den Wurzeln. Bertaewa Gulmzhan Übersetzung: Anton Genza
Treffen der deutschen Herzen auf der Bühne in Karaganda Veröffentlicht in Juni 10, 2025 Am 7. Juni 2025 fand im Haus der Freundschaft der Stadt Karaganda das traditionelle Freundschaftstreffen der Zweigstellen des Projektes „Netzwerk der Begegnungszentren“ des deutschen Zentrums „Wiedergeburt“ statt. Ehrengäste der Veranstaltung waren Gäste aus Deutschland und Kanada: Edwin Warkentin, Kulturreferent des Museums der Russlanddeutschen in Detmold, Jochen Wilke, Sprachassistent des Projekts „Spracharbeit“, und Kansin Friesen, Forscherin zur Geschichte deutscher Künstler in Karaganda und Karlag. Ihr reges Interesse an der Geschichte und Kultur der Deutschen in Kasachstan erinnerte daran, wie wichtig es ist, unser Erbe zu bewahren und es an die jüngere Generation weiterzugeben. Weiter lesen „Treffen der deutschen Herzen auf der Bühne in Karaganda“
Darf ich vorstellen: Jochen Wilke, ein Deutscher, ein Sänger und Musiker! Veröffentlicht in April 11, 2025 Dies ist das dritte Jahr, in dem Karaganda einen Sprachassistenten begrüßt, und diese gute Tradition ist zu einem wichtigen Bestandteil der Sprachprojekte in unserer Region geworden. Am 1. April begrüßte das sonnige Karaganda einen weiteren Sprachassistenten – Jochen Wilke, der die Projektaktivitäten bis Ende Juli begleiten wird. Weiter lesen „Darf ich vorstellen: Jochen Wilke, ein Deutscher, ein Sänger und Musiker!“
Filmabend in Karaganda Veröffentlicht in September 24, 2024 Für Liebhaber der deutschen Sprache wurde im Regionalzentrum in Karaganda ein Filmabend organisiert. Die Organisatoren waren die Sprachkursmethodikerin Bachytschan Schankina und die Sprachassistentin Clara Wagner. Weiter lesen „Filmabend in Karaganda“
Sprachlicher Sommerspielplatz in der Region Karaganda Veröffentlicht in Juni 24, 2024Juli 1, 2024 Kaum hatten die Kinder und Jugendlichen ihr Schuljahr beendet, stiegen sie sofort in das Projekt „Kinderwerktagesstätte-2024 Sprachlicher Sommerspielplatz“ ein, das jährlich in der Region Karaganda auf der Grundlage des Ualichanow-Schul-Gymnasiums (Schachtinsk) und des Bildungszentrums Erfolg (Karaganda) durchgeführt wird. Im Rahmen des Projekts werden Kontakt- und Online-Gruppen für Kinder und Jugendliche zum Erlernen der deutschen Sprache während des Jahres eröffnet, und den Abschluss bildet eine Sprachplattform. So erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Sprache in ihrem familiären Umfeld anzuwenden und durch intensiven Deutschunterricht und kreative Workshops die deutsche Kultur kennenzulernen. Eine interessante Aufgabe – „Geschichten aus dem alten Fotoalbum“ – wurde erfunden, bei der die Enkelkinder (Projektteilnehmer) ein altes Fotoalbum finden und ihre Ältesten bitten, zu erzählen, wer auf den Fotos abgebildet ist. Auf diese Weise werden die Geschichten der Fotos aus dem alten Album jeden Tag lebendig. An dem aktuellen Projekt nahmen 56 Kinder und Jugendliche aus Karaganda und Schachtinsk teil. Vom ersten Tag des Projekts an befinden sich die Teilnehmer in einer festlichen Atmosphäre. Neben intensivem Deutschunterricht werden Workshops zu deutschem Volkstanz und Küche (Schachtinsk), Feiertagen und Kunsthandwerk (Karaganda) organisiert. Als erfahrene Lehrer wurden Natalia Diptan, Konstantin Lustin (Karaganda), Kristina Samosledowa, Tatyana Sysojewa (Schachtinsk) eingeladen. Methodische Unterstützung wurde von Gulmschan Bertajewa und Natalja Galiakberowa geleistet. Vor Beginn des Projekts wurden die Beraterinnen Katerina Fafinrod und Anna Pensjakowa in einem von der „Wiedergeburt“ organisierten Seminar geschult, was ihre Arbeit erheblich erleichterte. In diesem Jahr hat das Projekt seine Arbeit erfolgreich abgeschlossen, aber das Studium der deutschen Sprache geht weiter. Gulmschan Bertajewa Übersetzung: Annabel Rosin
Generationenübergreifender Dialog in Karaganda Veröffentlicht in Juni 14, 2024Juni 24, 2024 Die Regionalgesellschaft „Wiedergeburt“ in Karaganda veranstaltete im Rahmen des Projekts „Soziale und Humanitäre Hilfe“ zwei Treffen in Nowodolinskij und Temirtau. Ziel des Projekts ist es, die ältere Generation in das aktive Leben der deutschen Ethnie zu integrieren und die Kommunikation zwischen den Generationen zu fördern. Weiter lesen „Generationenübergreifender Dialog in Karaganda“
Ausruhen ist gut, aber mit Nutzen – noch besser Veröffentlicht in November 14, 2023 Die Herbstferien für die Jugendlichen der Region Karaganda waren bunt und fröhlich, aber vor allem nützlich. Das UNI-Jugendsprachcamp „Weg zum Erfolg“ wurde auf der Grundlage des Erholungsgebiets „Baiterek resort“ organisiert. Weiter lesen „Ausruhen ist gut, aber mit Nutzen – noch besser“
Yevgeniy Bolgert besuchte Karaganda Veröffentlicht in Juli 12, 2023 Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ und Abgeordnete des Senats des Parlaments der Republik Kasachstan Yevgeniy Bolgert besuchte die Region Karaganda. Weiter lesen „Yevgeniy Bolgert besuchte Karaganda“
Gedenktag in Karaganda Veröffentlicht in Juni 7, 2023Juni 16, 2023 An diesem Tag besuchen viele Menschen aus der Region Karaganda den Spasskij-Gedenkkomplex, um der unschuldigen Opfer von Massenunterdrückung, Verfolgung und Zwangsdeportation zu gedenken. Der Tag wurde 1997 per Präsidialdekret eingeführt und wird jährlich begangen. Weiter lesen „Gedenktag in Karaganda“
Das Ereignisrad der Deutschen Gesellschaft Karaganda Veröffentlicht in April 25, 2023Mai 11, 2023 Das erste Quartal des Jahres im Deutschen Zentrum Karaganda war arbeitsreich und interessant. Es begann mit dem Dreikönigsfest, bei dem sich die Teilnehmer mit den Sitten und Gebräuchen des Festes vertraut machten, Quiz und Spiele spielten. Anschließend drehte sich das Rad der Veranstaltungen und Aktivitäten in Windeseile. Weiter lesen „Das Ereignisrad der Deutschen Gesellschaft Karaganda“
„Das tanzende Tal“ – der Stolz der Region Karaganda! Veröffentlicht in April 25, 2023April 28, 2023 Am 18. April fand im Haus der Kultur von Saran eine Zertifizierung der Volksgruppen der Region Karaganda für Amateurkunst statt. Von der regionalen Gesellschaft Karaganda „Deutsches Zentrum „Wiedergeburt“ wurde der Titel von der Volksgesangs- und Choreographiegruppe „Tanzendes Tal“ verteidigt, die ihre Aktivitäten auf der Grundlage des Begegnungszentrums an der humanitär-technischen Hochschule Saransk, die nach Abay Kunanbajew benannt ist, durchführt. Weiter lesen „„Das tanzende Tal“ – der Stolz der Region Karaganda!“
Auf den Spuren von Iwan Scharf und Herold Belger…. Veröffentlicht in März 21, 2023April 3, 2023 Im deutschen Zentrum von Karaganda fand die Präsentation des Buches „Alles für ein besseres Leben der Menschen tun“ aus der Reihe „Berühmte Deutsche Kasachstans“ statt, das dem Generaldirektor der Zelinograder Produktionsvereinigung für Geflügelzucht, dem Helden der sozialistischen Arbeit, dem Abgeordneten des Obersten Sowjets der Kasachischen SSR, dem Mitglied des Präsidiums des Obersten Sowjets der Kasachischen SSR, der öffentlichen Figur der deutschen Bewegung in Kasachstan – Iwan Iwanowitsch Scharf – gewidmet ist. Die Autorin des Buches ist Swetlana Pankratowa, die einen schwierigen, aber würdigen Weg von Iwan Iwanowitsch beschrieb. Er war der Gründer der deutschen Gesellschaft „Wiedergeburt“ in Astana und der ideologische Inspirator des Gedenkmuseums-Komplexes zur Erinnerung an die Opfer von politischer Repression und Totalitarismus im Dorf Akmol (Malinowka). Bei dem Treffen wurde auch ein Buch des berühmten Schriftstellers und Übersetzers Herold Belger, „Wolk, Chapa und andere“, vorgestellt. Die berührenden Geschichten über menschliche Schicksale und unsere Tiere ließen niemanden gleichgültig. Speziell auf Wunsch von Irina Belger, der Tochter des Autors, wurde das Buch in Schwarz-Weiß herausgegeben, um einen besseren Eindruck der Bücher zu vermitteln. Viele dieser Geschichten sind zum ersten Mal veröffentlicht worden. Nadeshda Friesen Übersetzung: Annabel Rosin