Maibaumfest – ein Fest des Frühlings, der Freude und der Einheit in Karaganda

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Der Maibaum ist eine alte deutsche Tradition. Er wird traditionell in der Nacht zum 1. Mai aufgestellt – als Symbol der Fruchtbarkeit oder als Zeichen einer Liebeserklärung. Der mit bunten Bändern geschmückte Baum versammelt Menschen, Musik, Lachen und Freude um sich und schafft eine Atmosphäre des Feierns und des gemeinsamen Gestaltens.

In der Filiale der Begegnungszentren im Dorf Schachan fand unter der Leitung von Tatjana Smolizkaja die erste Festveranstaltung zum Maibaumfest statt. Die Kinder hängten begeistert bunte Bänder an den Baum, während die Erwachsenen beim Befestigen der Dekoration halfen und jeden Moment fotografisch festhielten.

In Karaganda wurde das Fest noch größer gefeiert. Organisiert wurde es von den Projektverantwortlichen für ethnokulturelle Arbeit und Jugendarbeit – Anastasia Kowalenko und Jekaterina Fafinrod.

Zum Fest kamen Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Filialen: Jugendliche und Senioren aus Temirtau, das Volkstanzensemble „Tanzende Dolina“ aus Saran, Pädagoginnen und Kunsthandwerkerinnen aus dem Dorf Aktas sowie Teilnehmende des Projekts „Wunderkind“ aus Schachtinsk mit ihren Eltern. Gemeinsam schmückten sie den Maibaum mit bunten Bändern und schufen damit ein Symbol der Freundschaft, der Zusammenarbeit und der frühlingshaften Erneuerung.

Die Gäste beteiligten sich nicht nur am Schmücken des Baumes: Es erklang Livemusik, alle, die wollten, tanzten und sangen mit, und bei kreativen Meisterkursen konnten sich die Teilnehmenden im Handwerk ausprobieren. Auf dem Markt waren Piroggen, Bilder und weiche Tücher schnell vergriffen, während andere deutsche Trachten anprobierten und sich gleich als Erinnerung darin fotografieren ließen.

Die besondere Magie des Festes zeigte sich in den Momenten, in denen sich alle Teilnehmenden um den Maibaum versammelten. Die Kinder schnitten Bänder ab und erhielten süße Geschenke, die Erwachsenen lächelten und tauschten Eindrücke aus, und mancher Gast flüsterte leise einen Wunsch auf sein Stück Band, bevor er es an den Baum band. Lachen, Musik und Kinderstimmen erfüllten die Luft mit Freude und Wärme. Das Maibaumfest wurde zu einem Symbol der frühlingshaften Erneuerung, der kulturellen Vielfalt und der Einheit der Menschen in der Region.

Die Leiterin der Filiale des Begegnungszentrums, Angelika Weretkowskaja, teilte ihre Eindrücke: „Wir wollten unbedingt den Geist der deutschen Festmärkte vermitteln, für die Deutschland so bekannt ist. Deshalb kamen wir in traditioneller Kleidung, bauten einen farbenfrohen Feststand und bewirteten die Gäste natürlich mit aromatischem alkoholfreiem Glühwein und Waffeln, die im Nu vergriffen waren! Unsere Mannschaft brachte vor allem eine Sache mit: gute Laune. Das war deutlich zu spüren: Die Teilnehmenden machten gern Erinnerungsfotos, und manche baten sogar darum, sich gemeinsam mit uns fotografieren zu lassen. Der Tag war warmherzig, herzlich und sehr verbindend. Solche Treffen erinnern uns immer wieder daran, wie wichtig es ist, Traditionen zu bewahren und sie mit anderen zu teilen.“

Die Organisatoren danken allen Filialen, Ensembles und Gästen, die Teil des Festes wurden und Freude, Kreativität und freundschaftliche Wärme mitgebracht haben.

Gulmschan Bertajewa

Übersetzung: Anton Genza

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