Hochrangige Gäste und internationaler Status

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Ihr stolzes 30-jähriges Jubiläum feierte das bekannte Gymnasium Kornejewka, das 1996 vom Missionar Lorenz Gawol aus Deutschland als zukunftsorientierte private Bildungseinrichtung gegründet wurde.

Zur feierlichen Teilnahme an den groß angelegten Festlichkeiten reiste eine hochrangige Delegation aus Deutschland und Österreich in den malerischen Bezirk Jessil im Gebiet Nordkasachstan. Unter den zahlreichen Ehrengästen waren unter anderem die offizielle Vertreterin der Botschaft Österreichs, Andrea Bacher, die Hauptsponsoren des Projekts, Paul Schindele und Angelika Gerstenauer, der einflussreiche österreichische Geschäftsmann Alois Bernsteiner, der Erzbischof von Astana, Tomasz Peta, sowie die Leitung der „Eurasia Group“ und der Berliner Sänger Johann Kirch.

Seit 2008 besitzt das Gymnasium den renommierten Status als DSD-Schule, also als Schule des Deutschen Sprachdiploms. Dieses besondere Projekt gehört zum angesehenen weltweiten Netzwerk „Schulen: Partner der Zukunft“. Geleitet wird das Gymnasium von seiner Leiterin Ekaterina Dunina und dem Gründungsdirektor, dem österreichischen Staatsbürger Leopold Kropfreiter, der sich aktiv und mit großem Engagement am karitativen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben des Landkreises Kornejewka beteiligt.

Am Gymnasium lernen 165 Schülerinnen und Schüler. Dort werden erfolgreich ein Internatswohnheim mit 70 Plätzen für Schülerinnen und Schüler aus anderen Ortschaften sowie ein Wohnheim mit 12 Plätzen für auswärtige Lehrkräfte betrieben.

„Ein besonderer Anziehungspunkt der eigenständigen deutschen Kultur im Bezirk ist das Zentrum ‚Miteinander‘, das am Gymnasium unter der einfühlsamen Leitung von Swetlana Malwenowa tätig ist“, betont Elena Belik, Programmleiterin der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Nordkasachstan. „Am Gymnasium gibt es kostenlose Sportsektionen und verschiedene Arbeitsgemeinschaften: Karate, Volleyball, Basketball, künstlerisches Zeichnen, traditionelle nationale Küche sowie Kunsthandwerk.“

Marina Angaldt

Übersetzung: Anton Genza

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