Jugendkurultai 2030: Eindrücke der Teilnehmer aus Semei Zurück Veröffentlicht in 22. Mai 2026 Das internationale Jugendforum „Jugendkurultai: WIRrzeln entdecken – Zukunft spinnen“ wurde zu einem wichtigen Ereignis, das engagierte junge Menschen, Vertreter gesellschaftlicher Organisationen und internationale Partner zusammenbrachte. Die Teilnehmer aus Semei betonten das hohe organisatorische Niveau, das dichte Programm und die Aktualität der diskutierten Themen. Olga Beder, Kuratorin und Methodikerin der Spracharbeit sowie Vertreterin der Alumni des Verbands der Deutschen Jugend Kasachstans (VDJK), hob den Umfang und die Vielfalt der Arbeitsformate des Forums hervor. Ihren Worten zufolge umfasste das Programm sowohl strategische Planungssitzungen als auch interaktive Aktivitäten: Warm-ups, Präsentationen der Clubs, Spielformate sowie die Besprechung von Videomaterial. Besonderes Augenmerk galt den Entwicklungsperspektiven der Jugendbewegung sowie dem Ausbau der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen. Als Ergebnis wurde eine Roadmap bis 2030 erarbeitet, die die wichtigsten Richtungen der weiteren Arbeit festlegt. Der Sprachassistent in Semei, Alexander Steinborn, teilte seine Eindrücke: „Das Forum war für mich super interessant. Es war inspirierend, so viele junge, motivierte und kreative Menschen zu treffen. Es war ein sehr intensives und produktives Wochenende mit vollem Programm. Wir haben über Best Practices und Worst Practices gesprochen, also verglichen, welche Projekte gut und welche weniger gut funktioniert haben. Außerdem haben wir neue Projektideen für die Zukunft entwickelt, die nicht nur in Kasachstan, sondern auch gemeinsam mit den anderen Ländern mit deutscher Minderheit, Georgien, Usbekistan, Kirgisistan, Kasachstan und Russland, umgesetzt werden können. Außerdem wurde ein Strategieplan für das Jahr 2030 erstellt, der die Kooperation der Jugendverbände der genannten Länder festigt. Durch den Besuch der deutschen Delegation hatten die Teilnehmer auch die Möglichkeit, Fragen an die verantwortlichen Politiker aus Kasachstan und Deutschland zu stellen und dadurch tiefere Einblicke hinter die Kulissen zu gewinnen.“ Ignat Kaltschenko, Aktivist des Clubs der Deutschen Jugend „Glück“ in Semei, stellte fest, dass die Teilnahme am Forum, das dem 30-jährigen Jubiläum des VDJK gewidmet war, seine Erwartungen voll erfüllt hatte. Seinen Worten zufolge wurde die Veranstaltung zu einer wichtigen Plattform, um neue Kontakte zu knüpfen und Perspektiven für die Entwicklung von Jugendinitiativen zu erarbeiten. Die Teilnehmer arbeiteten aktiv mit Partnern zusammen, darunter das Goethe-Institut, das ifa, BiZ, die DAZ und die Gesellschaftliche Vereinigung „Wiedergeburt“. Als vielversprechende Ideen nannte er unter anderem internationale Quizformate, die Organisation von Jugendlagern, die Entwicklung eines eigenen Kleidungsstils sowie eine vertiefte Arbeit mit Archiven. Muchammad-Jussuf Uktamow, Aktivist des Vereins der Deutschen Jugend „Glück“, betonte, dass das Forum bei ihm ausschließlich lebendige und positive Eindrücke hinterlassen habe. Er hob die hohe Qualität der Organisation, die freundliche Atmosphäre und die Möglichkeit hervor, mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern und Städten ins Gespräch zu kommen. Besonders wertvoll seien seiner Meinung nach die Diskussionen über die Entwicklung der Jugendpolitik, der Kultur, der Bildung und des Erhalts der deutschen Identität gewesen. Das Forum wurde zu einer Plattform für offenen Dialog, Erfahrungsaustausch und die Entwicklung neuer Ideen. Zugleich stärkte es das Gefühl, Teil einer internationalen Gemeinschaft zu sein. „Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein kurzes, aber sehr herzliches Gespräch mit Monika Iwersen, der Botschafterin Deutschlands in Kasachstan. Ich habe sie eingeladen, Usbekistan zu besuchen, und wir konnten kurz über die Städte sprechen, in denen sie bereits gewesen ist, sowie über ihre Eindrücke vom Forum und vom Abendprogramm. Besonders schön war es, mit vielen Teilnehmern des Forums auf Deutsch ins Gespräch zu kommen.“ Das Forum wurde nicht nur zu einer Plattform für den Erfahrungsaustausch, sondern auch zu einem Entwicklungspunkt für jeden einzelnen Teilnehmer. Neues Wissen, neue Ideen und internationale Kontakte eröffnen breite Perspektiven für die weitere Entwicklung von Jugendinitiativen. Die Teilnehmer sind überzeugt, dass die festgelegten Richtungen und die gemeinsamen Projekte schon in naher Zukunft praktisch umgesetzt werden. Maria Gorbatschowa Übersetzung: Anton Genza Поделиться ссылкой: