Deutsches Haus Almaty

Liebe Gäste, liebe Freunde grüner Stadt Almaty,
hiermit möchte ich berichten, dass ich völlig glücklich bin.
Fragen Sie vielleicht, warum denn? Was ist das Glück? Wo ist es denn?
Und mit großem Vergnügen sag‘ ich Ihnen laut, gern.
Es gibt hier, in meiner Heimat, einen beliebten, schönen Ort.
Wo die Kinder lustig lachen, wo die Schüler lernen können,
Wo leckere Kuchen gebacken werden,
Wo Klub „Vorwärts“ im Zentrum steht.
Wo sich Studenten treffen können,
Wo deutsche Geschichte nie vergessen wird,
Wo Deutsch uns allen im Herzen liegt,
Wo strenger Leiter deutscher Zeitung mit seinen Kollegen auch sitzt.
Dank deutschem Volk und großen Herren aus deutschem Bundestag
haben wir so eine Chance immer glücklich zu sein.
Alles ist hier in Ordnung, alles gefällt mir hier.
Vieles wird von netter Dame mit großer Liebe kontrolliert.
Heimgefühl, Erfolg und Freiheit habe ich jedes Mall,
wenn ich ja mit meinen Kindern Deutsches Haus besuchen kann.
Ich weiß genau, was soll es bedeuten, dass ich so glücklich bin,
Deutsches Haus in allen Zeiten kommt mir nicht aus dem Sinn.

Valentin Ospanov

Yevgeniy Bolgert: „Der Prozess der Transformation der „Atameken“ ist evolutionär herangereift“

Der IX. Außerordentliche Kongress der Nationalen Handelskammer hat viel neues hervorgebracht… Auf der Tagesordnung standen die Transformation der Nationalen Kammer, die Wahl des Vorsitzenden und die Auswahl der Mitglieder des Präsidiums, eines der wichtigsten Leitungsgremien. Mit Yevgeniy Bolgert, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ Kasachstan“ sprachen wir darüber, welche Reformen die Organisation erwartet. In der neuen Zusammensetzung des Präsidiums der Nationalen Handelskammer wird er den Ausschuss für die Entwicklung der Selbstregulierung vertreten.

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Dmitrij Redler: „Die Arbeit in der Stiftung ist etwas viel Größeres…“

Die Aktivitäten der Selbstorganisation der Deutschen „Wiedergeburt“ haben immer einen besonderen Platz in den Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland eingenommen. Dies belegen auch die zwischenstaatliche Kommission in Fragen der ethnischen Deutschen, das seit vielen Jahren andauernde Unterstützungsprogramm, sowie die regelmäßigen Treffen auf höchster staatlicher Ebene. Das wichtigste Ereignis des Jahres 2021 war die Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Hauptstadt, welches sich zweifellos zu einem systemischen Faktor in der Entwicklung der kasachisch-deutschen Zusammenarbeit entfalten wird. Über die Aktivitäten des KDZ und die Zukunftsperspektiven informiert Dmitrij Redler, Exekutivdirektor der Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ die Leser der DAZ.

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Blog des Aufsichtsratsvorsitzenden

Yevgeniy Bolgert: „Frieden und Einheit des Volkes sind unsere unerschütterlichen Werte“

Liebe Kasachstaner, liebe Landsleute!

Die Deutschen der Republik waren, so wie alle Bürger Kasachstans, schockiert von den Ereignissen, die unser Land erschütterten.

Kasachstan, das gerade erst den 30. Jahrestag seiner Unabhängigkeit gefeiert hatte, sah sich plötzlich mit einer Manifestation der Gewalt, Provokation und Gesetzeslosigkeit konfrontiert. Die traurigen Ereignisse der vergangenen Tage haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll Frieden und Einheit des Volkes im Staat sind und wie wichtig es ist, an diesen unerschütterlichen Werten festzuhalten.

Wir, die Deutschen Kasachstans, unterstützen das entschlossene Vorgehen des Staatsoberhauptes Kasym-Zhomart Tokaew zur Stabilisierung der Lage und rufen alle Bürger dazu auf, sich nicht den Provokationen hinzugeben und nur verlässlichen Informationen zu glauben.

Wenn es um die Stabilität des Staates geht, dann ist kein Platz für populistische Parolen, es gilt, Besonnenheit zu zeigen, sowie Einigkeit und Solidarität zu wahren.

Liebe Landsleute, ich bin mir sicher, dass diese Herausforderung, vor der wir zu Beginn 2022 standen, gemeistert wird und die Meinung eines jeden gehört wird…

Heute, am Tag der gesamtnationalen Trauer, sprechen wir allen Familien gestorbener Kasachstaner unser aufrichtiges Beileid aus, wir trauern mit Ihnen.

Hochachtungsvoll, Yevgeniy Bolgert, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“

 

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Konferenz des Berliner Eurasischen Klubs

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Businessclub der Deutschen in Kasachstan

Mehr Nachwuchsförderung in der Deutschen Minderheit

Volksdeutsche in Kasachstan: Seiten der Geschichte

Liebe Freunde! Wir haben ausgezeichnete Neuigkeiten für diejenigen, die sich für die Kultur der Deutschen Kasachstans und für die deutsche Sprache interessieren. In unserer elektronischen Bibliothek auf der Seite https://wiedergeburt-kasachstan.de/ finden Sie vier methodische Entwicklungen mit Videovorträgen zur Geschichte und Kultur der Volksdeutschen in Kasachstan «Volksdeutsche in Kasachstan: Seiten der Geschichte». Sie wurden von dem Verband der Deutschen Jugend Kasachstans unter Beteiligung der gesellschaftliche Stiftung «Vereinigung der Deutschen Kasachstans «Wiedergeburt» und finanzieller Unterstützung des Ministeriums des Innern, für Bau und Heimat entwickelt.

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Freiwilliger des Jahres

Marija Gorbatschjowa, Koordinatorin des Projekts „Netzwerk der Begegnungszentren“ und Leiterin des Klubs der deutschen Jugend „Glück“ der gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Semej ist die Gewinnerin des internationalen Preises „Freiwilliger des Jahres“ in der Nominierung „Für den Beitrag zur Stärkung des Friedens, der Freundschaft und der Eintracht“.

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Konferenz des Berliner Eurasischen Klubs

Ewgenij Bolgert, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ und Mitglied des kasachisch-deutschen Wirtschaftsrates, nahm an der Konferenz des Berliner Eurasischen Klubs (BEK) teil, der von der Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland mit Unterstützung des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft (OADW) organisiert wurde.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Erfolge des unabhängigen Kasachstans und die Ergebnisse der Zusammenarbeit beider Länder in der 30-jährigen Periode der diplomatischen Beziehungen diskutiert. Wie Ewgenij Bolgert anmerkt:

– Die Hauptstoßrichtungen in den kommenden Jahren werden die Dekarbonisierung und die Klimaagenda im Allgemeinen sein, die in Europa im Rahmen des European Green Deal, nämlich Energiewende, alternative Energien, „grüner“ Wasserstoff, umgesetzt werden. Kurzum, die Standards der ESG werden immer relevanter.

Ebenso wurde eine Zusammenarbeit in solch vorrangigen Bereichen wie Verkehr und Logistik in Betracht gezogen. Heute passieren 80% der Containerzüge aus der EU nach China Kasachstan. Daher ist der Ausbau der Transitinfrastruktur von größter Bedeutung. Man hat damit begonnen, die neue Strategie der Europäischen Union #GlobalGetaway zu verwirklichen, um intelligente, saubere und sichere Verbindungen in den Bereichen digitale Technologien, Energie und Verkehr zu entwickeln und Gesundheits-, Bildungs-, und Forschungssysteme weltweit zu stärken, was die Mobilisierung von 300 Milliarden € in der Zeit zwischen 2021 und 2027 vorsieht. Und Kasachstan hat alle Chancen, sich an dieser globalen Initiative zu beteiligen.

Der Co-Vorsitzende des kasachisch-deutschen Wirtschaftsrats Niko Warbanoff (CEO, Deutsche Bahn Engineering and Consulting) wiederum teilte seine Vision einer Zusammenarbeit im Rahmen der Transformation der Kasachischen Eisenbahngesellschaft (ein Projekt unter Leitung der AG „Personenbeförderung“).

Bei einem offiziellen Empfang der Botschaft der Republik Kasachstan in Deutschland betonte der Repräsentant des Auswärtigen Amtes die Bedeutung der Bewahrung einer „lebendigen Brücke“ zwischen unseren Ländern und erinnerte an die ethnischen Deutschen, die in Kasachstan leben, sowie an jene, die nach Deutschland ausgewandert sind. Auch wies er auf die Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in Nur-Sultan hin, welches zu einem festen Bestandteil der bilateralen Kultur- und Wirtschaftsbeziehungen werden wird.

Olessya Klimenko

Übersetzung: Philipp Dippl

Die gesamtnationale Konferenz der Deutschen Kasachstans – ein bedeutendes Ereignis im Leben der Ethnie

Die neue Zusammensetzung des Aufsichtsrates der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ wird von Ewgenij Bolgert geleitet.

Delegierte aus der gesamten Republik nahmen an der gesamtnationalen Konferenz teil, die am 20. November in Nur-Sultan stattfand, und erfuhren auch mehr auf einer Fotoausstellung, die der Geschichte und dem Werdegang der Ethnie gewidmet war. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“.

Nach vier Jahren sprachen die Deutschen Kasachstans über das Erreichte der Selbstorganisation, sie wählten eine neue Zusammensetzung des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ und skizzierten auch die Perspektiven für die weitere Zeit der kollegialen Führung. An diesem für die Ethnie bedeutenden Ereignis nahmen der stellvertretende Vorsitzende der Versammlung des Volkes Kasachstans Marat Azilchanow sowie die Botschafterin Deutschlands in Kasachstan Monika Iwersen teil.

Отчет по деятельности ОФ „Возрождение“ 2017-2021 гг.

Die Ergebnisse der Aktivitäten des Berichtszeitraums zusammenfassend, gab der Vorsitzende des Aufsichtsrats Albert Rau die wesentlichen Ziele der Organisation bekannt. So waren die wesentlichen Ansätze der Stiftung die Reformierung der Selbstorganisation, die Konsolidierung der deutschen Bevölkerung der Republik und die Modernisierung aller Aktivitäten der „Wiedergeburt“.

– Im Jahr 2017 fand ein für alle Deutschen bedeutendes Ereignis statt – die Gesamtnationale Konferenz der Deutschen Kasachstans, und heute müssen wir den weiteren Weg unserer Entwicklung festlegen. Wir bedanken uns besonders bei dem deutschen Ministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie der Stiftung des Ersten Präsidenten für die einmalige Gelegenheit, die Konferenz in den Mauern des Museums des Ersten Präsidenten Nursultan Nasarbajew abhalten zu können. Von den ersten Tagen der Versammlung des Volkes Kasachstans an ist die Selbstorganisation ein aktives Mitglied, deshalb ist es symbolisch, dass die heutige Konferenz im Museum des Elbasy stattfindet, – merkte Albert Rau an. – Als Vorsitzender des Aufsichtsrats kann ich mit Zuversicht sagen, dass alle Beschlüsse der Delegiertenkonferenz des Jahres 2017 umgesetzt wurden.

Und in der Tat kann der Aufsichtsrat stolz sein. Die Ziele des Programms, die im Jahr 2017 von den Delegierte geäußert wurden, nämlich der Bau einer soliden Brücke zwischen Kasachstan und Deutschland, die Arbeit im Interesse der Ethnie, sowie die Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung im Bereich der Bewahrung der nationalen Identität, der Muttersprache und der Kultur werden erfolgreich verwirklicht.

In de Hauptstadt eröffnete das Kasachisch-Deutsche Zentrum, worauf sich die Deutschen der Republik viele Jahre lang freuten; die Partnerschaft zwischen den Regierungen beider Länder entwickelt sich erfolgreich, sowohl im Rahmen der Versammlung des Volkes Kasachstans, als auch im Unterstützungsprogramm der deutschen Ethnie, welches gemeinsam mit dem Ministerium des Innern, für Bau und Heimat Deutschlands umgesetzt wird, und an die Schulen der Republik ist die deutsche Sprache zurückgekehrt. Aber das Wichtigste ist – es wurde das Programm zur Entwicklung der deutschen Ethnie erarbeitet, welches alle Bereiche ihrer Aktivitäten umfasst. Das Dokument wurde unter Beteiligung prominenter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Wissenschaft erstellt und durchlief einen Diskussionsprozess mit den Landsleuten. Die etappenweise Realisierung dieses Programms wird die nachhaltige Entwicklung der Ethnie in naher Zukunft sicherstellen.

Bei der Begrüßung der Teilnehmer der Gesamtnationalen Konferenz merkte Marat Azilchanow, stellvertretender Vorsitzender der Versammlung des Volkes Kasachstans, an, dass die Unabhängigkeit unseres Landes die Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit in den Beziehungen mit den Deutschen Kasachstans und ihre Wiedervereinigung mit dem Land ihres historischen Auftretens ermöglicht hat. Möglich wurde dies dank des Ersten Präsidenten – dem Elbasy Nursultan Nasarbajew, der diesen Prozess nicht zur eingeleitet, sondern auch große Anstrengungen unternommen hat, damit die Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland zu einem Beispiel für die Beziehungen zwischen Ost und West in der modernen Welt werden können.

– Für mich ist das heutige Treffen eine Gelegenheit, die Uhren zu synchronisieren, das Erreichte hervorzuheben und unsere gemeinsamen Pläne für die Zukunft zu skizzieren, – betonte Marat Almasowitsch.

Abschließend rief der Vorsitzende der Versammlung des Volkes Kasachstans die Selbstorganisation der Deutschen und die Regionalgesellschaften „Wiedergeburt“ dazu auf, sich aktiv an der Umsetzung der Aufgaben zu beteiligen, die auf der erweiterten Sitzung der Versammlung des Volkes Kasachstans geäußert wurden – insbesondere die Schaffung von Volksprojekten, auch unter ausländischer Beteiligung und Technologietransfer.

Ihrerseits hob die Botschafterin der BRD in der Republik Kasachstan Monika Iversen die Gastfreundschaft, mit der die Deutschen auf der kasachischen Erde aufgenommen wurden, sowie den Beitrag, den sie zur Schaffung Kasachstans geleistet haben und noch immer leisten, hervor.

– Ich bekleide erst seit drei Monaten das Amt der Botschafterin in Kasachstan, ich habe mich natürlich vorher etwas mit der Region vertraut gemacht. Ich war bereits in der Stadt Aktau und werde auf jeden Fall weitere Städte besuchen, um zu sehen, welche Chancen es für die gemeinsame Zusammenarbeit gibt. Im Kasachisch-Deutschen Zentrum habe ich eine Landkarte gesehen, auf der verzeichnet war, wo sich die Repräsentanzen der Selbstorganisationen befinden, und so fallen sowohl die Geografie, als auch die Vielfältigkeit ihrer Arbeit auf. Die Deutschen der Republik sind ein aktiver Teil des kulturellen und gesellschaftspolitischen Leben des Landes, sie bewahren erfolgreich die Balance zwischen Integration und nationaler Identität. Im nächsten Jahr wird das 30-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland gefeiert und wir sind bereit für eine fruchtbare Zusammenarbeit“, fasste die Botschafterin ihre Rede zusammen.

Entscheidung für die Zukunft

Für den neuen Aufsichtsrat haben 14 Personen ihre Kandidatur eingereicht, von denen viele von den Regionalgesellschaften der Deutschen „Wiedergeburt“ gewählt wurden, aber es gab auch unabhängige Kandidaten, plus einen Kandidaten, der während des Präsentationsprozesses zur Abstimmung aufgestellt wurde. Sie alle sind erfolgreiche Vertreter ihrer Volksgruppe aus unterschiedlichen Betätigungsfeldern, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Erfahrung zum Wohle der Ethnie und des Landes einzusetzen. Jeder von ihnen gab in seinem Wahlprogramm eine bestimmte Ausrichtung an, in der er seine Fähigkeiten als am gefragtesten ansieht – Jugend, deutsche Sprache, Medien oder Kultur.

In den neuen Aufsichtsrat wurden 13 Personen gewählt. Das sind Marina Angaldt, Olga Beder, Elena Belik, Aleksandr Bichert, Ewgenij Bolgert, Irina Wakengut, Wiktor Dejmund, Michail Zejfert, Ewgenij Kintsel, Igor Niderer, Kristina Samosledowa, Dmitrij Frank und Olga Kikolenko. Und zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde einstimmig Ewgenij Bolgert gewählt.

Nach den Worten des neuen Vorsitzenden ist es wichtig, das zu bewahren, was in den vergangenen vier Jahren erreicht wurde: „Das Wort Kontinuität ist nicht nur innerhalb unserer Ethnie wichtig, sondern in der Republik insgesamt. Deshalb folgen wird diesem und setzen ein Maximum an Kraft, Wissen und Energie daran, alle genannten Ziele zu erreichen“.

Die Avantgarde der Deutschen Kasachstans

Die Gesamtnationale Konferenz endete mit der feierlichen Preisverleihung der Gewinner des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“. Durch elektronische Abstimmung wurde in der Kategorie „Herausragende Persönlichkeiten, die bereits verstorben sind“ der bekannte kasachstanische Publizist und Übersetzer Gerold Belger ausgezeichnet; In der Nominierung „Gesellschaftliche Aktivität“ gewann die prominente gesellschaftliche und politische Persönlichkeit und Abgeordnete der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan Albert Rau; in der Kategorie „Wissenschaft“ – der Wissenschaftler von Weltruf, Archäologe Wiktor Zajbert; in der Kategorie „Kunst“ – die verdiente Persönlichkeit der Republik Kasachstan Elena Ezau und die Chefregisseurin des Deutschen Dramatischen Theaters Natascha Dubs; in der Kategorie „Sport“ – die Sportmeisterin der internationalen Klasse im Schwimmen Ekaterina Rudenko (Wyschegorodtsewa); in der Kategorie „Mäzenatentum“ der Unternehmer und Wohltäter Aleksej Ajrich. Wir gratulieren den Gewinnern zu der verdienten Auszeichnung!

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Im Allgemeinen demonstrierte die vergangene Konferenz die Einheit der Ziele und Aufgaben sowohl innerhalb der Selbstorganisation, als auch auf gesamtnationaler Ebene. Die Deutschen der Republik haben sich zu den allgemeinen kasachischen Prinzipien des Friedens und der interethnischen Eintracht bekannt, und ebenso ihre Bereitschaft bewiesen, zum Wohlstand und zur Entwicklung unseres gemeinsamen Mutterlandes – der Republik Kasachstan – beizutragen.

Als Ergebnis der Konferenz wurde eine Resolution verabschiedet, die als Grundlage für die Konsolidierung der Ethnie, die Einbeziehung einer größeren Anzahl von Deutschen in das gesellschaftliche Leben, sowie die Stärkung des Kasachisch-Deutschen Zentrums als Dialogplattform zwischen den Landsleuten und den Regierungen beider Länder gilt.

Olesja Klimenko

Übersetzung: Philipp Dippl

Fotobericht

Die Avantgarde der Deutschen Kasachstans

Im Rahmen der gesamtnationalen Konferenz fand die feierliche Preisverleihung der Gewinner des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“ statt. Mit dieser hohen Auszeichnung wurden prominente Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens und der Wissenschaft, Sportler und Künstler ausgezeichnet. Der Wettbewerb fand zum ersten Mal statt, aber die Organisatoren sind sich sicher, dass er zu einer guten Tradition der Selbstorganisation der Deutschen wird und die Namen herausragender Persönlichkeiten mit einem goldenen Faden in die Chronik der Geschichte der Deutschen Kasachstans einschreiben wird.

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Wiktor Zajbert – Eine würdige Auszeichnung für einen würdigen Menschen

Wiktor Zajbert, Archäologe und Wissenschaftler mit weltbekanntem Namen, ist Gewinner des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“ in der Kategorie „Wissenschaft“. Die feierliche Verleihung des Gedenktellers fand in den Mauern des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Stadt Nur-Sultan statt.

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1. Dezember – Tag des Ersten Präsidenten der Republik Kasachstan

Sehr geehrte Kasachstanerinnen und Kasachstaner!

Heute, am 1. Dezember, feiert unsere Republik den Tag des Ersten Präsidenten. Dieser Tag nimmt einen besonderen Platz in der Geschichte unseres Landes ein.

In diesem Jahr jährt sich die Schaffung eines unabhängigen Staates genau zum 30. Mal – die Republik Kasachstan. Alles begann, als im Jahr 1991 die Bürger der Republik bei den gesamtnationalen Wahlen Nursultan Abischewitsch Nasarbajew zu ihrem Präsidenten wählten und praktisch einstimmig seine weise Politik unterstützten, die auf Schöpfertum, Frieden und Eintracht in unserer multiethnischen Gesellschaft ausgerichtet war.

Die Ideen und Initiativen des Ersten Präsidenten Kasachstans stoßen auf großes Interesse bei Politikern und Wissenschaftlern auf der ganzen Welt und sind zum Gegenstand intensiver Forschung geworden. Dank der Reformen des Elbasy erhielten wir internationale Anerkennung, das Wohlergehen der Bürger wächst, aber sein wichtigster Verdienst ist die Einheit aller ethnischen Gruppen. Und die Schlüsselrolle wird hierin der Versammlung des Volkes Kasachstans zugeschrieben, dieser einzigartigen Institution der interethnischen Harmonie, die 1995 auf Initiative des Ersten Präsidenten gegründet wurde.

Liebe Landsleute! Im Namen der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ sende ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche zu diesem Feiertag. Frieden und Wohlstand Ihnen und Ihren Liebsten!

Ein wichtiges Ereignis im Leben der deutschen Ethnie

Am 20. November findet im Museum des Ersten Präsidenten der Republik Kasachstan in Nur-Sultan ein bedeutendes Ereignis im Leben der deutschen Ethnie statt – die gesamtnationale Konferenz der Deutschen sowie die Fotoausstellung „Die Deutschen Kasachstans“. Organisiert wird die Veranstaltung von der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“.

An der Veranstaltung nehmen Delegierte aus ganz Kasachstan teil, Ehrengäste werden der stellvertretende Vorsitzende der Versammlung des Volkes Kasachstans Marat Azilchanow und die Botschafterin Deutschlands in Kasachstan Monika Iwersen sein.

Im Rahmen der gesamtnationalen Konferenz der Deutschen finden die Wahlen zum neuen Aufsichtsrat der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ statt. Den Schlussakkord bildet die feierliche Preisverleihung der Gewinner des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“.

Trainingsseminar im Kasachisch-Deutschen Zentrum

Im Kasachisch-Deutschen Zentrum der Stadt Nur-Sultan fand ein praktisches Trainingsseminar für die Vertreter der ethnokulturellen Vereinigungen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Versammlung des Volkes Kasachstans und der RGU „Когамдык келiсiм“ mit Unterstützung der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“.

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Wir erzählen und bewahren

Im Oktober dieses Jahres wurde im Sozialbereich der GS „Wiedergeburt“ das Projekt „Bewahrung der deutschen Traditionen im Prisma de Zeit und der erlebten Entbehrung“ realisiert. Im Rahmen des Projekts hat die Referentin Natalja Kozlowa durch eine Reihe von offenen Webinaren zu den deutschen Feiertagen, Bräuchen und Traditionen geführt, die in den deutschen Familien bewahrt wurden und bis heute bewahrt werden.

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Treffen des Business Clubs der Deutschen Kasachstans

Im Kasachstan-deutschen Zentrum Nur-Sultan fand das regelmäßige Treffen des Business Clubs der Deutschen Kasachstans statt, an dem etwa 30 Unternehmer teilnahmen. Dass sie für Geschäftsleute immer beliebter und interessanter wurde, war dem vollen Saal anzusehen. Yevgeny Bolgert, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung, sagte: „Wir wachsen sowohl quantitativ als auch qualitativ.“ Er stellte genauso eine produktive Agenda fest.

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Das Sprachcafé im Gebiet Pawlodar

Den Herbst kann man auf verschiedene Weise genießen: man kann mit dem trockenen Laub rascheln, in den Parks und durch die Seitenstraßen spazieren gehen, man kann einen köstlichen Kaffee oder eine heiße Schokolade mit Ingeraroma trinken, man kann sich in eine gemütliche Decke hüllen und sich selstvergessen in ein interessantes Buch vertiefen, oder in ein Café gehen, zum Beispiel in ein „Sprachcafé“…

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Das Zickzack des Glücks von Nadezhda Zigle

Selbst in der Provinz können interessante Veranstaltungen zur Bewahrung der einheimischen deutschen Kultur veranstaltet werden. So sieht es die Vorsitzende der deutschen ethnokulturellen Vereinigung des Beskaragajsker Kreises im Gebiet Ostkasachstan Nadezhda Walentinowa Zigle, für die dieses Jahr eine doppelt wichtige Bedeutung hat – sie begeht ihr 70. Jubiläum und den 80. Jahrestag der Deportation der Deutschen.

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Von Lebensmitteln bis Medikamenten

Rund 200 Lebensmittelpakete erhielten Menschen deutscher Nationalität in Ostkasachstan, die den Erhalt von Sozialhilfe im Rahmen des Projekts zur Unterstützung der deutschen Ethnie in Kasachstan beanspruchen. Aktuell gibt es im Osten auch andere Formen der Sozialhilfe – Kostenerstattung für Medikamente, ärztliche Untersuchungen, häusliche Pflege, Vorträge und Sportveranstaltungen.

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Das Kasachisch-Deutsche Zentrum öffnet seine Türen

Am 11. September fand in der Stadt Nur-Sultan ein bedeutendes Ereignis statt, auf das die Deutschen der Republik viele Jahre lang gewartet haben – die Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums (KDZ). Es wird nicht nur eine Insel zur Bewahrung der nationalen Identität, der deutschen Kultur und der Muttersprache sein, sondern auch eine Plattform des Dialogs für die Geschäftsgemeinschaft der beiden Länder.

An der Zeremonie zum Durchschneiden des Bandes nahmen der stellvertretende Vorsitzende der Versammlung des Volkes Kasachstans Marat Azilchanow, der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Dr. Bernd Fabritius sowie der Abgeordnete der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ Dr. Albert Rau teil. Dr. Bernd Fabritius betonte bei der Veranstaltung die Bedeutung der Eröffnung des Deutschen Zentrums in der Hauptstadt und drückte der Bevölkerung Kasachstans im Namen der Bundesregierung Deutschlands für die Hilfe und Unterstützung der in der Republik lebenden ethnischen Deutschen seinen Dank aus.

Es ist daher symbolisch, dass die Unterzeichnung des Abkommens zur Schaffung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Stadt Nur-Sultan in Berlin während des ersten offiziellen Besuchs des Präsidenten der Republik Kasachstan Kasym-Zhomart Tokajew in Deutschland im Dezember 2019 stattfand.

Ein Ereignis, das die Zeit diktiert

Die Initiative zur Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in Nur-Sultan ging von Albert Rau aus, der die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, um Unterstützung für dieses Projekt bat.

Wie der Vorsitzende des Kuratoriums in seiner Rede anmerkte, war die Eröffnugn des Kasachisch-Deutschen Zentrums von der Zeit diktiert:

„Dies wird nicht nur einfach ein Zentrum oder ein Bürogebäude sein – es wird ein lebendes Haus voller Menschen sein, die von dem Wunsch erfüllt sind, der deutschen Kultur und den Traditionen teilhaftig zu werden. Hier wird das Büro der republikanischen gesellschaftlichen Organisation der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ angesiedelt sein, die Regionalgesellschaft der Hauptstadt und des Akmolinsker Gebietes werden von hier aus ihre Aktivitäten ausüben, es werden die Treffen des Business-Klubs der Deutschen stattfinden, die mit Sicherheit einen wesentlichen Beitrag zum Auf- und Ausbau der Kontakte im Bereich der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft beider Länder leisten. Kurz gesagt, das Zentrum soll ein Element der Zusammenarbeit zwischen Kasachstan und Deutschland sein. Und seine territoriale Lage in der Hauptstadt der Republik leistet hierfür enorme Unterstützung.“

Es ist symbolisch, dass die Unterzeichnung des Abkommens zur Schaffung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in Nur-Sultan beim ersten offiziellen Besuch des Präsidenten der Republik Kasachstan Kassym-Zhomart Tokajew in Deutschland im Dezember 2019 in Berlin stattfand.

Das Dokument zwischen dem deutschen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ wurde von Dr. Bernd Fabritius und Albert Rau unterzeichnet. Die Gelder für den Kauf und die Renovierung des Gebäudes hat die Bundesregierung bereitgestellt, aber auch unsere Landsleute blieben nicht untätig. Die deutschen Unternehmer waren aktiv an der Umsetzung des Projekts beteiligt und bewiesen damit ihr Engagement für die Interessen und die Entwicklung der Gemeinde.

Die Konsolidierung der deutschen Ethnie Kasachstans

Beide Seiten sehen die Hauptaufgabe des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der umfassenden Unterstützung der deutschen Ethnie der Republik. Und dies umfasst nicht nur die Arbeit im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat des Landes, sondern auch die Förderung der kasachisch-deutschen Beziehungen im Wirtschaftsbereich. Auch auf die jüngere Generation werden große Hoffnungen gesetzt. Wichtig sei, so die Teilnehmer des Festakts, dass das Deutsche Haus in der Hauptstadt zum Anziehungspunkt für alle Deutschen, insbesondere für junge Leute, werde. Gerade hier können sie sich umfassend darüber informieren, was im gesellschaftlichen Leben der Ethnie passiert und sie können sich Teil ihrer Kultur und ihrer Muttersprache werden.

Die feierliche Eröffnung wurde unter Einhaltung aller hygienischen und epidemiologischen Standards (obligatorisches Vorhandensein eines Impfpasses oder PCR-Tests) organisiert. Am Eingang bestanden alle Teilnehmer einen COVID-19-Expresstest.

Als Referenz

Heute leben in Kasachstan etwa 180.000 Deutsche, deren Interessen durch die Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ und die Regionalgesellschaften unter der Ägide der Versammlung des Volkes Kasachstans vertreten werden. Die Regionalgesellschaften der Deutschen „Wiedergeburt“, die in engem Kontakt zur Versammlung des Volkes Kasachstans sowie zu den Häusern der Freundschaft der Republik stehen, leisten ihren wesentlichen Beitrag zur Bildung einer geeinten Nation und zur Popularisierung des kasachischen Modells der interethnischen Harmonie. Deutschland ist heute einer der führenden Wirtschaftspartner Kasachstans. Etwa 90 % der Investitionen fließen in den rohstofffernen Sektor der Wirtschaft, etwa 450 deutsche Unternehmen sind im Land tätig. Die Zusammenarbeit erfolgt in Bereichen wie Produktion, Bau, Verkehr, Kommunikation, Landwirtschaft, Logistik. Und die Deutschen der Republik, genauso wie unsere in Deutschland lebenden Landsleute, spielen in diesen Prozessen eine wichtige Rolle.

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XVIII. Konferenz der Kasachisch-Deutschen zwischenstaatlichen Kommission

In Nur-Sultan fand am 10. September 2021 die 18. Konferenz der Kasachisch-Deutschen zwischenstaatlichen Kommission bezüglich der in der Republik Kasachstan lebenden ethnischen Deutschen statt.

Unter dem gemeinsamen Vorsitz des stellvertretenden Außenministers der Republik Kasachstan Erlan Alimbajew und des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Bundestagsabgeordneter Dr. Bernd Fabritius, diskutierten die Teilnehmer über Fragen der Zusammenarbeit im dem Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft und Jugendpolitik, wirtschaftliche Interaktion und Kontakte zur Wirtschaftsförderung, sowie die Vereinfachung des Visaregimes.

Der Abgeordnete der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan und Vorsitzende des Kuratoriums der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ Albert Rau, der die Kommission zu dem Arbeitstreffen empfing, merkte an, dass die Deutschen der Republik, die einen aktiven Teil der Zivilgesellschaft darstellen, heute nicht nur den Erhalt ihrer nationalen Identität und Sprache anstreben, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung ihres Landes leisten.

Als Ergebnis des Treffens wurde ein gemeinsames Kommuniqué unterzeichnet.

Quelle: mfa.gov.kz

Der neue Partner der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“

Das deutsche Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie die Baden-Württemberg International (BW_i) haben die Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ darüber informiert, dass die BW_i sich dazu entschlossen hat, ihre Tätigkeit als Mittlerorganisation in den Ländern Mittel- und Osteuropas sowie in den Ländern der GUS schrittweise einzustellen.

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Sommer und Intensivkurse

Im Juli und August hatten die aktiven Teilnehmer der Sprachkurse und Sprachzirkel der Regionalgesellschaft „Wiedergeburt“ Pawlodar die Gelegenheit, während des Besuchs eines Intensivkurses für zwei Wochen vier Stunden täglich ins Sprachmilieau einzutauchen. 4 Intensiv-Kurse wurden in Pawlodar, 4 in den Städten Aksu und Ekibastus und 4 Kurse in den Dörfern Lugansk, Nowotschernojarka, Terenkol, Zhelezhinka durchgeführt, insgesamt 12 Gruppen.

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Belger Gerold Karlowitsch

Der kasachstanische Übersetzer, Schriftsteller und Prosaist, Publizist und Literaturkritiker wurde am 28. Oktober 1934 in Engels geboren. Er starb am 7. Februar 2015. Er war Übersetzer vieler Klassiker der kasachischen Literatur (Majlin, Musrepow, Nurpeisow u. a.)in die russische Sprache, Autor vieler Romane, Erzählungen und literarischer Werke, in deren Zentrum der historische Weg und die aktuelle Situation der Sowjetdeutschen und ihrer nationalen Literatur steht. Er war Preisträger des Präsidentenpreises für Frieden und spirituelle Eintracht (1992). Gerold Belger sprach die kasachische Sprache fließend und arbeitete in der Welt dreier Kulturen – der kasachischen, der russischen und der deutschen.

Lesen Sie mehr unter dem folgenden Link: https://wiedergeburt-kasachstan.de/book/gerold-belger-takaya-vypala-stezya/

Airich Aleksej Awgustowitsch

Der Direktor und Inhaber des Gipsstuckwerks „Dekorgips“ wurde am 13. September 1972 geboren. Er lebt in der Stadt Nur-Sultan (Republik Kasachstan). Es ist Aktivist der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Astana und des Akmolinsker Gebietes, er unterstützt die republikanische deutschen Zeitung „Deutsche Allgemeine Zeitung“, sowie die Veranstaltungen, die von der Gesellschaft und von der Versammlung des Volkes Kasachstans und des Akimates der Stadt Nur-Sultan durchgeführt werden, finanziell.

Er leistete finanzielle Unterstützung bei der Herstellung einer Gedenktafel für Gerold Belger und trägt zum Bau des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Hauptstadt bei. Ihm wurden Ehrenurkunden und Dankesbriefe der Versammlung des Volkes Kasachstans, des städtischen Akimats, sowie der GS und der RG „Wiedergeburt“ überreicht.

Am Vorabend des Unabhängigkeitstages der Republik wurde der Beitrag von Aleksej Ajrich zur Stärkung der nationalen Einheit und der sozialen Harmonie, der konsequente Dienst an den Idealen des Guten und der spirituellen Entwicklung der Gesellschaft mit einem Dankesschreiben der Volksversammlung Kasachstans mit der Unterschrift des Elbasy Nursultan Nasarbajew ausgezeichnet.

Rau Albert Pawlowitsch

Geboren am 01.09.1960 in dem Dorf Walerjanowka im Gebiet Kustanaj. Abgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Reformen und regionale Entwicklung der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan, Vorsitzender des Kuratoriums der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“.

Seine Dienstlaufbahn umfasst die Positionen des Akims der Stadt Lisakowsk, Akim des Gebietes Kostanaj, Akim des Akmolinsker Gebietes, erster Vizeminister für Industrie und neue Technologien, Abgeordneter der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan.

Auszeichnungen: Großes Bundesverdienstkreuz (BRD), die Orden „Dostyk“ 2. Grades, „Barys“ 3. Grades, „Parasat“, „Kenschi danki“ zweiten Grades, die Medaille „Für den Beitrag zur Schaffung der Eurasischen Wirtschaftsunion“ 1. Grades. Auf seine Initiative hin wurde in Nur-Sultan die lutheranische Kirche erbaut. Er setzt sich aktiv für den Erhalt der deutschen Sprache im Bildungssystem ein. Er ist der Initiator des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Stadt Nur-Sultan.

Rudenko (Wyschegorodtsewa) Ekaterina Olegowna

Geboren am 16.10.1994 in Petropawlowsk. Meisterin des Sports der internationalen Klasse, mehrfache Rekordhalterin und Meisterin Kasachstans im Rückenschwimmen, zweimalige Silbermedaillengewinnerin bei den Asienspielen 2014 in Korea, mehrfache Meisterin und Rekordhalterin bei den Erwachsenenspielen Asiens, Teilnehmerin an den Olympischen Spielen in Peking 2008, London 2012 und Rio 2016.

Dubs Natascha

Die Absolventin der Deutschen Schauspielakademie schloss mit einem Master in Regie für dramatische Theater ab. Von 1994 bis 2009 arbeitete sie am Deutschen Theater als Schauslieperin, später unterrichtete sie an der Nationalen Kasachischen Akademie der Künste namens T. Zhurgenow an der Fakultät für Theaterkunst am deutschen Fachbereich. Im Jahr 2015 leitete sie das Staatliche Republikanische Akademische Deutsche Dramentheater und wurde dessen Chefregisseurin und ideologische Impulsgeberin. Das Theater entwickelte sich neu und verband und entwickelte die Traditionen und Werte des Theaters der Deutschen der Sowjetunion mit modernen Strömungen.

Neben seiner Haupttätigkeit bleibt das Theater auch dem Leben der deutschen Gemeinschaften in Kasachstan verbunden. Es war Initiator und Organisator deutscher Jugendtheaterfestivals, u. a. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Kasachstan, es beteiligte sich auch an der Organisation und Durchführung der republikanischen Festivals der deutschen Kultur, welches vom Verband der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ veranstaltet wurde.

Ezau Elena Dawydowna

Sie wurde am 20.04.1975 in der Stadt Almaty geboren. Sie ist Verdiente Persönlichkeit der Republik Kasachstan, Meisterin des Sports der UdSSR in Rhythmischer Sportgymnastik, Mitglied der Jugendnationalmannschaft der Sowjetunion, sowie mehrfache kasachische Meisterin. Seit Mitte der 1990er Jahre bis heute nimmt sie mit ihrer Gruppe Vertrauen aktiv am Leben der deutschen Volksgruppe teil.

Sie ist Gründerin der zeitgenössischen Tranztruppe „Samruk“. Sie hat mehrfach die „Tage der Kultur der Republik Kasachstan“ auf internationaler und republikanischer Ebene vertreten, auch hat sie die Inszenierungen der Konzertnummern anlässlich des Tages der Stadt Astana im Jahr 2011 sowie zum 1000-jährigen Jubiläum der Stadt Almaty im Jahr 2016 vorbereitet.

Sie ist Trägerin des Preises der Stiftung des Ersten Präsidenten der Republik Kasachstan – des Elbasy im Bereich Kultur und Kunst (2010), gewann zwei erste Preise bei den „DanceGames“ in Turin (2011), ist Teilnehmerin am „IDO World Championship Showdance“ in Deutschland, im Jahr 2012 belegte sie den 4. Platz von 20 Ländern bei den Weltmeisterschaften im Tanz (Deutschland), im Jahr 2014 gewann sie die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften im Tanzsport in Prag (Tschechische Republik); in den Jahren 2017 bis 2018 arbeitete sie im Cirque duSoleil.

Zeibert Wiktor Fjodorowitsch

Der Archäologe und Spezialist auf dem Gebiet der Erforschung steinzeitlicher Denkmäler auf dem Territorium Nordkasachstans wurde im Jahre 1947 in dem Dorf Nikolajewka im Kreis Esil, Gebiet Nordkasachstan, geboren. Als ständiges und aktives Mitglied der Wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans (NONK) war er für den historischen Bereich verantwortlich.

Er unterstützte aktiv junge deutsche Wissenschaftler und war in den Jahren 2008 bis 2012 an der Gründung und Unterstützung des Jugendflügels der NONK beteiligt. Er ist Doktor der Geschichtswissenschaften (1992), Professor für Archäologie (1996), korrespondierendes Mitglied de Deutschen Archäologischen Instituts (1997) und der Akademie der Sozialwissenschaften der Republik Kasachstan, Mitglied des Wissenschaftlichen Rates für Archäologie und Geschichte des Instituts für Geschichte, Archäologie und Ethnographie des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Republik Kasachstan (seit 1997), er machte mehrere wissenschaftliche Entdeckungen, darunter einen der sensationellsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts – die Botay-Kultur, er schrieb mehr als 100 Bücher und Aufsätze zur Altertumsgeschichte Nordkasachstans. Professor Zeibert ist weit über die Grenzen Kasachstans hinaus bekannt und hielt bereits Vorlesungen an den Universitäten Oxford und Edinburgh.

Wir gratulieren den Gewinnern!

Nach den Ergebnissen der Abstimmung sind die Preisträger des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“:

in der Kategorie „Wissenschaft“ – Zeibert Wiktor Fjodorowitsch;
in der Kategorie „Kunst“ – Ezau Elena Dawydowna und Dubs Natascha;
in der Kategorie „Sport“ – Rudenko (Wyschegorodtsewa) Ekaterina Olegowna;
in der Kategorie „Gesellschaftliche Aktivitäten“ – Rau Albert Pawlowitsch;
in der Kategorie „Mäzenatentum“ – Airich Aleksej Awgustowitsch;
in der Kategorie „Herausragende verstorbene Persönlichkeiten“ – Belger Gerold Karlowitsch.

Wir bedanken uns bei allen, die an der Abstimmung teilgenommen haben.

Die Auszeichnung der Gewinner findet bei der Nationalen Konferenz der Deutschen Kasachstans im September diesen Jahres statt. Die Preisträger, die an der Konferenz nicht teilnehmen können, werden durch die Leiter der Regionalgesellschaften ausgezeichnet.

Ein bedeutendes Ereignis für die Deutschen Kasachstans

In Nur-Sultan findet die Nationale Konferenz der Delegierten der Deutschen Kasachstans statt.

Die Nationale Delegiertenkonferenz ist das repräsentative Gremium der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“, deren Hauptzweck es ist, das Erreichen der Zielvorgaben der Organisation unter Berücksichtigung der aktuellen Interessen und Bedürfnisse der Vertreter der deutschen Volksgruppe der Republik Kasachstan zu publizieren.

Die Konferenz wird alle 4 Jahre durchgeführt. 181 Delegierte aus allen Regionen Kasachstans nehmen an der Veranstaltung teil.

Zum Abschluss der Konferenz erfolgt die Preisverleihung für die Gewinner des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“.

Die Veranstaltung findet am 11. September 2021 um 10.00 Uhr im Palast der Schüler an der Adresse: Nur-Sultan, Momysch-uly-Straße 5 statt.

«Deutsche Sprache in allen inhaltlichen Aspekten der ethnokulturellen Arbeit».

In der Zeit vom 14. bis zum 16. Juli wurde im Rahmen des ethnokulturellen Bereichs der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ mit finanzieller Unterstützung durch das BMI der erste Zyklus an Webinaren „Deutsche Sprache in allen inhaltlichen Aspekten der ethnokulturellen Arbeit“ organisiert und erfolgreich durchgeführt. Moderiert hat die Veranstaltung Olga Beder, Kuratorin und Methodistin der Spracharbeit, Methodistin des ZDDO, sowie Deutschlehrerin der Gebietsgesellschaft Ostkasachstan der gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“.

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Ewaldt Ruff: „Dort wo ich geboren wurde, mache ich mich nützlich“

In die fortschrittliche Kolchose „30 Jahre Kasachische SSR“ kam Ewaldt Ruff, heute Direktor des Landwirtschaftsbetriebes „REG Time“, als junger Spezialist im Jahr 1984. Er wurde persönlich von ihrem Vorsitzenden Jakow Gering, dem Organisator der landwirtschaftlichen Produktion in der kasachischen SSR und Held der sozialistischen Arbeit, eingeladen. Er arbeitete als Vorarbeiter der Traktorenbrigade, Landvermesser, Leiter des Laboratoriums WNPO „Raduga“ für Grundwasserbewässerung.

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Ewald Blokh: „Für erfolgreiches Angeln und gute Erholung“

Ewald Blokh ist Gründer und Eigentümer des Freizeitzentrums „Zu Ewald“, gelegen am Ir-Kanal im Flussdelta des Ili im Balchasch-Kreis, Gebiet Almaty. Als erfahrener Reisender, Wanderer, Bergsteiger und Träger des Ehrentitels „Schneeleopard“, der Eroberer der höchsten Gipfel der ehemaligen UdSSR (Pamir, Tian Shan) versteht Blokh den Wert des schonenden Umgangs des Menschen mit der Natur besonders gut. Zunehmend nennen begeisterte Angler und einfach Outdoor-Liebhaber diesen Ort ein Paradies, in das man immer wieder zurückkehren möchte… Anfang der 2000er war es Ewald Blokh, der das Sportfischen als einer der ersten nach dem Prinzip „Fangen und freilassen“ vorgelebt hat.

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Olga Erlich: „Ich mache mich gerne nützlich und tue den Menschen Gutes“

Olga Erlich ist eine der bekanntesten Mediatorinnen in Kasachstan. Ihre Mission ist es, Menschen dabei zu helfen, den schwierigen Weg zur Versöhnung zu finden. Sie ist ausgebildete Rechtsanwältin. Im Jahr 2006 hat sie die Staatliche Torajgyrow-Universität Pawlodar in der Fachrichtung „Rechtswissenschaften“ abgeschlossen.

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Der berühmte Getreidebauer des Irtysch-Kreises Nikolai Miller

Genau so wird Nikolaj Miller im Gebiet Pawlodar betitelt. Er leitet den größten Mischbetrieb der Region – die GmbH Namens Abaj. Der befindet sich fast 300 Kilometer vom Regionalzentrum Pawlodar entfernt im Dorf Golubowka, und er ist der Rekordhalter unter den Getreideanbaubetrieben. Seine Aussaatfläche beträgt über 70.000 Hektar. Nikolaj Aeksandrowitsch selbst stammt aus einer Familie von Getreidebauern. Wenn es um das Handwerk geht, bekräftigt er immer, die Familie sei die beste Berufsschule. Und es stimmt, wer, wenn nicht die Eltern oder nächsten Verwandten, könnte am besten die Grundlagen dieses Berufs vermitteln? „Der Vater war ein echter Getreidebauer, ein Mann der Erde“. Auch die Söhne von Nikolaj Miller sind dazu bestimmt, die Familientradition fortzuführen.

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Georgij Prokop: „Man darf nicht auf der Stelle stehenbleiben“.

Der Ehrenbürger des Gebietes Karaganda Georgij Prokop, Direktor der TOO „Schachtjorskoje“, arbeitet seit mehr als dreißig Jahren im Nurinsker Kreis. Mitte der 1980er Jahre leitete er eine der größten Kolchosen des Neulands, die Kolchose Schachtjorskij, und wandelte sie im Laufe der Jahre zu einer Elite-Getreide- und Saatgutfarm aus. Nur wenigen gelang es, in der Morgendämmerung der Unabhängigkeit die Produktion über Wasser zu halten. Aber Georgij Prokop schaffte es dank seiner organisatorischen Fähigkeiten, seiner geschickten Herangehensweise und natürlich dank seiner Ordnung, das Produktionsvolumen nicht nur zu halten, sondern auch deutlich zu steigern.

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Wladimir Sabelfeld: „Meinen Werdegang verdanke ich nur meiner Einstellung zur Arbeit“

Der ehrenvolle Maschinenbauingenieur der Republik Kasachstan Wladimir Sabelfeld wurde in der Stadt Akkol im Gebiet Akmolinsk geboren, wohin seine Eltern im Jahre 1941 aus der Stadt Marxstadt im Wolgagebiet, Gebiet Saratow, deportiert wurden. Der Vater wurde sofort in die Arbeitsarmee im Fernen Osten geholt. Und der Junge lernte die Belastungen des verfolgen Volkes in vollem Ausmaß kennen.

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Doktor Krajsman – von Natur aus ein Pionier

Das medizinische Zentrum „Nur-Avicenum“ ist die erste nichtstaatliche Einrichtung im Bereich des Gesundheitswesens in Kasachstan. Ihr Gründer ist der Kasachstandeutsche Wladimir Krajsman – Arzt und Kardiologe der höchsten Kategorie, Kandidat der medizinischen Wissenschaften, unabhängiger medizinischer Experte des Ministeriums für Gesundheit und soziale Entwicklung der Republik Kasachstan, Mitglied des Amerikanischen Herz-Verbandes, der Deutschen und Europäischen Gesellschaften der Kardiologen, Preisträger der höchsten Auszeichnung der Republikanischen Gesellschaftlichen Vereinigung „Nationaler Medizinischer Verband“ – des Abzeichens «Алтын Дәрігер», und des Ordens „Ave Vitae“. Man kann alle Errungenschaften gar nicht aufzählen, aber die wichtigste ist der erfolgreiche Aufstieg der Sache seines Lebens – des medizinischen Zentrums „Nur-Avicenum“!

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Wladimir Braun: „SWS – der Marktführer in der Autoindustrie Kasachstans“

Wladimir Braun leitet eine Unternehmensgruppe, die in einer 27-jährigen Entwicklungsperiode auf dem Markt einen steinigen Weg zurückgelegt hat und von einem kleinen privaten Geschäftsraum zum Marktführer in der Automobilindustrie aufgestiegen ist. Auf der Aktivseite stehen Beziehungen zu mehr als 150 Weltkonzernen: MAN Continental, SCT Germany, KAMAZ, ISUZU, Komatsu, Bridgestone usw. Heute ist die SWS-Unternehmensgruppe in vielen Geschäftsbereichen unangefochtener Marktführer in der Republik Kasachstan: Mehr als 35 Handels- und Servicezentren für den Kundendienst von gewerblicher Technik, sowie ein Werk zur Herstellung modularer Gebäude. Um die Entwicklung der Straßentransportindustrie zu betreuen, hat das Unternehmen SWS das nationale Projekt „Kazakh Eli Logistika“ zusammen mit einer IT-Plattform gestartet und entwickelt dieses weiter. Das Unternehmen hat einen eigenen Entwicklungsweg eingeschlagen, der auf Professionalität sowie dem Streben nach Exzellenz und Transparenz in den Beziehungen basiert.

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Waldemar Wegelin: „Gold Produkt“ – Marktführer in Kasachstan“

„An erster Stelle steht für uns immer der Verbraucher, der unser Produkt liebt und wählt“, – diese Devise hat das Unternehmen „Gold Produkt“ bereits vor vielen Jahren für sich erwählt. Und man hat sich dabei nicht geirrt… Denn mit der Zeit bleiben nur jene auf dem Markt, die das Beste produzieren. Heute ist die Aktiengesellschaft „Gold Produkt“ in ganz Kasachstan weithin bekannt. Die Bereiche ihrer Aktivitäten sind der Vertrieb landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die Herstellung von alkoholfreien Getränken sowie von Obst- und Gemüsekonserven. Der größte Stolz des Unternehmens ist der Weinanbau – ein Wirtschaftszweig, der wiederbelebt werden musste, praktisch von Grund auf.

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Andreas Käfer, Generaldirektor der GmbH „Böhmer Armaturen“

Andreas Käfer leitet eines der erfolgreichsten Unternehmen des Landes, die GmbH „Böhmer Armatura“ mit Sitz in der Freiwirtschaftszone „Saryarka“ in Karaganda befindet. Das Werk wurde von einem der weltweit führenden Hersteller für Kugelhähne gebaut, der „Böhmer GmbH“. Dieses Familien unternehmen liefert seine Produkte in 38 Länder der Welt für alle Industriebereiche. Das Unternehmen unterhält Werke in drei Ländern, zwei befinden sich in Deutschland und je eines in China und in Kasachstan, im Frühjahr 2021 wurden in Houston, USA, ein Servicezentrum und ein Lager in Betrieb genommen. Im Jahr 2015 wurden die Erzeugnisse des Werks als „Bestes Produkt Kasachstans für industrielle Zwecke“ ausgezeichnet und im Jahr 2019 erhielt die GmbH „Böhmer Armatura“ den Preis des Präsidenten der Republik Kasachstan Qassym-Schomart Toqajew „Altyn Sapa“ als
„Bestes Industrieprojekt“. Die Aufgabe des Werkes ist die Herstellung hochtechnologischer Ausrüstung.

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Alexej Airikh, Inhaber des Betriebes für Gipsstuck „Dekorgips“

Ein harmonisches und ästhetisches Erscheinungsbild eines Interieurs zu schaffen und Objekten Anmut zu verleihen, ist nicht gerade eine einfache Aufgabe… Aber unter der strengen Leitung seines Gründers Alexej Airikh leistet das Team von „Dekorgips“ hervorragende Arbeit. „Unsere Aufgabe ist es, Schönheit zu schaffen. Bildhauer ist ein heikler Beruf, das ist nicht jedermanns Sache“, sagt Alexej.

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Alexander Lorenz: „Ich bin es gewohnt, viel zu arbeiten“

„Ich bin ein Mensch vom alten Schlag, ich bin es gewohnt, viel zu arbeiten. Wenn sie eine beliebige Sache übernehmen, ist es wichtig, nichts aus den Augen zu verlieren und auch vor Schwierigkeiten nicht zurückzuschrecken“, – diesen Regeln folgt Alexander Lorenz, der die landwirtschaftliche Holdinggesellschaft „Schanyrak“ leitet. Diese umfasst heute 11 Unternehmen. Mehr als zweitausend Arbeitsplätze, die Produktion von über zwanzigtausend Tonnen Fleisch und einer Million Eier pro Tag – und dies ist nur eine sehr kleine Aufstellung der Erfolge des Unternehmens „Schanyrak“. So wie die meisten deutschen Unternehmen ist die Organisation vertikal integriert, was es ermöglicht, von niemandem abhängig zu sein. Neben den beiden Hauptbereichen – der Produktion von Speiseeiern und Hähnchenfleisch – existieren Fabriken zur Herstellung von Mischfutter, der Pflanzenanbau ist gut entwickelt (rund 38.000 Hektar Land), es werden Wurstwaren, Backwaren und vieles mehr hergestellt. Das Unternehmen erstreckt sich geografisch auf drei Gebiete: den Gebieten Akmolinsk, Karaganda und Kostanaj. Die neuen Projekte umfassen die Produktion einer Eizelle, die zuvor aus der Russischen Föderation importiert wurde, sowie die Verarbeitung von Geflügelmist zu organischem Dünger.

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Johannistag in Semej

Die Teilnehmer des Klubs der deutschen Jugend „Glück“, sowie die Zuhörer der Sprachkurse Deutsch der gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Semej sind an einem warmen, sonnigen Tag auf die Insel Bejbitschilik gefahren, um die Traditionen des Johannistages kennenzulernen, der bei den ethnischen Deutschen am Tag der Sommersonnenwende gefeiert wird.

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Ich erzähle dir in einem Brief von der Stadt, in der ich lebe

Die Teilnehmerinnen des Klubs der deutschen Jugend „Glück“ der gesellschaftlichen Vereinigung „Wiedergeburt“ der Stadt Semej Milana Schnajder und Anastasija Popazowa haben an der internationalen Aktion „Ich erzähle dir in einem Brief von der Stadt, in der ich lebe“ teilgenommen, welche von der regionalen Abai-Bibliothek Ostkasachstan zusammen mit der Lenin-Bibliothek in Mogilew in der Republik Belarus veranstaltet wurde.

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Der Bericht über die Aktivitäten des Jahres 2020 wurde angenommen

Am 12. Juni fand im Online-Format unter dem Vorsitz von Wjatscheslaw Ruf die Sitzung des Gründerrats der gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ statt, an welcher auch der Vorsitzende des Kuratoriums Albert Rau sowie die Stifter und Leiter der Regionalgesellschaften der Deutschen „Wiedergeburt“ teilgenommen haben. Das Hauptthema der Tagesordnung war die Annahme des Entwurfs des Jahresberichts der Stiftung für das Jahr 2020.

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Larisa Bachman steht immer mit Rat und Tat zur Seite…

Aufmerksam, aufgeschlossen und immer bereit, zu Hilfe zu eilen. Solche Beinamen wurden Larisa Anatoljewna Bachman von ihren Kollegen, Freunden und zahlreichen Begünstigten verliehen, wie die Teilnehmer am Programm der sozialen Unterstützung in der Selbstorganisation der Deutschen „Wiedergeburt“ üblicherweise genannt werden. Aber kann denn überhaupt jeder im sozialen Bereich arbeiten?…

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Wettbewerb „Gedenken im Zeichen der Zukunft“

Im Jahr 2021 jährt sich zum 80. Mal die Deportation der Deutschen nach Kasachstan. Hunderttausende wurden gewaltsam aus verschiedenen Gebieten der Sowjetunion nach Kasachstan und Sibirien verschleppt, wurden von ihren Wurzeln abgetrennt und waren beispiellosen Repressionen ausgesetzt. Für alle Deutschen Kasachstans ist es wichtig, das Gedenken an unsere Vorfahren zu bewahren, an jene, die unschuldig unter dem Stalinschen Regime gelitten haben. Die gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ kündigt die Durchführung des Kreativwettbewerbs „Gedenken im Zeichen der Zukunft“ an.

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Eine Deutsche zu sein bedeutet für mich in erster Linie, ehrlich und anständig zu sein

Larisa Rodwald ist seit dem Jahr 1996 Aktivistin und Freiwillige des deutschen Kulturzentrums „Wiedergeburt“ der Stadt Schymkent. In dieser gesamten Zeit hat sie keine einzige Veranstaltung verpasst, sie versucht immer, auf dem Laufenden über die Ereignisse jener Deutschen zu bleiben, die in ihrer Region leben. Und die Gesellschaft selbst ist ihr längst ans Herz gewachsen…

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Treffen mit den Senioren von Petropawlowsk

Anfang Juni besuchten Vertreter der Republikanischen deutschen Zeitung „Deutsche Allgemeine Zeitung“ die Stadt Petropawlowsk. Im Rahmen der Reise fanden Treffen mit den Vertretern der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Nordkasachstan, sowie mit Aktivisten und Senioren statt, es wurden Förderungsempfänger in den Dörfern Presnowkam Zheleznoje und Noworybinka besucht, und die Autorendatenbank der Publikation aufgefüllt.

Ein besonderes Ereignis war das Treffen mit den Senioren der Gesellschaft, die an diesem Tag ihrer Verwandten und Freunde gedachten, die in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges nach Kasachstan kamen. Trotz aller durchgestandener Belastungen blieben sie ihrer neuen Heimat treu und erzogen ihre Kinder im Geist patriotisch.

Und dies erzählt eine der Seniorinnen, Walentina Petrowna Wittenberg:

– Meine Verwandten sind Krimdeutsche. Die Familie war groß, 9 Personen, 7 von ihnen Kinder. Die ganze Familie war hochgebildet, eine ganze Dynastie von Lehrern und Musikern. Sie wurden in das Dorf Elisawetowka im Kreis Sowetskij im Gebiet Nordkasachstan geschickt, mein Großvater Petr Petrowitsch starb auf der Reise. Welches Schicksal sie erwarten würde, als sie in der Steppe ausgesetzt wurden, wusste niemand, aber zum Glück lebten Kasachen in dem Dorf, die ihnen dabei halfen, sich niederzulassen – sie gruben Erdhütten, und im Frühjahr bauten sie Hütten aus Torf. Alle lebten freundschaftlich zusammen und schenkten der Nationalität ihrer Nachbarn keine Beachtung. Im Laufe der Jahres suchte mein Vater nach seinen Liebsten, die in verschiedene Regionen der Republik verstreut wurden. Und so fand er im Jahr 1981 zwei Schwestern meines Großvaters in Ust-Kamenogorsk. Auf dem Weg dorthin kam es zu einer erstaunlichen Geschichte – als der Vater mit meinen Brüdern nach Ust-Kamenogorsk fuhren, stiegen sie in Pawlodar um. Auf dem Bahnsteig kam ihnen ein 15-jähriger kasachischer Junge entgegen und fragen: „Heißen Sie Wittenberg? Meine Mama ist geborene Wittenberg“. So wurde die ältere Schwester des Vaters Katarina gefunden. Sie und Vater haben sich nach der Arbeitsarmee verloren, sie arbeiteten in einer Panzerfabrik im Gebiet Molotow, Vater war zu dieser Zeit 14 Jahre alt, und sie 16. In dem Werk standen alte deutsche Maschinen, die Kinder standen und schliefen in Kisten vor den Maschinen. Der Wachmann und Koreaner half den Kindern, zu überleben, er kochte bereits sterbende Hunde und hat damit die Kinder gefüttert, damit diese überleben… Als Kommissarin ging Katarina auf die Suche nach ihren Verwandten, aber sie wäre beinahe in der Steppe erfroren. Hirten fanden die sterbende Frau und brachten sie zu sich, sie traten an sie heran und nahmen sie zur Frau. Sie brachte 5 Kinder zur Welt. Das Leben war so überraschend… Heute sind die meisten der Wittenberger nach Deutschland ausgewandert, aber sie vermissen Kasachstan und planen, zurückzukehren.

Eine andere Vertreterin der älteren Generation, Elena Michajlowna Apakina, teilte mit uns die Geschichte, dass ihr Vater Edmond (Michaik) aufgrund von unwahren Verleumdungen 10 Jahre inhaftiert war… Als er freikam, kamen die Denunzianten und entschuldigten sich, und er hat ihnen vergeben, denn damals war das Leben eben so, entweder man schreibt selbst eine Verleumdung oder man verhaftet dich und deine Liebsten.

Auch die Angehörigen von Marija Wilgelmowna Gawrikowa (Rejmer) erlebten Repressionen:

– Meine Eltern sind Wolgadeutsche. Aber unser Vater hat nie mit uns Deutsch gesprochen, nur auf Russisch. Er fürchtete sich so sehr um uns, dass er hoffte, wenn einmal etwas passieren würde, dass dann niemand über uns denken könnte, wir seien Deutsche. Selbst in der Schule stand dies unter Aufsicht – die deutsche Sprache wurde unterbunden. Erst kurz vor seinem Tod erzählte er mir, dass unsere Familie aus dem Wolgagebiet deportiert wurde. Auf dem Weg wurden sie an den Haltestellen kurz zur Toilette gelassen, und wenn es jemand nicht rechtzeitig geschafft hat, zum Waggon zurückzukehren, dann wurde er sofort erschossen und die Leiche wurde die Böschung hinabgeworfen. Wie wurden in die Siedlung Nowodworwoka im Kreis Tschkalowsk im Gebiet Koktschetaw gebracht. Sie haben sich selbst Erdlöcher ausgegraben… Man erinnert sich immer noch an diese Grabeskälte – in der Mitte stand ein Ofen und auf dessen beiden Seiten schliefen 10 Kinder… Später durchlebte mein Vater die Arbeitsarmee in der Forstwirtschaft und sagte anschließend, dass dort vor Hunger alle Verwandten gestorben sind. Auch er dachte, dass er bereits sterben würde, aber der Aufseher behandelte ihn menschlich und gab ihm 10 Tage frei. „Für was bekomme ich frei? – sagte mein Vater, – ich hätte gerne ein Stückchen Brot“. Er ging in den Wald, sammelte dort Kräuter in einer Blechdose und kochte diese. Dank dieser Kräuter erholte er sich und der Aufseher teilte ihn zur Arbeit am elektrischen Strom ein. Dort wurde er von einer mitfühlenden Frau, die eine Kuh besaß, mit Milch gefüttert.

Viele erzählten, dass es so war, dass die Deportierten mitten in der Steppe ausgesetzt wurden, und ihnen wurde gesagt, geht und sucht euch selbst eine Unterkunft. Und sie gingen, und in welchem Dorf auch immer sie aufgenommen wurden, dort blieben sie. Leider leben bereits viele der Zeitzeugen dieser Jahre nicht mehr. Aber die Erinnerung an sie lebt noch immer in den Herzen ihrer Nachkommen.

Material erstellt von Weronika Lichobabina.

Übersetzung: Philipp Dippl

Decoupage in Taldykorgan

Bereits im 5. bis 3. Jahrhundert vor Christus haben die Nomaden Leder- und Filzapplikationen verwendet, um ihre Behausungen und Grabstätten auszuschmücken. Anschließend, ab dem 12. Jahrhundert, haben chinesische Bauern erstmals farbiges Reispapier verwendet, um Laternen, dekorative Schachteln und Fenster zu bekleben. In Deutschland tauchte Decoupage als Kunstform schließlich im 15. Jahrhundert auf, wo ausgeschnittene Bilder schließlich als Schmuck für Möbel verwendet wurden.

Und so haben auch die Jungs und Mädels des Netzes der Begegnungszentren der Stadt Taldykorgan beschlossen, sich in dieser wunderbaren Technik zu versuchen. Mit großer Freude verschönerten die Kinder Küchenbretter mit den Papierservietten.

Übersetzung: Philipp Dippl

Das Projekt „Lebensmittelhilfe“ wurde in Zhezkazgan realisiert

Im zweiten Quartal 2021 hat dieStadtgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Zhezkazgan unter der Leitung von Wera Karlowna Ron das Projekt „Lebensmittelhilfe“ verwirklicht. An diesem Projekt nahmen 35 Familien teil, die die Kriterien erfüllten. Dies ist eine große Unterstützung für sozial benachteiligte Rentner. Der Freiwillige Maksim Erschow, der ebenfalls Teilnehmer an dem Projekt „Studentenhilfe“ ist, half dabei, den Adressaten die Lebensmittelpakete zuzustellen.

Fortgesetzt wird das Projekt „Pflege zuhause“, bei dem vier alleinstehende Menschen Unterstützung erhalten. Elena Chasiewa, Assistentin des Koordinators der Sozialarbeit, erhält viel Dank vonseiten der Patienten. Sie bezahlt die Nebenkostenabrechnungen, kauft Lebensmittel ein, erledigt die Hausarbeit, wäscht, badet ihre Schützlinge und kümmert sich um die Hygiene. Alle Teilnehmer erhalten vierteljährlich Reinigungsmittel.

Übersetzung: Philipp Dippl

Уход на дому: Елена Хасиева проводит санобработку Марии Яковлевны Келлер.
Уход на дому: Елена Хасиева проводит санобработку Марии Яковлевны Келлер.
Уход на дому: Елена Хасиева проводит санобработку Марии Яковлевны Келлер.
Уход на дому: Елена Хасиева проводит санобработку Марии Яковлевны Келлер.
Уход на дому: Елена Хасиева проводит санобработку Марии Яковлевны Келлер.
Мария Яковлевна Савина, 1949 г.р., инвалид 2 группы, одинокая. Ежеквартально получает моющие средства.
Мария Яковлевна Савина, 1949 г.р., инвалид 2 группы, одинокая. Ежеквартально получает моющие средства.
Продуктовая помощь: Карл Каперович Матерн, 1931 г.р.
Продуктовая помощь: Карл Каперович Матерн, 1931 г.р.
Продуктовая помощь: Валентина Александровна Рабек, 1938 г.р.
Продуктовая помощь: Валентина Александровна Рабек, 1938 г.р.
Продуктовая помощь: Ольга Васильевна Мертенс, 1941 г.р.
Продуктовая помощь: Ольга Васильевна Мертенс, 1941 г.р.
Продуктовая помощь: Николай Иванович Ауэр, 1936 г.р.
Продуктовая помощь: Николай Иванович Ауэр, 1936 г.р.
Продуктовая помощь: Лидия Ивановна Гетте, 1954 г.р.
Продуктовая помощь: Лидия Ивановна Гетте, 1954 г.р.
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