Ein Fest, das den Frühling ruft

In der Gesellschaft der Deutschen in der Stadt Taras war dieser Tag etwas Besonderes. Es schien, als habe über dem Saal tatsächlich ein unsichtbares Glöckchen geklungen – leise, aber beharrlich, als Einladung, die Sorgen vor der Tür zu lassen und das Herz für Freude zu öffnen. Mit dem letzten Besuch des Jahres eilte Herr Fasching zu den Gästen – ein bunter, lauter und fröhlicher Bote des Abschieds vom Winter und der Erwartung des Frühlings.

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Wenn der Winter unter der Musik der Völker geht

Im Zentrum für soziale Dienstleistungen Nr. 5 der Stadt Taras klang Masleniza an diesem Tag auf besondere Weise – nicht nur mit dem Duft goldbrauner Blini und fröhlichem Lachen, sondern vor allem mit lebendigen menschlichen Stimmen. Das Fest wurde zu einem echten musikalischen Bild, in dem jede Melodie aus dem Herzen entstand und in der Seele Widerhall fand.

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Fasching in den Filialen des Deutschen Kulturzentrums „Wiedergeburt“

In den Filialen des Begegnungszentrums in der Stadt Lenger und im Dorf Aksukent des Deutschen Kulturzentrums „Wiedergeburt“ der Stadt Schymkent fanden festliche Fasching-Veranstaltungen statt – eines der lebendigsten und fröhlichsten traditionellen Feste der deutschen Kultur. Die Teilnehmenden lernten die Geschichte und Bräuche des Faschings kennen und erfuhren mehr über dessen Symbolik und Traditionen.

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Liebe auf Deutsch: Thematische Unterrichtseinheit für Kursteilnehmende in Semei

In der Stadt Semei fand für die Teilnehmenden der Deutschkurse eine thematische Unterrichtseinheit statt, die einem der wichtigsten und für alle verständlichen Themen gewidmet war: der Liebe. Die Einheit wurde von der Deutschlehrerin Olga Beder durchgeführt. Sie bot den Teilnehmenden nicht nur die Möglichkeit, ihren Wortschatz zu erweitern, sondern auch warme menschliche Gefühle auf Deutsch in einer freundlichen und kreativen Atmosphäre zu besprechen.

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Eine Engelsstimme, die aus himmlischer Höhe erklingt

Im Saal der Gesellschaft der Deutschen der Stadt Taras herrschte an diesem Tag eine besondere Stille – jene Stille, aus der Musik geboren wird. Im Rahmen des literarischen Klubs Lesekreis fand der poetische Abend „Anna German – ein weißer Engel“ statt, gewidmet dem Schicksal und dem Schaffen der Sängerin, deren Stimme bis heute wirkt, als fließe sie aus himmlischer Höhe.

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Meine Stadt Karaganda

Obwohl ich nicht in Karaganda geboren wurde, ist diese Stadt für mich zu etwas Besonderem geworden. Genau hier verbrachte ich meine Studienjahre, und hier lernte ich die damals noch junge, energische Lena Becher und die kluge und inspirierende Olga Schtein kennen. Heute ist Karaganda 92 Jahre alt.

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Die Geschichte einer Familie der deutschen Jugendbewegung

Jugendprojekte, Bildungslager und kulturelle Initiativen sind längst zu einem Raum geworden, in dem junge Menschen nicht nur lernen, sich entwickeln und Gleichgesinnte finden, sondern auch echte Freundschaften und sogar familiäre Beziehungen aufbauen. Gemeinsame Interessen, gemeinsame Reisen sowie die Teilnahme an Trainings und Foren schaffen eine besondere Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit. Gerade in einem solchen Umfeld entstehen starke Bindungen, die mit der Zeit zu Liebe und Familie werden können. Die Geschichte von Philipp und Sofia Zitterkopf ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie die Teilnahme an der Jugendbewegung das Schicksal verändern und zwei Herzen verbinden kann.

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99 Jahre Weisheit und Stärke: In Semei wurde Ivan Belger gratuliert

Am 13. Februar feierte das Ehrenmitglied der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Semei, Ivan Iwanowitsch Belger, seinen 99. Geburtstag. An diesem Tag nahm der Jubilar bei guter Gesundheit und bester Stimmung herzliche Glückwünsche von Verwandten und Nahestehenden entgegen, die in verschiedenen Teilen der Welt leben. Gute Worte und Wünsche kamen von Enkeln und Urenkeln aus Russland, von Verwandten aus Deutschland und Kasachstan sowie von Freunden und Bekannten aus seiner Heimatstadt.

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Briefing von Artem Schwez

In Balqasch wurde das Wissen über die Geschichte der deutschen Bewegung getestet. Es stellte sich heraus, dass die Jugendlichen manche Daten viel besser im Kopf haben als ihre eigenen WLAN-Passwörter. Und sie haben auch ehrlich besprochen, was sie daran hindert, nach vorn zu preschen und zu den Sternen zu fliegen, was bereits „cool“ ist und nicht aufgegeben werden darf. Sie versprachen sich, dieses „cool“ zu hüten wie ihren Augapfel.

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„Kasachstan in Eintracht“ (Birligi jarasqan Qazaqstan): Festival der Völkerfreundschaft in der Hauptstadt

In der Hauptstadt fand das XXVII. städtische Festival der Völkerfreundschaft Kasachstans „Kasachstan in Eintracht“ (Birligi jarasqan Qazaqstan) statt, das zu einem frohen Ereignis des kulturellen Lebens von Astana wurde. Die Veranstaltung fand im Konzertsaal des Musiktheaters für junge Zuschauer statt und vereinte auf einer Bühne künstlerische Kollektive städtischer ethnokultureller Vereinigungen. Der Organisator des Festivals war das Haus der Freundschaft.

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Ein Deutscher, der zum Helden der Sowjetunion wurde

Unter den Helden der Sowjetunion gibt es viele Deutsche – Russlanddeutsche, die einen bedeutenden Beitrag zum Sieg geleistet haben. Es gibt jedoch auch eine besondere, seltene Kategorie: ethnische Deutsche, Staatsbürger Deutschlands, die mit diesem Titel ausgezeichnet wurden. Davon gibt es nur drei. Einer von ihnen ist Fritz Paul Schmenkel.

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Sprache und Dialekte: Wie unsere Vorfahren sprachen

Die Geschichte der Russlanddeutschen ist nicht nur eine Geschichte von Umsiedlungen und Schicksalen, sondern auch eine Geschichte der Sprache. Die ersten deutschen Kolonisten, die im 18.–19. Jahrhundert nach Russland kamen, sprachen bei Weitem nicht nur ein „einheitliches“ Deutsch. Im Gegenteil: Sie brachten ein reiches Mosaik an Dialekten mit, was sich durch den Charakter der Umsiedlung selbst erklärt: Sie erfolgte in Wellen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands und deutschsprachiger Gebiete, in denen sprachliche Vielfalt als Normalität galt.

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Ein ereignisreicher Januar im Klub der deutschen Jugend „Freiheit“ der Stadt Uralsk

Der Januar im Klub der deutschen Jugend „Freiheit“ der Stadt Uralsk war eine Zeit aktiver, intensiver und inspirierender Arbeit. Die Teilnehmenden des Klubs bevorzugen traditionell Formate der gemeinsamen Freizeitgestaltung, die Entwicklung, den Austausch und die Stärkung des Teamgeists miteinander verbinden, und beteiligen sich aktiv an Bildungs-, Kultur- und Sportveranstaltungen.

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Workshop für Tanz im Klub der deutschen Jugend „Nord“

Im Klub der deutschen Jugend „Nord“ der Stadt Petropawlowsk fand ein Tanz-Workshop statt, der auf die Entwicklung von Rhythmusgefühl, Koordination und Interaktionsfähigkeiten durch Bewegung ausgerichtet war. Die Veranstaltung vereinte Teilnehmende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und wurde zu einer Plattform für aktiven und kreativen Selbstausdruck.

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Irina Kelbler: „In der Filmindustrie entsteht ein neuer Trend“

In der Welt der Scheinwerfer und endlosen Schauspiel-Castings sucht Irina Kelbler nicht Gesicht und Stimme, sondern Präsenz und Resonanz. Die Guru-Figur des kasachstanischen Castings ist überzeugt: Echtes Talent hat nichts damit zu tun, laut schreien zu können, sondern damit, „Elektrizität“ selbst im Zustand der Ruhe auszustrahlen.

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Регистрация на Tolles Diktat началась: проверьте свой уровень неDie Anmeldung zum „Tolles Diktat“ hat begonnen: Testen Sie Ihre Deutschkenntnisse!мецкого!

Vom 16. bis 28. Februar 2026 findet zum 14. Mal die groß angelegte Aktion – das Gesamtrussische offene Diktat in deutscher Sprache „Tolles Diktat“ – statt. Die Veranstaltung ist dem Internationalen Tag der Muttersprache gewidmet, der von der UNESCO ins Leben gerufen wurde. Alle Interessierten sind eingeladen, ihre Deutschkenntnisse kostenlos zu überprüfen – von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften bis hin zu allen Liebhaberinnen und Liebhabern der deutschen Sprache. Im Jahr 2025 vereinte die Aktion über 36.000 Teilnehmende aus 82 Regionen der Russischen Föderation und 34 Ländern weltweit.

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Ein Fahrer aus Nowoselskoje über die Generation ethnischer Deutscher, deren Schicksale untrennbar mit Kasachstan verbunden sind

Jurij Depperschmidt wurde im Dorf Nowoselskoje im Gebiet Aqmola geboren und ist dort aufgewachsen. Hier verging der größte Teil seines Lebens – von der Schulbank bis zur Arbeitsrente. Das Leben auf dem Land verlangte die Mitarbeit jedes Bewohners, daher arbeitete er bereits in seinen Jugendjahren während der Ernte auf dem Mähdrescher.

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„Ein Blick in die Geschichte“ in Taras

Bei der jüngsten Sitzung des Klubs „Goldene Zeit“ wandten sich die Teilnehmenden einem der umfangreichsten und bedeutendsten Themen zu – der Geschichte der Deutschen in Russland und Kasachstan. Im Bewusstsein, dass dieses Thema selbst in komprimierter Form nicht innerhalb eines Treffens vollständig behandelt werden kann, konzentrierten sich die Organisatoren auf ein konkretes und zugleich grundsätzlich wichtiges Thema: „Die ersten Deutschen in der Rus und auf dem Gebiet des heutigen Kasachstan“.

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Umsetzung der Multiplikation des Projekts Erleben@Gestalten@Lernen im Klub „Nord“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Klubs der deutschen Jugend „Nord“ der Stadt Petropawlowsk, Uljana Gorbunowa und Jana Jan, führten nach ihrer Teilnahme am Projekt Erleben@Gestalten@Lernen (EGL) eine Multiplikation der gewonnenen Kenntnisse im Klub durch. Das Projekt ist ein Bildungsraum, der auf die Entwicklung von Führungskompetenzen, Teamarbeit und persönlicher Resilienz ausgerichtet ist.

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Dynastie aus Stahl und Zeit

Wenn ein Beruf vererbt wird

In der Werkhalle des Almaty-Werks für schweren Maschinenbau wird Zeit anders wahrgenommen: Hier wird sie nicht in Stunden, sondern in Generationen gemessen. Genauso, in Generationen, ist es für Jurij Merkel selbstverständlich, über seinen Beruf nachzudenken: als Zerspanungsmechaniker, Vertreter einer heute seltenen Arbeitsdynastie, für die das Werk nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Teil der Familiengeschichte wurde.

Diese Geschichte begann in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges, als das Luhansker Lokomotivwerk nach Alma-Ata evakuiert wurde und auf dem noch nicht eingerichteten Gelände sehr junge Mädchen zu arbeiten begannen. Unter ihnen war die 16-jährige Tamara Krasilnikowa, Jurijs Großmutter. Unter freiem Himmel drehten sie im Sommer wie im Winter Minen und Granaten. Die Tagesration: 300 Gramm Brot. Sie arbeiteten nicht für Auszeichnungen, sondern für den Sieg.

Später, nach dem Krieg, heiratete Tamara einen Frontsoldaten, Pavel Gluchoman. Er kehrte 1948 zurück und wurde zum Zahnradfräser im Werk. Wie bei seiner Frau gab es in seinem Arbeitsbuch nur einen einzigen Eintrag – das Almaty-Werk für schweren Maschinenbau (AZTM): Die Großmutter begann als Dreherin, war später Wohnheimkommandantin, arbeitete im Werkzeuglager, und Pavel stand sein ganzes Leben an der Maschine.

Das Werk prägte auch das Schicksal der nächsten Generation. Jurijs Mutter kam nach dem Abschluss einer Fachschule als Ökonomin hierher. Hier lernte sie auch ihren zukünftigen Ehemann kennen, den Zerspanungsmechaniker Evgenij Merkel.

In verschiedenen Jahren arbeiteten im Werk auch andere Verwandte: der Bruder der Großmutter, eine Nichte. Heute arbeitet hier auch Jurij Merkel selbst weiter.

Eine Geschichte, gelebt von einer Familie

(Urgroßmutter Anna Merkel, geborene ebenfalls Merkel, und Urgroßvater Leopold Merkel)

Jurijs Familiengeschichte beschränkt sich nicht nur auf die Werksdynastie des AZTM. Sein Großvater väterlicherseits, Jurij Leopoldowitsch Merkel, war ein Wolgadeutscher aus der Stadt Balakowo im Gebiet Saratow. In den Kriegsjahren geriet er in den Karlag, lebte später im Gebiet Pawlodar, im Bereich des Semipalatinsk-Testgeländes. Nach der Rehabilitierung erhielt er die Ausreisegenehmigung und zog nach Alma-Ata, wo er sein ganzes Leben als Hauptbuchhalter in verschiedenen Organisationen arbeitete. Seine Ehefrau, Lidia Tschurikowa, eine Donkosakin, arbeitete als Sekretärin an einer Schule in Almaty. Schicksale, Nationalitäten, Berufe – verschieden, doch eines verband alle: Respekt vor der Arbeit und Verantwortung für das eigene Tun.

Der Weg des Meisters

Jurij Merkel gesteht, dass ihn das Leben selbst zum Beruf geführt hat. In der Kindheit nahmen ihn Großvater und Großmutter oft mit ins Werk, manchmal sogar in die dritte Schicht. Maschinen, Metallgeruch, Arbeitsgespräche wurden Teil seiner gewohnten Welt. Mit 14 kam er zur Praxis „einfach zum Ausprobieren“, doch der Beruf ließ ihn nicht mehr los.

Heute ist Jurij Merkel Dreher, Fräser, Schleifer, Freischleifer, Werkzeugmacher. Ein Universalist, der an unterschiedlichen Maschinentypen arbeiten und nichtstandardisierte Aufgaben lösen kann. Genau solche Spezialisten sind in einem Betrieb mit Kleinserien- und Einzelproduktion besonders wertvoll: „Moderne CNC-Anlagen sind dort gebräuchlich, wo gleichartige Teile in großen Serien gefertigt werden“, erklärt der Meister, „bei uns ist jede Arbeit individuell, deshalb spielen Universalmaschinen und das Können des Menschen die entscheidende Rolle.“

Die Technik, so Jurij Merkel, ist weit vorangeschritten, doch den Menschen kann sie nicht vollständig ersetzen. Roboter brauchen Wartung, Kontrolle, Prozessverständnis. Kein Automat ist in der Lage, ein Werkzeug selbstständig zu „spüren“, in einer нестандартной Situation eine Entscheidung zu treffen oder eine komplexe Ausrüstung ohne Mitwirkung des Meisters herzustellen.

Familiengeschichten an einem Tisch

(Urgroßmutter und Urgroßvater Merkel: Anna Merkel, geborene ebenfalls Merkel, und Leopold Filippowitsch Merkel)

In der Familie unseres Helden werden die Traditionen sorgsam bewahrt. Eine der wärmsten war immer das Neujahrstreffen an einem großen Familientisch. An diesem Tag feierte man auch den Geburtstag von Großvater Jurij Leopoldowitsch. Die Großmutter backte deutsche Kuchen, es blieb Zeit für ruhige Gespräche, Scherze und echtes familiäres Miteinander.

Im Sommer versuchten die Angehörigen, die in verschiedenen Städten lebten, sich in Alma-Ata gemeinsam mit den Kindern zu versammeln. Diese Tradition, die noch von den Großmüttern begründet wurde, besteht auch heute fort – wenn auch nicht mehr mit derselben Regelmäßigkeit.

Die Zukunft mit eigenen Händen gestalten

Wenn er über die Jugend spricht, ist Jurij Merkel überzeugt: Arbeitsberufe können und müssen prestigeträchtig sein. Dafür braucht es die Entwicklung der Produktion, staatliche Unterstützung, stattliche Löhne, soziale Garantien und eine ehrliche Popularisierung der Arbeit.

„Die Zukunft gehört der Produktion. Kein starkes Land kann ohne eigene Industrie existieren. Das ist Unabhängigkeit, Sicherheit und Fortschritt“, ist Jurij Merkel überzeugt.

Sein Rat an kommende Generationen ist einfach und zugleich ernst: keine Angst vor Arbeit haben, lernen, Erfahrung sammeln und sich daran erinnern, dass die reale Welt durch die Hände und den Verstand des Menschen entsteht. Jurij Merkel hofft, dass das AZTM erhalten bleibt und sich weiterentwickelt und dass der Maschinenbau wieder eine Branche wird, deren Produkte weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind – wie früher, als das Werk seine Erzeugnisse in Dutzende Länder der Welt exportierte.

Die Geschichte von Jurij Merkel ist eine Geschichte über Zeit, Menschen und Metall. Darüber, wie Arbeit vererbt wird und Charakter, Weltbild und Verantwortungsgefühl formt. Und darüber, dass hinter jeder Maschine immer ein Mensch steht – mit Erinnerung, Familie und Schicksal.

Ekaterina Loitschenko

Übersetzung: Anton Genza

Seine Zukunft mit der deutschen Sprache verbinden

Die deutsche Jugendbewegung aus Kökschetau war stets ein Motor für Innovationen, frische Ideen und positive Veränderungen in der Gesellschaft der Deutschen des Gebiets Aqmola „Wiedergeburt“. In ihren Reihen gibt es viele wirklich inspirierende Persönlichkeiten, deren Engagement und Einsatz für die gemeinsame Sache besondere Aufmerksamkeit verdienen.

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Irina Basanowa – Pädagogin aus Satpajew gewinnt die regionalen Wettbewerb von „Altyn Tugyr“

Die Grundschullehrerin Irina Basanowa, Vertreterin des Gymnasiums „Allgemeinbildende Schule Nr. 14“ der Stadt Satpajew in der Region Ulytau, wurde Siegerin der Gebietsrunde der republikanischen Mathematikolympiade „Altyn Tugyr“ für Grundschullehrkräfte.

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Die Personalakte von Wladimir Wajzel: „Ich schätze jeden Moment meines Lebens“

Fünfundsiebzig Jahre – das ist kein Alter, sondern eine goldene Zeit. Eine Phase, in der man nicht mehr zur Arbeit eilen muss, Kinder und Enkel erwachsen sind und vor allem die Möglichkeit entsteht, im Einklang mit sich selbst und den eigenen Interessen zu leben. Genau so nimmt diesen Lebensabschnitt Wladimir Wajzel wahr – Pädagoge, Musiker, Fotograf, gesellschaftlich Engagierter und aktiver Teilnehmer der deutschen ethnokulturellen Bewegung der Region Schambyl.

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Die Farbe des deutschen Erbes

Im Klub der deutschen Jugend „Juwel“ fand die kreative Veranstaltung „Die Farbe des deutschen Erbes“ statt, die der deutschen Kunst und ihren kulturellen Traditionen gewidmet war. Die Teilnehmenden machten sich mit deutschen Künstlern vertraut, erfuhren, was ein künstlerischer Stil ist, und erprobten sich in der kreativen Praxis, wobei sie ihr kreatives Denken weiterentwickelten.

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Dreikönigstag: Fest des Lichts und der Kreativität

In der Gesellschaft der Deutschen der Stadt Taras fand ein kreativer Workshop für Jugendliche statt, der dem Fest Dreikönigstag – dem Tag der Heiligen Drei Könige gewidmet war. Die Veranstaltung verband einen informativen und einen praktischen Teil und ermöglichte den Teilnehmenden, die kulturellen und geistigen Traditionen dieses bedeutenden Tages näher kennenzulernen.

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Wie Irina Fischbuch zur Bäuerin wurde

Aus dem Büro aufs Land: warum in der Pandemie der Großstadtdschungel gegen dörfliche Gemütlichkeit verlor, wie man allein ein Haus wieder instand setzt und warum „das Leben auf dem Land“ nicht beängstigend, sondern Perspektive hat Irina Fischbuch gibt ehrlich zu: Sie war immer ein Stadtkind. Doch als die Arbeit auf Pause gestellt wurde, stellte sich heraus, dass Freiheit kein Fitnessstudio-Abo ist, sondern ein eigenes Stück Land.

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Von Jahresergebnissen zu strategischen Aufgaben: Yevgeniy Bolgerts Blick

Das vergangene Jahr war für die Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ eine Zeit spürbarer Veränderungen und der Stärkung ihrer Positionen. Der Fonds hat kulturelle und Bildungsprogramme ausgebaut, die internationale Zusammenarbeit intensiviert und neue Entwicklungsrichtungen aufgezeigt. Über die Ergebnisse des Jahres, strategische Prioritäten und die nächsten Pläne sprachen wir mit Yevgeniy Bolgert, Senator des Parlaments der Republik Kasachstan und Vorsitzender des Aufsichtsrats.

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Bewahrte Erinnerung des Herzens: die Geschichte der Familie Magel

Die Geschichte der Familie Magel aus Balqasch ist ein lebendiges Spiegelbild der tragischen Seiten des Schicksals der Russlanddeutschen. Sie ist eine Chronik, die durch Verluste und Entbehrungen hindurch erlitten wurde und zu einem Beispiel außergewöhnlicher geistiger Standhaftigkeit sowie stiller, schöpferischer Lebensbejahung geworden ist.

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Wenn Traditionen Familien verbinden: die winterliche Familienakademie in Borowoje

Im Dezember fand im malerischen Ort Borowoje auf dem Gelände des Sanatoriums „Schumbaktas“ die Überregionale Familienwinterakademie „Vor- und Weihnachtszeit in einer ethnisch deutschen Familie“ statt – eine überregionale Familienwinterakademie, die den Weihnachtstraditionen der ethnischen Deutschen gewidmet war.

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Weihnachtlicher Dezember im Deutschen Zentrum Karaganda

Der Dezember im Deutschen Zentrum Karaganda und seinen Zweigstellen wurde zu einer Zeit besonderer Gemütlichkeit, der Erwartung eines Wunders und lebendiger Begegnungen. Den ganzen Monat über fanden hier Veranstaltungen rund um Weihnachten und den Advent statt, die Kinder, Erwachsene und Vertreter der älteren Generation zusammenführten und den Dezember mit herzlichen Treffen und festlicher Stimmung erfüllten.

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Feierliche Eröffnung des neuen Hauses der Freundschaft in Qysylorda

In der Stadt Qysylorda fand die feierliche Eröffnung des neuen Gebäudes des Hauses der Freundschaft statt, das im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum der Volksversammlung Kasachstans errichtet wurde. An der Eröffnungszeremonie nahmen der stellvertretende Vorsitzende der Versammlung des Volkes Kasachstans, Leiter des Sekretariats der VVK in der Präsidialverwaltung der Republik Kasachstan, Marat Asylchanow, der Akim des Gebiets Qysylorda, Nurlybek Nalybajew, sowie Abgeordnete des Senats und des Mäschilis des Parlaments teil.

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Wandkalender zum 30-jährigen Jubiläum des VDJK: Geschichte und Gegenwart im Blick

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Verbandes der deutschen Jugend Kasachstans (VDJK) wurde ein Wandkalender erstellt, der die Geschichte und Entwicklung der Organisation eindrucksvoll widerspiegelt. Auf seinen Seiten sind sowohl die Menschen zu sehen, die an den Anfängen standen und einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Jugendbewegung leisteten, als auch die heutigen Führungspersönlichkeiten, die Traditionen fortführen und neue Wege entwickeln.

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Advent auf Balqascher Art: „Hygge-Vibes“ vor der Kulisse des Dezembers

Und das ist nicht nur weihnachtliche Hektik – es ist ein einzigartiges, authentisches Erlebnis, durchdrungen vom Wind der Steppe, vom Duft des Glühweins – eines deutschen „alchemistischen Elixiers“ – und vom Aroma frischer Tannenzweige. Es ist auch die Zeit, in der Traditionen zum Mainstream werden und Familienwerte zum wichtigsten Trend der Saison.

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Dort, wo Weihnachten lebt

Vom 20.–21. Dezember veranstaltete die Hauptstadtvereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ ein großes Weihnachtsereignis, das sich für zwei Tage in einen echten Raum des Festes, der Kreativität und der herzlichen Begegnung verwandelte. Diese Tage wurden zu einem leuchtenden Abschluss des Jahres und vereinten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in einer Atmosphäre der Erwartung des Wunders und der Freude von Weihnachten.

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Der Geist der Weihnacht: deutsche Traditionen auf dem Weihnachtsmarkt in Astana

Weihnachtsmärkte in Deutschland gelten zu Recht als eines der bekanntesten Symbole der Winter- und Weihnachtszeit. Mit Beginn des Dezembers füllen sich die zentralen Plätze der Städte mit dem sanften Licht von Lichterketten, dem Duft von heißem Glühwein und gerösteten Mandeln, den Klängen weihnachtlicher Musik und einer leisen Vorfreude auf das Wunder der Weihnacht. Jeder Markt ist einzigartig: Mancherorts werden alte Rezepte sorgsam bewahrt, andernorts von Generation zu Generation handwerkliche Traditionen weitergegeben, und wieder anderswo stehen Musik und Bräuche im Mittelpunkt. Doch eines verbindet sie alle – das Gefühl von Gemütlichkeit, Wärme und Gemeinschaft. Ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Märkte ist zudem traditionelles deutsches Streetfood, das eine besondere Atmosphäre lebendiger Festlichkeit schafft.

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In Astana fand die Sitzung des Kuratoriums der 3. Amtsperiode statt

Im Kasachisch-Deutschen Zentrum der Stadt Astana fand die erste Sitzung des neu gewählten Kuratoriums des Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ statt. Das Treffen stellte einen wichtigen Schritt bei der Festlegung strategischer Prioritäten sowie bei der Verteilung zentraler Zuständigkeitsbereiche unter den Mitgliedern des Kuratoriums dar.

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Stipendien für Sprachassistenzen (m/w/d) in Kasachstan/Kirgistan/Usbekistan im Auftrag des Bundesministeriums des Innern

Im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministeriums des Inneren in den Staaten Osteuropas und Zentralasiens organisiert das Goethe-Institut ein Stipendienprogramm für Einsätze als Sprachassistenzen an Kulturhäusern der Deutschen Minderheiten in deren Siedlungsgebieten für 10 Monate.

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Vertreter des Deutschen Kulturzentrums Schymkent besuchten Schulen

Vertreter des Deutschen Kulturzentrums der Stadt Schymkent – Artur Dreiling und Egor Kurnossow – führten Informations- und Aufklärungsveranstaltungen an drei Schulen der Stadt durch: Nr. 9, Nr. 20 und Nr. 43. Ziel der Besuche war es, die Schülerinnen und Schüler mit der Arbeit des Zentrums vertraut zu machen, ihr Interesse an der deutschen Sprache zu wecken und junge Menschen für kulturelle und bildungsbezogene Initiativen zu gewinnen.

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Das Fest Nikolaustag: eine warme Atmosphäre, Kreativität und Begegnung mit Traditionen

In den Zweigstellen der Gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen „Wiedergeburt“ wurde eines der wärmsten und beliebtesten Winterfeste gefeiert – der Nikolaustag. Dieses Fest vereint Kinder und Jugendliche in der Erwartung eines Wunders, durch gute Traditionen und kreative Inspiration.

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Magie der Weihnacht in jeder Scheibe: Die Geheimnisse des deutschen „Weihnachtsstollens“

In der Vorweihnachtszeit, auf der Suche nach authentischen und unvergesslichen Eindrücken, fand in Aqsu ein Workshop zur weihnachtlichen Küche der Russlanddeutschen statt, der dem berühmten Stollen gewidmet war. In dem Studio herrschte eine wahrhaft zauberhafte Atmosphäre.

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Nikolaustag im „Wunderkind“: ein Wunder, auf das Kinder warten

Anfang Dezember fand in der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in der Stadt Astana eines der beliebtesten Kinderfeste statt – der Nikolaustag. Dieser besondere Tag erfüllt die Atmosphäre mit Wärme und freudiger Erwartung, denn die Kinder hoffen sehnsüchtig auf ein kleines Wunder und auf die Begegnung mit dem gutherzigen Heiligen Nikolaus.

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Der berühmte russische Dichter deutscher Herkunft Afanassi Fet

Am 23. November 1820 wurde im Dorf Nowosjolki im Gouvernement Orjol Afanassi geboren – der zukünftige große russische Lyriker. Seine Mutter war Charlotte-Elisabeth Becker, sein Vater der Adlige Ilja Schenschin. Da die Ehe der Eltern von der orthodoxen Kirche nicht anerkannt wurde, durfte der Junge nicht den Familiennamen Schenschin tragen und wurde unter dem Mädchennamen seiner Mutter Fet eingetragen. Dieser Name wurde später zu seinem literarischen Pseudonym, das ihn ein Leben lang begleiten sollte.

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Den ersten Advent begrüßen: Traditionen, Wärme und der Duft von hausgemachtem Gebäck in Ridder

In der regionalen Zweigstelle der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ in der Stadt Ridder feierten die Teilnehmer des Projekts „Netzwerk der Begegnungszentren“ den ersten Advent.

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Jubiläumsfeier in Michailowka

Am 29. November öffnete das Kulturhaus von Michailowka seine Türen für ein farbenfrohes und bedeutendes Ereignis – ein Begegnungskonzert, das gleich drei wichtige Jubiläen würdigte: 30 Jahre Volksversammlung Kasachstans, 35 Jahre „Gesellschaftliche Stiftung Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“, 15 Jahre Begegnungszentrum der Deutschen im Dorf Schelesinka.

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Familienklub im Dorf B. Momyschuly: Tanz-Workshop

Im Dorf B. Momyschuly fand ein spannendes Ereignis statt: Im Rahmen des Projekts „Familienklub“ wurde ein Workshop zu deutschen Volkstänzen durchgeführt. Teilnehmende waren Kinder und ihre Eltern, die mit großem Interesse in eine Atmosphäre voller Freundschaft, Kreativität und fröhlicher Bewegung eintauchten. Während des Workshops lernten die Familien bekannte deutsche Volkstänze kennen – jeder mit seiner eigenen Geschichte, seinem besonderen Charakter und seiner Stimmung.

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Scharlachrote Segel in Taras

Der Besuch des Dramatischen Theaters durch die Mitglieder des Klubs „Goldene Zeit“ der Deutschen Gesellschaft des Gebietes Schambyl ist bereits zu einer guten Tradition geworden. Menschen im fortgeschrittenen Alter können nicht immer selbstständig ins Theater gehen – gemeinsam ist es viel einfacher. Zudem hat die Theaterleitung uns Abonnements für die gesamte Spielsaison zur Verfügung gestellt.

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Musikalischer Unterricht im Vorschulbildungszentrum „Wunderkind“: Wie Musik hilft, Sprache und Kultur zu bewahren

In den Zentren der zusätzlichen vorschulischen Bildung „Wunderkind“ nimmt die ethnokulturelle Arbeit einen wichtigen Platz ein. Ein zentraler Bestandteil des Programms ist der Kreis für musikalisch-tänzerische Kreativität mit ethnischem Schwerpunkt, den Gulmzhan Bertaewa leitet. Musikalische Aktivitäten ermöglichen es den Kindern, den deutschen Sprachklang und Elemente der Folklore leicht, natürlich und mit großem Interesse kennenzulernen.

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Familienclub in Karaganda: Gemeinsam ist wichtiger

Im regionalen Deutschen Zentrum in Karaganda wurde erfolgreich das Projekt Familienclub umgesetzt, das darauf ausgerichtet ist, Familien in die Stärkung der Verbindung zwischen den Generationen einzubeziehen. Den Abschluss bildete eine eindrucksvolle zweitägige Abschlussveranstaltung, der alle Familien zu Workshops und Präsentationen zusammenführte. Während seiner Arbeit entwickelte sich der Familienclub zu einem Ort, an dem Eltern und Kinder nicht nur Zeit miteinander verbrachten, sondern auch Kultur und Geschichte ihrer Vorfahren durch Kreativität, Handwerk, Musik und Traditionen neu entdeckten.

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Die situative Methode im Fremdsprachenunterricht: Vortrag einer Dozentin der Regionalgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Akmolinsk an der A. Puschkin-Universität

Anastasija Schakupowa hielt einen Vortrag zum Thema „Die Situationsmethode im Fremdsprachen- und Übersetzungsunterricht“ für Studierende der Staatlichen Universität Leningrad namens A. Puschkin.

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Aktivistin des deutschen Jugendklubs „Zodiak“ gewinnt Wettbewerb der deutschen Botschaft

Die Aktivistin des deutschen Jugendklubs „Zodiak“, Alesia Vitik, hat den Videowettbewerb gewonnen, der von der deutschen Botschaft im Rahmen der Tage der Deutschen Sprache veranstaltet wurde. Der Wettbewerb hatte zum Ziel, die deutsche Sprache und Kultur unter Jugendlichen bekannt zu machen. Alesias Arbeit wurde von der Jury ausgezeichnet, und als Preis erhielt sie die Möglichkeit, nach Astana zu reisen und an einem von den Organisatoren vorbereiteten Kultur- und Bildungsprogramm teilzunehmen. Während der Reise besuchten die Teilnehmer eine Reihe von Veranstaltungen rund um die deutsche Kultur und Sprache. Eines der wichtigsten Ereignisse war ein klassisches Konzert. Alesia teilte ihre Eindrücke mit: „Es erwartete uns ein reichhaltiges Kulturprogramm: Wir besuchten ein klassisches Konzert und tauchten in die Atmosphäre der Musikwerke von Beethoven, Faust und anderen europäischen Komponisten ein. Die Reise hinterließ viele angenehme Eindrücke und bleibt uns wegen der Begegnungen und neuen Erfahrungen in Erinnerung.“

Übersetzung: Anton Genza

Türen öffnen, Möglichkeiten eröffnen: „Tag der offenen Tür“ im „Diamant“

Im Klub der deutschen Jugend „Diamant“ fand der lang erwartete Tag der offenen Tür statt – ein lebendiges und farbenfrohes Ereignis, das dem Geburtstag des Klubs gewidmet war. Die Veranstaltung vereinte all jene, die die Aktivitäten von „Diamant“ besser kennenlernen, die Atmosphäre der Jugendbewegung spüren und neue Möglichkeiten für sich entdecken wollten.

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Plätzchen, Punsch und gute Laune

Im Jugendklub der Deutschen Jugend „Juwel“ in Taras fand ein gemütlicher und wirklich kreativer Kulinarientag statt, der für die Teilnehmenden ein schöner Anlass war, gemeinsam Zeit zu verbringen. Das Programm umfasste das Backen von Plätzchen und die Zubereitung eines aromatischen Punsches – zwei Aktivitäten, die die Gruppe in einer freundlichen und inspirierenden Atmosphäre vereinten.

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Tag der offenen Tür im Jugendklub „Juwel“

Im Jugendklub „Juwel“ in Taras fand ein lebendiger und vielseitiger Tag der offenen Tür statt, der Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aus den Schulen und Colleges der Stadt zusammenbrachte. Die Teilnehmenden waren zwischen 12 und 19 Jahre alt, darunter sowohl neue Gäste als auch langjährige Mitglieder, die bereits fester Bestandteil des „Juwel“-Teams sind.

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Neue berufliche Erfahrungen: Die Teilnahme von Anastassija Kowalenko am Moskauer Seminar zur Evaluation der Effektivität ethnokultureller Projekte

Vom 30. Oktober bis 5. November fand in Moskau ein Fortbildungsseminar zum Thema „Evaluation der Effektivität ethnokultureller Projekte“ statt, organisiert vom Kultur- und Geschäftszentrum „Russisch-Deutsches Haus“. Die Veranstaltung vereinte Fachleute aus verschiedenen Regionen Russlands sowie Vertreter Kasachstans, Usbekistans und Kirgisistans, die an der Entwicklung moderner Ansätze in der ethnokulturellen Arbeit interessiert sind. Kasachstan wurde durch Anastassija Kowalenko vertreten, die Projektkoordinatorin des „Netzwerks der Begegnungszentren“ in Karaganda.

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In Balqasch bekommt der „Nikolaustag“ ein Upgrade

DIY-Stiefel zum Nikolaustag: Wie die Deutschen in Balchasch einzigartige Geschenkstiefel gestalten.

Sie sind gleichzeitig Süßigkeitenbehälter und „Fashion Statement“. Von umweltfreundlichen Materialien bis hin zu personalisierten Prints und Applikationen: Vintage trifft auf Avantgarde, und alte Stoffreste erhalten ein zweites Leben, indem sie sich in ultramoderne Details verwandeln.

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Neue Horizonte: Alexej Ontschukow besuchte den Klub der deutschen Jugend „Spass“ in Ust-Kamenogorsk

Auf der Sitzung des Rates des Bundes der deutschen Jugend Kasachstans erfuhr Maria Serikowa, Leiterin des Jugendklubs „Spass“ in Ust-Kamenogorsk, dass der Berater für effektives Denken und Managementpraxis Alexej Ontschukow auf Dienstreise in ihrer Heimatstadt sein würde. Maria nutzte die Chance und lud ihn zu einem Treffen mit dem aktiven Kern des Klubs ein – und diese Initiative erwies sich als mehr als rechtzeitig.

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Treffen der „Schule des dritten Lebensalters“: Diabetesprävention, musikalische Inspiration und belebende Gymnastik

Die Unterrichtsstunde der Schule des dritten Lebensalters begann ungewöhnlich – mit einem Ausschnitt aus G. F. Händels „Ode zum Tag der heiligen Cäcilia“, was sofort eine besondere Atmosphäre schuf. Die Musik bereitete alle sanft auf das Gespräch über Gesundheit vor.

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Der warme Duft des Festes: In Ridder wurde der Martinstag gefeiert

Am Vorabend des Martinstags fand in der Regionalvertretung der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ in der Stadt Ridder ein herzliches und gemütliches Treffen statt. Die Teilnehmer des Kreises „Küche” des Projekts „Netzwerk der Begegnungszentren” beschlossen, diesen schönen Feiertag auf besondere Weise zu begehen – mit dem Duft von frischem Gebäck und einer gemütlichen Atmosphäre der Freundschaft.

Im Laufe des Treffens lernten die Kinder die Geschichte und Traditionen der Feierlichkeiten zum Martinstag kennen und erfuhren, wie dieser Tag in Deutschland begangen wird, wo er für Güte, Großzügigkeit und gegenseitige Hilfe steht. Begleitet von fröhlichen Gesprächen und Gelächter backten die Teilnehmer leckere hausgemachte Kekse und verzierten diese anschließend mit viel Freude, sodass jedes Stück zu einem kleinen Festtagsgebäck für Freunde wurde.

Solche Veranstaltungen schaffen eine Atmosphäre der Verbundenheit, Freundschaft und Herzlichkeit.

Maria Gorbatschowa

Übersetzung: Anton Genza

Martin Luther – der große Reformator

„Wenn man mir sagte, dass morgen das Ende der Welt komme, würde ich noch heute ein Bäumchen pflanzen.“
„Wenn ein Mensch glaubt, kann ihn nichts aufhalten.“
„Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.“
— Martin Luther

Diese Worte spiegeln die innere Welt des Denkers, Theologen und Humanisten wider, dessen Glaube und Überzeugungen zur Grundlage der geistigen Reformation Europas wurden.

In der Vereinigung der Deutschen des Gebiets Schambyl fand eine Sitzung des Klubs „Virtuelles Museum“ statt, die einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Weltgeschichte gewidmet war – Martin Luther, dem großen Reformator des 16. Jahrhunderts. Das Thema der Begegnung weckte lebhaftes Interesse unter den Teilnehmern.

Während der Sitzung wurde ein Videoprojekt über das Leben und Wirken Martin Luthers präsentiert, das die Anwesenden mit seinem Schicksal, seinen Ansichten und dem geistigen Erbe eines Menschen vertraut machte, der den Lauf der Weltgeschichte veränderte.

Die Mitglieder des Klubs erfuhren über Luthers Kindheit und Jugend, sein Studium an der Universität Erfurt, seinen Eintritt in den Augustinerorden sowie über die Wendepunkte seines Lebens, die zur Entstehung einer neuen religiösen Bewegung – des Protestantismus – führten.

Besonders hervorgehoben wurde das historische Ereignis des Jahres 1517, als Martin Luther seine berühmten 95 Thesen veröffentlichte und damit den Missbräuchen der katholischen Kirche entgegentrat. Dieser Schritt wurde zum Beginn der Reformation, die das geistige und kulturelle Gesicht Europas veränderte.

Im Film wurden auch Auszüge aus Luthers Schriften gezeigt sowie Szenen, die seiner Übersetzung der Bibel ins Deutsche gewidmet waren – ein Werk, das die Grundlage der modernen deutschen Literatursprache legte und zu einem Symbol geistiger Aufklärung wurde.

Die Sitzung des Klubs wurde von einer Diskussion über die Bedeutung von Luthers Ideen für die deutsche Kultur und die Weltzivilisation begleitet. Die Teilnehmer betonten, dass sein Streben nach Wahrheit, seine Unabhängigkeit des Denkens und seine Treue zum Glauben bis heute ein Beispiel für Mut und moralische Standhaftigkeit sind.

Zum Abschluss der Begegnung wurde ein Gedanke ausgesprochen, der zum Leitmotiv der Sitzung wurde:

„Martin Luther ist nicht nur ein Reformator, er ist ein Symbol der inneren Freiheit des Menschen, der an die Kraft des Geistes und des Wortes glaubt.“

Solche Treffen des Klubs „Virtuelles Museum“ helfen den Teilnehmern, das Erbe der deutschen Kultur, die Geschichte großer Persönlichkeiten und ihren Einfluss auf die Entwicklung der Menschheit tiefer zu verstehen.

Text und Fotos: Ewgenija Kober

Übersetzung: Anton Genza

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