30 Jahre VDJK: Oksana Reidel-Rostalski Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Oksana Reidel-Rostalski, Leiterin des Amtes für soziale Angelegenheiten, Jugend und Sport bei der Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen Der Weg von Oksana Reidel in der Selbstorganisation der Deutschen in Kasachstan begann mit der Tätigkeit als Dozentin in Kursen in Pawlodar und Scherbakty. Danach leitete sie Jugendclubs und wurde aktives Mitglied des Jugendverbandes der Deutschen Kasachstans (VDJK). Ein wichtiger Meilenstein in ihrer beruflichen Entwicklung war die Arbeit bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), wo Oksana Jugendprojekte in den Ländern Zentralasiens koordinierte. Der Umzug nach Deutschland eröffnete eine neue wichtige Etappe in ihrem Leben: „Hier setzte ich meine berufliche Tätigkeit zunächst als Pädagogin fort, später als Referentin für Jugendfragen bei der Stadtverwaltung und schließlich als Leiterin des Amtes. Alle diese Stationen, jede Position und jedes Projekt sind für mich bedeutend und wertvoll, da sie mit der Arbeit mit Menschen und der Entwicklung von Jugendinitiativen verbunden sind.“ Begegnung mit den Jugendclubs und dem Jugendverband der Deutschen „Meine erste Begegnung mit einem deutschen Jugendclub hatte ich mit etwa 20 Jahren, als ich das Pädagogische Kolleg abgeschlossen hatte und in meine Heimat zurückkehrte, um zu unterrichten. In Pawlodar besuchte ich erstmals einen deutschen JugendClub, und diese Initiative inspirierte mich so sehr, dass ich nach meiner Rückkehr in meinen Heimatort Scherbakty dort einen eigenen Club gründete. Wir nannten ihn Blümchen – und er trägt diesen Namen bis heute. Energie, Kommunikation, Ideenaustausch, ein unerschöpflicher Strom von Initiativen – all das hat mich motiviert und zu neuen Projekten inspiriert. Es war eine Freude zu sehen, dass die Jugendlichen mit Begeisterung auf Ideen reagierten und sich aktiv an den Aktivitäten des Clubs beteiligten. Wir führten viele interessante Projekte durch, die die Teilnehmenden verbanden und förderten. Dann folgte ganz selbstverständlich die Bekanntschaft mit dem Jugendverband: Treffen, regelmäßige Seminare, Kooperationen mit anderen Städten, Erfahrungsaustausch. Besonders deutlich spürte ich damals die Formel ‚eins plus eins ist gleich drei‘ – wenn gemeinsame Arbeit ein Ergebnis bringt, das weit größer ist als die Summe der Einzelleistungen.“ Was mir die Teilnahme an der Jugendbewegung gegeben hat „Für mich ist das eine Frage ohne Grenzen – die Teilnahme an der Jugendbewegung der Deutschen in Kasachstan hat mir unendlich viel gegeben. Es sind Kommunikationsfähigkeiten, Methoden der Arbeit, das Gefühl von Unterstützung und Halt sowie ein stabiles Fundament für meine persönliche Entwicklung. Alle Stationen meines Weges in dieser Bewegung haben mich geprägt – meinen Charakter, meine Arbeitsweise, meinen Stil. Ich lernte, Veranstaltungen selbst zu organisieren, mit Jugendlichen und Erwachsenen zu arbeiten, Partnerschaften aufzubauen. Ich beobachtete die Führungspersönlichkeiten, die an meiner Seite waren, und übernahm von ihnen wertvolle Erfahrungen: wie man Projekte schreibt, umsetzt, auswertet und korrekt darüber berichtet. Die Liebe zur Projektarbeit ist in mir bis heute geblieben. Auch hier in Deutschland stütze ich mich oft auf diese Erfahrungen. Denn die Finanzierung von Jugendarbeit ist hier kein Pflichtteil der kommunalen Arbeit, sondern freiwillig. Wenn die Stadt finanzielle Schwierigkeiten hat, werden Jugendprojekte nur minimal oder gar nicht gefördert. Aber dank der in Kasachstan erworbenen Fähigkeiten finde ich Lösungen: Wo keine Mittel sind, suche ich nach Möglichkeiten; wo Ressourcen vorhanden sind, nutze ich sie so effektiv wie möglich. Selbst in meinem Führungsstil finden sich Spuren jener Zeit. Ich erinnere mich an die Schulungen in Moskau für Leiter von Jugendorganisationen, an zahlreiche Seminare zum Teambuilding – und all dieses Wissen setze ich heute ein, wenn ich Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen führe. Das alles war ein Anstoß und ein solides Fundament für meine berufliche und persönliche Entwicklung.“ Besonders prägende Projekte „Ein einzelnes Projekt hervorzuheben, fällt mir schwer – mir kommt sofort eine ganze Reihe in den Sinn. Es sind ohne Zweifel die Sprachlager. Diese Lager vermittelten in kurzer Zeit eine unglaubliche Energie, Freude und Begeisterung. Ich beobachtete, wie junge Menschen, die aus verschiedenen Städten und Clubs kamen und einander vorher nicht kannten, innerhalb von zwei Wochen zu engen Freunden wurden – und bei der Abreise die Tränen nicht zurückhalten konnten. Diese Verbindungen hielten über Jahre, und mit jedem neuen Lager kamen neue Freundschaften hinzu, während alte erneuert wurden. Die Lager bedeuteten nicht nur Freundschaft – sie förderten Kreativität, lehrten, Aufgaben „hier und jetzt“ zu lösen, stärkten das Gefühl der Einheit und Zugehörigkeit zur Jugendorganisation und zu den eigenen deutschen Wurzeln. Ein wichtiger Bestandteil waren auch die vielfältigen Workshops am Nachmittag: dort konnte man zusätzliche Fähigkeiten einbringen, neue Informationen gewinnen, die für das weitere Leben jedes Teilnehmers so wertvoll waren. Die emotionale Resonanz dieser Lager begleitet mich bis heute. Schon beim Gedanken daran kehren Euphorie, Dankbarkeit und Freude zurück – Gefühle, die ich untrennbar mit diesem Bereich der Arbeit verbinde.“ Die Zukunft des Jugendverbandes der Deutschen Kasachstans „Ich sehe die Zukunft des Verbandes in der kontinuierlichen Bewegung nach vorne, ohne beim Erreichten stehenzubleiben. Wichtig ist es, zurückzublicken, die Erfahrungen wertzuschätzen und sich darauf zu stützen – und gleichzeitig mutig neue Horizonte zu eröffnen. Man darf sich vor Schwierigkeiten nicht beugen. Gibt es keine Teilnehmenden, muss man sie suchen, nicht warten, bis sie von selbst kommen. Man muss dorthin gehen, wo sich die Jugend aufhält, und von sich erzählen. Wenn eine Ankündigung keine Resonanz findet – dann im direkten Gespräch. Dieses Prinzip wende ich auch in meiner heutigen Arbeit an und empfehle es jeder Leitungsperson in den Clubs und im Verband: nicht aufgeben in der modernen Welt, in der Handy und Informationsflut eine so große Rolle spielen. Natürlich soll man alle Möglichkeiten nutzen, um bekannt zu werden – Online-Streams, Veröffentlichungen, soziale Medien. Aber dabei darf man nicht vergessen: Nichts ersetzt das persönliche Gespräch. Über Pläne und Veranstaltungen berichten, Geschichten teilen – überall dort, wo sich die Gelegenheit bietet. Die Zukunft des Verbandes liegt auch darin, dass junge Menschen in Kasachstan mit deutschen Wurzeln ihre Kultur bewahren und weiterentwickeln. Heute gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, Deutsch zu lernen und zu praktizieren – auch über das Internet. Deshalb sehe ich die Zukunft des Verbandes in einer stetigen, kontinuierlichen Arbeit mit Jugendlichen, in der Gewinnung neuer Mitglieder und darin, dass die Wurzeln und die Kultur der Deutschen in Kasachstan weiterleben. Im Jubiläumsjahr wünsche ich dem Verband der Deutschen Jugend Kasachstans viele Jahre des Gedeihens, unermüdliche Aktivität, zahlreiche interessante Projekte und lebendige, unvergessliche Begegnungen. Mögen neue engagierte Mitglieder kommen, voller Ideen für frische Projekte. Von Herzen wünsche ich eine enge Zusammenarbeit mit Deutschland und einen aktiven Austausch unter den Mitgliedern – denn dies war und bleibt immer eine starke Motivation, die deutsche Sprache zu erlernen und die Aktivitäten insgesamt weiterzuentwickeln. Möge der Verband stets unerschütterliches Vertrauen in die eigenen Kräfte haben und den Mut, neue Formate und Projekte auszuprobieren, um unerwartete Ergebnisse zu entdecken. Und selbstverständlich wünsche ich eine sorgfältige und beständige Unterstützung durch die regionalen Zentren und städtischen Jugendclubs, damit die Rückkopplung stark, verlässlich und inspirierend bleibt.“
30 Jahre VDJK: Nikolai Fast Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Nikolai Fast, Direktor der Gesellschaft der Deutschen der Region Dschambul, Übersetzer, Programmleiter. Meine erste Begegnung mit dem VDJK fand 1995 statt. Damals wurde ich zu einem Treffen im 40. Gymnasium eingeladen, wo der Verband vorgestellt wurde. Ich erinnere mich gut an die Atmosphäre: viele junge Menschen, neue Ideen und das Gefühl von etwas Bedeutendem, das gerade erst beginnt. Einige Jahre später, 1999, wurde ich aktives Mitglied des deutschen Jugendclubs in Taras. Genau in dieser Zeit bekam der Club seinen schönen und vielsagenden Namen – „Juwel“. Für mich wurde das zu einem echten Ausgangspunkt meines persönlichen Weges im VDJK. Die Teilnahme an der Jugendbewegung der Deutschen Kasachstans wurde für mich zu einer wahren Lebensschule. Sie schenkte mir Begegnungen mit vielen interessanten und außergewöhnlichen Menschen, mit denen wir gemeinsam zahlreiche Treffen, Projekte und Veranstaltungen erlebten. Diese Momente waren nicht nur Unterhaltung – sie wurden zu echten Lektionen in Kommunikation, Freundschaft und gegenseitigem Verständnis. Dank meines Heimatclubs konnte ich meine Schüchternheit und Zurückhaltung überwinden, lernte, selbstbewusster zu sein und mutiger „auf die Bühne“ zu treten. Man kann sagen, dass ich dort meine ersten Schritte im öffentlichen Auftreten gemacht habe – und diese Erfahrung hilft mir bis heute. Doch das Wertvollste, was mir die Bewegung gegeben hat, ist das Gefühl, zu etwas Größerem zu gehören. Wir waren und bleiben Teil eines großen Teams, in dem jeder seine Fähigkeiten entfalten und seinen Beitrag leisten kann. Ich denke, für viele Generationen junger Menschen wurde die Bewegung zu einer Art Sprungbrett: Manche fanden hier Freunde fürs Leben, andere ihren Beruf, wieder andere eine innere Stütze. Das einprägsamste Projekt Das ist wohl eine der schwierigsten Fragen. Jedes Projekt war auf seine Weise einzigartig und besonders. Eines hervorzuheben wäre so, als würde man fragen, welcher Ton in einer Melodie der wichtigste sei. Ohne jeden einzelnen würde die Musik nicht so harmonisch klingen. Genauso ist es mit den Projekten: Große Veranstaltungen begeisterten durch ihren Umfang, kleine lokale Treffen schenkten ein besonderes Gefühl von Nähe und Freundschaft. Für mich liegt der Wert darin, dass gerade ihre Vielfalt und gegenseitige Ergänzung die Teilnahme an der Bewegung so reich und unvergesslich gemacht haben. Wie ich die Zukunft des VDJK sehe Die Zukunft des VDJK liegt in den jungen Menschen, die in die Bewegung kommen und neue Ideen mitbringen. Ich denke, der Verband wird auch weiterhin eine Plattform bleiben, auf der junge Leute Freunde finden, sich entwickeln, ihre Identität spüren und gemeinsam Projekte verwirklichen können, die das Leben zum Besseren verändern. Darin liegt meiner Meinung nach die Stärke des VDJK – die Fähigkeit, Generationen zu vereinen, die Vergangenheit zu bewahren und die Zukunft zu gestalten. Im Jubiläumsjahr möchte ich dem Verband der deutschen Jugend Kasachstans weiteres Gedeihen, Energie und Inspiration wünschen. Möge die Bewegung weiterhin die Herzen junger Menschen verbinden, ihnen helfen, ihre Talente zu entfalten, treue Freunde zu finden und sich als Teil einer großen Familie zu fühlen. Ich möchte allen danken, die jemals an der Seite des VDJK waren: jenen, die am Anfang standen, die den Verband entwickelt haben und denen, die diese Arbeit heute fortsetzen. Dank euch lebt und wächst die Union. Möge sie noch viele leuchtende Projekte, glückliche Geschichten und neue Generationen erleben, für die der VDJK genauso wichtig wird, wie er es einst für mich war.
30 Jahre VDJK: Nadeshda Geier Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Nadeshda Geier (Burlutzkaja), Vorsitzende des VDJK von 2006 bis 2011, Grundschullehrerin in Deutschland. Die wichtigste Rolle im Moment: Kinder zu selbstständigen, gebildeten Menschen mit hoher sozialer Verantwortung, warmem Herzen und kühlem Kopf erziehen. Zum ersten Mal lernte ich den Verband der Deutschen Jugend Kasachstans am 4. April 1998 kennen, als wir – Studierende der Kasachischen Staatlichen Universität für Weltsprachen und Internationale Beziehungen mit deutschen Wurzeln – in das Deutsche Haus in Almaty eingeladen wurden, um die Idee der Eröffnung eines Jugendclubs zu besprechen. Damals konnte ich mir noch nicht vorstellen, dass ich die folgenden zehn Jahre jedes Wochenende im Deutschen Haus verbringen und mich ganz und gar dem Jugendklub „Juwenta“ widmen würde. Auch konnte ich mir nicht vorstellen, einmal Vorsitzende dieses Jugendclubs und sogar Vorsitzende des Verbandes zu werden. Für mich war der Club damals etwas Besonderes: Treffen mit Freunden, gemeinsame Projekte, die Suche nach Ideen und ein gemeinsames Ziel, das uns verband. Professionelle Moderatoren brachten uns bei, wie man Projekte aufbaut – so, wie es erwachsene Fachleute tun. Auch heute, Jahre später, nutze ich dieses Wissen weiterhin – mit meinen eigenen Kindern, mit meiner Klasse und dem gesamten Schulteam. Eines als das erinnerungswürdigste Projekt auszuwählen, ist unmöglich – jedes war einzigartig, auf seine Weise wichtig und besonders. Manche entstanden wie von selbst, andere verlangten uns schlaflose Nächte, lange Suche nach Lösungen, Tränen und Zweifel ab. Doch am Ende lohnten sich die Mühen immer. Besonders lebendig ist mir die Tournee des Musicals „Wilhelm Tell“ durch die frostigen sibirischen Dörfer in Erinnerung geblieben: die gemütliche, fast familiäre Atmosphäre nach den Konzerten, die herzlichen Begegnungen und Dankesworte der ehemaligen Landsleute, das Gefühl von Stolz auf unsere kasachstanischen Talente und auf die Unterstützung, die junge Begabungen in den Regionalgesellschaften „Wiedergeburt“ erhielten. Und dann gab es noch ein Projekt, das mich am tiefsten berührte – die Schaffung eines Archivs der Angehörigen der Arbeitsarmee. Ich hatte nie die Gelegenheit, mit meinen Großeltern über die Vergangenheit zu sprechen, und genau diese Interviews eröffneten mir das schwere Schicksal meiner Vorfahren. Sie gaben mir Wissen und Erinnerungen, die ich weitergeben möchte – an alle künftigen Generationen. Dem VDJK möchte ich eines wünschen: Liebt eure Arbeit weiterhin, steckt eure Seele hinein, habt keine Angst zu diskutieren und Neues zu suchen, geht mit der Zeit, aber vergesst niemals die Vergangenheit, unsere Wurzeln, und pflegt die deutsche Sprache, damit sie lebt und klingt – trotz des Einflusses des Englischen.
30 Jahre VDJK: Kristina Larina (Libricht) Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Kristina Larina (Libricht), Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Jugend Kasachstans (VDJK) „In die Gesellschaft der Deutschen ‚Wiedergeburt‘ kam ich nicht von Kindheit an – alles begann erst in der 10. Klasse, als die Frage nach meiner Zukunft aufkam und ich beschloss, sie mit der deutschen Sprache zu verbinden. So landete ich im deutschen Jugendklub Vorwärts in Almaty. Als ich zum ersten Mal die Schwelle des Deutschen Hauses überschritt, traf ich Menschen, die mich inspirierten: Anastasia Rimmer, Anna Archipowa, Elena Schumacher, Polina Firsowa, Artjom Schirmer, Tatjana Miroschnik … So begann mein Aufstieg in der Jugendbewegung der Deutschen Kasachstans. Was sie für mich bedeutet … In erster Linie – das sind die Menschen. Es ist ein grenzenloser Kreis an Bekanntschaften auf der ganzen Welt, die deutsche Sprache und ein tiefes Verständnis der Geschichte meiner Familie. Ich könnte Millionen Worte darüber schreiben, wie stolz ich auf unsere Jugendlichen bin, wie ich mit ihnen ihre Schwierigkeiten durchlebe und mich über ihre Erfolge freue. Wie dankbar ich für jeden gemeinsam erlebten Tag bin. Aber es gibt einen Satz, der all das besser ausdrückt: „Wenn wir zusammen sind – ist niemand besser.“ Der VDJK ist keine Geschichte über „Ich allein“. Es ist eine Verbindung von Erfahrung und modernem Blick. Ich erinnere mich an viele Projekte, aber besonders wertvoll sind mir die, die wir mit Katja Loitschenko gemacht haben: die Erstellung von Videotagebüchern – einem echten Erinnerungsfundus, den man auch nach Jahren wieder anschauen kann. Wir probierten verschiedene Formate: Tagebücher, Nachrichten, Vlogs. Und ich wünsche mir, dass die Jugendlichen diese Ideen aufgreifen und weiterentwickeln. P.S. Herzlich Willkommen auf unserem YouTube-Kanal! Die Zukunft des Jugendverbandes In der Zukunft sehe ich beim Jugendverband die Entwicklung der deutschen Sprache, eine aktive Arbeit in den Regionen und Projekte, die unabhängig von Fördergeldern sind. Seit nunmehr 30 Jahren ist der 21. Februar ein besonderer Tag. In verschiedenen Ecken Kasachstans feiern viele talentierte Menschen „unseren gemeinsamen Geburtstag“. Und wir gratulieren einander zu diesem Fest des Lebens, der Jugend und der Freundschaft. Danke an jeden, der uns einmal „Ja“ gesagt hat und Teil dieser Geschichte geworden ist. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber ich bin sicher: Wir werden es so gestalten, dass es besser wird als je zuvor. Ohne diese Projekte, aufregenden Momente, Vorträge, Präsentationen, neuen Menschen, Aufgaben und Prüfungen wäre ich nicht die, die ich heute bin. Danke, VDJK, dass es dich so gibt. „Als Wunsch“ Momente, die man ein Leben lang in Erinnerung behält, schaffen wir selbst. Habt keine Angst, Verantwortung zu übernehmen, habt keine Angst, Führungskräfte zu sein. Eure Energie und Ideen können die Welt verändern.
30 Jahre VDJK: Nadezhda Krainenko Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 15, 2025 Nadezhda Krainenko, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Beraterin im Jugendmigrationsdienst bei IN VIA München e. V. 1993 kam Nadezhda zusammen mit einer ehemaligen Klassenkameradin zum Deutschen Kulturzentrum Wiedergeburt in Karaganda, um an einer offenen Gruppe auf semiprofissionellem Niveua für deutschen Volkstanz teilzunehmen. Später übernahm sie selbst die Leitung dieses Tanztreffs. Mit der Gründung des Verbandes der deutschen Jugend hat sich Nadezhda als Freiwillige engagiert und wurde bereits im Herbst 1996 zur stellvertretenden Vorsitzenden des Clubs der deutschen Jugend „Grashüpfer“ in Karaganda gewählt. „Die Teilnahme an der Jugendbewegung gab mir die ersten Erfahrungen in der Planung und Durchführung von Projekten sowie in Karaganda und als auch auf republikanischer Ebene. Das waren die Grundlagen des Managements, die mich auch in meinem späteren Studium und Berufsleben unterstützt haben. Insgesamt hat die Arbeit im VDJK einen enormen Eindruck in meiner Biografie hinterlassen und meine spätere Berufswahl – Diplom-Sozialpädagogin – maßgeblich geprägt“, erzählt Nadezhda. Von 1998 bis 2001 leitete Nadezhda die Lehrbetriebs-Souvenirwerkstatt für Jugendliche bei der Gebietsgesellschaft „Deutsches Zentrum Wiedergeburt“ in Karaganda. „Die Zukunft des VDJK sehe ich in der Stärkung der Identität der Jugend der ethnischen Deutschen Kasachstans und in der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland – als historischem Heimatland – und Kasachstan, dem Land, das uns Bildung, ein multikulturelles Umfeld, Religionsfreiheit und das Recht auf Erhalt der Muttersprache gegeben hat. Der VDJK repräsentiert die zeitgenössische Geschichte unseres multikulturellen Zusammenlebens. Nur durch ein tiefes Verständnis der eigenen Kultur kann man Respekt gegenüber der Kultur eines anderen Volkes entwickeln. In diesem Jubiläumsjahr wünsche ich dem VDJK, seine eigenen Interessen zu finden und Unterstützung bei deren Entwicklung zu erhalten, sowie Gleichgesinnte und Freunde zu gewinnen – so, wie wir sie durch unsere Arbeit im VDJK gefunden haben.“
30 Jahre VDJK: Anastasija Komerloh Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Anastasija Komerloh, Theaterpädagogin und Regisseurin, Entwicklerin von Bildungsprogrammen Anastasija Komerloch, gebürtig aus Pawlodar, zog mit 20 Jahren nach Deutschland. Sie arbeitete in der Jüdischen Gemeinde München als Theaterpädagogin und Regisseurin. Derzeit ist sie an der Janusz-Korczak-Akademie in München als Entwicklerin von Bildungsprogrammen tätig. Anastasija Komerloch gehörte 1996 zu den Mitbegründern des Clubs der deutschen Jugend „Lenz“ in Pawlodar. Sie nahm am ersten Jugendcamp in Borowoje und am Forum in Almaty (1996) teil. „Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass der VDJK in meinem Leben eine wichtige Rolle bei der Entwicklung meiner Persönlichkeit gespielt hat. Es war ein erfolgreicher Start in der Jugendarbeit, die bis heute einen bedeutenden Platz in meinem Leben einnimmt. Die Teilnahme an der Bewegung hat meine Einstellung zu ehrenamtlichem Engagement geprägt und mir gezeigt, wie wertvoll es für die Entwicklung einer gesunden Gesellschaft ist“, sagt Anastassija. Das einprägsamste Projekt „Es fällt mir schwer, nur eines auszuwählen, daher nenne ich die ersten drei Camps: • Borowoje, 1996 – mein erster Einsatz, alles war neu und unvergesslich. • Kostanai, Januar 1997 – wegen starker Schneefälle dauerte das Camp drei Wochen statt zwei, und niemand beschwerte sich, im Gegenteil, wir freuten uns über diese ‚wetterbedingte Verlängerung‘. • Bajan-Aul, Juli 1997 – besonders für mich, da ich zu den Organisatoren und Leitern gehörte. Meine erste große Verantwortung.“ Die Zukunft des VDJK „Für mich ist die Zukunft des VDJK eine Brücke zwischen Generationen und Ländern, die uns verbindet – egal, wo wir uns befinden. Es ist eine Gemeinschaft, in der die Kultur, Sprache und der Geist der deutschen Jugend Kasachstans bewahrt und weitergegeben werden und gleichzeitig neue Horizonte entstehen – moderne Projekte, internationale Begegnungen, gemeinsame Initiativen online und offline. Ich wünsche mir, dass der VDJK diese ‚feste Stütze‘ bleibt, von der aus man mutig ins Leben gehen kann, in dem Wissen, dass hinter einem ein Team von Gleichgesinnten steht. Von Herzen wünsche ich dem VDJK, so lebendig, energiegeladen und lichtvoll zu bleiben, wie ich ihn von den ersten Begegnungen kenne. Möge das 30-jährige Jubiläum ein strahlendes Fest werden, das jedem Teilnehmer in Erinnerung ruft: Wir sind Teil einer großen Geschichte, die wir gemeinsam weiterschreiben. Mögen hier immer Lachen, mutige Ideen und feste Freundschaften entstehen – und mögen die Augen eines jeden, der zum VDJK kommt, ebenso leuchten wie unsere, als wir damals am Anfang standen.“
30 Jahre VDJK: Irina Fuchs Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Irina Fuchs (Vorsitzende des VDJK 2000–2006) Mehr als zehn Jahre ihrer beruflichen Tätigkeit widmete Irina Fuchs der Selbstorganisation der Deutschen. Seit 1998 arbeitete sie in der Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ – zunächst als Office-Managerin, später als Expertin für Jugendfragen. Danach wechselte sie ins Büro der GIZ als Projektkoordinatorin. 2013 übernahm sie die Leitung der Stiftung für Diabetesaufklärung der Republik Kasachstan. Heute ist Irina glückliche Mutter von drei Kindern, engagiertes Elternbeiratsmitglied und seit 14 Jahren ehrenamtlich tätig. Mit der Jugendarbeit kam Irina schon während ihrer Studienzeit in Berührung: „Ich kam aufgrund einer Annonce ins Deutsche Haus zu einem Treffen kreativer und engagierter Studenten. So entstand unser Club Juventas in Almaty. Neben dem ehrenamtlichen Engagement begann damit auch meine berufliche Tätigkeit in der Assoziation der Deutschen Kasachstans Wiedergeburt. Bereits im Mai 2000 wurde ich auf der nächsten Wahlkonferenz des VDJK zu seiner Vorsitzenden gewählt.“ Die Jugendbewegung ist eine gute Schule fürs Leben … „Sie ist eine sehr wertvolle, unbezahlbare Erfahrung und ein Austausch darüber – fantastisch und magisch, an manchen Stellen naiv, an anderen verrückt … Sie bedeutet Erwachsenwerden, Lernen, Entwicklung und Wachstum – sowohl persönlich als auch beruflich. Sie bringt Begegnungen, Kontakte, Freundschaften und Liebe … Offizielle und weniger offizielle Treffen, Entdeckungen, Reisen durchs Land und in die Welt … In dieser glücklichen Zeit habe ich geheiratet und bin zweimal Mutter geworden.“ Das einprägsamste Projekt „Jedes Projekt war auf seine Weise besonders – vom kleinsten bis zum größten, von einmaligen bis zu traditionellen … In acht Jahren waren sie sehr vielfältig: in den Themen, in der Zahl und Qualität, im Umfang und in der Reichweite, in der Geografie und Zielgruppe, im Ort und in der politischen Dimension, im Image und im Ruf. Von Treffen mit Aktivisten aus entlegenen Regionen bis zu Begegnungen mit landesweiten Jugendführern. Vom Mitwirken bei einem Fest in einem KdJ bis hin zu einem landesweiten Festival … Und die Sprachcamps … Das war ein ganzes Leben in zwei Wochen, voller Abenteuer, Begeisterung, Verwandlungen, Kreativität, Magie, neuer Bekanntschaften und Freundschaften – und das alles mit deutscher Sprache und kulturellem Flair. Auch die Treffen im Rahmen der Arbeit der Volksversammlung Kasachstans! Das war ein besonderer Geist, Wärme und Gastfreundschaft, Freundschaft und Liebe, gegenseitige Hilfe und Unterstützung. Im November 1999 wurde in Almaty feierlich das Haus der Freundschaft eröffnet, wo wir uns oft trafen. Im Dezember 2000 gehörten 51 junge Menschen – Leiter von Deutschen Kulturzentren, herausragende Sportler, junge Wissenschaftler, Unternehmer und Mitarbeiter von Jugend-NGOs – der Versammlung an. Wir waren aktive Delegierte bei den jährlichen Sitzungen, trafen regelmäßig den Präsidenten des Landes … All das machte uns zu einem aktiven Teil nicht nur der politischen Elite des Landes, sondern auch seines Lebens, seiner Tätigkeit und seiner Geschichte. Erwähnenswert sind auch die Begegnungen mit Vertretern des deutschen Innenministeriums (BMI), dem Beauftragten für Aussiedlerfragen und Bundestagsabgeordneten. Damals wuchs das Interesse am VDJK seitens Journalisten, sozialer Dienste, Künstler und anderer Interessierter aus Deutschland. Manche suchten Rat, andere wollten helfen, sich erfolgreich zu integrieren und zu verwirklichen. Besonders eindrucksvoll war der internationale Jugendaustausch „Zurück zu den Wurzeln“. 2004 empfingen wir in vier Städten Kasachstans – Almaty, Astana, Kokschetau und Petropawlowsk – eine Delegation der Jugendorganisation Jugendhaus Klause aus Rottenburg. Der Empfang hinterließ einen so starken Eindruck, dass bald ein Gegenbesuch stattfand: Vier Teilnehmende des VDJK wurden nach Deutschland zum Projekt „Zurück zu den Wurzeln–2“ eingeladen. 2005 wurde eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit mit der Euro-Schulen-Organisation aus dem Landkreis Bitterfeld-Wolfen (Deutschland) aufgebaut. Vertreter des VDJK nahmen zunächst am Integrationstag, dann an einem Sportmarathon in Deutschland teil und besuchten die ESO zu einem persönlichen Austausch. Gemeinsam mit der deutschen Otto-Benecke-Stiftung fand eine Schulung von Multiplikatoren aus verschiedenen Regionen Kasachstans zur beruflichen Orientierung von Jugendlichen statt. Und doch sind mir zwei Veranstaltungen besonders im Gedächtnis geblieben: der internationale Austausch zur praktischen Jugendarbeit „Miteinander“. Das Seminar reiste Jahr für Jahr in verschiedene Länder der Welt – und 2002 hatten wir die Ehre, Teilnehmende aus 14 Ländern bei uns in Kasachstan zu empfangen. Der krönende Abschluss war ein farbenfroher Auftritt der Jugendkreativgruppen der Volksversammlung Kasachstans. Und zweitens – meine abschließende Wahlkonferenz des VDJK Anfang September 2006 … Wie ich die Zukunft des VDJK sehe „Das ist zweifellos eine Frage an die heutige Jugend – hier und jetzt. Etwa in Form einer Umfrage oder eines Fragebogens: Worin sehen sie die Zukunft des VDJK? Alles hat seine Zeit – und seine Herausforderungen. Mein Wunsch zum Jubiläum: Wie man sagt: Lebe ein Leben lang, lerne ein Leben lang! Möge jeder Traum derjenigen, die zum VDJK kommen, und des VDJK selbst in Erfüllung gehen! Sicherheit überall und jederzeit! Frieden und einen friedlichen Himmel! Aufrichtige Freundschaft zwischen den Völkern! Tek qana alğa, VDJK!“
30 Jahre VDJK: Yekaterina Loichenko Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Yekaterina Loichenko, Videoproduzentin bei der Deutschen Allgemeinen Zeitung Gerade der Verband der Deutschen Jugend Kasachstans führte mich in die Redaktion der Deutschen Allgemeinen Zeitung. Meine Zusammenarbeit mit der Zeitung entwickelte sich über viele Jahre: Zunächst war ich Autorin von Artikeln, Social Media-Spezialistin und Kamerafrau – und fand schließlich meine Berufung im Videoschnitt. Wenn ich an meine erste Begegnung mit dem Jugendclub zurückdenke, dann war das im Jahr 2016. Ich kam als Gast zu einer Gedenkveranstaltung für Herold Belger. Sie beeindruckte mich so sehr, dass ich beschloss, für Jahre in der Jugendbewegung zu bleiben. Seitdem gab es Sprachlager, republikanische und internationale Projekte – jedes von ihnen wurde ein Teil meines persönlichen und beruflichen Wachstums. Besonders wertvoll ist für mich, Teil des Teams gewesen zu sein, das all diese Ereignisse dokumentierte. Wir versuchten, Momente und Emotionen in Videotagebüchern festzuhalten – und nun sind sie bereits ein Stück Geschichte des VDJK. Das Wichtigste, was mir die Teilnahme am VDJK gegeben hat, sind die Menschen. Meine Freunde. Freunde, wenn ihr das hier lest – ich habe euch sehr lieb. Den eindrucksvollsten einzelnen Projektmoment zu nennen, fällt mir schwer. Jedes Projekt hinterließ seine Spuren und brachte mir etwas bei. Vielleicht liegt gerade darin ihr größter Wert – in ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit. Ich bin überzeugt, dass die Zukunft des VDJK in den Menschen liegt – in einer aktiven, zielstrebigen, kreativen Jugend. Im Jubiläumsjahr möchte ich dem VDJK wünschen, sein Wesen nicht zu verlieren – ein Ort der Kraft, des Wachstums und der Inspiration zu bleiben. Möge jeder, der einmal hierher kommt, das im Herzen mit Wärme und Dankbarkeit bewahren. Alles Gute zum Jubiläum!
30 Jahre VDJK: Jewgenija Scholl Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Jewgenija Scholl, Journalistin Im Herbst 2019 entstand in Petropawlowsk der Club der deutschen Jugend „Nord“. Der Anstoß dazu war ein Treffen lokaler Jugendlicher mit einer Gruppe von Aktivisten des VDJK, die in unsere Stadt gekommen waren. Ich habe die Idee mit Freude aufgegriffen. So begann die Geschichte unseres Clubs. Die ersten Schritte waren nicht einfach, aber ich erinnere mich mit besonderer Wärme daran: das erste Weihnachten, Gespräche über die Traditionen der Russlanddeutschen und über nationale Identität. All das war sehr berührend und inspirierte zu neuen Vorhaben. Einen besonderen Platz in meinem Herzen nehmen unsere Weihnachtsfeiern und „Weihnachtsdörfer“ ein – mit Quizrunden, Liedern, Vorträgen, köstlichem Gebäck und Plänen für das kommende Jahr. Im Club der deutschen Jugend lasen wir Gedichte, veranstalteten Musikabende, präsentierten unsere Lieblingsinterpreten aus dem deutschen Sprachraum, gestalteten Poster mit Zitaten von Belger und Pflug und vieles mehr. Unvergesslich blieben auch die Reisen nach Deutschland: die Herbstakademie in Köln, eine Dienstreise mit unserer Lieblingszeitung DAZ und das unvergleichliche Mercedes-Museum in Stuttgart. Diese Eindrücke, Begegnungen und Freundschaften wurden durch die Teilnahme am Leben des Verbandes der deutschen Jugend Kasachstans möglich – wofür ich unendlich dankbar bin. Leider lässt meine berufliche Auslastung es heute nicht zu, dass ich weiterhin eine aktive Teilnehmerin des VDJK bin, aber die deutsche Gemeinschaft bleibt stets in meinem Herzen. Ich wünsche dem Verband viel Erfolg, spannende Projekte und neue engagierte Aktivisten!
30 Jahre VDJK: Maria Gorbatschjowa Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Maria Gorbatschjowa, Dozentin am Lehrstuhl für Pädagogik und Psychologie der Alichan-Bokeichan-Universität in Semei, Leiterin der Jugendclubs „Glück“ beim Deutschen Verein „Wiedergeburt“ im Gebiet Abai sowie Korrespondentin der Deutschen Allgemeinen Zeitung. Ihren Weg im Verein „Wiedergeburt“ in Semei begann Maria im Jahr 2012, als sie aktives Mitglied des Jugendclubs „Glück“ wurde und sich an zahlreichen Veranstaltungen beteiligte. „Anfangs strebte ich keine Führungsrolle an“, erinnert sich Maria. „Doch während der Quarantäne ergaben sich die Umstände so, dass ich die Leitung des Clubs übernahm. Trotz der Schwierigkeiten ist es mir meiner Meinung nach gelungen, eine gute Arbeit zu leisten: Wir organisierten Veranstaltungen, Treffen und Wohltätigkeitsaktionen mit Teilnehmern aller Altersgruppen, die auf die Förderung interkultureller und interethnischer Beziehungen abzielten.“ Im Jahr 2014 begann sie ihr Studium an der Schakarim-Universität in Semei mit dem Schwerpunkt Pädagogik und Psychologie. In dieser Zeit lernte sie den Dozenten Ildus Fasylbekow kennen. Erstmals nahm sie an einem Schulungsprogramm für Jugendleiter an der Staatlichen Pädagogischen Universität Altai in Barnaul teil. Bald darauf begann sie, in Sommerlagern als Betreuerin zu arbeiten. Die in diesen Jahren gesammelten Erfahrungen halfen ihr 2023 dabei, Koordinatorin zweier großer Projekte zu werden: der republikanischen Sprachakademie „Mach mit“ und des regionalen Lagers „Ost-Kristall.2023“ in Semei. Schon als Kind besuchte Maria den Club „Reporter“, wo ihr Interesse für den Journalismus geweckt wurde. Seit 2012 schreibt sie Artikel für die Deutsche Allgemeine Zeitung. „Dieser kreative Prozess liegt mir sehr, er macht mir Freude, inspiriert mich und ermöglicht mir, viele interessante Menschen kennenzulernen.“ Kultur pflegen und bewahren „Meine erste Begegnung mit dem Verband der Deutschen Jugend Kasachstans hatte ich in Almaty bei dem Projekt ‚Nationales Dorf‘. Dieses Projekt war ein wichtiger Wendepunkt: Ich lernte junge Leute aus vielen Städten unseres Landes kennen, spürte Unterstützung, wurde mir meiner ethnischen Zugehörigkeit bewusst und erkannte, wie wichtig es ist, die eigene Kultur zu entwickeln und zu bewahren. Das wurde für mich zur Inspirationsquelle, zum Antrieb, mich weiterzuentwickeln, neues Wissen zu erlangen und dieses praktisch umzusetzen. Außerdem schenkte es mir viele Freundschaften und Kontakte – nicht nur aus Kasachstan, sondern auch aus Deutschland und Russland. Durch Veranstaltungen, Hilfsaktionen und Kulturprojekte spürte ich, dass ich einen echten Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten und die interethnischen Beziehungen sowie eine tolerante Umgebung stärken kann.“ Das Projekt „Trialog RuDeKa“ – eines der besten 2014 wurden auf dem XIII. Forum der Russlanddeutschen in Omsk Partnerschaften zwischen den Jugendclubs „Glück“ aus Semei, „Glück auf“ aus Ekaterinburg und der Jugendorganisation JSDR aus Halle geschlossen. Das Projekt zielte darauf ab, das kulturelle Leben der Russlanddeutschen in drei Ländern kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen, Ideen weiterzugeben und neue Perspektiven zu schaffen. Ein Jahr später fand in Ekaterinburg das erste internationale Projekt „Trialog RuDeKa. Floßfahrt auf dem Fluss Tschussowaja“ statt, organisiert vom Jugendzentrum Ural. Die nächste Etappe – „Trialog RuDeKa. An der Schnittstelle der Kulturen“ – wurde 2016 vom Jugendclub „Glück“ in Semei durchgeführt. Der abschließende Teil „Trialog RuDeKa. Deutschland mal anders“ fand in Halle statt und vereinte Teilnehmer aus allen drei Ländern. „Ich bin dankbar, dass ich an allen drei Projekten teilnehmen durfte – das war eine einzigartige Erfahrung, die mir neue Horizonte eröffnete und viele unvergessliche Eindrücke schenkte“, sagt Maria. Der Verband der Deutschen Jugend Kasachstans – das sind wir selbst… „Es ist immer schön zu sehen, wie die Teilnehmer wachsen, sich weiterentwickeln und nach vorne streben. Der Verband ist ein Raum, in dem man unterstützt wird, Inspiration findet und aneinander glaubt“, sagt Maria. „Auch wenn sich ein junger Mensch aus verschiedenen Gründen irgendwann aus der Arbeit des Verbandes oder einer Regionalgruppe zurückzieht, erinnert er sich oft mit Wärme an die Zeit, in der er Teil dieser Bewegung war. Sie bleibt ein bedeutender Abschnitt seines Lebens und seiner persönlichen Entwicklung.“ Viele haben inzwischen eigene Familien gegründet – besonders schön ist es zu sehen, wenn ihre Kinder zum Verein kommen. So wird das Staffelholz von Generation zu Generation weitergereicht. Das zeigt, dass die Arbeit des Verbands wichtig, lebendig und verbindend ist. Die Zukunft des Verbands der Deutschen Jugend Kasachstans liegt in Projekten, die am Puls der Zeit sind, den Bedürfnissen der heutigen Jugend entsprechen, mutige Ideen und Visionen umsetzen, das eigene Potenzial entfalten helfen, kulturelles Erbe bewahren und zugleich innovative Ansätze integrieren. Möge das Jubiläum nicht nur ein Anlass sein, auf das Erreichte stolz zu sein, sondern auch ein Startpunkt für neue, inspirierende Projekte! Ich wünsche dem Verband, dass er seine Relevanz nicht verliert, weiterhin Generationen inspiriert und vereint, eine Plattform für Führung, Kreativität und kulturellen Dialog bleibt. Und vor allem: Möge stets jener besondere Geist aus Freundlichkeit, Energie und Zusammenhalt bewahrt werden, der den Verband so einzigartig macht.
30 Jahre VDJK: Wladislaw Weber Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Wladislaw Weber, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ „Meine erste Begegnung mit dem Verband der Deutschen Jugend Kasachstans (VDJK) hatte ich im Jahr 2019, als ich mich entschied, ein Studium aufzunehmen und Fremdsprachen zu lernen. Schon im Zulassungsbüro wurde ich auf das Deutsche Haus ‚Wiedergeburt‘ aufmerksam – und wurde sofort nicht nur aktives Mitglied des Jugendclubs, sondern auch Teil des einzigartigen Programms Avantgarde. Die Aktivitäten des VDJK haben mich sofort begeistert – ich nahm an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften teil, am liebsten am Theaterclub. Ich spielte bei fast allen Aufführungen mit. Mit der Zeit übernahm ich mehr Verantwortung, wurde Vorsitzender des Jugendclubs und Koordinator für Jugendarbeit. Vier Jahre lang habe ich verschiedene Projekte für junge Menschen entwickelt, versucht, sie mit spannenden Ideen zu begeistern und die Jugendarbeit vielfältiger zu gestalten. Mein Fokus lag dabei natürlich besonders auf der deutschen Sprache und Kultur. Allmählich habe ich mich auch intensiver mit der Struktur und den Projekten des VDJK beschäftigt. Besonders gerne erinnere ich mich an mein erstes großes Projekt: den landesweiten sprachlichen Jugendcamp Borlin im Jahr 2022, der in Borowoje stattfand. Das war eine echte Herausforderung für mich, aber ich konnte unglaublich viel lernen und bin dadurch selbstbewusster geworden. Ich habe gemerkt, dass ich bereit bin, mehr Verantwortung zu übernehmen, und dass ich in dieser Richtung weiter wachsen will. Unser deutscher Verein der Region Aqmola ist für mich zu einem zweiten Zuhause geworden – ich wusste immer, dass ich dort Unterstützung finde. Meine erste Mentorin, die Leiterin des Vereins, Swetlana Kornejewa, war eine echte Führungspersönlichkeit. Sie hat mir sowohl in der Projektarbeit als auch im menschlichen Umgang sehr viel mitgegeben. Noch heute erinnere ich mich mit besonderer Wärme an jedes ihrer Worte. Was meine Vision für die Zukunft des VDJK betrifft: Wenn früher der Fokus stärker auf der Kultur lag, dann sollten wir heute meiner Meinung nach gezielt die Soft und Hard Skills junger Menschen fördern. Das hilft dabei, unsere Werte weiterhin zu verbreiten. Ebenso wichtig ist der Ausbau von Bildungsmodulen, die junge Menschen für neue Formate und Projekte begeistern – auf der Grundlage unserer heutigen Werte: der Pflege des ethnokulturellen Erbes und der Erhaltung unserer Muttersprache. Im Jubiläumsjahr wünsche ich der Jugend, ihre Wurzeln nicht zu vergessen, dankbar zu sein und die Unterstützung nahestehender Menschen zu schätzen. Bleibt nicht stehen – wachst weiter, strebt immer nach Neuem. Denn genau solche Herausforderungen machen uns stärker und helfen, jede Hürde zu überwinden.“
30 Jahre VDJK: Maria Borisewitsch Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Maria Borisewitsch, Neonatologin, Vorsitzende des VDJK (2018–2021) Maria Borisewitsch erste Begegnung mit der Jugendarbeit der Deutschen fand 2010 in Karaganda statt, als ihre ältere Schwester Jelena sie in den Jugendclub der Deutschen mitnahm. Jelena war bereits seit mehreren Jahren aktiv im Jugendclub und übergab ihrer Schwester den Club „als Erbe“, als sie zum Studium nach Deutschland zog. „Die ersten Jahre war ich einfach eine Aktivistin, besuchte die Treffen im Club und half als Freiwillige bei einigen Projekten, die in Karaganda durchgeführt wurden. Mit jedem Jahr wuchs mein Engagement, mein Interesse an der Arbeit und meine Beteiligung. So wurde ich 2018 zur Vorsitzenden des Verbandes gewählt“, erzählt Maria. Auf die Frage, was ihr die Teilnahme an der deutschen Jugendbewegung Kasachstans gebracht hat, antwortet sie mit Überzeugung: „Eine enorme Erfahrung im Umgang mit Menschen und mit mir selbst, kreative und berufliche Entfaltung. Ich habe gelernt, mich in Gesellschaft von Menschen, besonders Unbekannten, wohlzufühlen, die Kunst der Rhetorik zu beherrschen, die Angst vor Bühne und Auftritten zu verlieren und Kontakte zu knüpfen sowie Dialoge zu führen. Besonders wertvoll waren die Kenntnisse im Projektmanagement, da ich selbst Jugendprojekte organisiert habe. Natürlich habe ich gelernt, eine Führungskraft zu sein, mich selbst besser kennenzulernen, und heute weiß ich genau, dass ich auch in meiner beruflichen Tätigkeit eine Führungspersönlichkeit bin. Die Jugendbewegung bot mir große Möglichkeiten der kreativen Umsetzung: Unterhaltungs- und Bildungsprojekte, Ausstellungen, Konferenzen, kulturelle Veranstaltungen und Theaterproduktionen – es war so viel…“ Als Vorsitzende des VDJK war für Maria das unvergesslichste Projekt das landesweite Sprachcamp Jugendtreff 2018. „Es war ein Meilenstein für die Organisation und auf einem sehr hohen Niveau durchgeführt. Die Videotagebücher des Projekts habe ich mir oft angesehen – solch eine Zusammensetzung von Lehrenden, Teilnehmenden, Ort und Programm – ich war einfach stolz auf uns alle, als ich die Ergebnisse sah. Als Teilnehmerin waren die unvergesslichsten Projekte die Partnerveranstaltungen in Deutschland: Junost in München und Juleica in Berlin. Nur bei solchen Projekten spürt man echte Inspiration und sammelt neue Ideen.“ Zur Zukunft des VDJK Meiner Ansicht nach liegt die Zukunft des Verbands in großen Projekten, Sprachcamps und kreativen Festivals sowie in der Teilnahme und Organisation internationaler Initiativen. Damit die Jugend erkennt, wie spannend und interessant alles ist – etwas, das nur der VDJK bieten kann – und immer wieder zurückkommen möchte. Natürlich ist die laufende Arbeit in den Regionen wichtig, da sie Wissen und Kontakte für die Jugend vermittelt, aber oft wird sie zur Routine, wodurch die Qualität der Veranstaltungen leidet. Doch Routine und Jugend – das passt nicht zusammen! Große, überregionale Projekte wecken Begeisterung und Lust auf Beteiligung. Es ist wichtig, mehr Mittel in die Qualität solcher Projekte zu investieren, statt in kleinere Veranstaltungen und Clubs, die schnell langweilig werden und bei denen die Teilnehmer sich verlieren. Zum Jubiläumsjahr wünsche ich dem VDJK viele inspirierte und motivierte junge Menschen, die eine Atmosphäre der Anziehung und des Zusammenhalts schaffen, sich gegenseitig mit Kreativität und dem Willen, Deutsch und deutsche Kultur zu lernen, anstecken. Mögen neue Führungskräfte entstehen! Möge es Frieden und Freundschaft geben!
30 Jahre VDJK: Artur Bartel Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Artur Bartel, Regionaldirektor für Geschäftsentwicklung bei Andersen Germany GmbH, Cluster: Zentralasien, Kaukasus und Osteuropa. Artur Bartel leitete den Verband der Deutschen Jugend Kasachstans (VDJK) von 2016 bis 2017. Heute arbeitet er bei der internationalen IT-Firma Andersen, die sich auf Softwareentwicklung und digitale Transformation von Unternehmen spezialisiert hat und über 3.500 Mitarbeitende zählt. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen weltweit mehr als tausend Projekte umgesetzt. In die IT-Branche kam Artur aus dem Bereich Finanzberatung. Viele Jahre war er für die Firma Schneider Group tätig, die Business-Development-Dienstleistungen in neun Ländern anbietet. Einer der aktivsten Clubs des Landes Meinen ersten Kontakt zur deutschen Jugendorganisation hatte ich im Klub „Lenz“ beim Deutschen Verein in der Region Pawlodar. Dieser Club galt stets als einer der aktivsten und vielversprechendsten im ganzen Land. „Gerade die Teilnahme am Club ‚Lenz‘ in Pawlodar war für mich eine wichtige Startplattform zur Entwicklung von Führungsqualitäten, interkulturellem Denken und sicherem Umgang mit der deutschen Sprache. All das hat mir Türen zur internationalen Kommunikation und zur beruflichen Weiterentwicklung geöffnet“, erinnert sich Artur. Mit der Zeit wurde sein Führungspotenzial auch auf nationaler Ebene erkannt. Bald darauf zog er nach Almaty und wurde Teil des Teams des Exekutivbüros der Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans. „In letzter Zeit denke ich besonders oft an die internationalen Projekte zurück, die im Rahmen der Zusammenarbeit mit Jugendorganisationen von Deutschen aus verschiedenen Ländern umgesetzt wurden. Diese Initiativen förderten nicht nur den kulturellen Austausch, sondern ermöglichten auch stabile Kontakte und Partnerschaften über Regionen hinaus. Ebenso lebendig sind meine Erinnerungen an die zahlreichen Festivals der deutschen Kultur in ganz Kasachstan – große, stimmungsvolle Veranstaltungen, die Menschen vereinten, denen der Erhalt des deutschen Erbes und der Traditionen am Herzen liegt“, erzählt Artur. Heute lebt er in Deutschland und verfolgt weiterhin interessiert die Entwicklungen rund um den Verband der Deutschen Jugend Kasachstans: „Worin liegt die Zukunft des Verbandes? In seiner Weiterentwicklung zu einer modernen und flexiblen Plattform, die junge Menschen über kulturelles Erbe, internationale Zusammenarbeit, Bildungsinitiativen und digitale Projekte verbindet. Das ist entscheidend, um Identität zu bewahren, Führungsqualitäten zu entwickeln und für neue Generationen relevant zu bleiben.“
30 Jahre VDJK: Anna Jakowenko Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Anna Jakowenko (Sawitzkaja), Deutschlehrerin, Koordinatorin der Spracharbeit in der Gesellschaft der Deutschen in Kostanai Heute ist Anna Deutschlehrerin auf republikanischer und regionaler Ebene in der Stiftung Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“. Zum Unterrichten kam sie auf Einladung ihrer Mentorin Olga Beder – und seit drei Jahren widmet sie sich mit ganzer Seele ihrer Lieblingsaufgabe. „Meine Vorfahren wurden von der Wolga deportiert. In unserer Familie bewahrt und ehrt man stets die Kultur und Sprache der Vorfahren. Meine Eltern leben im Dorf Majskoje im Bezirk Beimbet Majlin (ehemals Taranowski) und lernen ebenfalls aktiv Deutsch“, erzählt Anna. Erste Begegnung mit dem Jugendclub „Meine erste Begegnung mit der Stiftung Wiedergeburt hatte ich, als ich in der 10. Klasse war. Damals begannen meine Eltern, Deutsch zu lernen, und ich war ihre Begleiterin – wir fuhren vom Dorf in die Stadt Rudny zu Unterrichtsstunden bei der wunderbaren Lehrerin (und jetzigen Kollegin) Eleonora Grenz. Später, in den höheren Klassen, fehlte die Zeit, und dann begann die COVID-19-Pandemie. Das Deutsche verschwand langsam aus meinem Alltag, aber nicht der Wunsch, es zu lernen. Schon in der 11. Klasse wusste ich genau, dass ich Fremdsprachenlehrerin werden wollte – und zwar für Deutsch. Englisch hat mich nie so angezogen. Als ich an der Pädagogischen Universität in Kostanai zu studieren begann, sah ich im ersten Studienjahr eine Anzeige von der Wiedergeburt für eine Onlinegruppe zum Deutschlernen. Das war 2020 – das Onlineformat war damals noch neu, erwies sich aber als bequem und effektiv. Ich begann mit den republikanischen Kursen, und im Sommer 2021 erhielt ich von Olga Beder eine Einladung zur Teilnahme am republikanischen Jugendcamp Jugendtreff 2021. Ich zögerte lange – mein innerer „Hochstapler“ flüsterte mir zu, mein Niveau sei zu gering. Am Ende bestand ich jedoch die Auswahl und fuhr hin – das Camp fand in einem Erholungszentrum in den Bergen bei Almaty statt. Dort begann meine Bekanntschaft mit dem VDJK, dem Jugendclub und vielen anderen Abkürzungen… Ich erinnere mich noch gut, wie ich diese „Buchstaben“ zum ersten Mal hörte – vieles war mir unklar. In Kostanai gab es damals noch keinen Club. Alles erklärte mir eine Freundin, die ich im Camp kennengelernt hatte. Damals wurde mir klar: Das ist etwas unglaublich Spannendes, und da muss ich unbedingt hin. Aus Kostanai war ich die einzige Teilnehmerin, aber es gab auch den Lehrer Nikolai Brik. Später stellte sich heraus, dass wir an derselben Universität studieren würden. Damals lernte ich auch Menschen kennen, mit denen ich bis heute befreundet bin, erfuhr, wie die Bewegung funktioniert, und traf Kristina Larina (Libricht) – meine heutige Kollegin. Im Deutschen gibt es das Wort Wendepunkt – „Punkt der Wende“. Ich denke, genau der Jugendtreff 2021 war für mich ein solcher Wendepunkt im Leben. Nach meiner Rückkehr entstand bei uns in Kostanai der Jugendclub „Zwiebel“, bei dem ich die erste Leiterin wurde. Das verband mich fest mit dem VDJK und wurde zu einem der wichtigsten Ereignisse meines Lebens.“ Was hat die Teilnahme an der Jugendbewegung der Deutschen in Kasachstan gebracht? Wie gesagt, habe ich bei meinem ersten Projekt viele Menschen und Lehrkräfte kennengelernt – genau das wurde meine treibende Kraft. Es ist unglaublich ansteckend: Nach Hause zurückzukommen und zu spüren, dass die vergangenen ein bis drei Tage dich so stark verändert und mit anderen verbunden haben. Es ist ein besonderes, unbeschreibliches Gefühl, zu einem neuen Projekt zu fahren, vertraute Gesichter zu sehen und Wärme zu empfinden, selbst wenn man vorher nicht so eng war. Über die Sprache kam ich in die Jugendbewegung – und kehre von Zeit zu Zeit dorthin zurück. Denn es ist eine unglaubliche Energie, ein Glück, Teil von etwas Größerem zu sein. Das eindrucksvollste Projekt „Das war mein einmonatiges Praktikum in Deutschland. Ich nahm am Projekt Bildungssommerakademie – Internationale Sommerakademie Sans Souci (ISAS) teil, das von der Stiftung „Wiedergeburt“ vom 7. bis 30. August 2024 an der Universität Potsdam durchgeführt wurde. Daran nahmen 50 Personen aus verschiedenen Ländern teil: Ägypten, USA, Großbritannien, Frankreich, Polen, Slowakei, Russland und weiteren. Wir lernten die deutsche Sprache, Geschichte und Kultur der Region Berlin–Brandenburg kennen. Das Besondere war, dass der Unterricht nicht in gewöhnlichen Hörsälen stattfand, sondern in einem echten Schloss – in einem der Universitätsgebäude, das sich in der ehemaligen königlichen Küche befand, die durch einen unterirdischen Tunnel mit dem Neuen Palais in Potsdam verbunden ist. Das Schloss wurde im Barockstil zwischen 1763 und 1769 erbaut und gilt als letztes Beispiel dieses Stils in Preußen. Das Programm war sehr intensiv. Der Deutschunterricht war nicht nur nützlich, sondern auch sehr interessant: Wir sprachen viel, und die letzte Stunde fand sogar am Strand eines Sees statt! Auch die Geschichtsseminare blieben in Erinnerung. Ich wählte das Seminar über die Berliner Mauer und die Teilung Deutschlands – es war sehr lehrreich. Außerdem konnten wir einen von drei kreativen Schwerpunkten wählen: Theater, Literatur oder Fotografie. Ich entschied mich für Fotografie und bereute es nicht – uns wurde gezeigt, wie man gelungene Aufnahmen macht, mit Licht arbeitet und die Bildkomposition gestaltet. Die Akademie organisierte auch Ausflüge nach Potsdam und Berlin: Wir besuchten Sachsenhausen und das ehemalige KGB-Gefängnis – das waren wirklich tief bewegende Erlebnisse. Am letzten Tag präsentierten die Teilnehmer ihre Projekte: Theateraufführungen, poetische Lesungen und Fotoreportagen. Es war eine großartige Erfahrung – die Möglichkeit, sich selbst zu entfalten, Freunde aus aller Welt zu finden und eine neue Kultur kennenzulernen. Ich empfehle jedem, an solchen Programmen teilzunehmen! Wie sieht die Zukunft des VDJK aus? Die Zukunft des VDJK ist ein Raum der Möglichkeiten für junge Menschen, in dem man die Sprache und Kultur seiner Vorfahren lernen, eine aktive Lebenshaltung entwickeln und Freunde und Gleichgesinnte sowohl in Kasachstan als auch darüber hinaus finden kann. Ich bin sicher, dass die Bewegung weiter wachsen, sich verändern und den Herausforderungen der Zeit begegnen wird, ohne dabei ihre Herzlichkeit, Einzigartigkeit und vertrauensvolle Atmosphäre zu verlieren. Ich hoffe sehr, dass immer mehr junge Menschen im VDJK ihre Stärke, ihre Stimme und ihr Team finden. Im Jubiläumsjahr möchte ich dem VDJK Inspiration, leuchtende Ideen und eine energiegeladene Jugend wünschen, deren Augen und Herzen brennen! Möge die Bewegung weiterhin für viele junge Menschen dieser Wendepunkt – dieser entscheidende Moment – sein, wie er es einst für mich war. Möge der Geist der Einheit, der Respekt vor den Wurzeln und das Streben nach Wachstum erhalten bleiben. Alles Gute zum Jubiläum, VDJK – zum Fest unserer gemeinsamen Geschichte!
30 Jahre VDJK: Anastasija Minz Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Anastasija Minz, Sängerin, Gesangspädagogin, Liedautorin Anastasija ist Absolventin des Musikcolleges für begabte Kinder. Bevor sie dort aufgenommen wurde, sang sie vor allem Popsongs – bis sie wie durch ein Wunder zum Vorsingen bei der talentierten Gesangspädagogin Olesja Skorikowa kam. Sie war es, die Anastasija den Weg in den klassischen Gesang eröffnete. Schon im ersten Studienjahr nahm die junge Sängerin im neuen musikalischen Stil am Internationalen Wettbewerb „Neue Gipfel 2017“ in Minsk teil. „Alle Ängste verflogen mit den ersten mi-sol in Rachmaninows Lied Sing nicht, du Schöne nach einem Gedicht von Puschkin. Man sagt nicht umsonst: Der Anfang ist das Schwerste. Es war mein erstes Grand Prix in der Kategorie Klassischer Gesang – und ich setzte meine musikalische Laufbahn voller Begeisterung fort und erklomm neue Gipfel“, erinnert sich Anastasija. Bald darauf wurde sie Preisträgerin des Wettbewerbs Admiralitätsstern 2017 in Omsk. Danach nahm sie am Wettbewerb Złota Łódka im Rahmen des Festivals Folkowe Inspiracje 2018 im polnischen Łódź teil – dort wurde ihr der „Sonderpreis der Festivalleitung“ verliehen. Talentierte und unglaublich engagierte Menschen im VDJK Erstmals kam Anastasija 2010 mit den Jugendinitiativen der deutschen Selbstorganisation in Berührung – über den Jugendclub Lenz beim Deutschen Verein „Wiedergeburt“ der Region Pawlodar. „Ich erinnere mich noch gut: Als Kind bewunderte ich die Jugendlichen aus dem Club für ihr Engagement. Viele von ihnen wurden im Laufe der Jahre zu Vorbildern für mich. Und so bin ich mit großer Freude dem Jugendverband beigetreten, als ich älter wurde. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir mein erstes Sprachcamp. Ich war tief beeindruckt, wie viele talentierte und unglaublich aktive junge Menschen es im VDJK gibt. Dort konnte ich auch meine Gesangstalente einbringen.“ Heute sagt Anastasija mit voller Überzeugung: „Die Mitgliedschaft in der Jugendbewegung hat mir sehr viel gegeben. Wo immer ich gearbeitet habe – in verschiedenen Ländern und an unterschiedlichen Orten – greife ich immer wieder auf das Wissen und die Erfahrungen zurück, die ich im VDJK gesammelt habe. Das war eine echte Schule fürs Leben. Doch das Wichtigste: Ich habe eine zweite Familie gefunden. Und das ist einfach wunderbar – egal, wo man hinkommt, man trifft immer vertraute, herzliche Menschen.“ Als kreative Persönlichkeit ist ihr der Theaterfestival besonders im Gedächtnis geblieben: „Dieser Austausch war unglaublich bereichernd. Es war spannend, die unterschiedlichen Herangehensweisen der Theatergruppen zu erleben. Das Festival war für mich eine große Motivation, die deutsche Sprache noch intensiver zu lernen.“ Auch die Projekte Wir sind zusammen und Neue Namen seien geprägt von Farben, Emotionen und Kreativität. Besonders am Herzen liegt ihr auch das Projekt Familienakademie. „Es greift eines der wichtigsten Ziele auf: gemeinsame Zeit mit der Familie zu verbringen, die eigene Familiengeschichte kennenzulernen, einander näherzukommen. So einfach es klingt – im Alltag verlieren wir oft genau das aus den Augen: das Einfache, aber zutiefst Menschliche.“ Die Zukunft des VDJK sehe ich in seiner Weiterentwicklung: im Mut, mit der Zeit zu gehen – und dabei das zu bewahren, was wirklich zählt: die über Jahre gewachsenen Traditionen und Werte. Im Jubiläumsjahr wünsche ich dem VDJK, dass das Licht in den Herzen der jungen Menschen nicht erlischt, sondern immer heller wird – damit es gemeinsam weiterleuchtet. Gemeinsam – heller, wärmer, strahlender. Möge es viele neue erfolgreiche Projekte geben, große Ziele und inspirierende Gipfel!
30 Jahre VDJK: Anastasia Kreimer Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Anastasia Kreimer, Dozentin Als Studentin im zweiten Studienjahr machte Anastasia ihre ersten Erfahrungen mit der Jugendarbeit der Deutschen in Kasachstan. Es war 1998, und die Zahl der Deutschen in der Republik war noch recht bedeutend. Ihre ersten Schritte als Jugendaktivistin betrachtet Anastasia als die eindrucksvollsten Momente ihres Studentenlebens: „Damals hatten wir eine ziemlich große Jugend-Community. Mit Begeisterung organisierten wir Feste und nahmen an Jugendprojekten teil. So wurde im Jahr 2000 zum ersten Mal ein Sprachlager durchgeführt, zu dem ich bereits als Dozentin eingeladen wurde. Für mich, als Studentin im vierten Jahr, war das ein unvergesslicher Moment zu Beginn meiner Laufbahn. In meiner Heimatstadt Uralsk lebten damals viele Deutsche, und die Erfolge unserer Organisation waren weit über die Stadt hinaus bekannt. Die Aktivisten bemühten sich nach Kräften, ihre Kultur lebendig zu halten: sie suchten alte Film- und Tonaufnahmen, Musik und Fotos, lernten anhand dieser Materialien traditionelle deutsche Tänze und Lieder. Deshalb waren unsere Auftritte auf den Festivals der deutschen Kultur auf den Stadtplätzen immer einprägsam. All dies konnte natürlich nicht ohne Einfluss auf meine berufliche Tätigkeit bleiben. Bis heute unterrichte ich in Sprachkursen.“ Besonders hervorheben möchte Anastasia Kreimer die Generationenverbundenheit, die im Jugendverband der Deutschen Kasachstans stets spürbar war. Jeder, der einmal Teil des Verbandes wurde, versuchte, seine Geschwister mitzubringen – und später, im Erwachsenenalter, auch die eigenen Kinder. Das war immer eine große Freude. Mit der Zeit sind viele der damaligen Aktivisten nach Deutschland gegangen, doch es blieben auch jene, die ihre Zukunft mit Kasachstan verbinden und das kulturelle Erbe ihrer Vorfahren bewahren. Zu ihnen gehört auch Anastasia Kreimer. Ihren Weg begann sie im Club der deutschen Jugend Kasachstans – und wurde schließlich zu einer der bekanntesten Deutschlehrerinnen der gesamten Region.
30 Jahre VDJK: Aljona Rener Veröffentlicht in September 1, 2025Oktober 8, 2025 Aljona Rener, leitende Projektbuchhalterin der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ Seit meiner Kindheit kann ich mir mein Leben ohne den deutschen Bestandteil nicht vorstellen. Meine Familie hat immer versucht, alle Traditionen zu pflegen, die Feste des deutschen Volkes zu feiern und mich zum Erlernen meiner Muttersprache zu motivieren. Die deutsche Sprache begann ich ab der 1. Klasse an der Deutschen Schule-Gymnasium Nr. 46 in Astana zu lernen. Heute beherrsche ich sie auf dem Niveau C1 und arbeite weiter an meiner Verbesserung. Mit 15 Jahren kam ich durch einen glücklichen Zufall in den Jugendclub „Diamant“ der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Astana und der Region Aqmola. Dort begann meine bunte und interessante „deutsche“ Jugendzeit. Schon als Schülerin fuhr ich zu verschiedenen Projekten und Lagern als Teilnehmerin. Nachdem ich an die Universität gekommen war, wurde ich Stipendiatin des Programms „Avantgarde“ und mein gesellschaftliches Leben wurde noch intensiver. In den Studienjahren hatte ich die Position einer Referentin für Jugendarbeit inne und war Vorsitzende des Jugendclubs „Diamant“. Heute gehöre ich zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Astana und der Region Aqmola. Die Gesellschaft der Deutschen ist für mich zu einer zweiten deutschen Familie geworden. Dank der verschiedenen Projekte habe ich viele weitere Traditionen kennengelernt, die ich bis heute meinen jüngeren Geschwistern weiterzugeben versuche. Durch mein aktives Engagement im Leben des Verbandes der deutschen Jugend Kasachstans wurde ich zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und vertrat den Verband auf republikanischer und internationaler Ebene. Nach dem Abschluss der Universität erhielt ich ein Angebot, meiner Fachrichtung entsprechend in der Stiftung „Wiedergeburt“ zu arbeiten. Für mich ist es eine große Ehre, in meinem Beruf zu arbeiten und dabei dem deutschen Ethnos in Kasachstan Nutzen zu bringen. Projekte, Lager, Selbstentwicklung, enorme Erfahrung, Auslandsreisen, Freunde, interessante Arbeit, eine aktive Jugendzeit und vieles mehr – für all das bin ich der Selbstorganisation der Deutschen in Kasachstan dankbar.
Ach, Vernissage! Welch ein Porträt, welch eine Landschaft! Veröffentlicht in August 29, 2025 In Pawlodar fand die Vernissage der Künstlerin OAN unter dem Titel „Menschen – Natur. Paris – Pawlodar“ statt. Die Bilder sind im Regionalen Kunstmuseum Pawlodar, benannt nach Nagymbek Nurmukhamedow, zu sehen. Die Ausstellung läuft bis Mitte August. Weiter lesen „Ach, Vernissage! Welch ein Porträt, welch eine Landschaft!“
Medienworkshops in Taschkent 2025 Veröffentlicht in August 29, 2025 Vertreter des Verbandes der deutschen Jugend Kasachstans nahmen am internationalen Medienseminar teil. Weiter lesen „Medienworkshops in Taschkent 2025“
„Treffen der Generationen“ in Qostanai Veröffentlicht in August 26, 2025September 3, 2025 Am 23. August fand im Deutschen Haus der Stadt Qostanai eine besondere Veranstaltung statt – das historische Kolloquium „Treffen der Generationen“ zum Gedenk- und Trauertag der Russlanddeutschen – ein Datum voller Schmerz und tiefer Bedeutung. Weiter lesen „„Treffen der Generationen“ in Qostanai“
Kirschfest in Ridder: Kreativität, Genuss und Sommerstimmung Veröffentlicht in August 26, 2025 Im regionalen Büro der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ in Ridder feierten die Teilnehmer der Projekte „Netzwerk der Begegnungszentren“ und des Jugendklubs der Deutschen fröhlich und kreativ das Kirschfest. Weiter lesen „Kirschfest in Ridder: Kreativität, Genuss und Sommerstimmung“
Wie der VDJK „Freiheit“ Jugendliche mit Berufen vertraut macht Veröffentlicht in August 26, 2025September 3, 2025 Im Jugendklub der Deutschen „Freiheit“ (Uralsk) fand ein inspirierendes Treffen mit Ilja Gurinenko statt – dem Gründer des Projekts „Gesundes Essen“ (https://www.instagram.com/food_for_life_pp/), einem Enthusiasten für gesunde Ernährung und einfach einem Menschen, der die Kochkunst liebt. Weiter lesen „Wie der VDJK „Freiheit“ Jugendliche mit Berufen vertraut macht“
Mach Mit – 2025 Veröffentlicht in August 26, 2025 Die Präsenzphase des Projekts „Mach Mit – 2025“ brachte junge Menschen zusammen, die begeistert die deutsche Sprache erlernen und ihre Eindrücke sowie persönlichen Entdeckungen miteinander teilten. Weiter lesen „Mach Mit – 2025“
Widerspiegelung der reichen Geschichte und Kultur der Deutschen Veröffentlicht in August 26, 2025 Die Elemente der Nationaltrachten der Russlanddeutschen wurden im Bastelkreis „Basteln“ des Begegnungszentrums der Stadt Üschtöbe erforscht. Die Veranstaltung fand im Freien statt, unter den weitverzweigten Bäume und unter den Sonnenstrahlen des Augusts. Als Materialien dienten Kartons und farbiges Papier. Weiter lesen „Widerspiegelung der reichen Geschichte und Kultur der Deutschen“
Ljudmila Jaufmann. Ehrliche Arbeit, gegenseitige Hilfe und die Fähigkeit, Schwierigkeiten zu überwinden Veröffentlicht in August 26, 2025August 26, 2025 Ljudmila Schirinkina, Mädchenname Jaufmann, stammt aus einer Familie, deren Geschichte in vielem das Schicksal tausender Russlanddeutscher in Kasachstan widerspiegelt. Weiter lesen „Ljudmila Jaufmann. Ehrliche Arbeit, gegenseitige Hilfe und die Fähigkeit, Schwierigkeiten zu überwinden“
Die Verwandlung des Kürbisses in eine Delikatesse Veröffentlicht in August 26, 2025 Ein Symbol des Herbstes, der Fruchtbarkeit und eine wertvolle, vitaminreiche Zutat. Der Kürbis wurde sowohl in der alltäglichen als auch in der festlichen deutschen Küche verwendet. Weiter lesen „Die Verwandlung des Kürbisses in eine Delikatesse“
Deutscher Apfelkuchen mit Streuseln: Aus Franken mit Liebe Veröffentlicht in August 25, 2025August 27, 2025 Die deutsche Jugend von Balqasch tauchte in eine köstliche Vergangenheit ein und backte einen traditionellen Apfelkuchen mit Streuseln. Der duftende Apfelstreuselkuchen nimmt einen besonderen Platz in der deutschen Esskultur ein. Weiter lesen „Deutscher Apfelkuchen mit Streuseln: Aus Franken mit Liebe“
Suppe mit Eierklößchen nach dem Rezept der Vorfahren Veröffentlicht in August 22, 2025August 22, 2025 Im Deutschen Kulturzentrum „Wiedergeburt“ des Gebietes Qostanai fand ein Kochkurs mit dem Chefkoch Oleg Kaschejew statt. Die Mitglieder des Jugendclubs der Deutschen „Kluger Fuchs“ aus der Stadt Lisakowsk machten sich mit den kulinarischen Traditionen der Russlanddeutschen vertraut und bereiteten eines der einfachen, aber sehr schmackhaften Gerichte zu: die Eierflockensuppe, oder Suppe mit Eierklößchen. Weiter lesen „Suppe mit Eierklößchen nach dem Rezept der Vorfahren“
Bildung im Leben der Russlanddeutschen Veröffentlicht in August 19, 2025September 5, 2025 In der Smirnow-Schule-Gymnasium in der Region Nordkasachstan fand im Rahmen des Kreises „Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen in Kasachstan“ eine Unterrichtsstunde zum Thema „Bildung der Russlanddeutschen in Kasachstan und Russland“ statt. Weiter lesen „Bildung im Leben der Russlanddeutschen“
Eine Nadel, zwei Nadeln – schon entsteht eine Masche Veröffentlicht in August 17, 2025August 17, 2025 Die Kinder von Balqasch tauchten diesmal in die alte deutsche Vergangenheit ein. Dieses Mal mithilfe von Stricknadeln und Garn. Weiter lesen „Eine Nadel, zwei Nadeln – schon entsteht eine Masche“
Braten aus Fleisch: vom Mammut bis zum Rind Veröffentlicht in August 17, 2025 Der Duft von gebratenem Fleisch, durchzogen von Kräutern und Gewürzen, ist die Quintessenz der deutschen Esskultur, ihrer Traditionen und der Liebe zu herzhafter, nahrhafter Kost. Weiter lesen „Braten aus Fleisch: vom Mammut bis zum Rind“
Vera Neumann-Fedorowa. Sprudelnde Energie und Hingabe an ihre Aufgabe Veröffentlicht in August 17, 2025 Vera Neumann-Fedorowa hat ihr ganzes Leben der Arbeit bei der Eisenbahn Kasachstans gewidmet. Weiter lesen „Vera Neumann-Fedorowa. Sprudelnde Energie und Hingabe an ihre Aufgabe“
Die Deutschen von Zhelezinka: Im Namen der Freundschaft und des gegenseitigen Verständnisses Veröffentlicht in August 11, 2025 Die Zweigstelle des deutschen Begegnungszentrums im Dorf Zhelezinka bei der regionalen Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in der Region Pawlodar besteht seit fünfzehn Jahren. In all diesen Jahren hat sich das Zentrum zu einem echten Zentrum der Kultur und Traditionen des deutschen Volkes entwickelt, zu einem Ort, an dem die Erinnerung an die Vorfahren sorgfältig bewahrt und an die junge Generation weitergegeben wird. Die Aktivisten beteiligen sich aktiv an allen festlichen und kulturellen Veranstaltungen. Sie organisieren und veranstalten nicht nur Konzerte, Festivals und Ausstellungen, sondern nehmen auch am Leben des Bezirks Zhelezinka teil und tragen zu dessen Entwicklung und Wohlstand bei. Einer der wichtigsten Grundsätze der Arbeit ist die Förderung des interkulturellen Dialogs und die Stärkung der Toleranz innerhalb der Gesellschaft. Im Kulturzentrum gibt es verschiedene Interessengruppen und Clubs, in denen jeder eine Beschäftigung nach seinem Geschmack finden kann: Erwachsenen- und Kindergruppen des Tanzkreis „Wiedergeburt“, der Kreis für angewandte Kunst „Basteln“ und der Kreis für deutsche Küche „Deutsche Küche“. All dies ermöglicht es den Bewohnern des Bezirks Zhelezinka, das reiche Erbe der deutschen Volksgruppe kennenzulernen und mehr über ihre Geschichte, Traditionen und Bräuche zu erfahren. Wie Lidia Kamkowa, Leiterin der Zweigstelle des Zentralen Kulturzentrums in Zhelezinka, betonte, steht das Zentrum allen offen, die sich für deutsche Kultur und Geschichte interessieren, unabhängig von ihrer Volkszugehörigkeit und Religion. Dort sind Gäste immer willkommen. Das Begegnungszentrum arbeitet aktiv mit lokalen Schulen und Kultureinrichtungen zusammen, führt gemeinsame Veranstaltungen durch und tauscht Wissen und Erfahrungen aus. Nahezu alle Initiativen und Veranstaltungen werden durch Ausstellungen mit kreativen Werken der Aktivisten des Begegnungszentrums, W.P. Schewtschenko und L.A. Jarkowa, bereichert. „Kurz vor Beginn des Sommers fand im örtlichen Kulturhaus des Dorfes Zhelezinka ein kreatives Treffen von Deutschen und Gästen aus der regionalen Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Pawlodar statt. Die Veranstaltung war dem 30-jährigen Jubiläum der Volksversammlung Kasachstans, dem 35-jährigen Jubiläum der Gesellschaft „Wiedergeburt“ und dem 15-jährigen Jubiläum des Begegnungszentrums des Dorfes Zhelezinka gewidmet. Mit Dankesbriefen der Volksversammlung Kasachstans der Region Pawlodar wurden E.W. Karpenko, L.A. Smerdina, M.K. Geit, M.I. Proskurjakowa, N.G. Padalko, L.A. Jarkowa und V.P. Sheldyko ausgezeichnet, wie Lidia Kamkowa betonte. „Ich kann mit Sicherheit sagen: In den fünfzehn Jahren seines Bestehens ist unser Zweig zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Bezirk Zhelezinka geworden. Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza
Quarkkekse mit Zimt: auf den Spuren jahrhundertealter deutscher Traditionen Veröffentlicht in August 11, 2025 Beim Kreis „Deutsche Küche” im Kulturzentrum der Stadt Taldyqorghan tauchten die Teilnehmer in die Vergangenheit ein. Junge Liebhaber der deutschen Küche diskutierten über die Gewohnheiten und Vorlieben der Deutschen beim Backen, kneteten Teig und backten Mürbekekse mit dem Aroma von Zimt und Zucker. Weiter lesen „Quarkkekse mit Zimt: auf den Spuren jahrhundertealter deutscher Traditionen“
Mit Herz und Humor: Jochen in unserem Projekt Veröffentlicht in August 6, 2025August 26, 2025 Vier Monate als Sprachassistent in Karaganda Vom 1. April bis 31. Juli 2025 war Jochen Wilke aus Deutschland als Sprachassistent im Regionalen Verein der Deutschen „Wiedergeburt“ in Karaganda. In dieser Zeit hat er viele Gruppen beim Deutschlernen unterstützt. Er hat mit Lehrerinnen zusammengearbeitet, Übungen gemacht, über das Leben in Deutschland gesprochen und im Sprachclub viele interessante Themen vorgestellt: Feste, Familie, Essen, Dialekte und Humor. Jochen sagt: „Die Zeit hier war lehrreich.“ Die Arbeit im Tandem war für ihn besonders gut: „Ich habe viele verschiedene Unterrichtsstile kennengelernt und wir konnten uns gut ergänzen.“ Jochen hatte viele schöne Erlebnisse. Er sagt: „Ich habe mit Kindern und älteren Frauen gesungen, und meine Kolleginnen haben mich an meinem Geburtstag überrascht – das war sehr nett.“ Auch die Fortschritte der Teilnehmer:innen haben ihn gefreut: „Eine Gruppe, die im April mit A1.1 angefangen hat, konnte im Juli schon viel verstehen und Fragen stellen.“ Er war überrascht, dass man im Bus mit einem QR-Code zahlen kann – das kannte er aus Deutschland nicht. In den vier Monaten hat Jochen auch selbst viel gelernt. Er sagt: „Ich bin jetzt flexibler und ruhiger.“ Sein Tipp für neue Sprachassistent:innen: „Seid flexibel!“ Wir sagen: Vielen Dank, Jochen! Danke für deine Arbeit, deine Ideen, deine Energie und deine positive Art. Du warst ein wichtiger Teil unseres Teams. Wir wünschen dir viel Erfolg in Pavlodar und hoffen, dich bald wiederzusehen! Gulmshan Bertajewa
Sprachbrücken: Die Geschichte von Steffen Setzmann in Oral Veröffentlicht in August 5, 2025 Inspirierende Erfahrungen im interkulturellen Austausch im Rahmen des Programms des Goethe-Instituts Weiter lesen „Sprachbrücken: Die Geschichte von Steffen Setzmann in Oral“
Antike Nadelkissen: Ein Stück deutscher Geschichte zum Anfassen Veröffentlicht in August 5, 2025 Im deutschen Begegnungszentrum Balpyk Bi haben Mädchen im Bastelkurs Nadelkissen für ihre Mütter und Großmütter hergestellt. Weiter lesen „Antike Nadelkissen: Ein Stück deutscher Geschichte zum Anfassen“
Sprachcamp in Balqasch: Es lebe das Theater! Veröffentlicht in August 5, 2025 Das Sprachcamp für Jugendliche „Theatervelle“ hat seine Türen am Ufer des Balqasch-Sees geöffnet. Der Veranstaltungsort ist einem bedeutenden Datum gewidmet – dem 50-jährigen Jubiläum des deutschen Theaters in Kasachstan, was sich in allen Aspekten des Programms widerspiegelt. Weiter lesen „Sprachcamp in Balqasch: Es lebe das Theater!“
Kennenlernen der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kasachstan Veröffentlicht in August 5, 2025August 27, 2025 Im Deutschen Kulturzentrum der Stadt Schymkent fand eine Veranstaltung statt, die junge Menschen über Möglichkeiten im Bereich Bildung, internationale Zusammenarbeit und gesellschaftliches Engagement informierte. Weiter lesen „Kennenlernen der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kasachstan“
Jugend aus Kasachstan nahm am internationalen Sommercamp in Deutschland teil Veröffentlicht in August 5, 2025August 27, 2025 Acht junge Menschen aus Kasachstan beteiligten sich am internationalen Sommersprachlager „Sommercamp JSDR-NRW 2025“. Weiter lesen „Jugend aus Kasachstan nahm am internationalen Sommercamp in Deutschland teil“
GIZ: Regional vacancy for Advisor in EURECA in Tashkent Veröffentlicht in August 4, 2025September 5, 2025 The GIZ office in Uzbekistan is looking for a regional position of Advisor in the project EU4SustainableCentral Asia: Renewable Energy in Central Asia (EURECA). The vacancy description you can find attached. Candidates who meet the requirements can send their CVs and Motivation letters via email: giz-usbekistan@giz.de indicating in the subject line “Advisor for Renewable Energy Central Asia”. Deadline for applications is 21 August 2025, 18-00 Tashkent time.
„Schmeckt wie bei Oma“ Veröffentlicht in August 4, 2025August 27, 2025 Ein gemütlicher und sehr herzlicher Kochworkshop zur deutschen Küche in unserem Klub in Qostanai! Zu Gast war unsere Großmutter Ljubow Utjatnikowa, die mit uns das Familienrezept von Valentina Gensler für traditionelle deutsche Dampfnudeln teilte. Während des Workshops erzählte Ljubow Utjatnikowa eine bewegende Geschichte aus ihrer Jugend. Einst fuhr sie nach Deutschland zu ihrer Mutter. Im Haus wohnte eine ältere deutsche Nachbarin namens Milandia. Im Gespräch kamen sie auf das Thema Kochen. Ljubow Utjatnikowa berichtete, dass sie in Kasachstan nach wie vor deutsche Gerichte zubereitet: Strudli, Knödel – und natürlich Dampfnudeln. Die Nachbarin staunte und sagte: „Ich habe keine Dampfnudeln mehr gegessen, seit meine Großmutter gestorben ist …“ Voller Begeisterung bat sie Ljubow Utjatnikowa, sie zuzubereiten – und als sie kostete, kamen ihr die Tränen vor lauter Erinnerungen. Genau diesen „Geschmack wie bei Oma“ haben wir gemeinsam im Workshop wieder aufleben lassen. ⸻ Zutaten: • Weizenmehl (Type 550) – 250 g + 1 gehäufter TL • Zucker – 1 EL + 2 EL (für die Milchmischung) • Ei – 1 Stück • Trockenhefe – 1 TL • Butter – 1 TL • Milch 2,5 % – 150 ml (für den Teig) • Milch 6 % – 250 ml (für die Milchmischung) Zubereitung: 1. In 75 ml warmer Milch die Hefe, 1 TL Zucker und 1 TL Mehl auflösen. Stehen lassen, bis sich Schaum bildet. 2. Mit der restlichen Milch, Zucker, Ei und Butter mischen. Mehl hinzufügen und einen weichen Teig kneten. 3. 1,5–2 Stunden gehen lassen. 4. Brötchen formen, 15 Minuten ruhen lassen. 5. In einer Pfanne Butter schmelzen, 250 ml Milch und 2 EL Zucker hinzufügen, die Brötchen hineinlegen. 6. Zugedeckt bei schwacher Hitze 25 Minuten garen (nicht öffnen!). 7. Mit Herz servieren ❤️ ⸻ Danke, liebe Ljubow Michailowna, für die Wärme, das Wissen und den Geschmack echter Familientraditionen! Übersetzung: Anton Genza
Aljona Karpenko-Borgardt: Alte Traditionen wieder zum Leben erwecken Veröffentlicht in August 4, 2025August 27, 2025 In einer abgelegenen Ecke Nordkasachstans, im historischen, international geprägten Dorf Baschmatschnoje, leben die Nachkommen deportierter Deutscher. Weiter lesen „Aljona Karpenko-Borgardt: Alte Traditionen wieder zum Leben erwecken“
Zeit zum Lernen und Erinnern: Juli-Alltag im Deutschen Zentrum Veröffentlicht in Juli 30, 2025August 27, 2025 Juli ist keine Urlaubszeit: Im Deutschen Zentrum der Stadt Karaganda geht die aktive und vielfältige Arbeit weiter. Es finden Deutschkurse, kreative Treffen des Handarbeitskreises „Basteln“ sowie Veranstaltungen des „Seniorenklubs“ statt. Den Deutschunterricht leiten die Dozentinnen Natalja Diptan und Marina Stein. Das aktuelle und spannende Thema der letzten Treffen – „Urlaub und Reisen“ – stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse. Zur Erweiterung des Wortschatzes und des kulturellen Austauschs wurde der Sprachassistent aus Deutschland, Jochen Wilke, zum Unterricht eingeladen. Seine anschauliche Präsentation über Sehenswürdigkeiten Deutschlands machte die Stunde besonders lehrreich und lebendig. Die Teilnehmer stellten gerne Fragen, äußerten sich frei auf Deutsch und betonten, dass der Unterricht dadurch interessanter und lebensnaher geworden sei. Parallel dazu treffen sich die Mitglieder des Seniorenklubs im Deutschen Zentrum zu den „Basteln“-Stunden unter der Leitung von Olga Iwkina. Das jüngste Treffen widmete sich dem Thema „Stricken und Häkeln bei den Russlanddeutschen“. Alle erzählten mit Begeisterung, wie ihre Großmütter und Urgroßmütter wunderschöne handgefertigte Arbeiten – gehäkelte Deckchen, Vorhänge und Tischdecken – erschufen. Viele brachten alte Stücke mit, die als Familienerbstücke erhalten geblieben sind. Besonderes Augenmerk lag auf der Häkeltechnik, die die Teilnehmenden weiterhin anwenden und weitergeben. Jede Stunde endet mit einer herzlichen Teerunde und freundlichen Gesprächen, bei denen der lebendige Austausch, das Teilen von Erinnerungen und die aufmerksame, gegenseitige Zuwendung fortgesetzt werden. So wird die Arbeit im Deutschen Zentrum zu einer lebendigen Brücke zwischen den Generationen. Hier verbinden Sprache, Traditionen, Handarbeit und gemeinsames Miteinander die Menschen und erfüllen den Alltag mit Sinn, Freundschaft und Respekt vor den Wurzeln. Bertaewa Gulmzhan Übersetzung: Anton Genza
Lilia Smerdina-Gate. Aktivistin und Inspiratorin Veröffentlicht in Juli 28, 2025 Lilia Smerdina-Gate spielt eine aktive Rolle in der Arbeit der Zweigstelle des deutschen Begegnungszentrums im Dorf Zhelezinka in der Region Pawlodar. Weiter lesen „Lilia Smerdina-Gate. Aktivistin und Inspiratorin“
Mit dem Fahrrad zu neuen Horizonten: Der Verein „Freiheit“ fördert den Radsport in Uralsk Veröffentlicht in Juli 28, 2025 Der deutsche Jugendklub „Freiheit“ setzt seine aktive Arbeit zur Förderung des Radsports und zur Stärkung der kulturellen Beziehungen in seiner Stadt fort. Die nächste Radtour führte von Uralsk zum Sadowskoe-See, an der junge Sportler sowie der Sprachassistent aus Deutschland, Stefan Zetsmann, teilnahmen. Weiter lesen „Mit dem Fahrrad zu neuen Horizonten: Der Verein „Freiheit“ fördert den Radsport in Uralsk“
Kirschfest in der Zweigstelle in Nowodolinskij: Workshop „Kischfest“ – Backen eines Kirschkuchens Veröffentlicht in Juli 28, 2025 In der Zweigstelle der Gesellschaft der Deutschen im Dorf Novodolinsky der Region Karaganda fand ein lang erwartetes und farbenfrohes Fest statt – der Workshop „Kischfest“, der der Kirsche gewidmet war. Weiter lesen „Kirschfest in der Zweigstelle in Nowodolinskij: Workshop „Kischfest“ – Backen eines Kirschkuchens“
„Kirschfest“ – der Duft herrlicher Beeren Veröffentlicht in Juli 28, 2025 In Balqasch wurde das „Kirschfest“ gefeiert – man lernte die Geschichte des Festes kennen, nahm an einem Kochkurs zur Zubereitung von Kirschknödeln teil und beteiligte sich an unterhaltsamen Wettbewerben. Weiter lesen „„Kirschfest“ – der Duft herrlicher Beeren“
Hahn aus Filz Veröffentlicht in Juli 28, 2025 In den vergangenen Tagen herrschte in der „Deutschen Stube” von Petropawlowsk eine kreative Atmosphäre. Weiter lesen „Hahn aus Filz“
David Anselm. Die Kraft des Geistes und der Barmherzigkeit Veröffentlicht in Juli 28, 2025 David Anselm ist im Bezirk Zhelezinka in der Region Pawlodar sehr bekannt. Von 1981 bis August 1994, also dreizehn Jahre lang, arbeitete er an der Mikhailowsker Mittelschule und widmete sein Wissen und seine Energie der Erziehung der jungen Generation. Weiter lesen „David Anselm. Die Kraft des Geistes und der Barmherzigkeit“
Soziale Hilfe für Rentner Veröffentlicht in Juli 28, 2025 In ihrem unermüdlichen Bestreben, das kulturelle Erbe der Deutschen Kasachstans zu unterstützen und zu bewahren, setzt die Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Aqmola ihre fruchtbare Arbeit fort. Weiter lesen „Soziale Hilfe für Rentner“
Master-Absolventen: Beitrag, Entwicklung, Perspektive Veröffentlicht in Juli 23, 2025August 27, 2025 Jeder hat seinen eigenen Weg zum Masterstudium. Manche kehren nach Jahren der Berufspraxis zum Studium zurück, andere verbinden es mit ihrer Arbeit und Projekten, wieder andere finden in der Bildung nicht nur einen Beruf, sondern ihre Berufung. In diesem Jahr haben drei aktive und zielstrebige junge Menschen, Mitglieder der regionalen Gesellschaften „Wiedergeburt“ Kasachstans, ihr Masterstudium in verschiedenen Fachrichtungen abgeschlossen. Weiter lesen „Master-Absolventen: Beitrag, Entwicklung, Perspektive“
Der Geschmack der Tradition: Okroschka im Rahmen des Projekts „Ethnoküche“ Veröffentlicht in Juli 22, 2025August 27, 2025 Im Bezirks-Haus der Freundschaft des Dorfes Beskaragai wird das kultur- und bildungspädagogische Projekt „Ethnoküche“ fortgesetzt, das darauf abzielt, den kulinarischen Reichtum der Traditionen der Völker Kasachstans zu bewahren und an die junge Generation weiterzugeben. Weiter lesen „Der Geschmack der Tradition: Okroschka im Rahmen des Projekts „Ethnoküche““
Im Deutschen Haus der Stadt Qostanai fand eine außerordentliche Berichts- und Wahlkonferenz statt Veröffentlicht in Juli 21, 2025August 27, 2025 Am 19. Juli fand im Deutschen Haus der Stadt Qostanai eine außerordentliche Berichts- und Wahlkonferenz der Gesellschaftliche Vereinigung „Regionales Deutsches Kulturzentrum „Wiedergeburt“ Qostanai“ statt. Die Konferenz wurde mit dem konkreten Ziel einberufen, Delegierte für die Teilnahme an der nationalen „Konferenz der Delegierten der Selbstorganisation der Deutschen in Kasachstan“ zu wählen, die am 3. November 2025 in Astana stattfinden wird. Zum ersten Mal wurde die Veranstaltung in einem gemischten Format – online und offline – durchgeführt. An der Sitzung nahmen 52 Delegierte teil, die die Bezirke und Städte der Region Qostanai vertraten. Als Ergebnis der Konferenz wurden 30 Delegierte aus der Region Qostanai gewählt, die die deutsche ethnische Gemeinschaft auf der republikanischen Konferenz vertreten werden. Mit freundlichen Grüßen, Gesellschaftliche Vereinigung „Deutsches Kulturzentrum „Wiedergeburt“ der Region Kostanai“. Übersetzung: Anton Genza
Beliebte Mürbekekse Veröffentlicht in Juli 16, 2025 Was wären Ferien ohne traditionelle deutsche Köstlichkeiten? Junge Aktivisten der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Nordkasachstan brachten Abwechslung in ihre kulinarische Versorgung und backten alte deutsche Kekse. Weiter lesen „Beliebte Mürbekekse“
Vegane Version der deutschen „Kartoffelküche“ Veröffentlicht in Juli 14, 2025 VDJK-Aktivisten in Balqasch kochten „Kartoffelsuppe“ nach einem alten deutschen Rezept. Weiter lesen „Vegane Version der deutschen „Kartoffelküche““
Die Geheimnisse der Natur verstehen Veröffentlicht in Juli 14, 2025 Die Deutschen von Balpyk Bi ehrten den Sommer mit Feuer, Kräutern und alten Bräuchen. Weiter lesen „Die Geheimnisse der Natur verstehen“
In die Pedale treten und Geschichten erzählen Veröffentlicht in Juli 14, 2025 Der Deutsche Jugendklub „Freiheit“ in Uralsk veranstaltete eine Fahrradtour zum Sadowskoe-See unter dem Motto „In die Pedale treten und Geschichten erzählen“. Weiter lesen „In die Pedale treten und Geschichten erzählen“
Es gibt nicht zu viel Kissel Veröffentlicht in Juli 14, 2025 In Petropawlowsk haben die Teilnehmer der Kreise „Basteln“ und „Deutsche Küche“ Kissel nach einem alten deutschen Rezept gekocht und Würstchen im Teigmantel gebraten. Weiter lesen „Es gibt nicht zu viel Kissel“
Heute fand ein Workshop zu SMM und Mobilfotografie für den Deutschen Jugendclub in Usch-Tschemogorsk statt Veröffentlicht in Juli 13, 2025August 27, 2025 Wir haben mit den Jugendlichen darüber gesprochen, wie wichtig soziale Netzwerke in der heutigen Welt sind und wie man über Instagram und andere Plattformen Kultur, Werte und Traditionen vermitteln kann. Es wurde erörtert, wie man einen visuellen Stil entwickelt, persönliche und kollektive Profile aufbaut und welche Tools dabei helfen, sich hervorzuheben und andere zu inspirieren.Vielen Dank an die Teilnehmenden für ihre Aktivität, Kreativität und Lernbereitschaft! Wir setzen gemeinsam fort, Geschichte und Kultur durch Bilder und Worte zu teilen. Übersetzung: Anton Genza
Katarina Fahnishtein ist Kasachische Meisterin im Orientierungslauf Veröffentlicht in Juli 10, 2025August 27, 2025 Die Region Ostkasachstan hat sich erneut auf der Sportbühne eindrucksvoll gezeigt: Katarina Fahnishtein, junge Sportlerin und Vertreterin der Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“, belegte den ersten Platz bei der Kasachischen Meisterschaft im Orientierungslauf in der Disziplin Sprint. Weiter lesen „Katarina Fahnishtein ist Kasachische Meisterin im Orientierungslauf“
Kasachisch-Deutscher Business-Club: neue Schritte zur Stärkung internationaler Verbindungen Veröffentlicht in Juli 10, 2025August 27, 2025 Vom 1. bis 4. Juli besuchte eine kasachische Delegation unter der Leitung von Yevgeniy Bolgert, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ und Senator des Parlaments der Republik Kasachstan, Deutschland. Auf der Agenda standen Besuche der Industrie- und Handelskammern in München und Bayreuth, des Bayerischen Kulturzentrums der Russlanddeutschen sowie die Teilnahme an der Konferenz „Deutsche Minderheiten und deutschsprachige Gemeinschaften als wichtige Partner in den Wirtschaftsbeziehungen“, organisiert von der Stiftung zur Unterstützung der ethnischen Deutschen im Ausland. Die Delegation umfasste auch Vertreter des Kasachisch-Deutschen Business-Clubs. Weiter lesen „Kasachisch-Deutscher Business-Club: neue Schritte zur Stärkung internationaler Verbindungen“
Wilder Löwenzahn und medizinischer – ein Lagerhaus der Inspiration Veröffentlicht in Juli 8, 2025 Die Kinder aus Balqasch haben mit duftenden Feldkräutern und Blumen bunte Sommerbilder gemalt. Weiter lesen „Wilder Löwenzahn und medizinischer – ein Lagerhaus der Inspiration“
„Zärtlichkeit in Stein“ von Elena Schpetter in Pawlodar Veröffentlicht in Juli 8, 2025 In Pawlodar fand die Ausstellung „Zärtlichkeit in Stein“ von Elena Schpetter statt, bei der mit Marmorsplittern und Bernstein gefertigte Innenraumbilder präsentiert wurden. Die Ausstellung „Zärtlichkeit in Stein“ wurde zu einem echten Ereignis im kulturellen Leben von Pawlodar und präsentierte dem Publikum eine einzigartige Kombination von Techniken und Materialien. Die Gemälde von Elena Schpetter, die in einer komplexen Technik mit Marmorsplittern und Bernstein hergestellt wurden, verblüffen durch ihre Textur und Tiefe. In jedem Werk spürt man die Hand der Meisterin, die mit großer Sorgfalt und Liebe die kleinsten Details gestaltet. Elena Schpetter ist gebürtig aus Pawlodar (geboren am 7. April 1976). Seit ihrer Kindheit zeichnete sie gern und erhielt ihre Ausbildung in der Kunstschule Nr. 1 und im UNESCO-Klub. Von 1996 bis 2020 arbeitete sie im Gaststättengewerbe, wo sie sich vom Kellner zur Verwaltungsangestellten hocharbeitete. Nach ihrem Umzug nach Kaliningrad erlernte sie die Kunst der Bernsteinmalerei und die Feinheiten der handwerklichen Verarbeitung dieses Naturmaterials. „Elena Schpetter verwendet in ihren Werken eine Vielzahl von Materialien, von Pappe und Leder bis zu Textilien, Marmor und Bernstein. Bernstein spielt die Rolle eines subtilen Akzents, der Wärme und Tiefe verleiht“, sagt Olga Litnewskaja, stellvertretende Vorsitzende der Regionalgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Pawlodar. „Einzigartige handgefertigte Gemälde mit Naturbernstein und Perlmutt vermitteln ein Gefühl der Naturverbundenheit, die Schönheit des Augenblicks und die positive Energie des Autors. Landschaften, Meerblicke, sonnige Innenhöfe, Architektur verschiedener Städte, heimatliche Räume, berühmte Gemälde… Alles ist mit Bernsteinpartikeln verziert, so als ob der Raum mit den Klängen der Natur erfüllt wäre.“ Die Ausstellung von Elena Schpetter ist eine wunderbare Gelegenheit, das Schöne zu berühren, die Schönheit im Gewöhnlichen zu sehen und die Verbindung zur Natur zu spüren. Die Werke der Künstlerin vermitteln ein Gefühl der Harmonie und des Friedens und erinnern an die ewigen Werte und nicht an die falschen Reize der umgebenden Welt. Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza
„Familienklub“ in Taldyqorghan: Erhaltung und Popularisierung der deutschen Kultur Veröffentlicht in Juli 8, 2025 Die erste Etappe des neuen Projekts „Familienklub“ ist in Taldyqorghan erfolgreich gestartet. Weiter lesen „„Familienklub“ in Taldyqorghan: Erhaltung und Popularisierung der deutschen Kultur“
Mitglieder des DJK „Freiheit“ lernten das Erasmus+-Programm kennen Veröffentlicht in Juli 8, 2025August 27, 2025 Im Deutschen Jugendklub „Freiheit“ fand ein Treffen mit Dilyara Batrgereeva, Studentin der Westkasachischen Universität benannt nach Mahambet Utemisow, statt, die ein Semester in Deutschland im Rahmen des Erasmus+-Programms verbracht hat. Weiter lesen „Mitglieder des DJK „Freiheit“ lernten das Erasmus+-Programm kennen“
Die Mannschaft der Hauptstadtgesellschaft der Deutschen belegte den ersten Platz im Minifußball Veröffentlicht in Juli 7, 2025August 27, 2025 In Astana fand zu Ehren des 30-jährigen Jubiläums der Versammlung des Volkes Kasachstans ein Minifußballturnier unter dem Motto „Sport gehört zur Gesundheit der Nation” statt, an dem zehn Mannschaften ethnokultureller Vereinigungen teilnahmen. Zwei Tage lang verwandelte sich der Hauptstadtpark „Zheruik“ in ein Symbol der Freundschaft und Toleranz unter Jugendlichen. Es ist erfreulich, dass das Turnier nicht nur bei Vertretern ethnokultureller Vereinigungen, sondern auch bei Einwohnern und Gästen der Hauptstadt großes Interesse hervorgerufen hat. Weiter lesen „Die Mannschaft der Hauptstadtgesellschaft der Deutschen belegte den ersten Platz im Minifußball“
Ins All – auf Deutsch Veröffentlicht in Juli 2, 2025August 27, 2025 Ein spannender Workshop im Theaterlager der Neuen Studio Gluschkow. Weiter lesen „Ins All – auf Deutsch“
Jugend in der Pädagogik Veröffentlicht in Juli 1, 2025 Teilnahme von Anna Pensjakowa am Fortbildungsseminar für Methodiker und Lehrer des Projekts „Vorschulbildungszentrum „Wunderkind“ Weiter lesen „Jugend in der Pädagogik“
Sommer draußen. Sommer drinnen Veröffentlicht in Juli 1, 2025 Die Kinder von Taldyqorghan gingen auf einen Campingausflug. Schließlich soll der Sommer hell sein, voller Abenteuer und unvergesslicher Momente! Und wo, wenn nicht in der Natur, kann man den ganzen Charme dieser Jahreszeit spüren? Weiter lesen „Sommer draußen. Sommer drinnen“
Bei einer duftenden Tasse Tee wurde über Spruchdichtung diskutiert Veröffentlicht in Juli 1, 2025Juli 1, 2025 Ein weiteres Treffen von Aktivisten des Seniorenklubs fand in Balqasch statt Weiter lesen „Bei einer duftenden Tasse Tee wurde über Spruchdichtung diskutiert“
Brücke der Kultur und Sprache: Besuch eines Gastes aus Altai im Deutschen Haus in Pawlodar Veröffentlicht in Juli 1, 2025 Das Deutsche Haus in Pawlodar war Gastgeber eines Treffens mit Vladimir Barbaschow, Assistenzprofessor des Linguistischen Instituts der Staatlichen Pädagogischen Universität Altai, Kandidat der philologischen Wissenschaften und Mitglied der Medienlinguistischen Kommission des Internationalen Komitees der Slawisten (UNESCO). Vladimir Barbaschow, Spezialist für Germanistik, widmet sich seit mehr als einem Vierteljahrhundert dem Deutschunterricht. Ziel seines Besuchs war es, Kontakte mit der lokalen Gemeinschaft zu knüpfen, um Wissen auszutauschen, die Aussichten für gemeinsame Initiativen zu erörtern und Partnerschaften aufzubauen. Er berichtete über seine Erfahrungen im Bereich der Filmmusik und wies darauf hin, dass es unter seinen Schülern talentierte Kinder mit hervorragender Aussprache gibt, die in der Lage sind, Phrasen einzusprechen. Vladimir Barbaschow präsentierte den Film „Zeit“, den er ins Deutsche synchronisiert hat. Dieser Film wurde anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation der Russlanddeutschen gedreht und erzählt von den historischen Ereignissen, dem heutigen Leben der Russlanddeutschen sowie davon, wie es ihnen gelang, ihre Kultur, ihren Glauben und ihre Sprache zu bewahren. Das Treffen fand in einer warmen und freundlichen Atmosphäre statt. Die Anwesenden lauschten interessiert den Erzählungen von Vladimir Barbaschow über seine Arbeit, seine wissenschaftlichen Interessen und seine Leidenschaft für Filmmusik. Vertreter des Deutschen Hauses in Pawlodar bekundeten ihr Interesse an der Organisation gemeinsamer Projekte mit dem Linguistischen Institut der Staatlichen Pädagogischen Universität Altai. Der Gast wies darauf hin, wie wichtig es ist, das sprachliche und kulturelle Erbe der ethnischen Deutschen zu bewahren und weiterzuentwickeln. Er betonte, dass solche Treffen und der Erfahrungsaustausch zur Stärkung der Beziehungen zwischen den Regionen beitragen und die nationale Identität bewahren helfen. Am Ende des Treffens bedankte sich Vladimir Barbaschow beim Deutschen Haus Pawlodar für den herzlichen Empfang und die fruchtbare Diskussion. Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza
Eine Forschungsarbeit von Bewohnern Kökschetaus über Herold Belger wurde in Moskau mit einem Preis ausgezeichnet Veröffentlicht in Juli 1, 2025 Anastasija Zhakupowa, Koordinatorin des Netzwerks der Begegnungszentren und Deutschlehrerin bei der regionalen Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Aqmola, berichtete, dass sie und ihre Studentin Ajmara Bulanowa aus der Ferne an einem Moskauer Studentenwettbewerb mit dem Titel „Persönliche Geschichten von Russlanddeutschen am Scheideweg der Zeit, die das 18.-21. Jahrhundert abdecken“ teilnahmen. Die Veranstaltung hatte einen Monat zuvor stattgefunden. Weiter lesen „Eine Forschungsarbeit von Bewohnern Kökschetaus über Herold Belger wurde in Moskau mit einem Preis ausgezeichnet“
Rehabilitation, die nach Hause kommt Veröffentlicht in Juni 30, 2025August 27, 2025 Im Jahr 2025 wurde in Kasachstan ein wichtiges soziales Pilotprojekt gestartet: „Mobile Rehabilitation“, das darauf abzielt, Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen, die auf rehabilitative Hilfe angewiesen sind. Dies ist besonders relevant für Bewohner ländlicher Gebiete, wo der Zugang zu medizinischer und therapeutischer Unterstützung oft eingeschränkt oder gar nicht vorhanden ist. Weiter lesen „Rehabilitation, die nach Hause kommt“
Auf der Welle der Sommersonnenwende: Wie Diamant den Johannistag feierte Veröffentlicht in Juni 25, 2025Juni 25, 2025 Der Sommer ist eine Zeit, in der die Natur besonders zu herzlichen Begegnungen, zur Erholung im Freien und zur Wiederbelebung von Traditionen einlädt. Zu diesem Zweck organisierte der Hauptstadtclub der deutschen Jugend „Diamant“ einen Ausflug ins Erholungsgebiet, der zeitlich mit dem Johannistag – dem Tag Johannes des Täufers, der traditionell am 24. Juni gefeiert wird – zusammenfiel. An diesem Ausflug nahmen die Aktivisten des Clubs teil, die sich im Laufe des Jahres in verschiedenen kulturellen, sprachlichen und kreativen Initiativen engagiert hatten. Dies war eine Art Dankeschön für ihren Beitrag und ihr Engagement für den Klub. Weiter lesen „Auf der Welle der Sommersonnenwende: Wie Diamant den Johannistag feierte“
Kulinarischer Workshop in Ridder: lecker, lustig und auf die deutsche Art Veröffentlicht in Juni 25, 2025Juni 25, 2025 Beim Kochkurs versammelten sich die Teilnehmer der regionalen Zweigstelle der Gesellschaft der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ in Ridder um den Tisch, um erneut deutsche Lieblingsgerichte zuzubereiten. Weiter lesen „Kulinarischer Workshop in Ridder: lecker, lustig und auf die deutsche Art“
Abschluss des akademischen Jahres mit dem Johannistag in Semei Veröffentlicht in Juni 25, 2025Juni 25, 2025 Die Schülerinnen und Schüler der Deutschkurse auf B1-Niveau in Semei beendeten das akademische Jahr nicht nur mit dem Schreiben der Abschlussprüfung, sondern auch mit dem Eintauchen in die Traditionen des Johannistages, einem der schönsten Feiertage der deutschen Kultur. Weiter lesen „Abschluss des akademischen Jahres mit dem Johannistag in Semei“
Die Feier zum Johannistag in Schymkent Veröffentlicht in Juni 25, 2025 Das deutsche Kulturzentrum „Wiedergeburt“ in Schymkent veranstaltete eine herzliche Feier zum Johannistag, die von der Symbolik der Sonne, der Natur und der Einheit erfüllt war. Weiter lesen „Die Feier zum Johannistag in Schymkent“
Ethno-Stil mit den eigenen Händen Veröffentlicht in Juni 25, 2025 Der deutsche Jugendklub „Nord“ in Petropawlowsk veranstaltete einen kreativen Workshop zur Herstellung von Schmuck im ethnisch-deutschen Stil. Die Teilnehmer tauchten in die Atmosphäre von Tradition und Inspiration ein. Unter der Anleitung von Experten fertigten sie Kränze und Armbänder mit ihren eigenen Händen an und kombinierten dabei natürliche Materialien mit dekorativen Elementen. Weiter lesen „Ethno-Stil mit den eigenen Händen“
Die Familiengeschichte als Brücke der Generationen: Der „Familienklub“ jetzt auch in Karaganda Veröffentlicht in Juni 25, 2025 Alles, was wir mit Liebe bewahren, lebt weiter. Die Erinnerung an die Familie, die Traditionen der Vorfahren, ihre Namen, die in Familiengeschichten auftauchen, sind nicht nur Vergangenheit. Sie sind die Grundlage für die Zukunft, ihr Halt und ihre Bedeutung. Mit diesem Gedanken hat die Außenstelle Karaganda des Deutschen Zentrums „Wiedergeburt“ das Projekt „Familienklub“ ins Leben gerufen – ein gefühlvoller Raum für alle, die ihre Wurzeln tiefer kennenlernen, die Verbindung zwischen den Generationen stärken und die Erinnerung an die Familie lebendig halten wollen. Das Projekt brachte Teilnehmer unterschiedlichen Alters zusammen, die sich für die Vergangenheit ihrer Familie interessieren. Unter der Anleitung des Koordinators und der Workshop-Leiter rekonstruierten sie Stammbäume, arbeiteten mit Archivmaterial, transkribierten alte Dokumente und tauschten Familiengeschichten aus. Weiter lesen „Die Familiengeschichte als Brücke der Generationen: Der „Familienklub“ jetzt auch in Karaganda“
Fest der Freundschaft und Einheit in Zhelezinka Veröffentlicht in Juni 25, 2025 Das Kulturhaus des Zhelezinsky-Bezirks wurde zum Austragungsort des regionalen Festival-Wettbewerbs der ethnischen Kulturen mit dem Titel „Halyktyn birligi – örkendeudin negizi“ (Die Einheit des Volkes ist die Grundlage des Wohlstands). Die Veranstaltung war dem 30. Jahrestag der Volksversammlung Kasachstans gewidmet. Weiter lesen „Fest der Freundschaft und Einheit in Zhelezinka“
Mit Wärme in deinem Herzen und Sorgfalt in deinen Händen Veröffentlicht in Juni 25, 2025 Es gibt Taten, deren Wert sich nicht in Zahlen und Bilanzen messen lässt, sondern in menschlichen Schicksalen, in aufrichtiger Zuwendung, in einer ausgestreckten Hand in der Zeit. Genau das ist das Projekt zur Bereitstellung von Lebensmittelpaketen, das von der Regionalgesellschaft Karaganda des Deutschen Zentrums „Wiedergeburt“ im Rahmen des Programms für soziale und humanitäre Unterstützung (SHU) durchgeführt wurde. Im Juni unternahm das Team des Zentrums unter der Koordinatorin Ljudmila Galutskaja und Fahrer Denis Kiesler – eine Reise in die Siedlungen der Region Karaganda. Die geografische Route umfasste Schakhtinsk, Nowodolinka, Abaj, Dubowka und Topar. Jeder Halt ist nicht nur eine Abgabestelle. Es ist eine Begegnung, ein Gespräch, eine Erinnerung. Das ist echte menschliche Wärme – so einfach, aber notwendig. Besonders berührend waren die Begegnungen mit den Begünstigten des Projekts: In Temirtau übergaben wir ein Lebensmittelpaket an Polina Antonowna Lust, geboren 1925, in Karaganda an Ruth Dagobertowna Reimer, geboren 1929. Diese Momente erinnern uns daran: Unterstützung mag still sein, aber sie ist immer dann sinnvoll, wenn die ältere Generation im Mittelpunkt steht. Weiter lesen „Mit Wärme in deinem Herzen und Sorgfalt in deinen Händen“
Sommerfest in Pawlodar: originell, spektakulär, fröhlich Veröffentlicht in Juni 23, 2025 Im Herzen der Stadt, im Park der Kultur, entfaltete sich eine authentische Plattform der deutschen Kultur: das jährliche Festival „Wir leben in einer vereinten Familie“. Weiter lesen „Sommerfest in Pawlodar: originell, spektakulär, fröhlich“
Sommer-Jour-fixe in Karaganda Veröffentlicht in Juni 23, 2025August 27, 2025 Im Kasachisch-Deutschen Zentrum Karaganda fand ein Jour fixe für Deutschlehrkräfte sowie ein Treffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts „Familienklub / Familienclub“ statt. Weiter lesen „Sommer-Jour-fixe in Karaganda“
Ethnografische Sammlungen der Region Kysylorda Veröffentlicht in Juni 20, 2025August 27, 2025 Das Deutsche Kulturzentrum Kysylorda organisierte gemeinsam mit dem Haus der Freundschaft eine Exkursion mit dem Titel „Das Land Syr ist eine Tungan-Genealogie“ ins Regionale Historisch-Volkskundemuseum anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Versammlung des Volkes Kasachstans. Die Ausstellung des neuen Museums konnten Leiterinnen und Leiter sowie aktive Mitglieder der regionalen ethnokulturellen Vereinigungen und Jugendliche der Organisation „Versammlung der Jugend“ kennenlernen. Weiter lesen „Ethnografische Sammlungen der Region Kysylorda“
„Deutsche im Leben Puschkins“ Veröffentlicht in Juni 20, 2025August 27, 2025 In der Pushkin-Bibliothek in Kysylorda fand ein literarisch-informativer Abend mit dem Titel „Deutsche im Leben Puschkins“ statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von zwei ethnokulturellen Vereinigungen organisiert: der regionalen Gesellschaft „Slawiane“ und dem Deutschen Zentrum „Wiedergeburt“. Sie fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum der Versammlung des Volkes Kasachstans statt. Weiter lesen „„Deutsche im Leben Puschkins““
Iosif Bachmannn: „Wir strebten nach Konsolidierung und Stabilität“ Veröffentlicht in Juni 19, 2025August 27, 2025 Iosif Bachmannn trat 1991 der gesellschaftlichen Bewegung der Deutschen „Wiedergeburt“ bei. Durch seine außergewöhnliche Aktivität gewann er schnell den Respekt seiner Landsleute und wurde bereits fünf Jahre später zum Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft der Südkasachischen Region gewählt. Weiter lesen „Iosif Bachmannn: „Wir strebten nach Konsolidierung und Stabilität““
Gründungsrat der Stiftung „Wiedergeburt“ Veröffentlicht in Juni 19, 2025August 27, 2025 Unter dem Vorsitz von Wjatscheslaw Ruf fand eine Sitzung des Gründungsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ statt. Auf der Tagesordnung standen die Genehmigung des Jahresberichts der Stiftung für 2024, die Vorbereitung der landesweiten Konferenz und die Diskussion weiterer aktueller Themen. Weiter lesen „Gründungsrat der Stiftung „Wiedergeburt““
Ein strahlender Sommerbeginn in Semei Veröffentlicht in Juni 19, 2025August 27, 2025 Bei der Gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ in Semei fand ein sommerliches Sprachcamp für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren statt. Zehn Tage lang tauchten die Kinder in die Atmosphäre der deutschen Sprache und Kultur ein. Weiter lesen „Ein strahlender Sommerbeginn in Semei“
Ausflug des Deutschen Jugendclubs „Zodiak“ nach Schtschutschinsk und Stepnogorsk Veröffentlicht in Juni 19, 2025August 27, 2025 Der Deutsche Jugendclub „Zodiak“ aus Kökschetau besuchte die Jugendklubs der Region in den Städten Stepnogorsk und Schtschutschinsk. Weiter lesen „Ausflug des Deutschen Jugendclubs „Zodiak“ nach Schtschutschinsk und Stepnogorsk“
Von der heißen Sonne erwärmt Veröffentlicht in Juni 19, 2025 In Petropawlowsk wurde ein Sommer-Sprachcamp eröffnet. Weiter lesen „Von der heißen Sonne erwärmt“
Waffel-Workshop im VDJK „Nord“ Veröffentlicht in Juni 18, 2025 Der deutsche Jugendklub „Nord“ in Petropawlovsk veranstaltete ein wahrhaft herzerwärmendes und schmackhaftes Event – einen Wiener Waffel-Workshop. Die Teilnehmer tauchten in die Atmosphäre der deutschen Küche ein, lernten die Geheimnisse der Zubereitung des klassischen Desserts kennen und backten Waffeln nach dem Originalrezept. Alle arbeiteten in Teams, vermischten den Tag, backten und kosteten anschließend mit Genuss das Ergebnis ihrer Bemühungen. Für viele Kinder war es nicht nur eine neue kulinarische Erfahrung, sondern auch eine Gelegenheit, sich mit den Traditionen ihres Volkes vertraut zu machen. Egor Karabelnikow Übersetzung: Anton Genza
Kleine Entdecker der großen Welt: Sommer-Sprachcamp „Weltentdecker“ Veröffentlicht in Juni 18, 2025Juni 18, 2025 Vom 2. bis 13. Juni 2025 fand in Astana das Sommer-Sprachcamp „Weltentdecker“ statt, das von der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Astana und der Region Aqmola organisiert wurde. Das Projekt, an dem mehr als 70 Kinder teilnahmen, fand an zwei Orten gleichzeitig statt: im Gebäude der Gesellschaft in der Alija-Moldagulowa-Straße und im Kasachisch-Deutschen Zentrum. Weiter lesen „Kleine Entdecker der großen Welt: Sommer-Sprachcamp „Weltentdecker““
Familienzeit im “Wunderkind”-Zentrum Veröffentlicht in Juni 18, 2025Juni 18, 2025 Die Vorschulkinder des Wunderkind-Zentrums lernten die Kreativität der Kasachstan-Deutschen kennen: Sie sangen die Lieder von Elvira Muth, vervollständigten die Illustrationen von Leonid Hamburger und lasen Auszüge aus den Werken von Herold Belger. Weiter lesen „Familienzeit im “Wunderkind”-Zentrum“
Rituelle Traditionen der Deutschen im Juni Veröffentlicht in Juni 18, 2025 In Balqasch wurde der „Johannistag“ gefeiert: Befasst wurde sich mit den Traditionen der Geburt Johannes des Täufers, über die Bedeutung der Sommersonnenwende gelernt, ein heiliges Feuer entzündetet und Kränze aus duftenden Feldkräutern geflochten. Weiter lesen „Rituelle Traditionen der Deutschen im Juni“
In der Region Pawlodar hat ein Sommer-Sprachcamp begonnen Veröffentlicht in Juni 18, 2025 Die deutsche Sprache, heißes Wetter, Juni. Das Sprachcamp bietet ein abwechslungsreiches Programm mit interaktivem Unterricht, thematischen Workshops und kulturellen Veranstaltungen. Acht Teilnehmergruppen werden an den folgenden Stationen arbeiten: – in der Stadt Aqsu vom 14. bis 24. Juni (die deutsche Sprache wird von E.A. Starodubtsewa unterrichtet, der Workshop „Feste“ wird von I.R. Bralgina geleitet); – im Bezirk Pawlodar, in der Siedlung Rosowka, finden zwei Sitzungen statt: vom 5. bis 14. Juni und vom 16. bis 25. Juni (Die deutsche Sprache von E.W. Kremer und der Workshop „Kunst“ von E.S. Plewako); – in Nowotschernojark vom 16. bis 26. Juni (die deutsche Sprache und der Workshop „Feste“ von M.G. Sereda); – in Lugansk vom 16. bis 26. Juni (die deutsche Sprache und der Workshop „Küche“ – T.A. Tkach); – in der Siedlung Kyzylagasch, Bezirk Uspensky, vom 16. bis 25. Juni (die deutsche Sprache und der Workshop „Spruchdichtung“ – W.N. Gertsen); – in der Siedlung Scharbakty im Bezirk Scharbakty vom 5. bis 14. Juni (die deutsche Sprache von S.K. Tasybaewa und der Workshop „Küche“ – M.N. Schunk); – in der Siedlung Zhelezinka im Bezirk Zhelezinska vom 7. bis 16. Juni (die deutsche Sprache und der Workshop „Feste“ – I.A. Andreewa). Im Rahmen der Sprachcamps des Kindernetzwerks sind ein intensiver Deutschkurs (4 Unterrichtsstunden täglich), kreative Workshops (2 Unterrichtsstunden) und eine Abschlussveranstaltung mit aktiver Anwendung der deutschen Sprache zur Festigung der erworbenen Kenntnisse geplant. „Ziel der Sprachkurse und Workshops ist es, das Wissen und den Wortschatz der Teilnehmer zu erweitern, eine allgemeine Sprachkultur zu entwickeln, die Aufmerksamkeit auf das kulturelle Erbe der Deutschen in Kasachstan zu lenken und eine harmonische Persönlichkeit zu formen“, sagt Olga Litnewskaja, stellvertretende Vorsitzende der regionalen Gesellschaft der Deutschen in Pawlodar „Wiedergeburt „. „Wir setzen verschiedene Methoden ein: Diskussionen, Vorträge, Theateraufführungen, Kochkurse, thematische Veranstaltungen, lehrreiche und unterhaltsame Spiele, Quizspiele und Workshops. All dies zielt auf eine umfassende Entwicklung der Persönlichkeit und die Weitergabe der kulturellen Traditionen der Kasachstan-Deutschen an die jüngere Generation ab. Es wird erwartet, dass der Besuch der Sprachplattform zu einem bedeutenden Ereignis wird, das zur Verbesserung der Sprachkenntnisse und zur Erweiterung des Horizontes beiträgt. Marina Angaldt Übersetzung: Anton Genza
Der „Familienklub“ in Rosowka Veröffentlicht in Juni 18, 2025Juni 18, 2025 In der Zweigstelle Rosowka des Begegnungszentrums wurde ein interessantes Projekt mit dem Namen „Familienklub“ ins Leben gerufen. Hier kann man die Verbindung zwischen den Zeiten fühlen und sich mit den eigenen Wurzeln auseinandersetzen. Weiter lesen „Der „Familienklub“ in Rosowka“
„Blumen im deutschen Volkshandwerk“ in Ridder Veröffentlicht in Juni 18, 2025August 27, 2025 Im Rahmen der Projekte „Netzwerk der Begegnungszentren“ und „Klub der deutschen Jugend“ nahmen die Mitglieder der Regionalvertretung der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ in Ridder an einem besonderen Kurs in bildender Kunst teil. Weiter lesen „„Blumen im deutschen Volkshandwerk“ in Ridder“
Präsentation der Kasachisch-Deutschen Schule für Lehrkräfte aus Baden-Württemberg Veröffentlicht in Juni 11, 2025August 27, 2025 Im Kasachisch-Deutschen Zentrum fand eine Präsentation der zukünftigen Kasachisch-Deutschen Schule für Lehrkräfte aus dem Bundesland Baden-Württemberg statt. Das Projekt wird mit Unterstützung der privaten Aktiengesellschaft „Samruk-Kazyna“ in Astana umgesetzt. Unter den Gästen waren Lehrerinnen und Lehrer für Deutsch, Geschichte, Wirtschaft, Geografie, Kunst und Ethik aus führenden Schulen. Sie erhielten Einblicke in die Projektentwicklung, stellten Fragen zu den pädagogischen Ansätzen, der Infrastruktur und dem Unterricht und brachten Ideen für einen zukünftigen Erfahrungsaustausch ein. Dies war nicht nur ein formelles Treffen, sondern auch ein Beleg dafür, dass die Schule nicht nach Schema F entsteht, sondern auf lebendigem internationalem Dialog und den Werten zeitgemäßer Bildung aufbaut. Übersetzung: Anton Genza
Treffen der deutschen Herzen auf der Bühne in Karaganda Veröffentlicht in Juni 10, 2025 Am 7. Juni 2025 fand im Haus der Freundschaft der Stadt Karaganda das traditionelle Freundschaftstreffen der Zweigstellen des Projektes „Netzwerk der Begegnungszentren“ des deutschen Zentrums „Wiedergeburt“ statt. Ehrengäste der Veranstaltung waren Gäste aus Deutschland und Kanada: Edwin Warkentin, Kulturreferent des Museums der Russlanddeutschen in Detmold, Jochen Wilke, Sprachassistent des Projekts „Spracharbeit“, und Kansin Friesen, Forscherin zur Geschichte deutscher Künstler in Karaganda und Karlag. Ihr reges Interesse an der Geschichte und Kultur der Deutschen in Kasachstan erinnerte daran, wie wichtig es ist, unser Erbe zu bewahren und es an die jüngere Generation weiterzugeben. Weiter lesen „Treffen der deutschen Herzen auf der Bühne in Karaganda“