Kennenlernen der VDJK-Aktivitäten in Semei

Mitglieder des deutschen Jugendklubs „Glück“ in Semei trafen sich mit Schülern höherer Jahrgänge und sprachen über die Aktivitäten des Verbands der deutschen Jugend Kasachstans. Alina Wolf, die Leiterin des deutschen Jugendklubs „Glück“, und Sofia Beder, Koordinatorin der Jugendarbeit, besuchten die kommunalen staatlichen Einrichtungen „Gesamtschule № 28“ und „Gesamtschule № 9“. Alina Wolf: „Unsere Veranstaltungen liefen gut. Vielen Dank an die Schulverwaltungen, die uns entgegenkamen und uns halfen, problemlos mit den Schülern zusammenzukommen.

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Aus der Geschichte der Deutschen in Kasachstan

Die Geschichte der Deutschen in Kasachstan ist ein so umfangreiches Thema, dass es kaum möglich ist, es vollständig und abschließend zu behandeln. Aber trotz dieser Tatsache müssen wir die Geschichte unserer Vorfahren so gut wie möglich kennen und besser verstehen, was unsere Väter und Mütter, Großmütter und Großväter durchgemacht haben, um stolz auf sie zu sein und sich an sie zu erinnern…

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Schülerinnen aus Aktau sind Preisträgerinnen der regionalen Olympiade in deutscher Sprache

Die Region Mangistau ist eine der Regionen Kasachstans, in der die Deutschen die kleinste Volksgruppe bilden. Trotzdem hat sich dort in den letzten Jahren ein Interesse an allem Deutschen entwickelt. In erster Linie sind es die Tradition, die Kultur und die Sprache von Schiller und Goethe. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die örtliche „Wiedergeburt“-Gesellschaft, dessen Aktivisten versuchen, die deutsche Sprache und Kunst zu popularisieren.

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Licht in die dunklen Seiten der Geschichte bringen

Die Petropawlowsker Deutschen studierten den ersten Band der Dokumentensammlung „Aus der Geschichte der Deutschen in Kasachstan“ (1892 – 1935). Die Autoren der wissenschaftlichen Arbeiten – Dr. Alfred Eisfeld und seine Frau Olga Eisfeld. Die Sammlung enthält Dokumente aus den Beständen des Zentralen Staatsarchivs der Republik Kasachstan, des staatlichen Regionalarchivs Kasachstans und vieler weiterer Stiftungen, die viele historische Fakten, Ereignisse und Prozesse beleuchten. Es geht um die Ethnisierung des Kolonisierungsprozesses, politische Repressionen, antireligiöse Propaganda, Kollektivierung und vieles mehr.

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Deutsche Vintage-Muster im Design

Modisches Styling mit deutschem Akzent – ein neuer Trend wird in Balqasch erlernt: Im Bastelkreis lernen Kinder traditionelle deutsche Ornamente kennen. Die Kinder tauchten in die Welt der alten deutschen Muster ein und lernten die Vielseitigkeit keltischer Knoten, faszinierende Wikingerkunst und exquisite Fresken kennen, die die kulturellen Werte ihrer Zeit widerspiegeln. Anschließend schufen die Jungen und Mädchen leidenschaftlich farbenfrohe thematische Zeichnungen und experimentierten mit Farben und Formen.

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Zusammen mit VDJK in Schesqasghan

Im deutschen Jugendclub „Hatter“ der Stadt Schesqasghan fand das Projekt „Zusammen mit VDJK“ statt. Im Rahmen des Projekts erfuhren die Teilnehmer viel Neues und Nützliches über die Aktivitäten der Deutschen in Kasachstan, über ihre Traditionen und Kultur. Vorträge zur Geschichte wurden von Turganbek Allaniasow, Leiter des Fachbereichs Geschichte der O. A. Baikonurow Schesqasghan Universität, gehalten.

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Virtuelle Exkursionen zu den regionalen Gesellschaften der Deutschen aus Kasachstan

Das reiche kulturelle Erbe und die Muttersprache zu bewahren, die Gemeinschaft zu festigen, ist keine leichte Aufgabe… Doch genau das stellt die Selbstorganisation der Deutschen aus Kasachstan seit mehr als 30 Jahren in den Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Deutschkurse, Vorschulerziehungszentren, Seniorenclubs, Hobbygruppen und vieles mehr warten auf die Aktivisten der regionalen Gesellschaften der Deutschen „Wiedergeburt“. Leider werden ihre vielfältigen Aktivitäten nicht immer öffentlich gemacht.

Das neue Projekt „Virtuelle Reise durch die deutschen Gesellschaften Kasachstans“, das von der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ initiiert wurde, soll die reiche Palette der ethnisch-kulturellen Vereinigungen der Deutschen in Kasachstan zeigen und mehr Bürgerinnen und Bürger für das gesellschaftliche Leben gewinnen.

Ein Team von Fachleuten hat 16 Videos für den YouTube-Kanal „Nemzi Kasachstana“ („Deutsche aus Kasachstan“) erstellt, dessen Links auch auf der Plattform des Virtuellen Museums zu finden sind. Jedes von ihnen zeigt die Möglichkeiten, die die Gesellschaft „Wiedergeburt“ ihren Besuchern bietet, die Projektaktivitäten in den Regionen und die Interaktion aller Strukturen der Selbstorganisation mit den staatlichen Behörden.

Die Videos, die nach Regionen gegliedert sind, haben bereits eine große Anzahl von Online-Nutzern angezogen – ihre zahlreichen Rückmeldungen zeigen, dass das Projekt gefragt ist und die Aktivitäten in den Regionen auf echtes Interesse stoßen.

Jedes der Videos bietet umfassende Informationen über Deutschkurse, kulturelle Projekte zur Bewahrung der nationalen Identität, Veranstaltungen und Kontaktdaten. Beim Anschauen der Videos wird jeder etwas finden, was ihn oder sie interessiert, und sich vielleicht dem freundlichen Team der regionalen „Wiedergeburt“-Gesellschaften anschließen.

Die Bewahrung der nationalen Identität ist ein komplexes Thema, über das die Menschen oft erst im reifen Alter nachdenken. Aber womöglich, nachdem Sie ein Video über die deutsche Gesellschaft in Ihrer Region gesehen haben, werden Sie lernen wollen, wie man einen traditionellen deutschen Kuchen backt, die kommenden Feiertage nach den Traditionen Ihrer Vorfahren feiert oder die deutsche Sprache in Ihrer Familie wiederbelebt…

Wagen Sie einen Besuch, man erwartet Sie!

Wir laden herzlich ein zum Tag der offenen Tür im Kasachisch-Deutschen Zentrum

Am 14. Dezember um 12:00 Uhr veranstaltet das Kasachisch-Deutsche Zentrum in Astana einen Tag der offenen Tür. Wir sprachen mit Dmitri Redler, dem Geschäftsführer der Gesellschaft der Deutschen in Kasachstan „Wiedergeburt“, über das, was die Gäste und Bewohner der Hauptstadt erwartet.

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Neuer Führungskraft der Deutschen von Pawlodar

Die regionale Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Pawlodar hielt am 29. November eine Konferenz zur Berichtswahl ab, an der 59 Delegierte teilnahmen, die die Interessen von 540 Mitgliedern der Gesellschaft vertreten. Wladimir Schek, eine aktive Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in Pawlodar, wurde zum neuen Vorsitzenden des Vorstands gewählt.

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Es ist die Pflicht eines jeden Bürgers, die Amtssprache zu erlernen

Am Vorabend des Unabhängigkeitstages veranstaltete die Abteilung für Sprachentwicklung und -pflege des Akimats der Stadt Astana eine festliche Veranstaltung mit dem Titel „Til – tauelsizdik tugyry“ [Sprache – Grundlage der Unabhängigkeit], die den Status der Muttersprache aufwerten und die geistige und kulturelle Bedeutung des Begriffs der Unabhängigkeit erläutern sollte.

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Eine Delegation unter Leitung des Bundestagsabgeordneten Kai Gehring besuchte das Kasachisch-Deutsche Zentrum

Am 11. Dezember wurde das Kasachisch-Deutsche-Zentrum zur Plattform für den offiziellen Besuch der deutschen Delegation unter der Leitung des Bundestagsabgeordneten Kai Gehring. Während des Besuchs erhielten die Delegierten eine Führung, bei der die Gäste in die Geschichte der Selbstorganisation, die Haupttätigkeitsbereiche der Stiftung und ihren Auftrag eingeführt wurden.

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Das Kunstmuseum benannt nach Leonid Wladimirowich Brummer wurde gegründet

Im Jahr 2002 wurde im neu eröffneten Museumskomplex in Taras das Kunstmuseum benannt nach Leonid Wladimirowitsch Brummer (1889-1971) eingerichtet. Sein Name war lange Zeit vernachlässigt worden. Brummer wurde in Cherson (Ukraine) geboren. Seit 1937 war er Mitglied der Union der Künstler der UdSSR und wurde 1941 von Naltschik nach Kasachstan deportiert. Nach der Aufhebung des Sondersiedlungsregimes zog er 1955 nach Schambyl (seit 1997 – Taras). Die Erforschung des schöpferischen Erbes des Künstlers, die Restaurierung seiner Gemälde und seine politische Rehabilitierung begannen Mitte der 1990er Jahre. Brummers Nachlass umfasst mehr als 1000 große und kleine Werke, die der Künstler nach seinem Tod dem Regionalmuseum für Geschichte und Heimatkunde in Schambyl vermachte.

Dank des Kulturzentrums der Deutschen aus Russland bkrd.de und unseres Landesgenossen Eisenbraun Woldemar persönlich haben die Bewohner unseres Planeten die Möglichkeit, die Gemälde des Künstlers zu sehen, indem sie die virtuelle Bildergalerie besuchen: https://bkdr.de/VRundgang/TarasBruemmer

Und über das Leben von Leonid Brummer können Sie sich in unserem Museum informieren: https://www.youtube.com/watch?v=ytyvwjjfLZU&t=2s&ab_channel=DeutscheGesellschaftimGebietZhambyl

Übersetzung: Anton Genza

Andrej Kefer wurde mit einer hohen Auszeichnung geehrt

Andrey Kefer, Generaldirektor der „Bemer Armatura Kazakhstan“ GmbH und Mitglied des Kasachisch-Deutschen Wirtschaftsklubs, wurde mit einer hohen Auszeichnung geehrt – dem Abzeichen der Volksversammlung von Kasachstan „Zhomart Zhan“. Sie wird für einen bedeutenden Beitrag zur Wohltätigkeit und zur Unterstützung von sozial bedeutsamen Initiativen verliehen. Die Preisverleihung fand im Kasachisch-Deutschen Zentrum in Astana statt.

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Nikolaustag in Schesqasghan

In den ersten Dezembertagen fand in der regionalen Vertretung der Deutschen „Wiedergeburt“ in Schesqasghan anlässlich des Nikolaustags ein kreativer Workshop für Kinder statt. Die Kinder lernten etwas über die Traditionen dieses Festes, über Wunder und gute Taten, die zu dieser Zeit geschehen. Gemeinsam bastelten sie Weihnachtskränze aus dekorativen Elementen und zündeten die zweite Kerze an der Adventskerze an. Während des Workshops konnte jeder seinen eigenen Kranz zusammenstellen, der das Haus für die gesamte Weihnachtszeit schmücken wird. Irina Basanowa, Lehrerin für Kreise im Rahmen des Projekts Netzwerk der Begegnungszentren: „Dieser Workshop war nicht nur eine Gelegenheit, Kreativität zu zeigen, sondern auch eine Gelegenheit, sich am Vorabend des wichtigsten Festes – Weihnachten – mit Freunden und Verwandten zu treffen. Die Teilnehmer gingen mit positiven Gefühlen, neuem Wissen und einzigartigen Kränzen nach Hause, die sie an die Wärme und den Zauber der Winterferien erinnern werden“.

Maria Gorbatschowa

Übersetzung: Anton Genza

Handarbeit inspiriert

Der Schnee vor dem Fenster stimmt einen schon auf die Winterzeit ein, und noch glücklicher ist die Atmosphäre, die man mit eigenen Händen schafft. Schüler der Klassen 5-6 der Gesamtschule „SOSH No. 11“ in der Stadt Altai lernten die Weihnachtstraditionen der Deutschen in Kasachstan kennen, nachdem sie die Ausstellung von Victoria Iwlewa besucht hatten. Victoria Iwlewa leitet den Seniorenclub des „Ostkasachstanischen Deutschen Kulturzentrums „Wiedergeburt“ in Ust-Kamenogorsk in der Stadt Altai.

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Junge Führungskraft oder Jugendleiter? Die Wahl eines Weges

Der Verband der deutschen Jugend Kasachstans ist nicht nur eine Versammlung, sondern ein Ort, an dem deutsche Jugendleiter in Kasachstan Erfahrungen austauschen und wachsen. Das diesjährige Programm war voll von Schulungen und Diskussionsrunden. Das neue Format hat jedem Teilnehmer geholfen, etwas Wichtiges zu erkennen: Führung bedeutet, zu inspirieren und zu unterstützen, nicht nur zu verwalten.

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„Martinstag in Astana: Ein Fest der Wärme, Gemeinschaft und guten Taten“

Der alljährliche Martinstag, ein beliebter Tag für Kinder und Erwachsene, wurde in Astana fröhlich und mit interessanten Veranstaltungen gefeiert. Der Martinstag ist nicht nur ein Gedenktag für den heiligen Martin von Tours, sondern auch eine Gelegenheit, Kinder und Eltern zu einzigartigen Workshops, kreativen Aufführungen und einem gemeinsamen Laternenumzug zusammenzubringen.

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Die Wahl ist gefallen, neue Höhen liegen vor uns

In Astana fand die Berichts- und Wahlkonferenz des Verbands der Deutschen Jugend Kasachstans (VDJK) statt, bei der auch die Wahl ihres Vorsitzenden stattfand. In diesem Jahr haben sich Kristina Larina und Saires Marksteder für diese Stelle beworben. Gewonnen hat Kristina zum zweiten Mal. Ihre Stellvertreter waren Arthur Dreiling (Schymkent) und Sofia Stein (Astana).

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Wir warten auf Sie in unserem wunderbaren Zentrum!

Ein neues Schuljahr ist angebrochen, und so nimmt das Zentrum für zusätzliche Vorschulerziehung „Wunderkind“ der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Astana zum 13. Mal seine Arbeit wieder auf. Seit 2012 rekrutiert das Zentrum kontinuierlich Kinder und führt den Unterricht nach dem Programm und dem Zeitplan durch. Zurzeit gibt es drei ältere Gruppen (Kinder von 5 bis 7 Jahren) und eine mittlere Gruppe (von 4 bis 5 Jahren) mit acht bis zehn Kindern; der Unterricht findet in der ersten und zweiten Schicht statt.

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Olaf Scholz: «Die Kasachstandeutschen bilden eine feste Brücke zwischen unseren Ländern»

Am Montag fand das Kasachisch-Deutsche Wirtschaftsforum in der Hauptstadt Astana statt. Es wurden 36 Abkommen im Gesamtwert von 6,3 Milliarden US-Dollar in unterschiedlichen Bereichen unterzeichnet. Die Teilnahme des Bundeskanzlers Scholz sowie des kasachischen Präsidenten Kassym-Sсhomart Tokajew rundete die Veranstaltung ab.

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Lifestyle im Herbst: „Wolgakinder“ in zwei Sprachen

Im Oktober findet in Aksu die Premiere des Theaterstücks „Wolgakinder“ nach dem Roman „Deti moi“ („Meine Kinder“) von Gusel Jachina in deutscher und russischer Sprache statt.

Der Herbst ist eine Zeit des Nachdenkens über wichtige Dinge: menschliche Werte, aufregende nostalgische Momente, ärgerliche Herausforderungen des Lebens und deren Überwindung. Kurzum, die nachdenkliche Herbststimmung ist die perfekte Zeit, um Familienfilme zu sehen, Klassiker zu lesen und ins Theater zu gehen.

Im Oktober wird das Theaterstudio „Bunt“ der Stadt Aksu in der Region Pawlodar dem Publikum ein Bühnenstück über den schwierigen Weg der Wolgadeutschen präsentieren. Die Inszenierung „Wolgakinder“ – eine Interpretation des berühmten Romans „Meine Kinder“ von Gusel Jachina – wird die Zuschauer in die Atmosphäre der sowjetischen Vergangenheit, in das ungeschminkte Leben der einfachen Leute eintauchen lassen. Es geht um die ikonische Ära zu Beginn und in der Mitte des 20. Jahrhunderts, eine Ära der heldenhaften Errungenschaften, der großen Hoffnungen, der abrupten schicksalhaften Wendungen, der propagandistischen Fehleinschätzungen und der tragischen Enttäuschungen.

Die Premiere von „Wolgakinder“ ist für den 16. Oktober 2024 geplant. Das Stück wird in deutscher und russischer Sprache aufgeführt. Beim ersten Internationalen Theaterfestival „Spielbergata“, das im Mai in Almaty stattfand, gewann „Wolgakinder“ in der Nominierung „Beste Inszenierung“.

„Die Besonderheit der ausdrucksstarken Handlung des Romans ‚Meine Kinder‘ von Gusel Jachina macht ihn heute besonders wichtig. In diesem bahnbrechenden Werk stürzt die Geschichte ein und bricht zusammen, der Kontrast zwischen Patriotismus und Zerstörung, Opfer und Verrat, Wahnsinn und philosophischer Einsicht wird akzentuiert“, kommentierte Larisa Nagornaja, Regisseurin und Leiterin des Bunt Theater Studios. „Ich bin überzeugt, dass die Inszenierung in den Herzen von Zuschauern ganz unterschiedlichen Alters Widerhall finden wird.“

Marina Angaldt

Treffen von Marat Asilchanow mit Vertretern der Stiftung „Wiedergeburt“

Heute fand im Kasachisch-Deutschen Zentrum von Astana ein Arbeitstreffen des stellvertretenden Vorsitzenden der Volksversammlung von Kasachstan Marat Asilchanow mit Vertretern der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ statt.

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Kasachisch-Deutsche Schule für neue Bildungsstandards und kulturellen Austausch

Im Aqorda-Palast wurde im Rahmen des Besuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz eine Absichtserklärung zur Gründung einer Kasachisch-Deutschen Schule zwischen dem Bildungsministerium der Republik Kasachstan, dem Nationalen Wohlfahrtsfonds „Samruk-Kasyna“, der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ und dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet.

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Dmitry Redler: „Ich bin sicher, dass wir Erfolg haben werden“

Herr Redler, letzte Woche ging die jährliche Planungskonferenz für 2025 zum Programm zur Unterstützung der Deutschen in Kasachstan zu Ende. Gibt es Änderungen in den Projektaktivitäten und was waren die Schwerpunkte?

Die diesjährige Jahresplanungskonferenz dauerte etwas länger als sonst, fast vier Tage. Wir können sagen, dass die Haushaltsverteidigung selbst strenger war. Was die Schwerpunkte anbelangt, so lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf spezifischeren, klar definierten Zielen und Indikatoren. Seitens der Fördermittelgeber wurde genau diesen Dingen große Aufmerksamkeit geschenkt. Das heißt, dass in Zukunft bei der Ausarbeitung von Projekten nur noch klare, spezifische, messbare und verständliche Ziele und Indikatoren verwendet werden sollen.

Welche neuen Anforderungen werden 2025 von Seiten des Fördermittelgebers gelten?

Was die Anforderungen angeht, so kann ich nicht sagen, dass sie neu sind, aber es gibt eine Reihe von Punkten und Bedingungen, die jedes Jahr verschärft werden. Zum Beispiel die Verpflichtung zur Kofinanzierung von Projektaktivitäten. Nach dem deutschen Zuwendungsrecht sollte die Kofinanzierung aus Barmitteln mindestens 10 Prozent betragen; derzeit liegt dieser Prozentsatz um ein Vielfaches niedriger. Und während dies für uns in Kasachstan noch untypisch ist, ist es in Europa und insbesondere in Deutschland eine gängige Praxis. Es sei darauf hingewiesen, dass in anderen Selbstorganisationen in Europa der Prozentsatz der Kofinanzierung fast 30 Prozent erreichen kann. Diese Forderung ist also nicht neu, aber dennoch legt der Zuschussgeber jedes Jahr neue Rahmenbedingungen fest und motiviert uns so zu mehr Unabhängigkeit. Dies ist natürlich ein sehr kontroverses und sensibles Thema. Auf der einen Seite wird es nicht so sehr geschätzt, wenn alles absolut kostenlos ist. Das lässt sich auch auf die Sprachkurse zurückführen, bei denen wir in diesem Jahr bereits republikweit die Kofinanzierung eingeführt haben. Und vor allem die Einstellung zur Teilnahme hat sich sofort geändert. Leute, die meinen, es sei keine Pflicht, sind sofort ausgemerzt worden. Es ist wie bei einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio: Wenn man sie umsonst bekommt, wird man sie wahrscheinlich nicht besuchen, aber wenn man sie selbst bezahlt hat, wird man keine einzige Sitzung verpassen.

Ich denke, der Bedarf an Kofinanzierungen wird steigen, bis wir die Normen nach dem Zuwendungsrecht erreichen. Auf jeden Fall kommen wir daran nicht vorbei. Und wir sollten der deutschen Seite dankbar sein, dass die Normen im Moment noch nicht voll angewendet werden. Diese Übergangsphase gibt uns etwas Zeit, uns vorzubereiten.

Das Thema der Kofinanzierung von öffentlichen Aktivitäten ist immer sehr schmerzhaft, besonders für kleine Regionen. Wie sehen Sie die Einhaltung dieser Regel, und welchen Rat würden Sie den regionalen Gesellschaften der Deutschen „Wiedergeburt“ geben?

Ja, das ist ein wirklich schmerzhaftes Thema, und ich würde nicht zwischen kleinen und großen Regionen unterscheiden. Bis zu einem gewissen Grad sind die Bedingungen für alle gleich; kleine Regionen haben weniger Teilnehmer, während große Regionen mehr haben, so dass die Kofinanzierung an jeden Teilnehmer des Projekts geht.

Als Ratschlag möchte ich sagen, dass wir diese Bedingung auf jeden Fall erfüllen müssen, um Zuschüsse zu erhalten. Und unsere Aufgabe ist es, diesen Moment nüchtern zu bewerten, zu planen und alles zu durchdenken. Es ist wichtig, die Menschen zu identifizieren, die nicht in der Lage sind, einen bestimmten Geldbetrag zu geben. Diejenigen, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden oder aus großen Familien stammen. Dem sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Es sollte eine gewisse Abstufung geben. Seit Anfang dieses Jahres haben wir die Kofinanzierung im Bereich der Sprachen eingeführt. Und ich denke, dass wir diese Praxis auch auf andere Bereiche übertragen können. Zum Beispiel die erfolgreiche Praxis, dass das Kasachisch-Deutsche Zentrum fast regelmäßig kulinarische Kurse zur Zubereitung deutscher Nationalgerichte abhält. Sie werden von einer großen Anzahl von Menschen besucht, der Prozentsatz der Kofinanzierung ist recht hoch, aber dennoch gibt es Menschen, die daran teilnehmen wollen. Deshalb muss man auf die Dinge achten, die die Leute mögen, um sie anzulocken. Ich bin mir sicher, dass viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten und sich gerne an bestimmten Projekten beteiligen werden.

Traditionell waren die vorrangigen Projekte der Selbstorganisation die Jugend und die deutsche Sprache… Ist dies auch 2025 noch der Fall und welche Neuerungen sind geplant?

Im nächsten Jahr bleiben unsere Prioritäten dieselben – Jugend und deutsche Sprache. Auch der Ausbildung der Personalreserve wird viel Aufmerksamkeit gewidmet werden. Das wird eine präzisere Arbeit sein, um Fachkräfte zu finden. Vielleicht von der Universität ausgehend, wo die Kandidaten für bestimmte Fachgebiete studieren werden, mit der Aussicht auf eine spätere Beschäftigung in der regionalen Gesellschaft der Deutschen in einer bestimmten Position. Das heißt, diese Richtung sollte stärker geplant werden. Schon heute sind wir mit der Tatsache konfrontiert, dass es sehr schwierig ist, Personal zu finden, das zu unseren nicht ganz alltäglichen Tätigkeiten passen würde. Das ist einzigartig – die Synergie von Projektaktivitäten und öffentlichen Aktivitäten. In diesem Sinne ist es notwendig, eine längerfristige Arbeit aufzubauen, mit bestimmten Verpflichtungen für junge Leute, die ihr zukünftiges Schicksal mit der Selbstorganisation der Deutschen verbinden, ihre Karriere aufbauen und wertvolle Erfahrungen sammeln möchten.

Was erwarten Sie von den Partnern bei der Umsetzung des Programms zur Unterstützung der Deutschen in Kasachstan bis 2025?

Nach der Verabschiedung der nächsten Haushaltsverteidigung möchte ich alle meine Kollegen bitten, das Geschehen etwas anders zu betrachten. Ja, einerseits können wir sagen, dass bestimmte Anforderungen – Kofinanzierung, Ziele, Indikatoren – verschärft werden, aber andererseits wird dadurch alles gestrafft. Wie die Praxis zeigt, werden seit 2018 Ergebnisse erzielt, wenn die Aktivitäten geregelt und kompetent organisiert sind. Heute ist das Budget des Förderprogramms doppelt so groß wie 2018. Und wenn wir uns andere Bereiche anschauen, dann ist zum Beispiel die Finanzierung von Projekten durch das Außenministerium rückläufig. Wir müssen also dem Bundesministerium des Innern und für Heimat dafür danken, dass das Budget des Förderprogramms nicht gekürzt wurde.

Für das nächste Jahr ist es uns gelungen, einen Haushaltsbetrag zu sichern, der sogar etwas höher ist als ursprünglich geplant. Alle regulären Projekte wurden bewilligt. Darüber hinaus enthielt das Hauptbudget Projekte zur Ausstattung der regionalen Gesellschaften, einschließlich bestimmter Renovierungen. Das ist ein gutes Zeichen, denn bisher waren diese Projekte in der Reserve und es war sehr mühsam, sie zu verteidigen.

Natürlich müssen wir weiter an der Qualität arbeiten. Vorausgesetzt, dass bestimmte Rahmenbedingungen gegeben sind. Wir sind uns darüber im Klaren, dass mehr Mittel benötigt werden, um mehr Menschen zu erreichen, aber wir müssen verstehen, wie wichtig Prioritäten sind – die Botschaft der Qualität, spezifische Ziele und Indikatoren – was genau wir mit jedem einzelnen Projekt erreichen wollen und wie wir messen werden, ob wir das Ziel erreicht haben oder nicht. Ich bin sicher, dass wir mit unserer Erfahrung, den vorhandenen Verfahren und dem System der Verfügbarkeit von Räumlichkeiten in der Lage sein werden, alle Ziele und Anforderungen, die wir uns gesetzt haben, zu erreichen. Ich bin sicher, dass wir Erfolg haben werden.

Vielen Dank für das Interview!

Das Interview führte Olesja Klimenko.

Wie die Einwohner von Pawlodar bei der „Deutschen Sloboda“ feierten

Besucher aus verschiedenen Ländern kamen im malerischen September nach Nowosibirsk: Sie tauchten ein in die Welt der Kultur, der Traditionen und der Geschichte der Deutschen und ließen sich vom lebendigen Trillern der Mundharmonika, dem Summen der alten Ländler und dem Klang gecoverter Lieder mitreißen.

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28. August – der Tag des Gedenkens und der Trauer der Deutschen

Alles ist jetzt gegen uns, als ob wir nie ein Kreuz getragen hätten.
Als ob wir Giftnattern von basurmanischem Blut wären.
Es gibt keinen Platz für uns in einem von Schmerz geplagten Russland.
Und Gott hört uns nicht, ob wir rufen oder nicht.
J. Borissow

Der 28. August ist ein Tag des Gedenkens und der Trauer für die Deutschen der ehemaligen Sowjetunion. Es ist der Tag, an dem der Erlass über die Deportation eines ganzen Volkes erging. Zu Ehren dieses Datums führte das Jugendtheater der Gesellschaft der Deutschen der Region Dschambul das Stück „Kleiner König“ auf, das auf den Werken des berühmten Schriftstellers, Romanciers, Literaturkritikers und herausragenden Vertreters der kasachischen Literatur Herold Belger basiert.

Das Stück „Kleiner König“ ist eine biographische Geschichte über das Leben von Herold Belger aus dem Buch „Wolk, Chapa und andere“. Das Stück enthüllt die Erinnerungen des kleinen Herolds an das Leben seiner Eltern und seiner selbst vor und nach dem Krieg und an das Leben in einem kasachischen Aul.

Wie ein roter Faden zieht sich durch das Stück, wie durch das gesamte Werk von „Gera Aga“, die Liebe zum kasachischen Land und die Dankbarkeit gegenüber dem kasachischen Volk, das die Deutschen in seine inzwischen multinationale Familie aufgenommen hat.

Alexander Gibner

Übersetzung: Annabel Rosin

Blumengeschichten von Nelli Wakker

Ende August kann man sich an den Düften und Farben der verschiedenen Blumen erfreuen, die uns am Ende des Sommers erfreuen. Und die Schüler des Theaterkreises des Regionalbüros der gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ in Ridder konnten dem Leben und der Geschichte der Blumen noch näher kommen, indem sie an einer Theateraufführung nach den Märchen von Nelli Wakker teilnahmen.

Nelli Wakker ist eine russlanddeutsche Dichterin, die in Kasachstan, Russland, anderen GUS-Republiken und Deutschland als Autorin zahlreicher belletristischer Bücher bekannt ist.

In dem von Swetlana Morosowa geleiteten Kurs nahmen die Kinder an Trainingseinheiten teil, lernten die Geschichte der Rosenblume aus Nellie Wackers Blumenmärchen kennen und führten eine kleine Theaterproduktion auf der Grundlage dieses Märchens auf. Die Rollen und Kostüme waren auf jeden Einzelnen zugeschnitten, was den Teilnehmern half, sich in ihre Rolle hineinzuversetzen und ihre Rolle noch besser zu spielen. Die Kinder arbeiteten als Ganzes, begeistert und aufrichtig und konnten das Märchen auf interessante Weise spielen.

Maria Gorbachjowa

Übersetzung: Annabel Rosin

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