Wie das von repressierten Menschen gegründete Dorf an die Deutschen erinnert

Tatjana Besganz und Nadeschda Morewa stammen aus dem Dorf Letowotschnoje im Bezirk Taiynscha in der Region Nordkasachstan. Sie haben kürzlich an den Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm über ihre Region teilgenommen. In dem Film erzählten die Frauen von den Traditionen der örtlichen ethnischen Deutschen und machten auf wichtige Probleme aufmerksam.

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MachMit – 2024

Das dritte Jahr in Folge wurde das Projekt der MachMit-Sprachakademie erfolgreich durchgeführt. Das Projekt folgt sicher dem vorgesehenen Weg und hilft seinen Teilnehmern, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, an sich selbst zu glauben, sich in verschiedene Richtungen zu entwickeln und vor allem selbstbewusst auf ihr Ziel zuzugehen.

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Nina und Pawel Fischer – die geheimnisvolle Welt des Robin Hood

In der Geschichte des deutschen Jugendclubs „Juwel“ der Stadt Taldykorgan gibt es viele klangvolle Namen mit großen sportlichen Erfolgen. Unter ihnen sind Nina und Pawel Fischer, die sich im Bogenschießen bewiesen haben. Pawel ist ein Meister des Sports der internationalen Klasse, der absolute Meister Kasachstans, der mehrfache Meister Asiens und der Preisträger internationaler Wettbewerbe.

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Daniel Dil ist ein würdiges Vorbild für die junge Generation

Daniel Dil, der Goldmedaillengewinner der Weltmeisterschaften in Sportakrobatik, ist ein Schüler der Gymnastikschule des Gebiets Karaganda. Er hat es immer wieder geschafft, seine Überlegenheit in dieser Sportart unter Beweis zu stellen und sich mit den stärksten Akrobaten der Welt auf dem internationalen Parkett zu messen.

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Inga Jurgelaitine: „Wahrer Erfolg besteht aus einem Tandem – Sportler-Trainer-Eltern“

Inga Jurgelaitine stammt aus der kleinen Stadt Kaskelen, die in der Nähe von Almaty liegt. Heute ist sie 17 Jahre alt und betreibt seit acht Jahren Shinkyokushinkai-Karate. Ihrer Meinung nach ist dies der Sport, bei dem Kraft, Geschicklichkeit und spirituelle Werte in einer einzigen Anstrengung vereint sind. Inga wurde wiederholt Bronze- und Silbermedaillengewinnerin bei den Meisterschaften der Republik Kasachstan, aber der größte Erfolg erwartete sie 2018. Die Sportlerin stand bei der Shinkyokushinkai-Karate-Weltmeisterschaft auf dem Podium des ersten Platzes.

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Der berühmte Paluan (kas. Kämpfer/Ringer, starker Mann) von Kasachstan Maxim Gerber

Der Meister der Internationalen Sportklasse in Kasak kuresi (kasachisches Wrestling), Meister der Republik Kasachstan, zweifacher Asienmeister Maksim Gerber begann mit dem Ringen in der 8. Klasse, als er noch in Auliekol in der Region Kostanai lebte. Der erfahrene Trainer Kairkildy Makanow übernahm das Training des Teenagers.

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Dmitrij und Viktor Reicherd – Spitzenreiter der Buckelpiste

Die Brüder Reicherd wurden in eine Familie von Nachkommen deportierter Deutscher in Ostkasachstan, in Ust-Kamenogorsk, geboren. Die Region ist berühmt für ihr bergiges Terrain und ihre Schneesicherheit, weshalb Wintersportarten, insbesondere Freestyle, hier besonders gefragt sind. Die Brüder Reicherd haben sich für diesen Weg entschieden.

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Andrej Seitz ist einer der stärksten Radrennfahrer in Kasachstan

Andrej Seitz ist zu Recht als erfahrener Sportler anerkannt. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gehörte er zu den zehn besten Radfahrern und wurde Achter. 2017 holte er für Kasachstan bei den Asienmeisterschaften eine Goldmedaille im Mannschaftsrennen. Und 2022 schrieb er bei der Tour de France 2022 Radsportgeschichte, indem er 420 Etappen vom Start bis zum Ziel ohne einen einzigen Sturz fuhr. Nur drei Radsportler in der Welt haben das bisher geschafft.

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Andrej Remche – der dornige Weg vom Boxen zum Radsport …

Bis zu seinem elften Lebensjahr war Andrei Remche im Boxen aktiv, doch um Gewicht zu verlieren, wechselte er eine Zeit lang zum Radsport. Doch dieser Sport interessierte Andrej so sehr, dass er beschloss, seinen weiteren sportlichen Weg damit zu verbinden. Alles klappte, wie es sollte; es gefiel ihm, und es drängte ihn zu seiner Entscheidung.

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Vertreter der Stiftung „Wiedergeburt“ besuchten die Stadt Ridder

Mitarbeiter des Exekutivbüros der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ unter der Leitung des Exekutivdirektors Dmitry Redler besuchten Ridder, um die Mitarbeiter des Regionalbüros der Stiftung zu konsultieren, das seit diesem Jahr im Rahmen des Programms zur Förderung der deutschen Volkszugehörigkeit in Kasachstan Projektarbeit in der Region durchführt.

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Kindern helfen, sich wertvoll und wichtig zu fühlen

Ich gehöre seit 18 Jahren zur deutschen Gemeinschaft. Zuerst als Kind und jetzt als Lehrerin betrete ich die Klassenzimmer und warte darauf, dass der Unterricht beginnt. Ich habe immer gespürt, dass in der deutschen Gesellschaft Magie herrscht. Wie sonst kann ich mir ein solches Interesse an der deutschen Sprache und den großen Unterschied zwischen dem üblichen Unterrichtsstil in der Schule und hier erklären? Drei Stunden vergehen wie im Flug mit Gesprächen, interaktiven Aktivitäten und Spielen….

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Wladislaw Weber: „Man muss sich immer weiterentwickeln und vorwärts gehen“

Der Held der heutigen Ausgabe ist Wladislaw Weber, Lehrer für deutsche Sprache am Gymnasium Nr. 1 in Kokschetau. Seit Mai dieses Jahres ist Wladislaw Weber stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ und gehört auch dem Vorstand der „Versammlung von Schastary“ an, wo er die Jugend der Deutschen in Kasachstan vertritt.

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22. Sitzung der Volksversammlung der Stadt Astana

Unter dem Vorsitz von Akim Jenis Kasymbek fand in Astana die 22. Sitzung der Volksversammlung in Astana zum Thema „Einheit und Solidarität – die Grundlage des Staates“ statt. Der Abgeordnete des Senats des Parlaments der Republik Kasachstan, das Mitglied der Volsversammlung Yevgeniy Bolgert, der stellvertretende Leiter des Volksversammlung-Sekretariats Galymschan Machan und Leiter der ethnokulturellen Vereinigungen der Stadt nahmen ebenfalls an den Arbeiten teil.

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Sprachlicher Sommerspielplatz in der Region Karaganda

Kaum hatten die Kinder und Jugendlichen ihr Schuljahr beendet, stiegen sie sofort in das Projekt „Kinderwerktagesstätte-2024 Sprachlicher Sommerspielplatz“ ein, das jährlich in der Region Karaganda auf der Grundlage des Ualichanow-Schul-Gymnasiums (Schachtinsk) und des Bildungszentrums Erfolg (Karaganda) durchgeführt wird. Im Rahmen des Projekts werden Kontakt- und Online-Gruppen für Kinder und Jugendliche zum Erlernen der deutschen Sprache während des Jahres eröffnet, und den Abschluss bildet eine Sprachplattform. So erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Sprache in ihrem familiären Umfeld anzuwenden und durch intensiven Deutschunterricht und kreative Workshops die deutsche Kultur kennenzulernen. Eine interessante Aufgabe – „Geschichten aus dem alten Fotoalbum“ – wurde erfunden, bei der die Enkelkinder (Projektteilnehmer) ein altes Fotoalbum finden und ihre Ältesten bitten, zu erzählen, wer auf den Fotos abgebildet ist. Auf diese Weise werden die Geschichten der Fotos aus dem alten Album jeden Tag lebendig. An dem aktuellen Projekt nahmen 56 Kinder und Jugendliche aus Karaganda und Schachtinsk teil.

Vom ersten Tag des Projekts an befinden sich die Teilnehmer in einer festlichen Atmosphäre. Neben intensivem Deutschunterricht werden Workshops zu deutschem Volkstanz und Küche (Schachtinsk), Feiertagen und Kunsthandwerk (Karaganda) organisiert. Als erfahrene Lehrer wurden Natalia Diptan, Konstantin Lustin (Karaganda), Kristina Samosledowa, Tatyana Sysojewa (Schachtinsk) eingeladen. Methodische Unterstützung wurde von Gulmschan Bertajewa und Natalja Galiakberowa geleistet. Vor Beginn des Projekts wurden die Beraterinnen Katerina Fafinrod und Anna Pensjakowa in einem von der „Wiedergeburt“ organisierten Seminar geschult, was ihre Arbeit erheblich erleichterte.

In diesem Jahr hat das Projekt seine Arbeit erfolgreich abgeschlossen, aber das Studium der deutschen Sprache geht weiter.

Gulmschan Bertajewa

Übersetzung: Annabel Rosin

Kasachisch-Deutsches Zentrum erneut als Dialogplattform gedient

Das Kasachisch-Deutsche Zentrum wurde von einer Gruppe von Landwirten aus Deutschland besucht, die sich vom 12. bis 21. Juni zu einer Studienreise in Kasachstan aufhielten. Die Reise wurde von agriXperia organisiert, einem Unternehmen, das sich auf landwirtschaftliche Studienreisen und berufsorientierte Exkursionen zum Erfahrungsaustausch und zur Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie spezialisiert hat.

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Generationenübergreifender Dialog in Karaganda

Die Regionalgesellschaft „Wiedergeburt“ in Karaganda veranstaltete im Rahmen des Projekts „Soziale und Humanitäre Hilfe“ zwei Treffen in Nowodolinskij und Temirtau. Ziel des Projekts ist es, die ältere Generation in das aktive Leben der deutschen Ethnie zu integrieren und die Kommunikation zwischen den Generationen zu fördern.

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Theater „Diamant“: Deutscher Brilliant auf der Bühne in Almaty

 Das Theater „Diamant“ in Astana wurde 2010 unter der kreativen Leitung von Regisseur Igor Liskow gegründet. Im kommenden Jahr 2025 feiert „Diamant“ ein kleines Jubiläum, die lang ersehnten 15 Jahre. Während seines Bestehens hat das Ensemble an sechs Theaterfestivals teilgenommen, bei zwei davon Preise gewonnen und 2016 eine Reise nach Deutschland gewonnen. Das Theater ist berühmt für sein akut soziales Genre: die Richtung der Aufführungen lässt niemanden, der es besucht, gleichgültig.

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Dieses Jahr werde ich ein Betreuer sein

In der Region Moskau fand ein Weiterbildungsprogramm zum Thema „Methodik der pädagogischen Arbeit eines Betreuers bei der Organisation von ethnokulturellen Sprachbegegnungen und -stätten“ statt. Daran nahmen Sofia Nikitina (Jugendclub Diamant, Astana) und Danil Zoi (Koordinator der Jugendarbeit des Jugendclubs „Junge Sterne“, Aqtöbe), Aktivisten des Verbandes der Deutschen Jugend Kasachstan, teil. Die beiden berichteten über den Verlauf des Projekts und teilten ihre Emotionen und Eindrücke mit.

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Eröffnung des deutschen Hauses in Lissakowsk

In der Stadt Lissakowsk in der Region Kostanai fand eine feierliche Eröffnung des Deutschen Hauses unter Beteiligung von Natalie Pawlik, Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, MdB, und Abai Ibrajew, Akim der Stadt, statt. Das für die Deutschen der Region wichtige Ereignis wurde dank der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Innern und für Heimat und des stellvertretenden Sprechers der Mäschilis des Parlaments Albert Rau ermöglicht.

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Kasachisch-Deutsche Regierungskommission: Maßnahmen zur Unterstützung der Deutschstämmigen

Unter dem gemeinsamen Vorsitz von Roman Wassilenko, stellvertretender Außenminister der Republik Kasachstan, und Natalie Pawlik, Beauftragte der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, MdB, fand in Astana die 20. zwischenstaatliche Kommission für die Angelegenheiten der in Kasachstan lebenden Deutschen statt.

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Sitzung des Aufsichtsrates im Kasachisch-Deutschen Zentrum

Die reguläre Sitzung des Aufsichtsrates der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ unter dem Vorsitz des Abgeordneten des Senats des Parlaments der Republik Kasachstan Yevgeniy Bolgert fand in einem gemischten Format im Kasachisch-Deutschen Zentrum statt. Neben den Mitgliedern des Aufsichtsrates nahmen auch Robert Gerlitz, Direktor der „DAZ-Asia“ GmbH, Kristina Larina, Vorsitzende des VDJK sowie Mitarbeiter des Exekutivbüros der Stiftung teil.

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Tag des Buches in Kokschetau

Es ist bereits zu einer guten Tradition geworden, dass die Regionalgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Kokschetau eine Bücherspendenaktion unter den Studenten-Aktivisten organisiert. Initiiert wurde sie von Anna Schudel, Lehrerin für Deutschkurse für junge Menschen, Koordinatorin und Methodikerin des Projekts „Unterstützung der Spracharbeit in den Regionen“.

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Olympiade der deutschen Sprache

In der Eurasischen Nationalen Gulmijew-Universität fand die Eröffnungszeremonie der Republikanischen Olympiade in deutscher Sprache unter den Studenten statt, die Deutsch an Hochschulen in Kasachstan studieren. Studenten von zehn Hochschulen des Landes nehmen daran teil. An der Veranstaltung nahmen Mitarbeiter des Exekutivbüros der gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ und der regionalen Gesellschaft von Astana teil. Olga Stein und Elvira Minor hielten eine Begrüßungsrede, sprachen über die Aktivitäten der Stiftung und der Gesellschaft und betonten die Bedeutung des Deutschlernens und die Möglichkeiten, die es in der beruflichen Tätigkeit bietet.

Übersetzung: Annabel Rosin

Ru: https://daz.asia/ru/olimpiada-po-nemetskomu-yazyku-5/

Fisch mit Beilage von Albert Niederer

Jugendliche aus dem Kurs der „Deutschen Küche“ von Kostanai, Mitglieder des örtlichen Jugendclubs, haben unter der Leitung der erfahrenen Köchin E. Anferowa gleich zwei Gerichte zubereitet. Der gebackene Fisch ist das Ergebnis eines einseitigen Studiums von „Die besten kulinarischen Rezepte der Deutschen in Kasachstan“, und die Beilage stammt aus der Vorratskammer der Rezepte meines Großvaters Albert Niederer.

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Olga Litnewskaja – „Für Verdienste um die Region“

Olga Litnewskaja, stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Pawlodar, wurde mit einer hohen staatlichen Auszeichnung „Für Verdienste um die Region“ geehrt

Die Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ und die Deutsche Allgemeine Zeitung gratulieren Olga Litnewskaja zu der verdienten Auszeichnung und wünschen ihr neue Erfolge und Anerkennung zum Wohle der Menschen in unserer Republik.

In der nach A. Puschkin benannten Regionalbibliothek in Ust-Kamenogorsk fand ein Treffen mit einem Journalisten und Schriftsteller aus Deutschland statt

Der kreative Abend versammelte Literaturliebhaber, darunter auch Teilnehmerinnen des städtischen Frauenclubs des Zentrums „Wiedergeburt“ und junge Journalisten.

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Botschafterin Monika Iwersen besucht die Gesellschaft der Deutschen Dschambul

Die deutsche Botschafterin in Kasachstan, Monika Iwersen, unternahm zusammen mit Wirtschaftsvertretern eine Geschäftsreise nach Schymkent und Taras. Trotz eines vollen Terminkalenders fand die Botschafterin Zeit, die Gesellschaft der Deutschen zu besuchen und sich mit den Mitarbeitern des Büros zu treffen.

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Wassili Bartold – ein Kenner des Orients

Die regelmäßige Sitzung des Clubs „Ein Blick in die Geschichte“ fand in den Räumen des Museums für Heimatkunde der Region Dschambul statt und stand unter dem Thema: Wassili Bartold – ein leidenschaftlicher Forscher des Ostens. Der Akademiker der St. Petersburger Akademie der Wissenschaften hat viele Jahre lang die Geschichte, Religion und Kultur unserer Region erforscht.

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Am vergangenen Samstag fand ein Business-Brunch für die Mitglieder des Kasachisch-Deutschen Businessclubs statt

Bei der Veranstaltung mit dem Ehrengast – dem neuen Vorstandsvorsitzenden der Außenhandelskammer Kasachstans, Murat Karimsakow – wurden Pläne für die Entwicklung des Investitionsbereichs vorgestellt. Herr Karimsakow informierte über die bevorstehende Einführung der Investitionskarte Kasachstans und über Maßnahmen zur Unterstützung von Investoren, die auf eine Vereinfachung der Prozesse durch das Prinzip des „einen Fensters“ abzielen. Die Teilnehmer des Treffens diskutierten auch aktuelle Probleme und Perspektiven der Zusammenarbeit mit der Außenhandelskammer der Republik Kasachstan.

Eines der Hauptthemen war die Besprechung des für den 16. Mai dieses Jahres im Kasachisch-Deutschen Zentrum geplanten Runden Tisches für Investitionen unter Beteiligung einer Wirtschaftsdelegation aus Deutschland. Die Teilnehmer erörterten, welche Investitionsprojekte im Namen des Clubs vorgestellt werden können.

Darüber hinaus besprachen die Teilnehmer des Treffens die nächsten Aktivitäten für 2024.

Für die Unterstützung danken wir dem Restauramt „Asther Chef’s Place“.

Auf den Ruf des Herzens: Die Deutschen aus Pawlodar helfen den Opfern

Mitglieder der regionalen Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Pawlodar leisten humanitäre Hilfe für die Opfer der Naturkatastrophe – warme Kleidung, Bettzeug, Medikamente, Lebensmittel, Trinkwasser in Flaschen und andere lebensnotwendige Dinge werden für die Obdachlosen gesammelt.

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Das Kennenlernen der VDJK-Theaterstudios

Lasst uns mit einer philosophischen Frage beginnen: Wird man als Schauspieler oder Schauspielerin geboren und wird man im Verlaufe des Lebens dazu ausgebildet? Ich denke letzteres, denn hinter jeder Aufführung steckt große Arbeit, die sich mit den Jahren in wahrhaftige Meisterhaftigkeit entwickelt. Und am Beispiel des Kennenlernens mit den Theaterstudios des Verbandes der Deutschen Jugend Kasachstans bemühen wir uns, das zu demonstrieren.

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Olga Stein: „An den Anfängen der Wiedergeburt standen mutige und willensstarke Menschen“

Die Allunionsgesellschaft der Sowjetdeutschen „Wiedergeburt“ existierte nur vier Jahre, aber sie gab der Wiederbelebung der einheimischen Kultur und der deutschen Sprache im gesamten postsowjetischen Raum einen starken Impuls. Was war Ihrer Meinung nach der Grund für eine solch kolossale Aktivität der deutschen Bevölkerung zu dieser Zeit? Es ist klar, dass die Deportation und das Verbot von allem, was deutsch ist, eine Rolle spielten, aber waren auch andere ethnische Gruppen von der Vertreibung betroffen?

Ja, viele Volksgruppen wurden deportiert, aber die Tragödie des Schicksals der Deutschen ist besonders. Der Zweite Weltkrieg hat viel Unglück gebracht. Und unser Deutscher, der vom Staat und in den Köpfen vieler einfacher Menschen mit dem Aggressor identifiziert wurde, hat in vollem Umfang erfahren, was es heißt, ein Feind im eigenen Land zu sein, wie man es nennt, ohne Schuld. Allein durch die Tatsache, als Deutscher geboren zu sein.

Die totalen Restriktionen führten zum allmählichen Verlust der einheimischen Sprache, Kultur, Traditionen, Geschichte, Literatur, der Unmöglichkeit, Bildung zu erhalten – alles, was für eine Nation von Bedeutung ist, was sie als Ethnie definiert und bewahrt. Und eine unausweichliche Sehnsucht nach der Heimat, nach dem kleinen Vaterland. Ein ganzes Volk lebte jahrzehntelang ohne seine Wurzeln, hegte aber die Hoffnung, eines Tages zurückzukehren, seine Heimat wiederzufinden, seine Muttersprache frei sprechen zu können, ohne zurückzuschauen, seine Kinder in den ursprünglichen Traditionen zu erziehen, das weiterzugeben, was jahrhundertelang den genetischen Code des Volkes ausmachte.

Jahrzehntelange Einschränkungen und Verfolgungen haben ihre Spuren hinterlassen, den Geist des Volkes bewahrt, aber nicht gebrochen, und nun ist er frei geworden. Die Gründung der Allunionsgesellschaft war etwas, das Hoffnung für die Zukunft gab, dass sich alles noch ändern kann, dass wir nicht untergehen werden. Diese einzigartige Bewegung, die ohne einen Befehl von oben, sondern, wie man so schön sagt, von unten geboren wurde, hat an Kraft und Stärke zugenommen, basierend auf der erstaunlichen Kraft von Hunderttausenden von Menschen in verschiedenen Städten und Dörfern und ihrem großen Wunsch, sich selbst zu erhalten.

Was hat Sie an der deutschen Gemeinschaftsorganisation gereizt und angezogen? Und was motiviert die Jugend von heute?

Ich bin durch die deutsche Sprache gekommen. Ich wollte mich in der deutschen Gesellschaft durch meine Muttersprache verwirklichen. Ich wollte sie unbedingt bewahren und weiterentwickeln und mein Wissen nutzen. Ich habe viel bei Übersetzungen geholfen, sowohl mündlich als auch schriftlich, bei der Herstellung von Kontakten mit Deutschland in verschiedenen Bereichen, habe einen Kurs über Landeskunde geleitet und Deutsch unterrichtet. Damals war das alles noch unentgeltlich. Und dann habe ich mich nach und nach immer mehr eingebracht; wir haben angefangen, junge Menschen aktiv zu organisieren, und für mich wurde es ein fester Bestandteil meines Lebens, so sehr, dass es dieses Jahr schon 30 Jahre sind, seit ich zur Selbstorganisation gekommen bin.

Wie man die Jugend von heute motiviert? Heranwachsende und junge Menschen kommen in Kontakt mit Gleichaltrigen, was die Attraktivität ihrer Aktivitäten und Interessen bestimmt. Die Aufgabe unserer Strukturen ist es, ihnen Angebote zu machen, damit sie durch die Kommunikation miteinander ihre ethnische Gruppe kennen lernen, die Sprache lernen, ein Gefühl der Einheit und Gemeinschaft bekommen, wachsen, sich entwickeln und Verantwortung übernehmen.

Welche Projekte sind Ihrer Meinung nach der beste Weg, um die nationale Identität der Deutschen zu bewahren? Und vielleicht legen manche Menschen im Zeitalter der Globalisierung keinen großen Wert mehr darauf?

Wissen Sie, für mich war so ein ideales Projekt die echte deutsche Hochzeit zweier junger Leute Ende letzten Jahres, bei der traditionelle Elemente einer wolgadeutschen Hochzeit überwogen. Es war kein sorgfältig geplantes Ereignis, das in den Projektplan für das Jahr aufgenommen wurde. Sie wurde zu jenem wunderbaren Effekt, den man gemeinhin mit dem wunderbaren Wort „Nachhaltigkeit“bezeichnet. Zwei junge Leute, Eva und Anton (Namen mit Genehmigung genannt), die in verschiedenen Städten lebten, lernten sich bei einem der Jugendprojekte vom VDJK kennen. Das System der Projekte – sei es Jugend-, ethnokulturelle oder Sprachfeldprojekte – half ihnen, den Wunsch zu entwickeln, dass ihre Hochzeit nur so und nicht anders aussehen würde – nach den Traditionen ihrer Vorfahren.

Die Hochzeit fand während des VDJK-Rates außerhalb des klar geplanten Programms statt, mit jungen Menschen aus verschiedenen Städten des Landes als Gästen des feierlichen Ereignisses, die in alle Phasen der Vorbereitung und Durchführung eingebunden waren. Das heißt, es ist eine lebendige Demonstration, dass „die deutsche Minderheit ihre Identität vertritt und lebt“. Natürlich ist dies nicht allein möglich, sondern es muss eine Kette, ein System von miteinander verbundenen Projekten, Aktionen, Bemühungen vorausgehen. Ein einzelnes Projekt wird nicht in der Lage sein, eine solche Wirkung zu erzielen. Nachhaltigkeit ist notwendig. Das ist genau das, woran gearbeitet werden muss.

Die Kontinuität der Generationen ist eine der vorrangigen Aufgaben der Selbstorganisation der Deutschen in Kasachstan. Sagen Sie uns, wie sie gewährleistet wird? Auch in der Familie… Ihre Tochter Sofia versucht sich heute bereits als Koordinatorin eines nationalen Projekts. Was raten Sie Eltern, die daran interessiert sind, dass sich ihre Kinder an ihre Wurzeln erinnern…?

Meine Tochter hatte nicht wirklich eine Wahl. Seit sie ein kleines Mädchen war, ist sie Mitglied der deutschen Gemeinschaft. Zuerst auf Festen, in Vereinen; mit vier Jahren stand sie bereits in der Tanzgruppe der Volksquelle auf der Bühne, und jetzt ist sie auch in der Jugendbewegung aktiv und beginnt allmählich, Verantwortung für verschiedene Aufgaben und Prozesse zu übernehmen. Das kam von selbst, obwohl ich mir vor 30 Jahren, als wir unsere Jugendorganisation gründeten, nicht hätte vorstellen können, dass das alles so tief in meinem persönlichen Schicksal verwurzelt sein würde.

Mir scheint, dass unter Bedingungen, in denen die ethnische Identität aus objektiven Gründen zunehmend verloren geht, unser System der Selbstorganisation in den Vordergrund tritt und manchmal die einzige Möglichkeit bietet, vor allem Kindern und Jugendlichen zu helfen, Verständnis und Bewusstsein für ihre Zugehörigkeit zu unserer Ethnie zu entwickeln, mehr über Geschichte, Traditionen und Kultur zu erfahren. Zu verstehen, wer wir sind und woher wir kommen.

Deshalb empfehle ich, dass Eltern mit ihren Kindern öfter in deutsche Gesellschaften kommen, nicht nur um an den vorgeschlagenen Projekten teilzunehmen, sondern auch um zu initiieren, aktiv zu sein, Vorschläge zu machen, Interesse zu zeigen, einen eigenen Beitrag zu leisten, sich in die Prozesse der Selbstverwaltung und der sozialen Aktivitäten einzubringen. Nicht umsonst heißt es Selbstorganisation, d.h. wir organisieren uns selbst, wir bestimmen unseren eigenen Weg, unsere eigenen Ziele, wohin wir gehen, was wir wollen und was wir letztlich sein wollen, ob wir uns als einzigartiges Ethnos erhalten wollen und was jeder von uns persönlich dafür zu tun bereit ist.

Wir haben jemanden, zu dem wir aufschauen können. An den Ursprüngen der „Wiedergeburt“-Bewegung, standen, so pathetisch das in der heutigen Realität auch klingen mag, mutige und willensstarke Menschen, die sich nicht vor möglichen Konsequenzen fürchteten – und glauben Sie mir, die gab es durchaus, und oft haben diese Konsequenzen sie nicht warten lassen. Aber sie übernahmen die Verantwortung für ihr Leben, ja für das Schicksal eines ganzen Volkes, und erwarteten nicht, dass irgendjemand etwas für sie tun würde. Dieses Jahr wäre der 90. Geburtstag von Herold Karlowitch Belger, einer der am Ursprung der Wiedergeburt stand, gewesen.

Wenn ich über unser System der Selbstorganisation nachdenke, komme ich oft auf seine Worte zurück: „Wenn jeder eine Hütte am Rande hat, wer wird dann in der Mitte sein?“. Niemand wird uns als Ethnos bewahren, außer wir selbst. Jeder mag dabei seine eigene Rolle haben, sie mag unterschiedlich sein, aber das macht sie nicht weniger wichtig. Und wenn wir uns bemühen, diese Rolle zu übernehmen, haben wir eine gute Chance, uns weiterzuentwickeln und uns als Ethnos zu bewahren.

Interview: Olesja Klimenko

Übersetzung: Annabel Rosin

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