Das Zickzack des Glücks von Nadezhda Zigle

Selbst in der Provinz können interessante Veranstaltungen zur Bewahrung der einheimischen deutschen Kultur veranstaltet werden. So sieht es die Vorsitzende der deutschen ethnokulturellen Vereinigung des Beskaragajsker Kreises im Gebiet Ostkasachstan Nadezhda Walentinowa Zigle, für die dieses Jahr eine doppelt wichtige Bedeutung hat – sie begeht ihr 70. Jubiläum und den 80. Jahrestag der Deportation der Deutschen.

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Von Lebensmitteln bis Medikamenten

Rund 200 Lebensmittelpakete erhielten Menschen deutscher Nationalität in Ostkasachstan, die den Erhalt von Sozialhilfe im Rahmen des Projekts zur Unterstützung der deutschen Ethnie in Kasachstan beanspruchen. Aktuell gibt es im Osten auch andere Formen der Sozialhilfe – Kostenerstattung für Medikamente, ärztliche Untersuchungen, häusliche Pflege, Vorträge und Sportveranstaltungen.

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Das Kasachisch-Deutsche Zentrum öffnet seine Türen

Am 11. September fand in der Stadt Nur-Sultan ein bedeutendes Ereignis statt, auf das die Deutschen der Republik viele Jahre lang gewartet haben – die Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums (KDZ). Es wird nicht nur eine Insel zur Bewahrung der nationalen Identität, der deutschen Kultur und der Muttersprache sein, sondern auch eine Plattform des Dialogs für die Geschäftsgemeinschaft der beiden Länder.

An der Zeremonie zum Durchschneiden des Bandes nahmen der stellvertretende Vorsitzende der Versammlung des Volkes Kasachstans Marat Azilchanow, der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Dr. Bernd Fabritius sowie der Abgeordnete der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ Dr. Albert Rau teil. Dr. Bernd Fabritius betonte bei der Veranstaltung die Bedeutung der Eröffnung des Deutschen Zentrums in der Hauptstadt und drückte der Bevölkerung Kasachstans im Namen der Bundesregierung Deutschlands für die Hilfe und Unterstützung der in der Republik lebenden ethnischen Deutschen seinen Dank aus.

Es ist daher symbolisch, dass die Unterzeichnung des Abkommens zur Schaffung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Stadt Nur-Sultan in Berlin während des ersten offiziellen Besuchs des Präsidenten der Republik Kasachstan Kasym-Zhomart Tokajew in Deutschland im Dezember 2019 stattfand.

Ein Ereignis, das die Zeit diktiert

Die Initiative zur Eröffnung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in Nur-Sultan ging von Albert Rau aus, der die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, um Unterstützung für dieses Projekt bat.

Wie der Vorsitzende des Kuratoriums in seiner Rede anmerkte, war die Eröffnugn des Kasachisch-Deutschen Zentrums von der Zeit diktiert:

„Dies wird nicht nur einfach ein Zentrum oder ein Bürogebäude sein – es wird ein lebendes Haus voller Menschen sein, die von dem Wunsch erfüllt sind, der deutschen Kultur und den Traditionen teilhaftig zu werden. Hier wird das Büro der republikanischen gesellschaftlichen Organisation der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ angesiedelt sein, die Regionalgesellschaft der Hauptstadt und des Akmolinsker Gebietes werden von hier aus ihre Aktivitäten ausüben, es werden die Treffen des Business-Klubs der Deutschen stattfinden, die mit Sicherheit einen wesentlichen Beitrag zum Auf- und Ausbau der Kontakte im Bereich der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft beider Länder leisten. Kurz gesagt, das Zentrum soll ein Element der Zusammenarbeit zwischen Kasachstan und Deutschland sein. Und seine territoriale Lage in der Hauptstadt der Republik leistet hierfür enorme Unterstützung.“

Es ist symbolisch, dass die Unterzeichnung des Abkommens zur Schaffung des Kasachisch-Deutschen Zentrums in Nur-Sultan beim ersten offiziellen Besuch des Präsidenten der Republik Kasachstan Kassym-Zhomart Tokajew in Deutschland im Dezember 2019 in Berlin stattfand.

Das Dokument zwischen dem deutschen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ wurde von Dr. Bernd Fabritius und Albert Rau unterzeichnet. Die Gelder für den Kauf und die Renovierung des Gebäudes hat die Bundesregierung bereitgestellt, aber auch unsere Landsleute blieben nicht untätig. Die deutschen Unternehmer waren aktiv an der Umsetzung des Projekts beteiligt und bewiesen damit ihr Engagement für die Interessen und die Entwicklung der Gemeinde.

Die Konsolidierung der deutschen Ethnie Kasachstans

Beide Seiten sehen die Hauptaufgabe des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der umfassenden Unterstützung der deutschen Ethnie der Republik. Und dies umfasst nicht nur die Arbeit im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat des Landes, sondern auch die Förderung der kasachisch-deutschen Beziehungen im Wirtschaftsbereich. Auch auf die jüngere Generation werden große Hoffnungen gesetzt. Wichtig sei, so die Teilnehmer des Festakts, dass das Deutsche Haus in der Hauptstadt zum Anziehungspunkt für alle Deutschen, insbesondere für junge Leute, werde. Gerade hier können sie sich umfassend darüber informieren, was im gesellschaftlichen Leben der Ethnie passiert und sie können sich Teil ihrer Kultur und ihrer Muttersprache werden.

Die feierliche Eröffnung wurde unter Einhaltung aller hygienischen und epidemiologischen Standards (obligatorisches Vorhandensein eines Impfpasses oder PCR-Tests) organisiert. Am Eingang bestanden alle Teilnehmer einen COVID-19-Expresstest.

Als Referenz

Heute leben in Kasachstan etwa 180.000 Deutsche, deren Interessen durch die Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ und die Regionalgesellschaften unter der Ägide der Versammlung des Volkes Kasachstans vertreten werden. Die Regionalgesellschaften der Deutschen „Wiedergeburt“, die in engem Kontakt zur Versammlung des Volkes Kasachstans sowie zu den Häusern der Freundschaft der Republik stehen, leisten ihren wesentlichen Beitrag zur Bildung einer geeinten Nation und zur Popularisierung des kasachischen Modells der interethnischen Harmonie. Deutschland ist heute einer der führenden Wirtschaftspartner Kasachstans. Etwa 90 % der Investitionen fließen in den rohstofffernen Sektor der Wirtschaft, etwa 450 deutsche Unternehmen sind im Land tätig. Die Zusammenarbeit erfolgt in Bereichen wie Produktion, Bau, Verkehr, Kommunikation, Landwirtschaft, Logistik. Und die Deutschen der Republik, genauso wie unsere in Deutschland lebenden Landsleute, spielen in diesen Prozessen eine wichtige Rolle.

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XVIII. Konferenz der Kasachisch-Deutschen zwischenstaatlichen Kommission

In Nur-Sultan fand am 10. September 2021 die 18. Konferenz der Kasachisch-Deutschen zwischenstaatlichen Kommission bezüglich der in der Republik Kasachstan lebenden ethnischen Deutschen statt.

Unter dem gemeinsamen Vorsitz des stellvertretenden Außenministers der Republik Kasachstan Erlan Alimbajew und des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Bundestagsabgeordneter Dr. Bernd Fabritius, diskutierten die Teilnehmer über Fragen der Zusammenarbeit im dem Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft und Jugendpolitik, wirtschaftliche Interaktion und Kontakte zur Wirtschaftsförderung, sowie die Vereinfachung des Visaregimes.

Der Abgeordnete der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan und Vorsitzende des Kuratoriums der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ Albert Rau, der die Kommission zu dem Arbeitstreffen empfing, merkte an, dass die Deutschen der Republik, die einen aktiven Teil der Zivilgesellschaft darstellen, heute nicht nur den Erhalt ihrer nationalen Identität und Sprache anstreben, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung ihres Landes leisten.

Als Ergebnis des Treffens wurde ein gemeinsames Kommuniqué unterzeichnet.

Quelle: mfa.gov.kz

Der neue Partner der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“

Das deutsche Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie die Baden-Württemberg International (BW_i) haben die Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ darüber informiert, dass die BW_i sich dazu entschlossen hat, ihre Tätigkeit als Mittlerorganisation in den Ländern Mittel- und Osteuropas sowie in den Ländern der GUS schrittweise einzustellen.

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Sommer und Intensivkurse

Im Juli und August hatten die aktiven Teilnehmer der Sprachkurse und Sprachzirkel der Regionalgesellschaft „Wiedergeburt“ Pawlodar die Gelegenheit, während des Besuchs eines Intensivkurses für zwei Wochen vier Stunden täglich ins Sprachmilieau einzutauchen. 4 Intensiv-Kurse wurden in Pawlodar, 4 in den Städten Aksu und Ekibastus und 4 Kurse in den Dörfern Lugansk, Nowotschernojarka, Terenkol, Zhelezhinka durchgeführt, insgesamt 12 Gruppen.

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Belger Gerold Karlowitsch

Der kasachstanische Übersetzer, Schriftsteller und Prosaist, Publizist und Literaturkritiker wurde am 28. Oktober 1934 in Engels geboren. Er starb am 7. Februar 2015. Er war Übersetzer vieler Klassiker der kasachischen Literatur (Majlin, Musrepow, Nurpeisow u. a.)in die russische Sprache, Autor vieler Romane, Erzählungen und literarischer Werke, in deren Zentrum der historische Weg und die aktuelle Situation der Sowjetdeutschen und ihrer nationalen Literatur steht. Er war Preisträger des Präsidentenpreises für Frieden und spirituelle Eintracht (1992). Gerold Belger sprach die kasachische Sprache fließend und arbeitete in der Welt dreier Kulturen – der kasachischen, der russischen und der deutschen.

Lesen Sie mehr unter dem folgenden Link: https://wiedergeburt-kasachstan.de/book/gerold-belger-takaya-vypala-stezya/

Airich Aleksej Awgustowitsch

Der Direktor und Inhaber des Gipsstuckwerks „Dekorgips“ wurde am 13. September 1972 geboren. Er lebt in der Stadt Nur-Sultan (Republik Kasachstan). Es ist Aktivist der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Astana und des Akmolinsker Gebietes, er unterstützt die republikanische deutschen Zeitung „Deutsche Allgemeine Zeitung“, sowie die Veranstaltungen, die von der Gesellschaft und von der Versammlung des Volkes Kasachstans und des Akimates der Stadt Nur-Sultan durchgeführt werden, finanziell.

Er leistete finanzielle Unterstützung bei der Herstellung einer Gedenktafel für Gerold Belger und trägt zum Bau des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Hauptstadt bei. Ihm wurden Ehrenurkunden und Dankesbriefe der Versammlung des Volkes Kasachstans, des städtischen Akimats, sowie der GS und der RG „Wiedergeburt“ überreicht.

Am Vorabend des Unabhängigkeitstages der Republik wurde der Beitrag von Aleksej Ajrich zur Stärkung der nationalen Einheit und der sozialen Harmonie, der konsequente Dienst an den Idealen des Guten und der spirituellen Entwicklung der Gesellschaft mit einem Dankesschreiben der Volksversammlung Kasachstans mit der Unterschrift des Elbasy Nursultan Nasarbajew ausgezeichnet.

Rau Albert Pawlowitsch

Geboren am 01.09.1960 in dem Dorf Walerjanowka im Gebiet Kustanaj. Abgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Reformen und regionale Entwicklung der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan, Vorsitzender des Kuratoriums der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“.

Seine Dienstlaufbahn umfasst die Positionen des Akims der Stadt Lisakowsk, Akim des Gebietes Kostanaj, Akim des Akmolinsker Gebietes, erster Vizeminister für Industrie und neue Technologien, Abgeordneter der Mazhilis des Parlaments der Republik Kasachstan.

Auszeichnungen: Großes Bundesverdienstkreuz (BRD), die Orden „Dostyk“ 2. Grades, „Barys“ 3. Grades, „Parasat“, „Kenschi danki“ zweiten Grades, die Medaille „Für den Beitrag zur Schaffung der Eurasischen Wirtschaftsunion“ 1. Grades. Auf seine Initiative hin wurde in Nur-Sultan die lutheranische Kirche erbaut. Er setzt sich aktiv für den Erhalt der deutschen Sprache im Bildungssystem ein. Er ist der Initiator des Kasachisch-Deutschen Zentrums in der Stadt Nur-Sultan.

Rudenko (Wyschegorodtsewa) Ekaterina Olegowna

Geboren am 16.10.1994 in Petropawlowsk. Meisterin des Sports der internationalen Klasse, mehrfache Rekordhalterin und Meisterin Kasachstans im Rückenschwimmen, zweimalige Silbermedaillengewinnerin bei den Asienspielen 2014 in Korea, mehrfache Meisterin und Rekordhalterin bei den Erwachsenenspielen Asiens, Teilnehmerin an den Olympischen Spielen in Peking 2008, London 2012 und Rio 2016.

Dubs Natascha

Die Absolventin der Deutschen Schauspielakademie schloss mit einem Master in Regie für dramatische Theater ab. Von 1994 bis 2009 arbeitete sie am Deutschen Theater als Schauslieperin, später unterrichtete sie an der Nationalen Kasachischen Akademie der Künste namens T. Zhurgenow an der Fakultät für Theaterkunst am deutschen Fachbereich. Im Jahr 2015 leitete sie das Staatliche Republikanische Akademische Deutsche Dramentheater und wurde dessen Chefregisseurin und ideologische Impulsgeberin. Das Theater entwickelte sich neu und verband und entwickelte die Traditionen und Werte des Theaters der Deutschen der Sowjetunion mit modernen Strömungen.

Neben seiner Haupttätigkeit bleibt das Theater auch dem Leben der deutschen Gemeinschaften in Kasachstan verbunden. Es war Initiator und Organisator deutscher Jugendtheaterfestivals, u. a. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Kasachstan, es beteiligte sich auch an der Organisation und Durchführung der republikanischen Festivals der deutschen Kultur, welches vom Verband der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ veranstaltet wurde.

Ezau Elena Dawydowna

Sie wurde am 20.04.1975 in der Stadt Almaty geboren. Sie ist Verdiente Persönlichkeit der Republik Kasachstan, Meisterin des Sports der UdSSR in Rhythmischer Sportgymnastik, Mitglied der Jugendnationalmannschaft der Sowjetunion, sowie mehrfache kasachische Meisterin. Seit Mitte der 1990er Jahre bis heute nimmt sie mit ihrer Gruppe Vertrauen aktiv am Leben der deutschen Volksgruppe teil.

Sie ist Gründerin der zeitgenössischen Tranztruppe „Samruk“. Sie hat mehrfach die „Tage der Kultur der Republik Kasachstan“ auf internationaler und republikanischer Ebene vertreten, auch hat sie die Inszenierungen der Konzertnummern anlässlich des Tages der Stadt Astana im Jahr 2011 sowie zum 1000-jährigen Jubiläum der Stadt Almaty im Jahr 2016 vorbereitet.

Sie ist Trägerin des Preises der Stiftung des Ersten Präsidenten der Republik Kasachstan – des Elbasy im Bereich Kultur und Kunst (2010), gewann zwei erste Preise bei den „DanceGames“ in Turin (2011), ist Teilnehmerin am „IDO World Championship Showdance“ in Deutschland, im Jahr 2012 belegte sie den 4. Platz von 20 Ländern bei den Weltmeisterschaften im Tanz (Deutschland), im Jahr 2014 gewann sie die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften im Tanzsport in Prag (Tschechische Republik); in den Jahren 2017 bis 2018 arbeitete sie im Cirque duSoleil.

Zeibert Wiktor Fjodorowitsch

Der Archäologe und Spezialist auf dem Gebiet der Erforschung steinzeitlicher Denkmäler auf dem Territorium Nordkasachstans wurde im Jahre 1947 in dem Dorf Nikolajewka im Kreis Esil, Gebiet Nordkasachstan, geboren. Als ständiges und aktives Mitglied der Wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans (NONK) war er für den historischen Bereich verantwortlich.

Er unterstützte aktiv junge deutsche Wissenschaftler und war in den Jahren 2008 bis 2012 an der Gründung und Unterstützung des Jugendflügels der NONK beteiligt. Er ist Doktor der Geschichtswissenschaften (1992), Professor für Archäologie (1996), korrespondierendes Mitglied de Deutschen Archäologischen Instituts (1997) und der Akademie der Sozialwissenschaften der Republik Kasachstan, Mitglied des Wissenschaftlichen Rates für Archäologie und Geschichte des Instituts für Geschichte, Archäologie und Ethnographie des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Republik Kasachstan (seit 1997), er machte mehrere wissenschaftliche Entdeckungen, darunter einen der sensationellsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts – die Botay-Kultur, er schrieb mehr als 100 Bücher und Aufsätze zur Altertumsgeschichte Nordkasachstans. Professor Zeibert ist weit über die Grenzen Kasachstans hinaus bekannt und hielt bereits Vorlesungen an den Universitäten Oxford und Edinburgh.

Wir gratulieren den Gewinnern!

Nach den Ergebnissen der Abstimmung sind die Preisträger des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“:

in der Kategorie „Wissenschaft“ – Zeibert Wiktor Fjodorowitsch;
in der Kategorie „Kunst“ – Ezau Elena Dawydowna und Dubs Natascha;
in der Kategorie „Sport“ – Rudenko (Wyschegorodtsewa) Ekaterina Olegowna;
in der Kategorie „Gesellschaftliche Aktivitäten“ – Rau Albert Pawlowitsch;
in der Kategorie „Mäzenatentum“ – Airich Aleksej Awgustowitsch;
in der Kategorie „Herausragende verstorbene Persönlichkeiten“ – Belger Gerold Karlowitsch.

Wir bedanken uns bei allen, die an der Abstimmung teilgenommen haben.

Die Auszeichnung der Gewinner findet bei der Nationalen Konferenz der Deutschen Kasachstans im September diesen Jahres statt. Die Preisträger, die an der Konferenz nicht teilnehmen können, werden durch die Leiter der Regionalgesellschaften ausgezeichnet.

Ein bedeutendes Ereignis für die Deutschen Kasachstans

In Nur-Sultan findet die Nationale Konferenz der Delegierten der Deutschen Kasachstans statt.

Die Nationale Delegiertenkonferenz ist das repräsentative Gremium der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“, deren Hauptzweck es ist, das Erreichen der Zielvorgaben der Organisation unter Berücksichtigung der aktuellen Interessen und Bedürfnisse der Vertreter der deutschen Volksgruppe der Republik Kasachstan zu publizieren.

Die Konferenz wird alle 4 Jahre durchgeführt. 181 Delegierte aus allen Regionen Kasachstans nehmen an der Veranstaltung teil.

Zum Abschluss der Konferenz erfolgt die Preisverleihung für die Gewinner des Wettbewerbs „Avantgarde der Deutschen Kasachstans“.

Die Veranstaltung findet am 11. September 2021 um 10.00 Uhr im Palast der Schüler an der Adresse: Nur-Sultan, Momysch-uly-Straße 5 statt.

«Deutsche Sprache in allen inhaltlichen Aspekten der ethnokulturellen Arbeit».

In der Zeit vom 14. bis zum 16. Juli wurde im Rahmen des ethnokulturellen Bereichs der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ mit finanzieller Unterstützung durch das BMI der erste Zyklus an Webinaren „Deutsche Sprache in allen inhaltlichen Aspekten der ethnokulturellen Arbeit“ organisiert und erfolgreich durchgeführt. Moderiert hat die Veranstaltung Olga Beder, Kuratorin und Methodistin der Spracharbeit, Methodistin des ZDDO, sowie Deutschlehrerin der Gebietsgesellschaft Ostkasachstan der gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“.

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Ewaldt Ruff: „Dort wo ich geboren wurde, mache ich mich nützlich“

In die fortschrittliche Kolchose „30 Jahre Kasachische SSR“ kam Ewaldt Ruff, heute Direktor des Landwirtschaftsbetriebes „REG Time“, als junger Spezialist im Jahr 1984. Er wurde persönlich von ihrem Vorsitzenden Jakow Gering, dem Organisator der landwirtschaftlichen Produktion in der kasachischen SSR und Held der sozialistischen Arbeit, eingeladen. Er arbeitete als Vorarbeiter der Traktorenbrigade, Landvermesser, Leiter des Laboratoriums WNPO „Raduga“ für Grundwasserbewässerung.

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Ewald Blokh: „Für erfolgreiches Angeln und gute Erholung“

Ewald Blokh ist Gründer und Eigentümer des Freizeitzentrums „Zu Ewald“, gelegen am Ir-Kanal im Flussdelta des Ili im Balchasch-Kreis, Gebiet Almaty. Als erfahrener Reisender, Wanderer, Bergsteiger und Träger des Ehrentitels „Schneeleopard“, der Eroberer der höchsten Gipfel der ehemaligen UdSSR (Pamir, Tian Shan) versteht Blokh den Wert des schonenden Umgangs des Menschen mit der Natur besonders gut. Zunehmend nennen begeisterte Angler und einfach Outdoor-Liebhaber diesen Ort ein Paradies, in das man immer wieder zurückkehren möchte… Anfang der 2000er war es Ewald Blokh, der das Sportfischen als einer der ersten nach dem Prinzip „Fangen und freilassen“ vorgelebt hat.

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Olga Erlich: „Ich mache mich gerne nützlich und tue den Menschen Gutes“

Olga Erlich ist eine der bekanntesten Mediatorinnen in Kasachstan. Ihre Mission ist es, Menschen dabei zu helfen, den schwierigen Weg zur Versöhnung zu finden. Sie ist ausgebildete Rechtsanwältin. Im Jahr 2006 hat sie die Staatliche Torajgyrow-Universität Pawlodar in der Fachrichtung „Rechtswissenschaften“ abgeschlossen.

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Der berühmte Getreidebauer des Irtysch-Kreises Nikolai Miller

Genau so wird Nikolaj Miller im Gebiet Pawlodar betitelt. Er leitet den größten Mischbetrieb der Region – die GmbH Namens Abaj. Der befindet sich fast 300 Kilometer vom Regionalzentrum Pawlodar entfernt im Dorf Golubowka, und er ist der Rekordhalter unter den Getreideanbaubetrieben. Seine Aussaatfläche beträgt über 70.000 Hektar. Nikolaj Aeksandrowitsch selbst stammt aus einer Familie von Getreidebauern. Wenn es um das Handwerk geht, bekräftigt er immer, die Familie sei die beste Berufsschule. Und es stimmt, wer, wenn nicht die Eltern oder nächsten Verwandten, könnte am besten die Grundlagen dieses Berufs vermitteln? „Der Vater war ein echter Getreidebauer, ein Mann der Erde“. Auch die Söhne von Nikolaj Miller sind dazu bestimmt, die Familientradition fortzuführen.

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Georgij Prokop: „Man darf nicht auf der Stelle stehenbleiben“.

Der Ehrenbürger des Gebietes Karaganda Georgij Prokop, Direktor der TOO „Schachtjorskoje“, arbeitet seit mehr als dreißig Jahren im Nurinsker Kreis. Mitte der 1980er Jahre leitete er eine der größten Kolchosen des Neulands, die Kolchose Schachtjorskij, und wandelte sie im Laufe der Jahre zu einer Elite-Getreide- und Saatgutfarm aus. Nur wenigen gelang es, in der Morgendämmerung der Unabhängigkeit die Produktion über Wasser zu halten. Aber Georgij Prokop schaffte es dank seiner organisatorischen Fähigkeiten, seiner geschickten Herangehensweise und natürlich dank seiner Ordnung, das Produktionsvolumen nicht nur zu halten, sondern auch deutlich zu steigern.

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Wladimir Sabelfeld: „Meinen Werdegang verdanke ich nur meiner Einstellung zur Arbeit“

Der ehrenvolle Maschinenbauingenieur der Republik Kasachstan Wladimir Sabelfeld wurde in der Stadt Akkol im Gebiet Akmolinsk geboren, wohin seine Eltern im Jahre 1941 aus der Stadt Marxstadt im Wolgagebiet, Gebiet Saratow, deportiert wurden. Der Vater wurde sofort in die Arbeitsarmee im Fernen Osten geholt. Und der Junge lernte die Belastungen des verfolgen Volkes in vollem Ausmaß kennen.

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Doktor Krajsman – von Natur aus ein Pionier

Das medizinische Zentrum „Nur-Avicenum“ ist die erste nichtstaatliche Einrichtung im Bereich des Gesundheitswesens in Kasachstan. Ihr Gründer ist der Kasachstandeutsche Wladimir Krajsman – Arzt und Kardiologe der höchsten Kategorie, Kandidat der medizinischen Wissenschaften, unabhängiger medizinischer Experte des Ministeriums für Gesundheit und soziale Entwicklung der Republik Kasachstan, Mitglied des Amerikanischen Herz-Verbandes, der Deutschen und Europäischen Gesellschaften der Kardiologen, Preisträger der höchsten Auszeichnung der Republikanischen Gesellschaftlichen Vereinigung „Nationaler Medizinischer Verband“ – des Abzeichens «Алтын Дәрігер», und des Ordens „Ave Vitae“. Man kann alle Errungenschaften gar nicht aufzählen, aber die wichtigste ist der erfolgreiche Aufstieg der Sache seines Lebens – des medizinischen Zentrums „Nur-Avicenum“!

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Wladimir Braun: „SWS – der Marktführer in der Autoindustrie Kasachstans“

Wladimir Braun leitet eine Unternehmensgruppe, die in einer 27-jährigen Entwicklungsperiode auf dem Markt einen steinigen Weg zurückgelegt hat und von einem kleinen privaten Geschäftsraum zum Marktführer in der Automobilindustrie aufgestiegen ist. Auf der Aktivseite stehen Beziehungen zu mehr als 150 Weltkonzernen: MAN Continental, SCT Germany, KAMAZ, ISUZU, Komatsu, Bridgestone usw. Heute ist die SWS-Unternehmensgruppe in vielen Geschäftsbereichen unangefochtener Marktführer in der Republik Kasachstan: Mehr als 35 Handels- und Servicezentren für den Kundendienst von gewerblicher Technik, sowie ein Werk zur Herstellung modularer Gebäude. Um die Entwicklung der Straßentransportindustrie zu betreuen, hat das Unternehmen SWS das nationale Projekt „Kazakh Eli Logistika“ zusammen mit einer IT-Plattform gestartet und entwickelt dieses weiter. Das Unternehmen hat einen eigenen Entwicklungsweg eingeschlagen, der auf Professionalität sowie dem Streben nach Exzellenz und Transparenz in den Beziehungen basiert.

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Waldemar Wegelin: „Gold Produkt“ – Marktführer in Kasachstan“

„An erster Stelle steht für uns immer der Verbraucher, der unser Produkt liebt und wählt“, – diese Devise hat das Unternehmen „Gold Produkt“ bereits vor vielen Jahren für sich erwählt. Und man hat sich dabei nicht geirrt… Denn mit der Zeit bleiben nur jene auf dem Markt, die das Beste produzieren. Heute ist die Aktiengesellschaft „Gold Produkt“ in ganz Kasachstan weithin bekannt. Die Bereiche ihrer Aktivitäten sind der Vertrieb landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die Herstellung von alkoholfreien Getränken sowie von Obst- und Gemüsekonserven. Der größte Stolz des Unternehmens ist der Weinanbau – ein Wirtschaftszweig, der wiederbelebt werden musste, praktisch von Grund auf.

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Andreas Käfer, Generaldirektor der GmbH „Böhmer Armaturen“

Andreas Käfer leitet eines der erfolgreichsten Unternehmen des Landes, die GmbH „Böhmer Armatura“ mit Sitz in der Freiwirtschaftszone „Saryarka“ in Karaganda befindet. Das Werk wurde von einem der weltweit führenden Hersteller für Kugelhähne gebaut, der „Böhmer GmbH“. Dieses Familien unternehmen liefert seine Produkte in 38 Länder der Welt für alle Industriebereiche. Das Unternehmen unterhält Werke in drei Ländern, zwei befinden sich in Deutschland und je eines in China und in Kasachstan, im Frühjahr 2021 wurden in Houston, USA, ein Servicezentrum und ein Lager in Betrieb genommen. Im Jahr 2015 wurden die Erzeugnisse des Werks als „Bestes Produkt Kasachstans für industrielle Zwecke“ ausgezeichnet und im Jahr 2019 erhielt die GmbH „Böhmer Armatura“ den Preis des Präsidenten der Republik Kasachstan Qassym-Schomart Toqajew „Altyn Sapa“ als
„Bestes Industrieprojekt“. Die Aufgabe des Werkes ist die Herstellung hochtechnologischer Ausrüstung.

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Alexej Airikh, Inhaber des Betriebes für Gipsstuck „Dekorgips“

Ein harmonisches und ästhetisches Erscheinungsbild eines Interieurs zu schaffen und Objekten Anmut zu verleihen, ist nicht gerade eine einfache Aufgabe… Aber unter der strengen Leitung seines Gründers Alexej Airikh leistet das Team von „Dekorgips“ hervorragende Arbeit. „Unsere Aufgabe ist es, Schönheit zu schaffen. Bildhauer ist ein heikler Beruf, das ist nicht jedermanns Sache“, sagt Alexej.

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Alexander Lorenz: „Ich bin es gewohnt, viel zu arbeiten“

„Ich bin ein Mensch vom alten Schlag, ich bin es gewohnt, viel zu arbeiten. Wenn sie eine beliebige Sache übernehmen, ist es wichtig, nichts aus den Augen zu verlieren und auch vor Schwierigkeiten nicht zurückzuschrecken“, – diesen Regeln folgt Alexander Lorenz, der die landwirtschaftliche Holdinggesellschaft „Schanyrak“ leitet. Diese umfasst heute 11 Unternehmen. Mehr als zweitausend Arbeitsplätze, die Produktion von über zwanzigtausend Tonnen Fleisch und einer Million Eier pro Tag – und dies ist nur eine sehr kleine Aufstellung der Erfolge des Unternehmens „Schanyrak“. So wie die meisten deutschen Unternehmen ist die Organisation vertikal integriert, was es ermöglicht, von niemandem abhängig zu sein. Neben den beiden Hauptbereichen – der Produktion von Speiseeiern und Hähnchenfleisch – existieren Fabriken zur Herstellung von Mischfutter, der Pflanzenanbau ist gut entwickelt (rund 38.000 Hektar Land), es werden Wurstwaren, Backwaren und vieles mehr hergestellt. Das Unternehmen erstreckt sich geografisch auf drei Gebiete: den Gebieten Akmolinsk, Karaganda und Kostanaj. Die neuen Projekte umfassen die Produktion einer Eizelle, die zuvor aus der Russischen Föderation importiert wurde, sowie die Verarbeitung von Geflügelmist zu organischem Dünger.

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Johannistag in Semej

Die Teilnehmer des Klubs der deutschen Jugend „Glück“, sowie die Zuhörer der Sprachkurse Deutsch der gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Semej sind an einem warmen, sonnigen Tag auf die Insel Bejbitschilik gefahren, um die Traditionen des Johannistages kennenzulernen, der bei den ethnischen Deutschen am Tag der Sommersonnenwende gefeiert wird.

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Ich erzähle dir in einem Brief von der Stadt, in der ich lebe

Die Teilnehmerinnen des Klubs der deutschen Jugend „Glück“ der gesellschaftlichen Vereinigung „Wiedergeburt“ der Stadt Semej Milana Schnajder und Anastasija Popazowa haben an der internationalen Aktion „Ich erzähle dir in einem Brief von der Stadt, in der ich lebe“ teilgenommen, welche von der regionalen Abai-Bibliothek Ostkasachstan zusammen mit der Lenin-Bibliothek in Mogilew in der Republik Belarus veranstaltet wurde.

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Der Bericht über die Aktivitäten des Jahres 2020 wurde angenommen

Am 12. Juni fand im Online-Format unter dem Vorsitz von Wjatscheslaw Ruf die Sitzung des Gründerrats der gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ statt, an welcher auch der Vorsitzende des Kuratoriums Albert Rau sowie die Stifter und Leiter der Regionalgesellschaften der Deutschen „Wiedergeburt“ teilgenommen haben. Das Hauptthema der Tagesordnung war die Annahme des Entwurfs des Jahresberichts der Stiftung für das Jahr 2020.

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Larisa Bachman steht immer mit Rat und Tat zur Seite…

Aufmerksam, aufgeschlossen und immer bereit, zu Hilfe zu eilen. Solche Beinamen wurden Larisa Anatoljewna Bachman von ihren Kollegen, Freunden und zahlreichen Begünstigten verliehen, wie die Teilnehmer am Programm der sozialen Unterstützung in der Selbstorganisation der Deutschen „Wiedergeburt“ üblicherweise genannt werden. Aber kann denn überhaupt jeder im sozialen Bereich arbeiten?…

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Wettbewerb „Gedenken im Zeichen der Zukunft“

Im Jahr 2021 jährt sich zum 80. Mal die Deportation der Deutschen nach Kasachstan. Hunderttausende wurden gewaltsam aus verschiedenen Gebieten der Sowjetunion nach Kasachstan und Sibirien verschleppt, wurden von ihren Wurzeln abgetrennt und waren beispiellosen Repressionen ausgesetzt. Für alle Deutschen Kasachstans ist es wichtig, das Gedenken an unsere Vorfahren zu bewahren, an jene, die unschuldig unter dem Stalinschen Regime gelitten haben. Die gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ kündigt die Durchführung des Kreativwettbewerbs „Gedenken im Zeichen der Zukunft“ an.

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Eine Deutsche zu sein bedeutet für mich in erster Linie, ehrlich und anständig zu sein

Larisa Rodwald ist seit dem Jahr 1996 Aktivistin und Freiwillige des deutschen Kulturzentrums „Wiedergeburt“ der Stadt Schymkent. In dieser gesamten Zeit hat sie keine einzige Veranstaltung verpasst, sie versucht immer, auf dem Laufenden über die Ereignisse jener Deutschen zu bleiben, die in ihrer Region leben. Und die Gesellschaft selbst ist ihr längst ans Herz gewachsen…

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Treffen mit den Senioren von Petropawlowsk

Anfang Juni besuchten Vertreter der Republikanischen deutschen Zeitung „Deutsche Allgemeine Zeitung“ die Stadt Petropawlowsk. Im Rahmen der Reise fanden Treffen mit den Vertretern der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Nordkasachstan, sowie mit Aktivisten und Senioren statt, es wurden Förderungsempfänger in den Dörfern Presnowkam Zheleznoje und Noworybinka besucht, und die Autorendatenbank der Publikation aufgefüllt.

Ein besonderes Ereignis war das Treffen mit den Senioren der Gesellschaft, die an diesem Tag ihrer Verwandten und Freunde gedachten, die in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges nach Kasachstan kamen. Trotz aller durchgestandener Belastungen blieben sie ihrer neuen Heimat treu und erzogen ihre Kinder im Geist patriotisch.

Und dies erzählt eine der Seniorinnen, Walentina Petrowna Wittenberg:

– Meine Verwandten sind Krimdeutsche. Die Familie war groß, 9 Personen, 7 von ihnen Kinder. Die ganze Familie war hochgebildet, eine ganze Dynastie von Lehrern und Musikern. Sie wurden in das Dorf Elisawetowka im Kreis Sowetskij im Gebiet Nordkasachstan geschickt, mein Großvater Petr Petrowitsch starb auf der Reise. Welches Schicksal sie erwarten würde, als sie in der Steppe ausgesetzt wurden, wusste niemand, aber zum Glück lebten Kasachen in dem Dorf, die ihnen dabei halfen, sich niederzulassen – sie gruben Erdhütten, und im Frühjahr bauten sie Hütten aus Torf. Alle lebten freundschaftlich zusammen und schenkten der Nationalität ihrer Nachbarn keine Beachtung. Im Laufe der Jahres suchte mein Vater nach seinen Liebsten, die in verschiedene Regionen der Republik verstreut wurden. Und so fand er im Jahr 1981 zwei Schwestern meines Großvaters in Ust-Kamenogorsk. Auf dem Weg dorthin kam es zu einer erstaunlichen Geschichte – als der Vater mit meinen Brüdern nach Ust-Kamenogorsk fuhren, stiegen sie in Pawlodar um. Auf dem Bahnsteig kam ihnen ein 15-jähriger kasachischer Junge entgegen und fragen: „Heißen Sie Wittenberg? Meine Mama ist geborene Wittenberg“. So wurde die ältere Schwester des Vaters Katarina gefunden. Sie und Vater haben sich nach der Arbeitsarmee verloren, sie arbeiteten in einer Panzerfabrik im Gebiet Molotow, Vater war zu dieser Zeit 14 Jahre alt, und sie 16. In dem Werk standen alte deutsche Maschinen, die Kinder standen und schliefen in Kisten vor den Maschinen. Der Wachmann und Koreaner half den Kindern, zu überleben, er kochte bereits sterbende Hunde und hat damit die Kinder gefüttert, damit diese überleben… Als Kommissarin ging Katarina auf die Suche nach ihren Verwandten, aber sie wäre beinahe in der Steppe erfroren. Hirten fanden die sterbende Frau und brachten sie zu sich, sie traten an sie heran und nahmen sie zur Frau. Sie brachte 5 Kinder zur Welt. Das Leben war so überraschend… Heute sind die meisten der Wittenberger nach Deutschland ausgewandert, aber sie vermissen Kasachstan und planen, zurückzukehren.

Eine andere Vertreterin der älteren Generation, Elena Michajlowna Apakina, teilte mit uns die Geschichte, dass ihr Vater Edmond (Michaik) aufgrund von unwahren Verleumdungen 10 Jahre inhaftiert war… Als er freikam, kamen die Denunzianten und entschuldigten sich, und er hat ihnen vergeben, denn damals war das Leben eben so, entweder man schreibt selbst eine Verleumdung oder man verhaftet dich und deine Liebsten.

Auch die Angehörigen von Marija Wilgelmowna Gawrikowa (Rejmer) erlebten Repressionen:

– Meine Eltern sind Wolgadeutsche. Aber unser Vater hat nie mit uns Deutsch gesprochen, nur auf Russisch. Er fürchtete sich so sehr um uns, dass er hoffte, wenn einmal etwas passieren würde, dass dann niemand über uns denken könnte, wir seien Deutsche. Selbst in der Schule stand dies unter Aufsicht – die deutsche Sprache wurde unterbunden. Erst kurz vor seinem Tod erzählte er mir, dass unsere Familie aus dem Wolgagebiet deportiert wurde. Auf dem Weg wurden sie an den Haltestellen kurz zur Toilette gelassen, und wenn es jemand nicht rechtzeitig geschafft hat, zum Waggon zurückzukehren, dann wurde er sofort erschossen und die Leiche wurde die Böschung hinabgeworfen. Wie wurden in die Siedlung Nowodworwoka im Kreis Tschkalowsk im Gebiet Koktschetaw gebracht. Sie haben sich selbst Erdlöcher ausgegraben… Man erinnert sich immer noch an diese Grabeskälte – in der Mitte stand ein Ofen und auf dessen beiden Seiten schliefen 10 Kinder… Später durchlebte mein Vater die Arbeitsarmee in der Forstwirtschaft und sagte anschließend, dass dort vor Hunger alle Verwandten gestorben sind. Auch er dachte, dass er bereits sterben würde, aber der Aufseher behandelte ihn menschlich und gab ihm 10 Tage frei. „Für was bekomme ich frei? – sagte mein Vater, – ich hätte gerne ein Stückchen Brot“. Er ging in den Wald, sammelte dort Kräuter in einer Blechdose und kochte diese. Dank dieser Kräuter erholte er sich und der Aufseher teilte ihn zur Arbeit am elektrischen Strom ein. Dort wurde er von einer mitfühlenden Frau, die eine Kuh besaß, mit Milch gefüttert.

Viele erzählten, dass es so war, dass die Deportierten mitten in der Steppe ausgesetzt wurden, und ihnen wurde gesagt, geht und sucht euch selbst eine Unterkunft. Und sie gingen, und in welchem Dorf auch immer sie aufgenommen wurden, dort blieben sie. Leider leben bereits viele der Zeitzeugen dieser Jahre nicht mehr. Aber die Erinnerung an sie lebt noch immer in den Herzen ihrer Nachkommen.

Material erstellt von Weronika Lichobabina.

Übersetzung: Philipp Dippl

Decoupage in Taldykorgan

Bereits im 5. bis 3. Jahrhundert vor Christus haben die Nomaden Leder- und Filzapplikationen verwendet, um ihre Behausungen und Grabstätten auszuschmücken. Anschließend, ab dem 12. Jahrhundert, haben chinesische Bauern erstmals farbiges Reispapier verwendet, um Laternen, dekorative Schachteln und Fenster zu bekleben. In Deutschland tauchte Decoupage als Kunstform schließlich im 15. Jahrhundert auf, wo ausgeschnittene Bilder schließlich als Schmuck für Möbel verwendet wurden.

Und so haben auch die Jungs und Mädels des Netzes der Begegnungszentren der Stadt Taldykorgan beschlossen, sich in dieser wunderbaren Technik zu versuchen. Mit großer Freude verschönerten die Kinder Küchenbretter mit den Papierservietten.

Übersetzung: Philipp Dippl

Das Projekt „Lebensmittelhilfe“ wurde in Zhezkazgan realisiert

Im zweiten Quartal 2021 hat dieStadtgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Zhezkazgan unter der Leitung von Wera Karlowna Ron das Projekt „Lebensmittelhilfe“ verwirklicht. An diesem Projekt nahmen 35 Familien teil, die die Kriterien erfüllten. Dies ist eine große Unterstützung für sozial benachteiligte Rentner. Der Freiwillige Maksim Erschow, der ebenfalls Teilnehmer an dem Projekt „Studentenhilfe“ ist, half dabei, den Adressaten die Lebensmittelpakete zuzustellen.

Fortgesetzt wird das Projekt „Pflege zuhause“, bei dem vier alleinstehende Menschen Unterstützung erhalten. Elena Chasiewa, Assistentin des Koordinators der Sozialarbeit, erhält viel Dank vonseiten der Patienten. Sie bezahlt die Nebenkostenabrechnungen, kauft Lebensmittel ein, erledigt die Hausarbeit, wäscht, badet ihre Schützlinge und kümmert sich um die Hygiene. Alle Teilnehmer erhalten vierteljährlich Reinigungsmittel.

Übersetzung: Philipp Dippl

Уход на дому: Елена Хасиева проводит санобработку Марии Яковлевны Келлер.
Уход на дому: Елена Хасиева проводит санобработку Марии Яковлевны Келлер.
Уход на дому: Елена Хасиева проводит санобработку Марии Яковлевны Келлер.
Уход на дому: Елена Хасиева проводит санобработку Марии Яковлевны Келлер.
Уход на дому: Елена Хасиева проводит санобработку Марии Яковлевны Келлер.
Мария Яковлевна Савина, 1949 г.р., инвалид 2 группы, одинокая. Ежеквартально получает моющие средства.
Мария Яковлевна Савина, 1949 г.р., инвалид 2 группы, одинокая. Ежеквартально получает моющие средства.
Продуктовая помощь: Карл Каперович Матерн, 1931 г.р.
Продуктовая помощь: Карл Каперович Матерн, 1931 г.р.
Продуктовая помощь: Валентина Александровна Рабек, 1938 г.р.
Продуктовая помощь: Валентина Александровна Рабек, 1938 г.р.
Продуктовая помощь: Ольга Васильевна Мертенс, 1941 г.р.
Продуктовая помощь: Ольга Васильевна Мертенс, 1941 г.р.
Продуктовая помощь: Николай Иванович Ауэр, 1936 г.р.
Продуктовая помощь: Николай Иванович Ауэр, 1936 г.р.
Продуктовая помощь: Лидия Ивановна Гетте, 1954 г.р.
Продуктовая помощь: Лидия Ивановна Гетте, 1954 г.р.
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Das fünfte Jubiläumsabschlussfest in Taraz

In der Schule „Wunderkind“ in Taraz findet zum fünften Mal das Jubiläumsabschlussfest statt. Die Gesichter der herausgeputzten Jungs und Mädels strahlen: die Mädchen in Ballkleidern und mit modischen Frisuren, die Jungs in klassischer, eleganter Kleidung. Das sind echte Kavaliere! Auch die Absolventen, die Lehrer und die Eltern sind aufgeregt. Der erste wichtige Lebensabschnitt der Kinder ist vorbei, die dreijährige Ausbildung an der Schule „Wunderkind“ ist zu Ende.

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Wettbewerb „Deutsch im Herzen“

Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ (GS „Wiedergeburt“) durch Förderung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kasachstan veranstaltet den Wettbewerb „Deutsch im Herzen“ zum Thema „Die heutige Welt im deutschen Wort“.

Der Wettbewerb zielt nicht nur darauf ab, die deutsche Sprache, sondern auch die Geschichte und Kultur der Deutschen Kasachstans bekannt zu machen. Darüber hinaus wird der Wettbewerb zur Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Organisationen und Bildungseinrichtungen beitragen. Jeder kann am Wettbewerb teilnehmen, einschließlich Organisationen und Institutionen, Familien ethnischer Deutscher.

Alle Arbeiten müssen rechtzeitig (bis zum 30. September 2021 (einschließlich)) eingereicht und gemäß den Anforderungen der Organisatoren des Wettbewerbs ausgeführt werden.

Der Wettbewerb wird in neun Nominierungen durchgeführt.

 

1) Drehbuch für die Theateraufführung

2) Literarische Übersetzung

3) Videowettbewerb

4) Nominierung für Kinder

5) Nominierungen für Deutschlehrer

6) Familiennominierung

7) Publizistische Nominierung

8) Jugendnominierung

9) Wissenschaftliche Nominierung

 

Die Wettbewerbsarbeiten werden von Fachjurymitglieder bewertet.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden auf der Website der GS „Wiedergeburt“ und in der Zeitung DAZ veröffentlicht. Die Abschlussveranstaltung für die Gewinner und Preisträger des Wettbewerbs mit der Präsentation der interessantesten Werke, einer feierlichen Preisverleihung sowie Workshops wird Ende 2021 in Nur-Sultan stattfinden.

Alle Fragen bezüglich der Teilnahme am Wettbewerb können per E-Mail an spracharbeit@wiedergeburt.kz oder per Telefon +7 7271 429395 an Julia Galler, Koordinatorin für Spracharbeit, gesendet werden.

Приложение № 1. Анкета участника DiH

Приложение № 2. Im Vaterhaus Belger

Положение II Республиканского конкурса Немецкий в сердце

Die deutsche Sonntagsschule der Hauptstadt

Und so ging das laufende Schuljahr zu Ende! Wir alle wissen nicht nur vom Hörensagen, wie schwer es war, sowohl für die Lehrkräfte, als auch für die Schüler. Die Quarantänemaßnahmen haben nicht nur in allgemeinbildenden Schulen, sondern auch in Organisationen für Zusatzausbildung ihre ganz eigenen Veränderungen mit sich gebracht. Wie dieses Schuljahr in der Sonntagsschule der Hauptstadt, die es in der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ gibt, ablief, erzählen ihre Lehrer und der Leiter.

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Geächtet

Durch das kleine Fenster flimmerten die endlosen, unbeweglichen Steppenlandschaften. Der Magen verkrampfte sich ab und zu und, um nicht ans Essen denken zu müssen, sangen und beteten die Fahrgäste der Güterwagen mit gedämpfter Stimme.

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Wenn man im Verband der deutschen Jugend ist, dann mit ganzem Herzen

Im Februar diesen Jahres feiert der Verband der deutschen Jugend Kasachstans (VdJK) ihr 25-jähriges Jubiläum. Ein Vierteljahrhundert ist seitdem vergangen, als im Deutschen Haus der Stadt Almaty Gleichgesinnte aus verschiedenen Städten der Republik zusammenkamen. Dies war der Beginn des Werdegangs der Jugendorganisation der Deutschen Kasachstans.

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Die Arbeit im Verband hat mich zu einer Führungspersönlichkeit erzogen…

Zu Sowjetzeiten hätte man über sie gesagt: „Komsomolin, Sportlerin und einfach eine Schönheit“. Und heute ist unsere Heldin Ärztin, Aktivistin …und Vorsitzende des VdJK. Wir setzen unseren Zyklus von Artikeln, die dem 25-jährigen Jubiläum des Verbandes gewidmet sind, fort und wollen Marija Borisewitsch vorstellen, Mitglied der Selbstorganisation der Deutschen Kasachstans seit dem Jahr 2010. Sie besetzt momentan den Posten der Vorsitzenden des Verbandes der deutschen Jugend unserer Republik und gehört zur Besetzung des Kuratoriums der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“. Wie bekannt ist, hängt der Erfolg einer jeden Organisation eng mit der Persönlichkeit ihrer Führungskraft zusammen.

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Das regionale Museum der feinen Künste Karaganda

Pressemitteilung

Das regionale Museum der feinen Künste Karaganda zeigt vom 04.06.2021 bis zum 10.06.2021 die Ausstellung „Deutsche Künstler aus Karaganda“ mit Kunstwerken von Künstlern deutscher Nationalität aus dem Museumsfonds. Die Ausstellung wurde initiiert vom Bayrischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR, Nürnberg, Deutschland), welches Arbeiten zur Erstellung virtueller 3D-Rundgänge durch Museen auf dem Gebiet der ehemaligen GUS zur Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen durchführt. Die Ausstellung im regionalen Museum der feinen Künste wird zu einem der virtuellen Rundgänge des Bayrischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland werden. Jeder Besucher der virtuellen Ausstellung kann von jedem beliebigen Punkt der Welt aus das Werk der Künstler aus Karaganda mit deutscher Herkunft kennenlernen.

Übersetzung: Philipp Dippl

Die Schicksale unserer Länder sind untrennbar miteinander verbunden

Der 31. Mai ist der Gedenktag für die Opfer politischer Repressionen in Kasachstan. Der Tag, an dem tausender unschuldiger Toter und Opfer der Jahre der Massenrepressionen gedacht wird. Alleine in Kasachstan wurden zwischen 1920 und 1953 mehr als 100.000 Menschen verurteilt, gegen 25.000 wurde das höchste Strafmaß verhängt – Tod durch Erschießen.

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Gesellschaft „Deutsches Zentrum „Wiedergeburt“ des Gebietes Karaganda

Die Gesellschaft Deutsches Zentrum „Wiedergeburt“ des Gebietes Karaganda existiert seit dem Jahr 1989. Dies ist eines der ersten Zentren der kulturellen Wiederbelebung, die auf dem Territorium unseres Gebietes und in der Republik Kasachstan entstanden sind. Der deutsche Name steht nicht nur für die Wiedergeburt, sondern auch für die zweite Geburt. Die besondere Aufgabe besteht darin, die Traditionen und Bräuche des deutschen Volkes wiederzubeleben und dessen nationale Ursprünglichkeit zu bewahren. Aber auch der Prozess der Herausbildung einer besonderen ethnischen Gruppe der Deutschen, die Kasachstan als ihre Heimat betrachten, geht weiter.

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„In allem möchte ich zum Wesenskern vorstoßen: in der Arbeit, in der Suche nach dem richtigen Weg, im Herzschmerz…“

„In die deutsche Jugendbewegung bin ich nicht zufällig gekommen. Mit dem Deutschen hat mich schon immer sehr viel verbunden, ich wollte immer meine Wurzeln verstehen. Während meiner Studentenjahre, als ich mich beruflich entwickelte, kam ich durch eine Ankündigung vom 4. April 1988 zu einem Treffen kreativer und initiativer Jugendlicher im Deutschen Haus. Man sagt, traue niemandem im April… Aber es zeigte sich, dass es für die nächsten 10 Jahre wirklich ernst wurde! Ich hatte nie zuvor eine solche Möglichkeit, die Geografie meines Landes durch die Aktivitäten an den Orten unserer regionalen „Wiedergeburt“ und der KdJ kennenzulernen“ – sagt Irina Fuks, Vorsitzende des VdJK zwischen 2006 und 2011 und die Heldin dieser Ausgabe.

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Roza Schnajder-Poljakowa: „Es ist viel in meinem Leben passiert, aber ich habe alles überwunden, und ich überwinde es auch jetzt noch“

Roza Petrowna Schnajder wurde im Jahr 1936 im sonnigen Tiflis geboren. Heute erinnern an diese sonnige Zeit lediglich eine vergilbte Geburtsurkunde in georgischer Sprache und eine Bescheinigung über ihre Rehabilitierung, die bereits im Jahr 1993 ausgestellt wurde. Darin steht, dass sie aus nationalen Beweggründen illegal vertrieben und in einer Sonderstatistik der Behörden des Innenministeriums geführt wurde, ohne das Recht auf Bewegungsfreiheit bis zum Dezember 1952.

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Das deutsche Volk Kasachstans: Menschen, Ereignisse, Schicksale

Liebe Freunde!

Lassen Sie uns die entwickelte methodische Handreichung „Das deutsche Volk Kasachstans: Menschen, Ereignisse, Schicksale“ vorstellen.  Jedes Volk hat die Persönlichkeiten hervorgebracht, auf die es stolz sein kann. In den Schicksalen dieser Personen spiegelt sich auch das Schicksal des ganzen Volkes wider. Mit dieser Handreichung kann man die Biografien von fünfzehn berühmten Deutschen Kasachstans kennenlernen, die einen Beitrag für die Entwicklung des Landes und die Weltkultur geleistet haben. Diese Handreichung beinhaltet fünfzehn Unterrichtsentwürfe mit Feinplanung, Arbeitsblättern und anderen Anhängen. Sie ist als Zusatzmaterial für den Deutschunterricht in Sprachkursen und Sprachzirkeln für die deutsche Minderheit in Kasachstan sowie in Jugendsprachlagern vorgesehen. Jeder Unterrichtsentwurf ist für einen dreistündigen Unterricht vorgesehen und nach allen methodischen Schritten vom Einstieg bis zur Reflexion aufgebaut. Alle Unterrichtsentwürfe basieren auf biografischen Angaben zu prominenten Deutschen Kasachstans. Die meisten Entwürfe eignen sich für die Arbeit mit einer Zielgruppe ab dem Sprachniveau A2. Wir hoffen, dass Ihre Lerner durch den Einsatz des Zusatzmaterials in Ihrem Unterrichtsverfahren Biografien berühmter Deutscher Kasachstans kennenlernen, ihre Identität durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Vorfahren erkennen, und ein eigenes Empfinden für das Schicksal ihres Volkes entwickeln können. Viel Spaß beim Unterrichten wünscht Ihnen das Team, das die Handreichung ausgearbeitet hat.

Herunterladen — https://cloud.mail.ru/public/daWU/ry1SEgjrm

Die Grundlagen der Unterrichtsmethodik für Deutsch

Die gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ widmet der Ausbildung junger Deutschlehrer besondere Aufmerksamkeit. In diesem Jahr werden die ersten acht Studenten die Ualichanow-Universität Kokschetau mit einem Berufsabschluss als „Lehrer für deutsche Sprache“ abschließen. Viele von ihnen sind bereits in der Kinder- und Spracharbeit der Gesellschaft der Deutschen in Kokschetau tätig.

Um die methodischen Kompetenzen der Absolventen zu verbessern, wurde auch für die Studenten des 3. Kurses zwischen 1. und 17. April 2021 das Projekt „Zyklus methodischer Webinare für Studenten der oberen Kurse, die in der Fachrichtung Lehrer für deutsche Sprache“ studieren“ im Rahmen des Projekts zur Unterstützung der deutschen Minderheit in Kasachstan durchgeführt. Die Jungs und Mädels haben an acht Webinaren (insgesamt 20 Stunden) zu den Grundlagen des Deutschunterrichts teilgenommen. Als Referentin trat Natalja Kozlowa auf, eine Multiplikatorin des Instituts für ethnokulturelle Bildung, sowie Methodistin und Psychologin. Im Rahmen der Webinare lernten die zukünftigen Deutschlehrer praxisorientierte Unterrichtsmethoden und interessante Übungen und Spiele zur Einführung und Festigung von Vokabeln und grammatikalischen Strukturen kennen, sie lernten, wie man das Zuhören effektiv organisiert und eine Unterrichtsstunde aufbaut, um den Schülern beizubringen, auf Deutsch zu sprechen. Die Studenten erhielten zusätzliche Materialien für die Durchführung des Unterrichts und nützliche Ratschläge zum Aufbau des Lernprozesses. Das Projekt erhielt viele positive Rückmeldungen:

Wiktoria Potanina, Studentin des 4. Kurses der Ualichanow-Universität Kokschetau: „Mir hat sehr gefallen, dass die Referentin ausführliche und detaillierte Antworten auf alle Fragen, die gestellt wurde, gegeben hat, die Vorträge selbst waren interessant und nicht unnötig in die Länge gezogen. Besonders hilfreich waren die verschiedenen Spielvarianten für die Schüler und die allgemeinen Empfehlungen zur Unterrichtsplanung.“

Pawel Korotun, Student des 4. Kurses der Ualichanow-Universität Kokschetau: „Der Kurs ist sehr informativ, interessant und wichtig für die praktische Arbeit! Jedes Thema des Kurses wurde von einer theoretischen und praktischen Basis und von zusätzlichen Materialien begleitet. Die Webinare haben eine sehr gute Grundlage für die zukünftige praktische Anwendung von jedem erlernten Instrument geboten. Die Struktur der Webinare war so organisiert, dass wir schrittweise von der Theorie zur Praxis übergingen. Dies war sehr praktisch, um das gewonnene theoretische Wissen zu festigen.“

Albert Glaser, Student des 4. Kurses der Ualichanow-Universität Kokschetau: „Dies waren sehr interessante und informative Webinare, die die Konzeption meines Unterrichts im Klassenzimmer verändern werden und mir beigebracht haben, die Struktur des Unterrichts richtig aufzubauen. Im Anschluss an jedes Webinar habe ich die erlernten Lehrmethoden, die interessanten und lebhaften Spiele angewandt. Das Ergebnis war sofort sichtbar, der Unterricht wurde glänzender und intensiver. Ich bedanke mich sehr bei Natalja für ihre Vorträge, sie sind eine unschätzbare Erfahrung.In der Zukunft würde ich gerne weiterhin an ähnlichen Kursen teilnehmen.“

Maksim Zhumenko, Student des 4. Kurses der Ualichanow-Universität Kokschetau: „Der Kurs entsprach voll und ganz dem im voraus angegebenen Thema und meinen Erwartungen. Alles war sehr harmonisch und interessant. Besonders wertvoll war es, dass die Referentin auch ihre eigenen Meinungen mit uns geteilt hat. Der interessanteste Teil des Kurses waren die im Detail ausgearbeiteten Anweisungen für die praktischen Aufgaben und die zeitnahen Ratschläge von Natalja Kozlowa zur Umsetzung und praktischen Anwendung des erlernten Wissens“.

Denis Katschanow, Student des 4. Kurses der Ualichanow-Universität Kokschetau: „Der Kurs war sehr inhaltsreich. Alle Ressourcen, die ich kennengelernt habe, waren mir vorher unbekannt. Fast alle Aufgaben konnten ohne Schwierigkeiten erledigt werden, da die Referentin detaillierteste Anweisungen gab. Vielen Dank an unsere Referentin Natalja Kozlowa für die zeitnahen Rückmeldungen, die Ratschläge und Tipps. Mir hat der leichte Materialfluss sehr gefallen. Das abwechslungsreiche Präsentationsmaterial mit Videoclips und praktischen Aufgaben ermöglichte es uns, tiefer in die Besonderheiten der untersuchten Werkzeuge einzutauchen“.

Olga Schtajnprajs, Studentin des 4. Kurses der Ualichanow-Universität Kokschetau: Der Kurs ist sehr interessant und aktuell, er besitzt eine ernsthafte praktische Zielrichtung und ermöglicht es, recht schnell, die sehr schwierigen Probleme bei der Schaffung eines qualitativ hochwertigen Bildungsprozesses zu überblicken. Zweifellos gefiel mir der Inhalt, die Form der Materialpräsentation (ein separates „Dankeschön“ für diese praktische Übung), die praktischen Aufgaben und das Rückmeldungssystem hierfür, sowie die Variabilität der für die Erschließung präsentierten Ressourcen“.

Um das erschlossene Material zu festigen, erwartet die Studenten ein Praktikum in einer Regionalgesellschaft unter methodischer Begleitung eines regionalen Kurators und Methodisten.

Ju. Galler

Übersetzung: Philipp Dippl

Den Projektaktivitäten besondere Aufmerksamkeit schenken

Am 27. März fand unter dem Vorsitz von Albert Rau die turnusmäßige Sitzung des Kuratoriums der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ statt. Auf der Tagesordnung stand die Steigerung der Effektivität in der Umsetzung des Programms zur Unterstützung ethnischer Deutscher, die bevorstehende gesamtnationale Konferenz und die Eröffnung des Deutsch-Kasachischen Zentrums in der Stadt Nur-Sultan.

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Das Organisationskomitee zur Vorbereitung der gesamtnationalen Konferenz hat seine Arbeit aufgenommen

Am 8. Mai fand unter dem Vorsitz von A. Rau, Vorsitzenden des Kuratoriums der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“, eine Sitzung des Organisationskomitees zur Vorbereitung der gesamtnationalen Berchiterstattungs- und Wahlkonferenz der Deutschen Kasachstans statt. Der Aktionsplan wurde genehmigt und es wurden die Verantwortlichen und die Fristen zur Realisierung der geplanten Aufgaben bestimmt.

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30 jahre Einheit des Friedens und der Einigung

Die Versammlung des Volkes Kasachstans ist eine Institution der Zivilgesellschaft, die fest in das soziale Leben der Gesellschaft eingegangen ist… Dass und als ob nicht sprechen… Was zum Wohle geschaffen wird, wie alles in unserem Leben kann akzeptiert oder nicht akzeptiert werden. Und dieses Recht eines jeden, eines ist unbestritten-Elbasa, die Schaffung des ANC hat wirklich die Notwendigkeit und Alternativlosigkeit dieses, das in der Weltpraxis des Mechanismus der internationalen Zustimmung beispiellos ist, verstanden, und es hat funktioniert und funktioniert jetzt. Die Gesellschaft hat das immer verstanden.

Weiter lesen „30 jahre Einheit des Friedens und der Einigung“

25 Jahre Verband der deutschen Jugend Kasachstans

Im Klub der deutschen Jugend „Glück“ der Gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Semej diskutierten die Jungs und Mädels im Anschluss an das Projekt „Mobile Gruppen des VdJK“ Pläne und Veranstaltungen in der nahen Zukunft, sowie festigten ihr Wissen über das 25-jährige Jubiläum des Verbandes der deutschen Jugend Kasachstans.

Weiter lesen „25 Jahre Verband der deutschen Jugend Kasachstans“

Ecohallöchen!

Es ist kein Geheimnis, dass Ökologie eines der wichtigsten und relevantesten Themen des 21. Jahrhunderts ist. Wir halten uns über die Trends auf dem Laufenden und starten eine neue Rubrik #экокнм mit @hoodocondaa!

Im dieser Rubrik werden @knmalmaty erklären, was wir tun könnten, um die Welt sauberer und besser zu machen.

Die erste einleitende Ausgabe ist mehreren einfachen Schritten gewidmet, mit denen man einen kleinen Beitrag zur gemeinsamen guten Tat leisten kann.

Macht mit und veröffentlicht eure erworbenen Ecogewohnheiten in Geschichten und Veröffentlichungen mit dem Kennzeichen @knmalmaty und #экокнм!

Was denkt ihr über Ökologie? Glaubt ihr, dass WIR alle etwas ändern können?

Die mobilen Gruppen des Verbands der deutschen Jugend Kasachstans in Semej

Mitte April fand im Klub der deutschen Jugend „Glück“ der gesellschaftlichen Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Semej das Projekt „Mobile Gruppen des VdJK“ statt. Die Jugendlichen haben mit großem Enthusiasmus die Referenten des Projekts getroffen und mit großer Freude an allen geplanten Aktionen teilgenommen.

Weiter lesen „Die mobilen Gruppen des Verbands der deutschen Jugend Kasachstans in Semej“

Das Virtuelle Museum der Deutschen Kasachstans: Upgrade 2020

Womit haben die deutschen Frauen, meisterhafte Handwerkerinnen und Handarbeiterinnen, zu Hause Kleidung, Bettwäsche, Ausstattungsteile oder Handwerke hergestellt? In welchen Regionen konnten die Gegenstände der Kinderbetreuung bewahrt werden und warum werden dieselben Gegenstände unterschiedlich bezeichnet? Heute kann wieder jeder, dem die traditionelle Kultur der ethnischen Deutschen Kasachstans am Herzen liegt und sich dafür interessiert, Antworten auf diese Fragen auf der Webseite des Virtuellen Museums der Deutschen der Republik Kasachstan finden. Und warum wieder?

Die Webseite des Virtuellen Museums existiert bereits seit mehreren Jahren, aber die rasende Entwicklung der digitalen Technologien, sowie die Rückmeldungen der Besucher der Webseite zeigten, dass eine ganze Reihe an Umgestaltungen an der Webseite erforderlich sind. Das Projektteam hat die Arbeiten an der Neugestaltung des aktuellen Webseitendesigns abgeschlossen und setzt die Arbeit zur Ergänzung und Vergrößerung der Sammlung mit Fotos von Museumsgegenständen, sowie die Arbeit zur technischen Pflege und der Popularisierung der Webseite des Virtuellen Museums der Deutschen Kasachstans fort.

Das neue, helle Design und die benutzerfreundliche Oberfläche der Webseite ermöglichen es, schnell und einfach die gewünschten Informationen über die Gegenstände der materiellen und spirituellen Kultur der Deutschen Kasachstans zu erhalten, sich ein Bild davon zu machen, welche Museen in Kasachstan diese Gegenstände heute aufbewahren, Artikel zu diesem Projekt zu lesen, welches im Jahr 2018 begann, sowie Videomaterial anzuschauen. Sehen, lesen und studieren Sie die Volkskultur der Deutschen Kasachstans!

Dr. Julija Podoprigora, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Forschung und postgraduale Bildung (CRGE) der Deutsch-Kasachischen Universität, Mitglied des Wissenschafts- und Expertenrats der GS „Wiedergeburt“, Almaty, Kasachstan

Übersetzung: Philipp Dippl

Alte Menschen sollten nicht alleine zurückbleiben

So kam es dazu, dass der ethnische Deutsche Nikolaj Auer, dessen Familie nach Kasachstan verbannt wurde, im Alter von 85 Jahren alleine in der Stadt Zhezkazgan zurückblieb. Seine Ehefrau ist vor einigen Jahren gestorben und der Sohn ist schon vor langer Zeit nach Nowosibirsk gegangen, wo er mit seiner Familie, mit seiner Tochter und seinen Enkelkindern lebt. Die Pflege für den alten Mann übernahm die städtische Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Zhezkazgan. Dies wurde durch das Projekt „Soziale und humanitäre Unterstützung für die bedürftigen Deutschen Kasachstans“ möglich.

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Eröffnung der regionalen Vertretung in der Stadt Balchasch

Die Vertreter des Exekutivbüros der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ Olga Stein, Anastasija Olifirowitsch und Elena Schepel haben zusammen mit dem Direktor Dmitrij Redler die Stadt Balchasch besucht.

Die Geschäftsreise erfolgte gemäß der auf der letzten Sitzung des Kuratoriums getroffenen Entscheidung, eine regionale Vertretung der Gesellschaftlichen Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ in der Stadt Balchasch zu eröffnen.

In der Stadt Balchasch leben heute 949 Angehörige der deutschen Volksgruppe, sie können wie alle Deutschen der Republik auf die Teilnahme an der Projektaktivität des Programms zur Unterstützung der Deutschen Kasachstans zählen. Aufgrund von einer Reihe an Gründen sind sie dieser Möglichkeit allerdings beraubt, da die Projektarbeit in dieser Region in letzter Zeit nicht durchgeführt wird. Die Eröffnung der regionalen Vertretung wird die Aufnahme der sozialen, ethnokulturellen und Spracharbeit in der Region wieder ermöglichen, was eine große Anzahl an Deutschen an die gesellschaftlichen Aktivitäten heranziehen wird. Darüber hinaus scheint es nach den Ergebnissen der Arbeitsreise möglich zu sein, den Jugendbereich in der Region weiterzuentwickeln.

Die Mitarbeiter des Exekutivbüros haben eine Reihe von Treffen mit den Vertretern staatlicher Organe abgehalten, insbesondere mit der Stellvertreterin des Akims der Stadt Sajagul Zhaksylykowa, die die Eröffnung der regionalen Vertretung der Stiftung „Wiedergeburt“ in der Stadt Balchasch positiv bewertet hat und an dessen Weiterentwicklung interessiert ist. Ebenso fanden produktive Treffen mit der Leiterin der Abteilung für Kultur und Sprachentwicklung der Stadt Balchasch Zhanarkul Balapanowa, dem Leiter der Abteilung städtische Innenpolitik Erken Berkenow, der Repräsentantin der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Balchasch Olga Michailenko sowie dem Personal, den Aktivisten der Gesellschaft und den Deutschen der Region statt.

Dank der oben genannten Treffen war es möglich, die aktuelle Situation der ethnischen Deutschen in der Region zu analysieren und einen Plan für weitere Schritte zur Wiederaufnahme der Projektarbeit in der Stadt Balchasch auszuarbeiten.

Übersetzung: Philipp Dippl

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